weil Linux meinen Drucker einfach (noch) nicht mag...
Wenn du willst, erstelle im Linux-Unterforum einen Thread dazu und erwähne den Druckernamen und -Modell. Dann lässt sich gleich herausfinden, ob der Drucker unter Linux unterstützt wird oder nicht.
In der Regel hat jeder halbwegs größere Linux-Desktop auch eine grafische Oberfläche, um Drucker zu installieren. Man muss nicht zwangsläufig in die Shell dafür rein...
Zum Thema: Ich hab halt die zig Nervereien satt, die mir unter Windows 11 auftauchen und von denen ich unter Linux gänzlich befreit bin. Lieblingsbeispiel ist das Anmelden (dauert manchmal ohne ersichtlichen Grund plötzlich 2 Minuten, und der Desktop selbst muss auch erst vollständig laden bevor man ihn benutzen kann...) und Windows-Updates (ich kenne kein Betriebssystem, was länger zum Suchen und Installieren von Updates braucht). Jede gestartete MS-App will mir erstmal mit einem PopUp meine Konzentration stören und prominent irgendein Feature anprangern, was mich Null interessiert. Taskleiste und Explorer, die in bestimmten Konstellationen buggy sind (wer mal versucht hat, eine Datei im Netzwerk umzubenennen während das Netzwerk gerade ausgelastet ist, weiß was ich meine...). Die Suchfunktionen sind ein schlechter Witz geworden, das Startmenü zeigt erst nach ca. 5 Sekunden nach Eintippen irgendwelche Weblinks an statt die gleichnamige App, und der Explorer bei der Dateisuche braucht - egal ob mit oder ohne Indizierung - ernsthaft länger, als ein in der CMD getipptes "cmd C: /s | findstr <dateiname>". (Für Letzteres gibts immerhin Everything als Ersatz.) Wechseln von Desktop funktioniert auch unter Windows, aber mit einer spürbaren Verzögerung nach Tastendruck. Dasselbe bei Shortcuts für Programme (eine Funktion, die seit Windows 95(!) existiert und dort noch pfeilschnell war), ich warte so 5-7 Sekunden nachdem ich eine angepasste Tastenkombination gedrückt habe (oder ich programmiere mir meinen Hintergrunddienst selbst mit AutoIt oder AutoHotKey).
Für Office und Teams auch schön, dass sich jede Anwendung dran hält, mit Strg+Shift+V den Text aus der Zwischenablage unformatiert auszugeben - außer, es sind Microsoft Office oder Microsoft Teams. JEDES andere Programm hält sich dran, nur die Microsoft-eigenen nicht.
Unter Linux läuft natürlich auch nicht alles rund. KDE 6.7 beispielsweise hatte letzte Woche HDR mit Gamescope zerschossen, und gestern gabs einen Versionssprung zu 6.7.1 der das wieder behoben hat. Ich brauche Gamescope, weil sonst Steam Input nicht funktioniert (Valve arbeitet ja seit Ewigkeiten dran, das in Wayland umzusetzen, auch wenn es da in letzter Zeit wohl Fortschritte gab). Microsoft hat außerdem die Xbox-App dermaßen abgeschottet, dass es vermutlich lange Zeit nicht unter Linux laufen wird.
Insgesamt - der hohen Lernkurve zum Trotz, das sollte man nicht vergessen - bin ich aber trotzdem viel stressfreier mit Linux unterwegs als mit Windows 11... Der Fairness halber weiß ich mir bei Fehlern aber auch zu helfen, ich hab kein Problem damit etwas tiefer in einer Materie einzutauchen...