CPU-Legende: Intel Pentium erschien vor 33 Jahren mit 60 MHz

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Zur CeBIT 1993, einst die weltgrößte Computermesse, stellte Intel seinen ersten superskalaren x86-Prozessor vor. Der 1992 angekündigte Nachfolger der 4. Generation von x86-CPUs brach mit der üblichen Nomenklatur: Der Pentium war geboren.

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Kaum zu glauben, schon 33 Jahre her, aber ich erinnere mich noch an den Pentium 66 meines Zimmerkameraden, FDIV-Bug vom Allerfeinsten. Beim Prüfen der Archivintegrität hat arj.exe sehr oft Fehler gemeldet. Ja, damals war Speicherplatz knapp und es wurde komprimiert, wo es nur ging...
 
Der P60 war meine dritte CPU, nach einem Cyrix und einem 486er - der endlich eine geile Leistung ablieferte. Was mich geärgert hatte, war die fehlende Unterstützung des Mainboard für MMX CPUs, der Name fällt mir aktuell nicht mehr ein, ist ja auch schon echt lange her- 33 Jahre ?? Wow, echt jetzt fühle ich mich alt.
 
Hatte die 133 MHz Version davon früher mal...

Was beim überfliegen der Specs raussticht:
- Ja, die Maximaltemperatur war damals schon die selbe wie heute und in Zukunft (liebe Kerntemperatur-Paniker ;-)) und deswegen liegt auch die erlaubte Temperaturgrenze je nachdem wie viel Puffer der Hersteller lassen will immer in etwa gleich - beim Pentium (der noch keine Boosts und Überschwinger puffern musste) bei 110°C.
- Intel nimmt für die Wärmeleitfähigkeit von Wärmeleitpasten damals den Wert von grade mal 1,2 W/(m*K) an... also ungefähr das Level von Zahnpasta. :haha:
 
@EM_EN meiner war nen Pentium1 166 MMX, selbst zusammengebaut und gekauft im Praktikum bei nem Systemhaus bei uns im Stadtteil, davor hatte ich fast 3 Jahre nen ollen Amstrad Desktop PC mit nem 386DX20
Das ist genau ein wunder Punkt, kein Vobis, kein PC Partner, mein Schmuddelhändler um die Ecke gibt es nichts mehr... ich könnte heulen... :(
 
Also meine einzige Intel CPU hieß auch PENTIUM MMX, weiß jetzt nicht mehr ob es ein Pentium 1 oder 2 war. ich glaube 233MHZ Ca hatte er. Den hatte ich ein Jahr lang. Dann gab es bis heute nur AMD.
 
zitat aus dem artikel:
"Während der Pentium 66 ("P5") mit einer Betriebsspannung von 5 Volt noch eine TDP von 16 Watt besaß, begnügte sich der Pentium 75 ("P54C") mit lediglich 8 Watt, da die Betriebsspannung auf 3,3 Volt gesenkt wurde."
 
hatte meinen 166 MMX glaub auf nem Sockel 7? Epox Board und auf diesen noch nen K6-2 mit 233MHz aufgerüstet gehabt, danach kam glaub nen Celeron mit 433MHz und bei Vobis dann nen dicken Pentium 3 mit 700MHz als Komplett System geholt,

dann folgte sehr lange nur AMD CPU's bis zum Athlon64 und dieser wurde dann von nem Core2Duo E4300 mit 1.8GHz abgelöst, den ich auf über 3.2GHz übertaktet hatte, war mit die geilste OC CPU die ich je hatte un kostete glaub keine 150€

darauf folgten, PhenomII x3 720BE, x6 1090T, i5 4590, Xeon E3 1246v3, i7 10700, 7900X3D und nun heut der 14700F für's zweit System
 
Zuletzt bearbeitet:
Das waren noch Zeiten hatte damals den 486 DX4 100 Mhz und nen Kumpel den P66 erst mal

gebencht und UI mein 100er hat den P66 Nass gemacht in allen belangen :-)

Gut lag wohl an Dos das hat der Pentium nicht so gemocht weil Spiele liefen auf meinen

DX4 um einiges flüssiger als auf dem P66 :-)

Und so nebenbei mein DX4 hat mich mal eben 1400 DM gekostet gut ich war einer der ersten

der ihn hatte Exklusivität kostet eben (Heute schüttel ich nur noch den Kopf über die Aktion damals :-)).
 
Der Pentium 60 war Teil des ersten PCs in unserem Haushalt, zusammen mit einer S3-2D-Grafikkarte. Leider besass die Grafikkarte in diesem Komplettsystem nur 1MB VRAM, wodurch maximal lediglich 65k Farben möglich waren.
 
Was mich geärgert hatte, war die fehlende Unterstützung des Mainboard für MMX CPUs, der Name fällt mir aktuell nicht mehr ein,
Das lag hauptsächlich an den Split Voltage Planes des MMX, da die Core und I/O Spannungen separiert wurden. Manche boards konnte man mit einem VRM Modul "upgraden", das die geteilten Spannungen bereit stellte. Allerdings musste dann auch das BIOS noch mitspielen und die CPUs erkennen.
 
bei denen hab ich fast drei Jahre in nem Superstore, im Verkauf und in der Technik, bei uns hier in Frankfurt gearbeitet gehabt un ja ich versteh dich nur zu gut un bin noch mit Escom um die Ecke aufgewachsen^^
Oh, yeah! Mein erster PC war 'nen 486er von Escom. Die Grafikkarte war, glaube ich, defekt und musste ausgetauscht werden. Zuerst stürzte er in Spielen ab. Jedenfalls hatte meiner 6 MHz mehr als der olle Pentium - ha! (also 66 MHz) :banane: Und 'nen Turboknopf! :ugly:
 
@inhuman_nature ja der gude Turboknopf, was machte der nochmal, weitere 6MHz oder so ?^^ und Escom hatte glaub die 2000er nicht mehr erlebt und auch Vobis hatte ja dann Mitte der 2000er aufgegeben, aber war auch kein Wunder und wurde schon von der Metrogruppe als ich dort war auf Kosten von Mitarbeiter und Kunden ausgeschlachtet
 
der gude Turboknopf, was machte der nochmal, weitere 6MHz oder so ?
Der klassische Turboknopf ist ein Marketingtrick, denn der Knopf war dafür da die Taktfrequenz der CPU zu halbieren.
:-D

Damals gabs nicht überall ein Taktunabhängiges Programmpacing, bedeutet wenn du Flipper spielst fliegt die Kugel schneller wenn deine CPU schneller ist (klingt heutzutage irre, war aber sogar bei GTA 1 noch einstellbar!). Um auf neuen schnellen PCs noch alte Spiele vernünftig spielen zu können als Beispiel die sonst viel zu schnell laufen würden gabs einen Knopf der einen 386er beispielsweise zwischen 20 und 40 MHz umschalten lassen hat (on-the-fly!).

Und wie verkauft man sowas? Natürlich nicht als "Frequenzadaptionsknopf" der die Wahl ob 20 oder 40 MHz lässt sondern als TURBO! der aus 20 ganze 40 MHz machen kann (die die CPU ab Werk sowieso hatte). :haha:
 
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