News Gaming und Gesundheit: Warum nicht die Spieldauer, sondern das Spielverhalten entscheidend ist

PCGH-Redaktion

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Seit Jahren stehen Videospiele im Spannungsfeld zwischen Kritik und Begeisterung. Eine Studie mit internationalem Ansatz liefert nun ein differenzierteres Bild und zeigt, dass die Gaming-Auswirkungen vom Spielverhalten abhängen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gaming und Gesundheit: Warum nicht die Spieldauer, sondern das Spielverhalten entscheidend ist

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Sehr überraschendes Ergebnis...nicht. Da gaming ein ziemlich nutzloses Hobby ohne irgendwie großartigen benefits ist, sollte das nicht relevanten Teile des Lebens einschränken, sonst muss man immer mit Nachteilen rechnen.

Generell ist das aber eher kein Problem vom Hobby Gaming an sich, sondern eine Mindset Frage. Jemand der sein Leben im Griff hat und gut im Leben steht, wird denke ich nicht exzessiv zocken. Kinder und Menschen mit Problemen können das vielleicht nicht so gut einschätzen und kontrollieren. Viele Spiele, gerade im Onlinebereich, sind ja bewusst auf Suchtpotential hin ausgerichtet. Und das kann zu einem Problem werden.
 
Das sehe ich an mein Verhalten, spiele mal eine entspannte Runde, mein letztes war Rise of Tomb Raider und entspanne dabei. Es gibt Games wie Eldenring, pure Anspannung und Aufregung. Spiele ich nicht mehr, weil es mir dabei schlecht geht, sehr wahrscheinlich auch nicht gut für die Gesundheit. Bei mir also ein wenig Aufregung ist gut, liebe schöne Geschichten und entspanne dabei.
 
Was ich eigentlich auch als sehr negative empfinde für die psychische gesundheit ist eigenes toxisches verhalten oder toxische mitspieler.
Verstehe auch nicht, warum viele dieser lebewesen sich so verhalten. Sie sind selbst tilted und versauen anderen den spaß.
Im umkehrschluss führt das zu stress und aggression und das ist sicherlich gesundheitlich negativ. Und gerade beim onlinegaming ist die Hürde sich so zu verhalten sehr niedrig. Im reallife würden ne menge ziemlich schnell eins ins fressbrett bekommen und weil sie das wissen, machen sie es in der regel dort nicht (zb beim teamsport).
Das thema würde ich da gerne mehr im fokus haben.
 
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Sehr überraschendes Ergebnis...nicht. Da gaming ein ziemlich nutzloses Hobby ohne irgendwie großartigen benefits ist, sollte das nicht relevanten Teile des Lebens einschränken, sonst muss man immer mit Nachteilen rechnen.

Auf den ersten Blick mag Gaming recht Nutzlos für den Alltag erscheinen. Ich kann auch nur für meine Erfahrungen sprechen, aber ich denke fürs Gehirn und die Hand-Augen-Koordination ist es schon sehr förderlich. Manche Skills lassen sich auch ins echte Leben übertragen. Wie viele Maps man sich beim spielen so einprägt und den Orientierungssinn damit trainiert ist für mich ganz klar auch ein großer Vorteil. Keiner in meinem Freundeskreis, der nicht auch mal wirklich ernsthaft was zockt, kann sich mit einer Karte orientieren. Gerade bei unseren Städtereisen der letzten Jahre ist mir das sehr verstärkt aufgefallen. Ich schaue mir die Karte an und weiß in welcher Richtung was liegt, alle anderen schmeißen direkt die Navigation an, weil sie ohne Hilfe nicht sehen wo es lang geht.
 
Wenn ich Abends 3 Stunden bewusst spiele und es gut läuft, konnte ich vom Alltag abschalten und meine 2do-Liste vergessen. Ansonsten trage ich die manchmal nachts mit in den Schlaf.

Wenn ich mir in einem FOMO System unter Druck eins abgrinde, ist es andersrum. Mein RL wird in Mitleidenschaft gezogen.

Für mich ist gaming mindestens so wichtig wie lesen, zeichnen und Sport, bei denen ich tiefer entspanne, aber nicht die intuitive und interaktive Vielfalt der gaming-Landschaft habe.
 
Auf den ersten Blick mag Gaming recht Nutzlos für den Alltag erscheinen. Ich kann auch nur für meine Erfahrungen sprechen, aber ich denke fürs Gehirn und die Hand-Augen-Koordination ist es schon sehr förderlich. Manche Skills lassen sich auch ins echte Leben übertragen. Wie viele Maps man sich beim spielen so einprägt und den Orientierungssinn damit trainiert ist für mich ganz klar auch ein großer Vorteil. Keiner in meinem Freundeskreis, der nicht auch mal wirklich ernsthaft was zockt, kann sich mit einer Karte orientieren. Gerade bei unseren Städtereisen der letzten Jahre ist mir das sehr verstärkt aufgefallen. Ich schaue mir die Karte an und weiß in welcher Richtung was liegt, alle anderen schmeißen direkt die Navigation an, weil sie ohne Hilfe nicht sehen wo es lang geht.
Das halte ich eher für beschönigende Augenwischerei. Ich spiele gerne, aber man muss mal ehrlich sein, wenige Hobbys sind so nutzlos. Bei Mannschaftssport oder generell Sportarten hast du eine Vielzahl von benefits im sozialen aber auch gesundheitlichen Bereich. Selbst passive Tätigkeiten wie lesen oder Instrumente haben kognitiv wahrscheinlich mehr Vorteile als spielen.

Gaming ist ne sitzende Tätigkeit, damit per se schonmal nicht sonderlich gut. Strengt die Augen an und sorgt für "künstliche" Hormonausschüttungen. Man erwirbt nicht nennenswert neues Wissen oder irgendwelche Skills die sonderlich nützlich wären.

Komisch das ich hier mal gegen mein Hobby argumentieren muss, aber man sollte schon ehrlich sein und Gaming ist ne spassige aber komplett nutzlose Zeitverschwendung.
 
Das halte ich eher für beschönigende Augenwischerei. Ich spiele gerne, aber man muss mal ehrlich sein, wenige Hobbys sind so nutzlos. Bei Mannschaftssport oder generell Sportarten hast du eine Vielzahl von benefits im sozialen aber auch gesundheitlichen Bereich. Selbst passive Tätigkeiten wie lesen oder Instrumente haben kognitiv wahrscheinlich mehr Vorteile als spielen.

Gaming ist ne sitzende Tätigkeit, damit per se schonmal nicht sonderlich gut. Strengt die Augen an und sorgt für "künstliche" Hormonausschüttungen. Man erwirbt nicht nennenswert neues Wissen oder irgendwelche Skills die sonderlich nützlich wären.

Komisch das ich hier mal gegen mein Hobby argumentieren muss, aber man sollte schon ehrlich sein und Gaming ist ne spassige aber komplett nutzlose Zeitverschwendung.
Kommt auf die Sichtweise an.
Spielst du Rätselspiele? Könnte das logische Denken oder strukturierte Vorgehen verbessern.
Spielst du in einem Team? Kommunikationsskills könnten sich verbessern, wenn man Vorgehen bespricht oder einfache Ansagen macht, wenn diese wichtig sind. Außerdem hast du soziale Interaktion, natürlich nicht direkt Auge in Auge, das ist schon klar, aber ich verbringe auch Zeit mit meinen Freunden, die komplett über Deutschland verteilt leben. Passiert beim Fussball eher seltener oder?
Spielst du Soulslikes (und ich kann nicht glauben, dass ich über die mal was positives sage)? Könnte deine Frusttoleranz verbessern (bei mir komplett gefailed).
Du sitzt nur beim Gaming? Kauf dir einen höhenverstellbaren Tisch, schon kannst du die Haltung wechseln.

Klar, Gaming bringt dir nicht die Vorteile, wie zum Beispiel Basketball oder andere sehr aktive Sportarten, aber das bedeutet doch nicht, dass es nutzlos ist. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Es ist ja kein Thema, bei dem es nur schwarz oder weiß gibt.
 
Komisch das ich hier mal gegen mein Hobby argumentieren muss, aber man sollte schon ehrlich sein und Gaming ist ne spassige aber komplett nutzlose Zeitverschwendung.
Streng genommen hast du Recht. Aber das gilt so gesehen nicht nur für Gaming. Filme schauen ist auch völlig nutzlos. Und selbst ein Buch zu lesen - vor allem, wenn es ein einfacher Roman ist - hat keinerlei echten Nutzen. Sind zudem auch sitzende Tätigkeiten.

Bei Büchern sagt man aber immer "Toll, dass du liest!". Ich kenne genug Menschen, die deshalb trotzdem nicht die deutsche Rechtschreibung beherrschen. Und WAS ich lese, entscheidet darüber, ob es mich bereichert. Diese Differenzierung spart man gerne, weil Buch halt.

Beim Gaming kann ich ebenso alleine im Kämmerlein zocken - oder aber mit Freunden offline oder online spielen. Ich kann einfach nur rumballern - oder aber kreativ sein, muss mir Strategien überlegen, taktisch klug vorgehen. "Zelda" fällt mir da spontan als Allrounder ein, das hat von all dem was, und zudem muss ich auch noch viel lesen :haha:

Persönlich merke ich inzwischen, dass ich nach dem Zocken manchmal schlechte Laune habe. Ich kann nicht genau sagen, warum. Vielleicht weil es mir insgeheim doch sehr fehlt, da ich leider nur noch wenig Zeit dafür habe. Oder weil gerade langes Zocken eben doch fürs Reallife maximal unproduktiv ist. Oder die Aufgaben im Spiel passten gerade nicht zu meiner Laune :ka:
 
Videospiele sind weder grundsätzlich schädlich noch förderlich, sondern entfalten ihre Wirkung abhängig vom individuellen Umgang.
Soso, für diese Quintessenz bedarf es einer groß angelegten Studie. :confused:

Es ist also ein Unterschied, ob ich mir zwei Gläser Rotwein in Gesellschaft beim gepflegten Abendessen gönne, es auf einer feuchtfröhlichen Party auch mal krachen lasse und zwei Flaschen davon trinke oder mir täglich aus Frust ein 3L-Tetrapack reinballere. Suchtpotentiale findet man an jeder Ecke, nicht jeder kann damit umgehen.

Darüber hinaus widerspricht "belastendes Gaming" dem Unterhaltungsgedanken. Ich kann sehr wohl mal eine Nacht genüsslich durchzocken, ohne irgendwas zu vernachlässigen. "Spaß" in seinen unterschiedlichen Ausprägungen ist für mich nie sinnlos und alles andere als Zeitverschwendung.
 
Soso, für diese Quintessenz bedarf es einer groß angelegten Studie. :confused:
Natürlich bedarf es einer Studie. Nur weil diese dann das bestätigt, was die Meisten vermutet haben ist sie ja nicht sinnlos. Es gibt genug Beispiele aus der Geschichte der Wissenschaft, wo das Gegenteil der Fall war und bewiesen wurde, dass die verbreitete Meinung Käse war. Was wurde Ignaz Semmelweis verhasst und verlacht wegen seiner bahnbrechenden Erkenntnisse zu Hygiene und Kindbettfieber bei Frauen. Alles ist im Kontext seiner Zeit zu sehen. In den 80ern war die vorherrschende Meinung, dass das Spielen von "Gewaltspielen", quasi ab der ersten Session, nur negativ für Entwicklung und Sozialverhalten ist.

Bis jemand eine Studie nach wissenschaftlichen Kriterien gemacht hat ist alles erstmal nur eine Hypothese, egal wie plausibel oder nicht.
 
Das halte ich eher für beschönigende Augenwischerei. Ich spiele gerne, aber man muss mal ehrlich sein, wenige Hobbys sind so nutzlos. Bei Mannschaftssport oder generell Sportarten hast du eine Vielzahl von benefits im sozialen aber auch gesundheitlichen Bereich. Selbst passive Tätigkeiten wie lesen oder Instrumente haben kognitiv wahrscheinlich mehr Vorteile als spielen.

Gaming ist ne sitzende Tätigkeit, damit per se schonmal nicht sonderlich gut. Strengt die Augen an und sorgt für "künstliche" Hormonausschüttungen. Man erwirbt nicht nennenswert neues Wissen oder irgendwelche Skills die sonderlich nützlich wären.

Komisch das ich hier mal gegen mein Hobby argumentieren muss, aber man sollte schon ehrlich sein und Gaming ist ne spassige aber komplett nutzlose Zeitverschwendung.
Da möchte ich entschieden dagegen Argumentieren. Die ersten "Skills" habe ich bereits angesprochen, die man damit verbessert. Teamdenken, taktisches und strategisches Denken etc. kommt auch im Multiplayer oder RTS mehr als zum Tragen. Es kommt immer drauf an was man spielt. Es gibt genügend Spiele mit Rätselanteilen mit denen man die grauen Zellen ins schwitzen bringt. Fußball mag ich nicht als vergleich anführen, mag ich einfach nicht. Aber mit allzu viel Grips sind die meisten Spieler nicht gesegnet. Schlecht für den Körper ist es auf jeden Fall auch auf dauer. Basketball, ok mag sein, dass man fitter wird dadurch, kann man aber auch so nebenbei spielen. Ich rede hier nicht davon den ganzen Tag vor dem Rechner oder der Console zu zocken. Würde ich auch nie machen.
Rein Kognitiv hat Zocken echt viele Vorteile!
 
Klar können Videogames förderlich sein, ich hab es selbst erlebt.

Bevor ich anfing World of Warcraft zu zocken war ich elendig schüchtern aber nun nach meiner ganzen WoW Zeit bin ich es kein Stück mehr.

Durch Videogame hab ich Micro Managment gelernt und das das auf das Geldsystem in der Wirklichkeit übertragen können, auch lernte ich durch Videogames mit hohen und sehr hohen "Geld" (inGame Währung) Beträgen umzugehen.
Richtiges Teamplay und die Fähigkeit der Problemlösung kann man auch durch Videogames erlenen.

Auf der anderen Seite können Videogames auch wirklich schädlich sein, sowohl das Game als auch die andere Player im Game.

Zum Beispiel wenn das Gamedisign schlecht is weil man sich in Nebenaufgaben und Sammelaufgaben verliert aufgrund der Monotonität - Stichwort Daylie Quests und man keinen Fortschritt hat.
Dann schaltet das Hirn ab und man kann Depressiv werden gleiches gillt für einen Sinnlosen Job den man hat.

Wenn es durch andere Player verursacht wird, hierzu verweise ich nur auf die Playerschaft von World of Warcraft und Counter Strike und andere MOBAs. Hier auch der Vergleich in der Wirklichkeit wenn Arbeitskollegen gegen einen agieren oder Mobbing in der Schule / Berufsausbildung

Das is psychische Belastung und macht Mental fertig!
 
Das halte ich eher für beschönigende Augenwischerei. Ich spiele gerne, aber man muss mal ehrlich sein, wenige Hobbys sind so nutzlos. Bei Mannschaftssport oder generell Sportarten hast du eine Vielzahl von benefits im sozialen aber auch gesundheitlichen Bereich. Selbst passive Tätigkeiten wie lesen oder Instrumente haben kognitiv wahrscheinlich mehr Vorteile als spielen.

Gaming ist ne sitzende Tätigkeit, damit per se schonmal nicht sonderlich gut. Strengt die Augen an und sorgt für "künstliche" Hormonausschüttungen. Man erwirbt nicht nennenswert neues Wissen oder irgendwelche Skills die sonderlich nützlich wären.

Komisch das ich hier mal gegen mein Hobby argumentieren muss, aber man sollte schon ehrlich sein und Gaming ist ne spassige aber komplett nutzlose Zeitverschwendung.
Für mich ist Gaming primär zur Pflege meiner über Deutschland verstreuten Freundschaften da und hat somit eine sehr wichtige Funktion.
Nach der Schule sind wir eben an die verschiedensten Orte zum studieren, andere sind in der Heimat geblieben. Das gemeinsame Spielen und Reden davor, danach oder währenddessen ermöglicht einen viel intensiveren und regelmäßigeren Austausch, als wenn man nur mal telefonieren würde. Praktisch also eine Ausrede, sehr regelmäßig und einfach was zu „unternehmen“ mit Freundschaften, die bald seit zwei Jahrzehnten bestehen.
Ohne den gemeinsamen Anlass der Videospiele wäre der Kontakt nicht so eng oder würde vielleicht kaum noch bestehen. Habe da klar den den Direktvergleich. Klar, viel sitzen ist nicht toll für die Gesundheit. Aber wenn du ein Tasteninstrument spielst wie ich, dann sitzt du da genauso.
Und Hobby darf und soll Zeitverschwendung sein. Zur Erholung eben. Man muss nicht jede Sekunde seiner Existenz produktiv sein.
Ich bin inzwischen auch wieder bei Singeplayer Titeln und spiele allein. Weißt du, was auch 100% Zeitverschwendung ist, immer mehr Raum einnimmt bei den Menschen und sogar schädlich? „Social Video“ und Doomscrolling. Ich war nur auf YT und Reddit, aber ganz oft habe ich da wirklich sinnlos Zeit verbrannt. Stattdessen spiele ich jetzt seit vielen Jahren wieder was schönes so wie früher, als das Handy noch nicht den Alltag so stark bestimmt hat :D
Übrigens: Mein Interesse an Geschichte, Militär, Technik und sogar an Russisch wurde direkt oder indirekt durch Spiele geweckt. Das technische durch den Computer selbst. Englischkenntnisse wurden auch trainiert etc.
So nutzlos ist das alles nicht ;)
 
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Das halte ich eher für beschönigende Augenwischerei. Ich spiele gerne, aber man muss mal ehrlich sein, wenige Hobbys sind so nutzlos. Bei Mannschaftssport oder generell Sportarten hast du eine Vielzahl von benefits im sozialen aber auch gesundheitlichen Bereich. Selbst passive Tätigkeiten wie lesen oder Instrumente haben kognitiv wahrscheinlich mehr Vorteile als spielen.

Das ist aber auch nur Deine persönliche Einschätzung.

Gaming hat viele Facetten!

Gerade für Menschen mit einer sozialen Phobie kann Gaming der rettende Anker sein.
Man ist unter Leuten, ohne selbst unter Leuten zu sein.

Sollte man VR Gaming betreiben oder sowas wie Ring Fit Adventures auf der Switch spielen, kann man sich auch Körperlich sehr schnell auspowern.

Es gibt viele Games die schnelle Reaktionen und die Hand Augen koordination beanspruchen.

Es gibt viele Games in denen man strategisch und auf lange Zeit planen und handeln muss.

Es gibt viele Games in denen man sich in unübersichtlichem Gelände zurechtfinden und sich die POIs einprägen muss.


Gaming ist ne sitzende Tätigkeit, damit per se schonmal nicht sonderlich gut. Strengt die Augen an und sorgt für "künstliche" Hormonausschüttungen. Man erwirbt nicht nennenswert neues Wissen oder irgendwelche Skills die sonderlich nützlich wären.

Strengt die Augen an? You are sure about this? Ich meine wir spielen nicht mehr auf 50Hz Monitoren oder sowas.
Das man vom zu nahen am Fernseher sitzen viereckige Augen bekommt hat sich auch nicht bewahrheitet.

Künstliche Hormonausschüttung? Was ist das?
Man erringt einen Sieg im Gaming ... Glückshormone werden ausgeschüttet.
Man erringt einen Sieg im Manschaftssport ... Glückshormone werden ausgeschüttet.
Es sind beides die gleichen biologischen Vorgänge. Da ist nichts künstliches dran.

Man erwirbt kein Wissen in Spielen wie Doom. Das gebe ich zu. Aber es gibt noch mehr da draußen, als nur Shooter und Fantasy Games.
Und was die Skills angeht. Geduld, Ausdauer, Konzentration, Lösungsorientiertes Vorgehen ... etc. etc. etc.
Man kann sich viele positive Eigenschaften beim Gaming aneignen.

Komisch das ich hier mal gegen mein Hobby argumentieren muss, aber man sollte schon ehrlich sein und Gaming ist ne spassige aber komplett nutzlose Zeitverschwendung.

Kein Hobby ist Zeitverschwendung. Ein Hobby muss nicht produktiv sein. Das sind wir auch so schon den ganzen Tag.
Ein Hobby soll Dich am Ende des Tages herunterbringen. Einfach mal das Gehirn vom Alltagsstress entkoppeln.
Da spielt es keine Rolle, ob ich jetzt Fahrrad fahre, wandern gehe, an Autos schraube, Serien suchte oder am Rechner/Konsole sitze. Ein Hobby soll Dich Glücklich machen.
Rede Dir doch nicht Dein eigenes Hobby madig.
Tauche ab in die vielen Welten des Gamings. Und wenn es nur für 1 oder 2 Stunden ist.
Und solltest Du Dir keine Skills aneignen und Dir nichts Wissenswertes aneignen, dann ist das auch okay.
Es heißt schließlich Gaming und nicht Schooling oder Working. ;)
 
Bis jemand eine Studie nach wissenschaftlichen Kriterien gemacht hat ist alles erstmal nur eine Hypothese, egal wie plausibel oder nicht.
Es gibt ja bereits etliche Studien zum Thema Gaming, welche die psychologischen Mechanismen wie Verdrängungseffekte, Stress, Autonomie, Kompetenz oder das Gefühl der Zugehörigkeit in den Kontext stellen. Als Resultat kann der (wie auch in diesem Fall) jeweilige Mechanismus positiv wie auch negativ besetzt sein. Stress und Anspannung kann z.B. in kompetitiven Games als Herausforderung positiv wahrgenommen werden, toxisches Ingame-Verhalten dagegen negative Stressbelastungen fördern. Das psychologische Profil und der entsprechende Hintergrund der Probanden hätte für mich mehr Erwähnung finden können.

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Falls jemand die o.g. Studie genauer interessiert:

Entspannung, Erholung, Teamplay und das Gaming-Erlebnis können durch suchtähnlichen Gebrauch, Toxizität und Vernachlässigung des Lebensumfeldes den Zustand wechseln und zum Problem werden. Hiervor ist nicht jeder gleichermaßen gefeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann ja jeder seine Prioritäten im Leben setzen wie er oder sie will. Ich würde trotzdem empfehlen Erfahrungen im realen Leben zu machen und sich real was aufbauen. Macht imo länger glücklich als den neuesten OLED Monitor zu haben, der nach 10 Minuten schon wieder langweilig ist.
 
Ich sehe es wie viele hier und finde die Studie auch zielführend.
Da ich selbst immer Nachmittag bis Abend arbeite, integriere ich ne Runde BG3, CP77 oder WoW vorher oder danach, genauso wie einen Film zu schauen (zuletzt Strange New Worlds Staffel 3) oder ein Buch zu lesen (Limitarismus), die PCGH zu studieren oder mich mit meiner besten Freundin zum Spazieren oder Essen gehen zu verabreden.
Keine Ahnung: so richtig exzessive Zocker-Session hatte ich das letzte mal so um die Jahrtausendwende in Starcraft/Broodwar, wo ich in der Bundesliga spielte und auch gegen die ersten Progamer Clans aus (Süd-?)Korea. Das hatte dann aber irgendwann zu viel Zeit gefressen und ich widmete mich anderen Dingen zu.
 
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