News Gewaltiger Shooter-Flop: Highguard-Entwickler wurden "von der ersten Minute an zum Gespött"

PCGH-Redaktion

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Nach dem gefloppten Highguard äußert sich Josh Sobel, ehemaliger Technical Artist bei Wildlight Entertainment, zu den Hintergründen des Scheiterns. Seiner Meinung nach hatte das Spiel eigentlich nie eine Chance.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gewaltiger Shooter-Flop: Highguard-Entwickler wurden "von der ersten Minute an zum Gespött"

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Ich liebe Titanfall und Apex Legends. Beide Games habe ich bis zum Umfallen gezockt. War also ziemlich sicher dass Highguard mir gefallen wird, aber das Spiel macht gar kein Spaß, sieht furchtbar aus, nichts passt zusammen, wirkt wie ein schlechtes ein Mann Projekt, ständig steht man vor Wänden, selbst die Steuerung ist schlecht, Magazin nach laden und die Munition Menge wird falsch berechnet! Die UI ist verbuggt, Texte überlappen sich, teilweiser fehlen Animationen oder sind grottig gemacht. Kein Mensch wird jemals sowas zocken wenn es ARC Raiders Kinorreife Action oder Black Ops 7 Run & Gun Adrenalin pure gibt, selbst Marvel Rivals oder Over Watch 2 sind 100x wenn nicht 1.000x Lichtjahre vorraus, was haben die gedacht? Selbst das Tutorial ist nervig und hässlich, wirkt durcheinander und aufgesetzt.
 
Ich mein 100k Leute haben es sich Tag 1 angeschaut und das auf Steam allein. Das war mehr als bei Concord oder sonstigen Geschichten. Das Spiel hat definitiv eine Chance bekommen. Ich denke kaum das 100k Leute aufgetaucht sind nur, um etwas mit Absicht sch**ße zu finden! Was meint, der Typ wer der ist zu behaupten wir hätten kollektiv dafür überhaupt Zeit?

Finde ich befremdlich solche Aussagen, jedes Mal, wenn der Mund aufgemacht wird über die Mitarbeiter und wie es denen doch jetzt geht, ist das doch so ein "Denkt, doch an die Kinder" Argument! Und stinkt gewaltig nach emotionaler Manipulation.
 
Laut Aussagen des ehemaligen Technical Artist wurde das Projekt von Beginn an mit "falschen Annahmen" seitens der Gaming-Community konfrontiert.
Dann sollte man vielleicht mal seine eigene Kommunikation gegenüber der Community hinterfragen und ausbessern. Wenn zehntausende bis hunderttausend Spieler was anderes erwartet haben, dann liegt das wohl kaum nur an den Spielern.
 
Wir haben das bei uns in der Firma an ganz anderer Stelle ähnlich: Erwartungsmanagement ist das a. und o.

Das Spiel mag vielleicht irgendwo entfernt ein Indie-Potential gehabt haben, aber es ist komplett falsch aufgezogen worden. Vermarktung und Bewerbung katastrophal - wie man sieht. Kommunikation nicht vorhanden.

Sie hatten ja eigentlich ein Überraschungsspiel, das in relativ kurzer Zeit spielbar gewesen wäre nach Ankündigung. DAS war ihr Plus-Punkt.
Dazu vielleicht noch Wohlwollen und viele Augen zudrücken aus der Community, wenn man diese anders abgeholt und mitgenommen hätte (Kommunikation, Mitwirken, Underdog-Karte ausspielen, "einer von Euch", Early-Access, "helft uns" ...).

Evtl. wäre es als Graswurzelbewegung und Mund zu Mund von unten gewachsen. Mit anfänglich kleiner wohlwollender Basis, ständigen Verbesserungen und langsamem Sammeln weiterer Spieler, weil es eben "gut wurde" ...
Eventuell...

So wurde es ein Lehrstück, wie man es ganz und gar nicht macht, wo die Konsumenten mittlerweile Wund sind und keinen Fehler mehr verzeihen, sobald sie auch nur "Corporate" vermuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Spiel hat massiven Hate erlebt, vor Release schon und auch direkt zum Release.
Extrem viele engative Bewertungen. Die Community hat es richtig verschissen.
Während andere Spiele eine Chance bekommen, besser zu werden - gab es hier nur Hate und Trolle überall.

Denkt doch mal an solche Flops wie Final Fantasy 14 oder No Man's Sky. Wie diese grottigen Releases dann zu einem guten Spiel wurden. Wäre hier auch möglich, wenn die Community das nicht verkackt hätte. Dasselbe passierte bei Concord - eigentlich ein brauchbares Spiel mit Potential. Nicht alles haut bei Release rein so wie Clair Obscur oder Doom rein. Einige Spiele brauchen viel Arbeit bis die zum Kult werden. Das geht aber nur wenn die Community hilft anstatt zu haten.
 
Positive Toxizität und Egomanie machen Machwerke und keine guten Spiele. Hier wurde mit fehlender Weitsicht auf jedes falsche Pferd gesetzt, das vorbeigeritten kam.
Erst falsche Versprechen machen, dann miese Arbeit abliefern und später alle anderen beschuldigen schlechte Menschen zu sein. Der Mann gehört in die Politik!
 
Ich schaute mir gameplay an und dachte mir: Ja die wollen einfach alles zusammenschmeißen ohne Seele. CoD Kisten, Valorant Shading aber mit UE5 Performanceproblemen. Bisschen Apex pacing mit bisschen. Hab heut früh ne Suppe gemacht mit son bisschen von allem und die war halbgar essbar aber naja.... gleiche Mentalität bei Spielern. Es braucht nen Hook. Hat es nicht.
 
Das Spiel hat massiven Hate erlebt, vor Release schon und auch direkt zum Release.
Extrem viele engative Bewertungen. Die Community hat es richtig verschissen.
Während andere Spiele eine Chance bekommen, besser zu werden - gab es hier nur Hate und Trolle überall.

Denkt doch mal an solche Flops wie Final Fantasy 14 oder No Man's Sky. Wie diese grottigen Releases dann zu einem guten Spiel wurden. Wäre hier auch möglich, wenn die Community das nicht verkackt hätte. Dasselbe passierte bei Concord - eigentlich ein brauchbares Spiel mit Potential. Nicht alles haut bei Release rein so wie Clair Obscur oder Doom rein. Einige Spiele brauchen viel Arbeit bis die zum Kult werden. Das geht aber nur wenn die Community hilft anstatt zu haten.
No Man's Sky und FF14 waren aber keine Flops. Die haben sich durchaus gut verkauft, aller Kritik zum Trotz. Deswegen konnten die Entwickler auch nur daran denken, ihre Spiele zu überarbeiten und zu verbessern. Aber das sind Ausnahmetitel und solche Situationen sind nie die Regel. Im Gegenteil.

Grundsätzlich hat ein Spiel schon zu Release zu funktionieren und den Spieler abzuholen. Die Kommunikation muss laufen und transparent sein. Ansonsten ist ein Flop garantiert.​
 
Das Spiel hat massiven Hate erlebt, vor Release schon und auch direkt zum Release.
Extrem viele engative Bewertungen. Die Community hat es richtig verschissen.
Während andere Spiele eine Chance bekommen, besser zu werden - gab es hier nur Hate und Trolle überall.

Denkt doch mal an solche Flops wie Final Fantasy 14 oder No Man's Sky. Wie diese grottigen Releases dann zu einem guten Spiel wurden. Wäre hier auch möglich, wenn die Community das nicht verkackt hätte. Dasselbe passierte bei Concord - eigentlich ein brauchbares Spiel mit Potential. Nicht alles haut bei Release rein so wie Clair Obscur oder Doom rein. Einige Spiele brauchen viel Arbeit bis die zum Kult werden. Das geht aber nur wenn die Community hilft anstatt zu haten.
Final Fantasy 14 wurde nur deswegen zum Hit, weil sie es sehr schnell offline nahmen und über ein Jahr in die Überarbeitung steckten - inklusive neuer Story, neuen Videos und anderen Mechaniken.
Das Spiel wurde mal eben auf links gekrempelt.
Bis auf die generelle Welt blieb kaum etwas unangetastet.
Ich war beim ersten Launch dabei - und auch beim Relaunch.
Das waren zwei komplett verschiedene Spiele.

Früher wurdest du nach einem Final Fantasy üblichen Probekampf quasi vom Schiff geworfen und warst irgendwo in der Pampa in einem Schlauch... Keine Erklärung, nichts.
Alle stritten sich um die wenigen Ressourcen Spawnpunkte.

Nach dem Relaunch: Der alte Einstieg war weg. Die Schläuche verschwanden, alle Spielenden konnten ein Material unabhängig von anderen abbauen - je nachdem sahen sie auch nicht die gleichen Spawns, wenn jemand anderes "die Runde" schon durch hatte. Es gab von Anfang an eine Story als Leitfaden.
Allerdings muss man die Story nun mit machen, weil es sonst mit dem Charakter nicht weiter geht. Das schließt Verpflichtung zu Dungeon Runs ein.
 
Der Flop lag an Erwartungen der Devs, der Platzierung des Games bei den Awards sowie dem ausgelutschen und langewiligen Konzept. Wieder mal ein Generischer-Hero-Multiplayer-MOBA-Shooter, der Markt ist gesättigt und dann sollten es doch die Entwickler nach Flops wie Concord und co merken, der nächste Titel der diesen Weg gehen wird ist Marathon im März, perspektivisch der neue Horizon Zero Dawn Ableger mit quitschbunten Helden, Multiplayer, MOBA Ähnlichkeiten.

Die Charaktere bei Highguard sahen im ersten Moment wie die Abziehbildchen langweiliger Personen aus genau dieser Klasse an Spielen aus. Entwickler die höchstwahrscheinlich an Titeln wie CoD, Titanfall, Apex, Star Wars Jedi Games und co mitgemacht haben können definitiv anderes entwickeln, mit einem Impact, einer Story, einer interessanten Welt, innovation oder zumindest frischen Gameplay Elementen.

Wollte man dies? Wahrscheinlich nicht. Denn sonst würden viele Einzelteile dieses Spiels nicht wirken, als hätte man verschiedene Ideen einfach zusammengeklebt.
 
Kenne Highguard nicht, erlaube mir daher kein Urteil.

Aber erinnere mich gut an Anthem und wie die Lästermäuler
sichs Maul darüber auch zerrissen haben.

Gekauft und muss sagen, Top Spiel.
 
und concord 3.0 und 4.0 in "the concordian timeline" stehen auch schon in der pipeline. mal sehen ob sie sich bewahrheiten. "marathon" und horizon "hunters gathering".
 
No Man's Sky und FF14 waren aber keine Flops. Die haben sich durchaus gut verkauft, aller Kritik zum Trotz. Deswegen konnten die Entwickler auch nur daran denken, ihre Spiele zu überarbeiten und zu verbessern. Aber das sind Ausnahmetitel und solche Situationen sind nie die Regel. Im Gegenteil.

Grundsätzlich hat ein Spiel schon zu Release zu funktionieren und den Spieler abzuholen. Die Kommunikation muss laufen und transparent sein. Ansonsten ist ein Flop garantiert.​
Doch, das waren Flops. Extreme Probleme in allen Bereichen, die viel Arbeit benötigt haben um die Spiele gut zu machen. Doch da gab es etwas, was hier fehlte: Community. Spieler, die wirklich das Spiel unterstützt haben.
Auch bei anderen Flops wie Fallout76 war das genauso. Schlechter Release ist kein Untergang. Es suckt, aber da kann man viel rausholen.

Das geht aber nicht wenn es nur Hate gibt von allen Seiten - dann zieht der Publisher den Stecker und es ist durch.
 
Sie hatten halt mit der Ankündigung die Latte sehr hoch gesetzt und dabei den Nerv der Leute so weit verfehlt, das es einfach nur schief gehen kann.

No Man's Sky und FF14 waren aber keine Flops.
1.0 war bei beiden ein Flop. Aber beide Spiele hatte viele Leute die es spielen wollten.
No Man's Sky hatte schon vorher viele Leute angezogen und FF14 hatte bereits eine große Fan-Gemeinde die von FF11 kamen.
 
Hat er das wirklich so gesagt / geschrieben? Wie dumm und uneinsichtig kann man bitte sein? Ist er wirklich davon überzeugt, dass allein der Platz bei den Game Awards dafür gesorgt hat, dass dieses Stück Software scheitert?
Klar will er seine Kreation verteidigen, aber Einsicht und Verständnis sieht anders aus.

Das Spiel hat keine Identität und daran scheitert es.
 
"Falsche Annahme".... "sofort Hass und Häme"... "Missverstanden". Ein Politiker würde dazu sagen "Wir müssen es den Menschen nur besser erklären".

Ja, entweder das ODER.... alle haben es alle bereits verstanden und finden es trotzdem nicht gut? Kann das sein? Ist das irgendwie auch nur ansatzweise möglich?

Wie kommen eigentlich manche Menschen immer darauf das nur die anderen total dumm sind oder es nicht begriffen haben. Dieses herabwürdigende Gerede jedes Äußern von Enttäuschung wäre Hass und jede Kritk wäre Hetze und wenn man nicht die selbe Meinung über etwas teilt, dann liegt das nicht daran das andere Menschen auch andere Meinungen haben könnnen. Sondern das die anderen einfach zu dumm sind. Das ist genau der Grund weshalb die Gesellschaft immer mehr gespalten ist. Wir haben ernsthaft ein Problem mit anderen Meinungen. Es ist nicht mehr möglich zu akzeptieren das andere Menschen eine andere Meinung über etwas haben und man sich damit auseinandersetzen muss. Das ist mühsam, das ist nervig, aber das hält eine Gesellschaft zusammen. Weil jeder darin seinen Platz findet. Übrigens weitaus mehr als jede Regenbogenfahne jemals könnte.
 
Tja, ist halt dumm gelaufen. Manchmal tut es mir aber auch leid, wenn ich sehe wie heftig so manche Kommentare ausfallen in solchen Fällen. Vielleicht hätte etwas Understatement dem Spiel eher gutgetan. Glaube aber nicht, daß dieses Spielprinzip generell hoch im Kurs liegt.

Denke also, es liegt sowohl an dem Spielprinzip, der Art der Veröffentlichung, und an der darauf folgenden Reaktion der Community darauf - die Leute hatten etwas besonderes erwartet und wurden halt enttäuscht weil nichts wirklich innovatives oder außergewöhnliches kam. Wenn so eine "Reaktions-Lawine" einmal in Schwung ist, dann ist sie auch kaum noch aufzuhalten. Naja. Ich wünsche den Entwicklern bei ihren zukünftigen Projekten jedenfalls alles Gute!
 
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