News Preisexplosion auf dem Speichermarkt: Die aktuelle Preisentwicklung im Überblick

PCGH-Redaktion

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Die anhaltende Speicherkrise prägt den PC-Endkundenmarkt weiterhin und sorgt für historische Preise bei DRAM und NAND-Produkten. Trotz erster Anzeichen einer Stabilisierung auf hohem Niveau bleibt eine spürbare Entlastung bislang aus.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Preisexplosion auf dem Speichermarkt: Die aktuelle Preisentwicklung im Überblick

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Glaube das viele sich noch vor lauter Panik eingedeckt haben, ja ich auch.
Verkauf ist eingebrochen, nur das noch was notwendig ist.
 
Kann man schwer sagen. Klar ist jetzt erstmal ein hohes Preisniveau erreicht, aber wenn der Großhandel wieder höhere Preise für den Nachkauf einstellt, dann wird die Ware im Handel automatisch höher. Nachkaufpreise müssen auch bei Lagerware immer berücksichtigt werden.

Und was bestimmt die Preise? Genau die verfügbaren Mengen die Hersteller den Distris zur Verfügung stellen und das ist schon länger ein Trauerspiel, wenn du als Händler irgendwie 8 Module von einem Stück noch erwerben kannst wo man früher drei oder vierstellige RAM Stückzahlen gekauft hat.
 
Die eigentliche Ursache, das verringerte Angebot, gegenüber den Herstellern der RAM Module, ist faktisch fast nicht im Markt angekommen. Diese Verträge laufen meist ein Jahr und die Preise werden alle drei Monate neu festgesetzt. Sprich: die meisten Verträge laufen noch, das schlimme kommt vermutlich noch.
 
Die Krise macht sich bei mir gar nicht bemerkbar. Letztes Jahr im März 64GB DDR5 6400 Viper Patriot für 179€ gekauft. Liegen hier rum und warten drauf irgendwann mal im nächsten Gaming PC verbaut zu werden.

Zum Ram gesellen sich auch noch eine 4TB NVME SSD die ich auch irgendwann mal gekauft habe.
 
  • Wow
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Die Krise macht sich bei mir gar nicht bemerkbar.
Ich habe auch „Glück”, dass ich mich fast täglich hier bei PCGH und anderswo informiere. Ich habe das etwas zu spät eingesehen, konnte aber noch 2x32 GB DDR5 für €230 sowie bei Amazon die Samsung 990 Pro mit 4 TB für €240,71 statt heute €386,77 kaufen. Mit 2x32GB könnte ich zwei PC mit jeweils 1x32GB betreiben.

Aber der Zeitpunkt vor Weihnachten hat wohl so manchen Traum platzen lassen :heul:

Das Ganze ist für alle anderen eine reine Zumutung. Die Inflation während Corona war schon sehr hoch und wurde nicht durch Lohnerhöhungen ausgeglichen. Nun werden Gamer und normale Konsumenten, die auf Laptops oder Handys angewiesen sind, dank der KI-boom noch einmal bestraft.
 
Es wurden doch massig Hamsterkäufe getätigt.
Entweder sorgt deren "Vorrausschauen" dafür, dass die Preise sich jetzt stabilisieren, weil weniger Bedarf für den Rest ist, oder aber der weitere Preisanstieg verzögert sich um einige Monate, wenn die ihren Geheimvorrat dann auch aufgebraucht haben und ebenfalls wieder massiv dazu kaufen müssen.
 
Es wurden doch massig Hamsterkäufe getätigt.
Entweder sorgt deren "Vorrausschauen" dafür, dass die Preise sich jetzt stabilisieren, weil weniger Bedarf für den Rest ist, oder aber der weitere Preisanstieg verzögert sich um einige Monate, wenn die ihren Geheimvorrat dann auch aufgebraucht haben
Meinst du Konsumenten oder die Industrie?
Nur die wenigsten Konsumenten werden bis 2030 vorgesorgt und doppelt eingekauft haben, für den Fall, dass ihre Hardware bis dahin defekt wird. Bis dahin gibt es Millionen von Handys ohne Sicherheitsupdates, sodass entweder neue Handys gekauft werden oder es werden wieder neue Handy-Botnets entstehen.

Die Industrie wird nicht einfach bis 2030 vorsorgen, denn entweder fehlt ihr die Lagerkapazität oder das Vermögen, um für die kommenden Jahre einzukaufen. Dazu kommt, dass ungenutzte Hardware, kosten verursacht, ganz zu schweigen von den Opportunitätskosten. Zudem ist dies ein Risiko, denn man weiß ja nicht, ob die Hardware bis 2030 noch relevant ist und gebraucht wird. Andernfalls sind die Stakeholder wieder unzufrieden und der CEO muss sich (mit einem Bonus) verabschieden.

TSCM sowie die RAM-Hersteller sind bis 2027 vollständig ausgebucht und werden wohl auch 2028 ausgebucht sein. Es gibt keine freien Kapazitäten mehr, ganz zu schweigen von Kapazitäten für Konsumenten-Hardware. Gestern habe ich einen Artikel gelesen, dass sogar Apple in Zukunft weniger iPhones liefern wird.

In den USA und auch sonst auf der Welt werden aber immer noch neue Datenzentren für KI gebaut, die dann mit GPUs und RAM versorgt werden. Solange Firmen wie OpenAI nicht pleitegehen, wird sich an der Situation so schnell nichts ändern. Microsoft und Co. haben erneut Geld in KI investiert und somit bleibt die Blase weiterhin bestehen.

In diesem Jahr wird sich nichts stabilisieren. Die Konsumenten werden weiterhin konsumieren müssen/wollen, sodass sie die gesamte übrige DDR5 und Co. leergekauft werden.
Während der Corona-Pandemie wurden auch massiv Autos gekauft und die Autopreise, auch gebraucht, sind immer noch auf einem Höchststand und sind nicht mehr pre-Corona gesunken. GPUs waren seit dem Crypto-Boom auch noch nie so teuer wie jetzt. Und das immer noch über der normalen Inflation.

Dazu geht das Geschäftsleben auch weiter. In diesem Jahr sind neue Server mit RAM im zweistelligen TB-Bereich eingeplant, und nichts davon ist für KI. Man darf drei Mal raten, was mit den Preisen unserer Services/Produkte passiert. Somit sind wir auch wieder Teil des Inflationsproblems. Aber Lohnerhöhungen, Fehlanzeige.
 
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