News Wegen RAM-Krise: HP sucht Alternativen zu Samsung, SK Hynix und Micron

Du weißt nicht was westliche Unternehmen bereits planen. Die Chinesen sind auch gerne mal vorschnell und ob die bereites existierenden Firmen nennenswert das produzieren können was gebraucht wird in der üblichen Qualität sei auch mal dahin gestellt.
Das war auch mein erster Gedanke, dann ist mir eingefallen, dass meine beiden Patriot Viper VP4300 Lite sowohl chinesischen Controller (Maxiotek MAP1602) als auch Speicher (YMTC) verwenden und zu den schnellsten PCIe 4.0 SSDs ohne DRAM gehören.
:devil:
Ausfälle oder Probleme gab es auch noch keine - im Gegensatz zu anderen Herstellern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst du mir einen Tipp geben, wie du es schaffst, dich von chinesischen Produkten loszureißen? Vielleicht kannst du uns dann ja alle überzeugen, es dir gleichzutun.

Das stimmt zwar, aber der Kommentar bezog sich auf die vorangegangene "Empfehlung", Produkte "made in USA" ais politischen (moralischen) Gründen zu meiden (boykottieren).

Jetzt ist die Frage, was macht der "politische Gutmensch" (und das ist natürlich immer ein/e Deutsche/r... :schief: ,) wenn er/sie weder Hardware aus USA (also KEIN AMD, Intel, nVidia, Apple...) noch aus China will??? :ka:

Und JA; ist zwar ot, aber wenn ich mich entscheiden müsste, entweder in die USA oder nach China zu emigrieren, wäre meine Wahl klar: die Reps in USA kann man (zumindest NOCH) abwählen, versuche das mal mit der KPC...

LG N.
 
mal schaun, ob sie da überhaupt wirklich Kapazität dabei sehen. Vermutlich nur, wenn sie noch welche über haben von der Inlandsnachfrage, denn die wird zweifellos als erstes bedient. Und das aus diversen Gründen, die ich sehr gut nachvollziehen kann...
 
Ganz ehrlich, wäre mir sowas von egal, aus welchem Land die so dringend benötigten Speicher kommen.

Ob die nun aus den USA sind, und dieses Land hat offenbar ganz sicher keine weiße Weste, oder aus China (Diktatur mal außen vor...andere Regierungen sind ja offensichtlich auch nicht gerade die Glanzmodelle), mir völlig wurscht, solange Preis/Quali passt.

Den wenigsten interessiert es, wo ihre Nike-Schuhe produziert werden, ob China oder Indien 🤷🏻‍♂️
 
Dad wird dem Donald aber nicht schmecken, wenn HP bei den Chinesen RAM bestellt:ugly:

Denk mal paar Schritte weiter, wenn HP schon Panik schiebt, dann folgt Morgen bestimmt auch Brother und all die anderen Drucker Hersteller...

Vor paar Tagen war doch hier ne News wegen den TV Herstellern auch usw..., wer weis was sonst noch alles folgt.
 
Es geht dabei ja nicht nur um die Qualität, sondern auch um die Zuverlässigkeit.
-->Es gäbe als Fertiger/Fabrikbesitzer ja auch noch Intel. Nur hatten die sich in den letzter Jahren* ihre Kunden ja damit vergrault, dass sie eben nicht zuverlässig Chips produzieren bzw. einen reibungslosen Ablauf bei der Produktion garantieren konnten. *(Das mag mittlerweile anders sein, nur glaubt denen scheinbar kaum noch einer nach deren x-ten Verzögerung mit ihren Fertigungsprozessen.)

Intel hat vor Allem das Problem, dass sie bisher nie als Foundry Anbieter aufgetreten sind und die Produktionskapazität fast ausschließlich für eigene Produkte verwendeten - ein paar Forschungsprojekte mit Firmen, in die Intel investierte, mal ausgenommen (Die waren aber auch keine rein externen Kunden).

Intel kann sicher über diverse Herstellungsverfahren Chips verlässlich produzieren.
Allerdings sind sie nicht neutral und haben ein Interesse daran, die Geheimnisse der Kunden zu erfahren.
Entsprechend will dort niemand aus der PC Branche herstellen lassen.

Deshalb ist auch das Projekt gescheitert, die Produktionskapazität an andere zu verkaufen.
Am Ende blieb nur Abspaltung, oder doch wieder fast 100% Eigennutzung.

Dadurch hat Intel allerdings auch unangefochten den Vorteil der freien Kapazitätsplanung mehrerer Werke.
Da können alle anderen nur neidisch gucken.
 
Denk mal paar Schritte weiter, wenn HP schon Panik schiebt, dann folgt Morgen bestimmt auch Brother und all die anderen Drucker Hersteller...

Vor paar Tagen war doch hier ne News wegen den TV Herstellern auch usw..., wer weis was sonst noch alles folgt.
Jede verdammte Kaffeemaschine brauchst heute Speicher, jedes Auto, jedes Telefon, jedes Medizingerät...
 
Das wird alles noch richtig heftig werden, wenn man sich das alles einmal vor Augen führt, der ganze Rattenschwanz.
nicht wirklich... Kaffeemaschine, Auto und Co. benutzen SOCs, die bei weitem nicht auf dem neuesten Node gefertigt werden.
Warum?
Weil sie hauptsächlich günstig sein müssen. Geschwindigkeit ist zweitrangig.
Denn selbst wenn der SOC auf ARM Basis nur 4 Kerne hat udn nur mit 1GHz taktet, ist das extrem viel schneller, als die allermeisten Anwendungen je brauchen werden.
So lange es nicht um den Zentralcomputer für autonomes Fahren geht, wird kaum Rechenleistung pro Chip benötigt.

Die Chips laufen nicht mit DDR5 , oder DDR4 RAM... Das ist oft on Die SRAM in Fertigungsverfahren im zweistelligen nm Bereich - Für Kaffeemaschinen auch noch ältere Verfahren.
Wenn es hoch kommt, hat eine Kaffeemaschine ohne Display 0,5 MiB RAM mit ein paar hundert kiB ROM... Und das auch nur, weil noch kleinere SOCs schlicht nicht mehr produziert werden.
Kaffeemaschinen mit Display haben vielleicht 16 MiB ROM und gleich viel RAM...
Die SOCs takten dann auch eher im MHz Bereich, weil sie schlicht nicht mehr Leistung brauchen.
 
hab noch Einen, kann man bestimmt umlöten =)
Ich denke, wenns nur einseitig bestückt ist, ist es in 10min erledigt 😇
In den 1980er und 1990er Jahren gab es noch mehrere Chiphersteller hier in Deutschland.
Die konnten (oder wollten) allerdings nicht im Wettrennen
Ich erinnere mich noch an Siemens Riegel. Die Firma wurde irgendwann ausgegliedert und dann die RAM Sparte zu gemacht. Waren gar nicht so schlecht. Gehörten vor dem 'in den Sand setzen' zu Infineon, die übrigens immer noch Halbleiter herstellen. In Dresden oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie für fast alles, braucht es ausgebildete Fachkräfte.
Und wo es keine Produktion gibt, mangelt es auch an Ausbildung in dem Bereich.
Ich glaube ganz ehrlich, die meisten Probleme in dem Segment sind hausgemacht.
Man kann halt nicht ewig Werke in Dresden oder so aufmachen, weil es da schön günstig ist und hoffen, das einem die Fachkräfte hinterher reisen.
Für ne Fab z.B. mitten im Ruhrgebiet würde es Elektroniker aller Sparten fast regnen.
Aber das wird etwas off Topic.
 
Ich glaube ganz ehrlich, die meisten Probleme in dem Segment sind hausgemacht.
Man kann halt nicht ewig Werke in Dresden oder so aufmachen, weil es da schön günstig ist und hoffen, das einem die Fachkräfte hinterher reisen.
Für ne Fab z.B. mitten im Ruhrgebiet würde es Elektroniker aller Sparten fast regnen.
Aber das wird etwas off Topic.
Das gilt für sehr viele Industrien...
Sehr viele Firmen mit Mangel an hoch ausgebildeten Fachleuten sitzen JWD (janz wig drusse).
Manche, weil sie dort ihre Hauptsitze haben, andere, weil man Schiffe eher an den Küsten, als im Inland bauen kann.
Bei der Chipindustrie ist es allerdings eine Kombination aus "Wir gehen dahin, wo die Experten sind" und "Wir bauen da, weil da alle Firmen sind".
Silicon Saxony kam nicht von Ungefähr.
Seit Jahrzehnten sitzen die größten Chiphersteller eben dort... und neue Produktionsfirmen haben es schwer, Fachkräfte außerhalb von der Region zu finden. Einfach, weil in den letzten 30 Jahren die Ausbildung dieser Fachkräfte fast exklusiv in dieser Region geschah.
 
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