News Russland: Linux-Ökosystem adressiert Desktop, Cloud und Militär

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Das russische Unternehmen NTC IT ROSA hat mit der Linux-Distribution ROSA Fresh 13.1 sein neuestes Betriebssystem speziell für Privatanwender veröffentlicht. Dahinter steht ein riesiges Linux-Ökosystem, das auch Cloud und Militär umfasst.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Russland: Linux-Ökosystem adressiert Desktop, Cloud und Militär

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Da kann Microsoft sicher nicht mithalten...
Die nutzen selbst fleißig Linux.
- MSSQL Server ist seit der 2017er Version lauffähig unter Ubuntu LTS, Redhat und Suse sowie als Linux Container
- eigene Linux Distro in Form von Azure Linux für ihren Azure Kram
- haben die Netzwerk Linuxdistro SONiC herausgebracht. Mittlerweile sitzen da aber noch andere mit im Boot
- vor Jahr und Tag Flatcar Container Linux übernommen, was u.a. bei Azure Kubernetes Service zur Anwendung kommt
- rumwerkeln an Hyper-V, dass es als Dom0 unter Linux lauffähig ist
- ein wenig unklar ist mir noch, was deren Mitwirkung an Cloud Hypervisor zum Ziel hat
 
Kommt halt darauf an, wer davor sitzt. Bei den meisten läuft's wohl ganz gut.
Meine Arbeitsworkstation wurde mit Win 11 beglückt. Im Vergleich zu Win 10 viel langsamer und träger. Fängt schon beim Start an, geht über Trägen Explorer, Ressourcen hungrigen Taskmanger usw.
Bei MS Word vergeht kein Update ohne einen neue Bug. Teams belegt in einem Meeting mehr als 2 GB RAM und 1-2 CPU Kerne.
 
Meine Arbeitsworkstation ... Teams belegt in einem Meeting mehr als 2 GB RAM und 1-2 CPU Kerne.
Was ist denn das für eine Schmalspur-Workstation???
Meine CAD-Workstation hat 128GB RAM. Der Xeon hat genug Kerne, um parallel mehrere Prozesse durch Win 11 zu jagen, Word läuft problemlos unter Office 365 und die RTX 4000 Ada rendert fröhlich vor sich hin.
Scheint so, als wenn Win 11 doch nicht immer das Problem ist.
 
Was ist denn das für eine Schmalspur-Workstation???
Meine CAD-Workstation hat 128GB RAM. Der Xeon hat genug Kerne, um parallel mehrere Prozesse durch Win 11 zu jagen, Word läuft problemlos unter Office 365 und die RTX 4000 Ada rendert fröhlich vor sich hin.
Scheint so, als wenn Win 11 doch nicht immer das Problem ist.
Wenn das die Vorraussetzungen sind, damit Windows 11 richtig läuft, dann ist Windows 11 das Problem. :ugly:

Den trägen Explorer z.B. hat Microsoft ja schon selber bestätigt...
2gb RAM ist auch nicht ungewöhnlich und nur weil man viele Kerne hat, ist das kein Grund die durch so was zu belasten.
 
D hast du auch grundsätzlich Recht, aber der Windows Explorer bekommt auch immer mehr Features und dass jedes Feature auch Leistung kostet, ist nun wirklich nichts neues.
Dass du es deutlich spürst, ist schade. Als wir in der Firma von 10 auf 11 umgestiegen sind, habe ich keinen Leistungsverlust bemerkt. Privat ebensowenig.

Sind da vielleicht kaputte Gruppenrichtlinien am Start?
 
Die nutzen selbst fleißig Linux.
- MSSQL Server ist seit der 2017er Version lauffähig unter Ubuntu LTS, Redhat und Suse sowie als Linux Container
- eigene Linux Distro in Form von Azure Linux für ihren Azure Kram
- haben die Netzwerk Linuxdistro SONiC herausgebracht. Mittlerweile sitzen da aber noch andere mit im Boot
- vor Jahr und Tag Flatcar Container Linux übernommen, was u.a. bei Azure Kubernetes Service zur Anwendung kommt
- rumwerkeln an Hyper-V, dass es als Dom0 unter Linux lauffähig ist
- ein wenig unklar ist mir noch, was deren Mitwirkung an Cloud Hypervisor zum Ziel hat
Microsoft scheint halt eine duale Strategie zu verfolgen. Wenn sie ihre eigenen Produkte nicht mit Gewalt durchprügeln können, dann kaufen sie sich mit ihren Milliarden wenigstens noch überall anders ein, um Einfluss auszuüben und auf jeden Fall einen "Winner" dabei zu haben.
 
Kommt halt darauf an, wer davor sitzt. Bei den meisten läuft's wohl ganz gut.
Nun ja, in dem Fall dürfte der OS Wechsel ja nichts bringen, sitzt ja noch derselbe Mensch davor.

Für meine Liebste und mich kann ich schonmal sagen, dass sich die genannten Probleme für uns mit dem Umstieg auf PopOS/CachyOS erledigt haben.

Ich mein, ich streite ja nicht ab, dass viele "Probleme" mit Software Verständnisfehler auf Benutzerseite sind. Aber pauschal zu behaupten, MS Windows hätte keine ernsthaften Baustellen und wenn doch, liegts an den paar doofen Usern ist schon...mutig.
Was ist denn das für eine Schmalspur-Workstation???
Meine CAD-Workstation hat 128GB RAM. Der Xeon hat genug Kerne, um parallel mehrere Prozesse durch Win 11 zu jagen, Word läuft problemlos unter Office 365 und die RTX 4000 Ada rendert fröhlich vor sich hin.
Dann sollen sie 128GiB RAM in die Systemanforderungen schreiben und sehen, was sie davon haben.
Scheint so, als wenn Win 11 doch nicht immer das Problem ist.
Wenn Linux auf dem selben Gerät flüssig läuft, dann doch, dann ist Windows das Problem. Bzw. sein Ressourcenmanagement.
 
Nun ja, in dem Fall dürfte der OS Wechsel ja nichts bringen, sitzt ja noch derselbe Mensch davor.

Für meine Liebste und mich kann ich schonmal sagen, dass sich die genannten Probleme für uns mit dem Umstieg auf PopOS/CachyOS erledigt haben.

Ich mein, ich streite ja nicht ab, dass viele "Probleme" mit Software Verständnisfehler auf Benutzerseite sind. Aber pauschal zu behaupten, MS Windows hätte keine ernsthaften Baustellen und wenn doch, liegts an den paar doofen Usern ist schon...mutig.
Deshalb würde ich sowas auch nie behaupten.
Diese Aussage geht auf die von ihm gestellte und pauschalisierte Aussage zurück, dass Windows immer langsamer wird, immer mehr Fehler hat und immer mehr Leistung frisst. Letzteres hab ich mit immer mehr Features begründet. Die beiden Punkte davor stimmen aber schlichtweg nicht.
Wenn man sowas sagt, dann ist man hoffentlich imstande die Anzahl zu nennen und die einzelnen, jeden einzelnen Fehler zu benennen. Würde Microsoft auch nur an einem einzigen Tag in zehn Jahren einen Fehler mehr beheben als erzeugen, so wäre die Aussage schon nicht mehr haltbar.

Zuhause habe ich ein System mit einem frischen win 11 und einem welches damals von win 7 auf win 10 geupdated wurde und später von 10 auf 11. Niemals bereinigt, keine Neuinstallationen seit Win 7 SP2 und komplett zugemüllt. Die habe ich, weil ich den Unterschied im Auge behalten wollte. Beide Systeme laufen komplett fehlerfrei und das obwohl ich Insider bin und alles sofort und als Betatester installiere.
An dem System steckt noch eine dritte nvme, die neueste und schnellste. Darauf ein win 11 mit diesen ganzen "Tricks" und tweaks um "Windows zum Schweigen zu bringen", alle möglichen Spionageoptionen auszuschließen usw. Das ist tatsächlich aber das langsamste von den dreien. Vom Bootvorgang bis zum erneuten herunterfahren ist alles behäbiger. Teilweise mit Gedenksekunde, nachdem man was anklickt, oder öffnet.

Auf genau solche Erfahrungen beziehe ich mich wenn ich sage, bestimmte Erscheinungen liegen nicht an Windows, sondern m Nutzer.

Wie viele User kennst du, die solch einen Aufwand betreiben um ernsthaft eine Aussage dazu tätigen zu können? Ich denke, damit stehe ich recht allein da. Zumindest hier im thread.

Klar kommen immer wieder neue Fehler hinzu, aber eben in Verbindung mit neuen Features. Nur ist es eher so zu erwarten, dass die Anzahl der Fehler proportional zur Anzahl der Features wächst und gevau das ist nicht so. Die machen da schon meist einen guten Job, nur lassen sie Windows auch niemals einfach unangetastet und ändern am laufenden Band etwas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das jetzt so eine erstaunliche Meldung?

Ich finde es eher erstaunlich und gar bestürzend, wenn essentielle und wichtige Systeme für Souveränität, und gerade so etwas wie Militär, durch Microsoft erfüllt werden.
(richtig ist dagegen, das Bestreben, sich mit eigen-verwalteten Lösungen unabhängig zu machen, um schlagkräftig zu bleiben: Bundeswehr mit Alternative zu MS-365)

Nicht allein wegen der Bugs und der Unfähigkeit Microsofts, Zugänge verantwortungsvoll zu handhaben (siehe chinesische Admins auf den Systemen des US-Verteidigungsderpatments, u.ä.),
sondern auch, weil online-Zugänge, Accounts und Daten auch einfach mal als Waffe eingesetzt werden, um Druck oder Erpressungsdruck aufzubauen (sieh Trumps veranlasste MS-Accountsperrung des Hauptanklägers des Internationalen Gerichtshofes, und danach der ganze DenHaager Gerichtshof logischer Weise bestrebt, sich so nicht gängeln zu lassen).

Auch unsere sensiblen Gesundheitsdaten (und sonstigen behördlichen Daten) müssen nicht in die USA abfließen oder markttechnisch ausgeschlachtet werden - diese sind höchst schützenswert!

Wer sich so abhängig und anfällig macht, ist erpressbar und staatlich, sowie militärisch überhaupt nicht mehr unabhängig im Sinne der eigenen Interessen und seiner Bürger.

Traurig, dass das in den Köpfen von "Entscheidern" und den Stammtisch-Parolen im Volksmund immer noch nicht ankommt - die können scheinbar nur in bekannten Strukturen denken ("Open Source = schlecht, zentralisierte proprietäre IT von Big Tech = gut" :wall: )
 
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Bräuchte die EU auch um Mal endlich von MS wegzukommen. Warum sich hier nix tut ist mir ein rätsel...
Mein Verdacht: Hardcore-Lobbyismus seitens Microsoft auf EU und Länderebene. Durch die Abschaffung der klassischen Lizenzmodelle werden Unternehmen/Regierungen dann in die Cloud gezwungen, welche widerum von Microsoft mit ordentlichen Preiserhöhungen versehen wird.

Ein bisschen Bewegung ist aber durchaus drin. Unser Lizenzhändler hat vor einiger Zeit durchhören lassen, das viele Unternehmen von der Cloud zurück zu OnPremise und Open Source wechseln wollen. Die Gründe waren immer die gleichen: Preissteigerungen seitens MS & Probleme mit der Software.
 
Windows kann aber auch Ressourcen Sparen... siehe z.b. X-Lite, belegt keine 4GB auf der Disk und fast nix im Ram.. solange es dieses Projekt gibt macht es meiner Meinung nach keinen Sinn auf Linux umzusteigen für einen Gaming Rechner.

Zum Topic.. "ROSA Fresh" sieht sehr aufgeräumt aus :-)
 
China macht es vor, Russland macht es nach, Europa schaut wie immer nur dumm zu und klagt nur über die totale Abhängigkeit von amerikanischen Großkonzernen mit Größenwahn und fragwürdigen Geschäftspraktiken und Geschäftskontakten (Arschkriecher bei Narzisten und Faschisten).
Niemand kann den Firmen und/oder den Chefs etwas abgewinnen, trotzdem nutzen die meisten es.
Vor allem beim Thema Verwaltung und Datenverarbeitung muss man komplett unabhängig sein.
Die eigene Hardware sollte dafür auch in gewisser Weise zur Verfügung stehen.
Aber selbst bei den Rohstoffen sind wir nicht einmal ansatzweise breit genug aufgestellt, wo man die überhaupt herbekommen könnte, wenn ein großer Lieferant wie China, Russland oder Amerika keien Lust mehr auf uns hat oder nur viel mehr Geld und erpresserisch dafür unsere Firmendaten will (wie aktuell geschehen).
Das Gerede versackt zumeist wie so oft im Sand wie diverse Klimagipfel etc..
 
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