News Gen Z und der Studienzweifel: Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt

PCGH-Redaktion

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Junge Jobsuchende verlieren das Vertrauen in den Wert eines Studiums. Eine neue Auswertung zeigt: KI und veränderte Anforderungen treffen vor allem die Generation Z.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gen Z und der Studienzweifel: Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt

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Die Handwerker sind und waren schon IMMER die Gewinner - sie werden weiterhin und immer gebraucht.

Wenn sie sich noch selbstständig machen, werden sie nicht nur gebraucht, sondern in der Regel auch reich.

Was mich mein Elektriker, KFZ Werkstatt, Sanitär und Heizung, Dachdecker, Baggerfahrer und Bauarbeiter mich hier schon gekostet haben, geht ohne Übertreibung in die ca. 200.000€ und darüber hinaus.

Und da waren Arbeiten dabei, die ich mir im Nachhinein durch selbst beibringen selber erledigt habe.

Beispiel? Dacia Duster Heizgebläse Stufenregelung kaputt.

Laut Werkstatt und Google sind der Vorwiedetstand der Heizung kaputt.

Angebot Werkstatt:
380€
-> Das Ersatzteil 120€ und die 4h Arbeitsaufwand die restlichen 260€

Selber machen mit Yputube:
30€ das Ersatzteil als Original und Neu bei Ebay, Arbeitsaufwand für mich als Laie 2h
Was in den USA passiert, interessiert hier eigentlich nicht. Der europäische Job-Markt bzgl. im DACH-Raum spielt nach ganz anderen Regeln als der US-Markt. Ist zwar nett zu lesen, interessiert hier aber praktisch niemanden.
Netter Selbstschutzreflex.
Was bei den Amis heute ist, ist in der Regel wenige Jahre später bei uns nicht viel anders. Abwarten.
Studiengänge werden in Zukunft an Wert verlieren. Meinen Ölwechsel macht ChatGPD in 5 Jahren leider noch nicht.
 
Was in den USA passiert, interessiert hier eigentlich nicht. Der europäische Job-Markt bzgl. im DACH-Raum spielt nach ganz anderen Regeln als der US-Markt. Ist zwar nett zu lesen, interessiert hier aber praktisch niemanden.
Natürlich gibt's Unterschiede, im großen und Ganzen kommen die Änderungen aber auch zu uns.

Außerdem ergibt die Angst keinen Sinn:

In einem Studium lerne ich keinen Beruf, ich lern die Basis für eine ganze Gruppe von Berufen. Ich lerne flexibel auf Herausforderungen zu reagieren.
Es ist DIE Ausbildung für die Zukunft entgegen einiger anderer Ausbildungen, wo ich nur in eine Richtung ausgebildet werde
 
Die Handwerker sind und waren schon IMMER die Gewinner - sie werden weiterhin und immer gebraucht.
Stimmt!
Wenn sie sich noch selbstständig machen, werden sie nicht nur gebraucht, sondern in der Regel auch reich.
Aber keine kleinen Betriebe.
Was mich mein Elektriker, KFZ Werkstatt, Sanitär und Heizung, Dachdecker, Baggerfahrer und Bauarbeiter mich hier schon gekostet haben, geht ohne Übertreibung in die ca. 200.000€ und darüber hinaus.

Und da waren Arbeiten dabei, die ich mir im Nachhinein durch selbst beibringen selber erledigt habe.

Beispiel? Dacia Duster Heizgebläse Stufenregelung kaputt.

Laut Werkstatt und Google sind der Vorwiedetstand der Heizung kaputt.

Angebot Werkstatt:
380€
-> Das Ersatzteil 120€ und die 4h Arbeitsaufwand die restlichen 260€

Selber machen mit Yputube:
30€ das Ersatzteil als Original und Neu bei Ebay, Arbeitsaufwand für mich als Laie 2h
Manche Sachen kann man selber machen und andere da sollte man lieber die Finger von lassen.

Topic: Ich bin mal gespannt wann sich welche auch Doktorarbeiten von KIs schreiben lassen. Und ob das auffällt. :ugly:
 
Die Handwerker sind und waren schon IMMER die Gewinner - sie werden weiterhin und immer gebraucht.
Gute Handwerker wird man immer brauchen, ja.
Vor allem geschickte Alleskönner.

Aber es werden weniger werden.
Auch weil wir uns von einer Repariergesellschaft zur Wegwerfgesellschaft entwickelt haben.
Aber gerade bei Arbeiten im Haus fragen viele jetzt eher einen Handwerker als es selbst zu machen. Was witzig ist, denn nie war es so einfach Dinge selbst zu reparieren (Dank Internet)
Puh... mit meinem Lehramt-Studium würd ich da nich einfach ohne Weiteres zustimmen. ^^
Gut Lehramt ist natürlich speziell.
Du musst aber in deiner Arbeit auch nicht 1 Aufgabe erledigen (Unterrichten) sondern 15 verschiedene.
Vor allem die soziale Komponente wird nicht durch KI ersetzt werden können
 
Topic: Ich bin mal gespannt wann sich welche auch Doktorarbeiten von KIs schreiben lassen. Und ob das auffällt. :ugly:
Also an der JGU in Mainz kann man GenAI bereits für Arbeiten verwenden. Man muss halt angeben, wofür die verwendet wurde und bestätigen, dass man die Angaben nochmal selbst gegengeprüft hat. Für Hausarbeiten und Bachelor-Arbeiten sogar schon seit Aufkommen von GenAI akzeptiert. Ich wüsste also nich, was da auffallen sollte? ^^
 
Netter Selbstschutzreflex.
Was bei den Amis heute ist, ist in der Regel wenige Jahre später bei uns nicht viel anders. Abwarten.
Studiengänge werden in Zukunft an Wert verlieren. Meinen Ölwechsel macht ChatGPD in 5 Jahren leider noch nicht.
Das hat nichts damit zu tun. Deutschland im speziellen liebt sein Ausbildungssystem, die Firmen sind es gewohnt. Ohne anerkannte Qualifikation kannst du hier nur wenig was erreichen.

Man sieht es an den ganzen Flüchtlingen. Es kamen hoch qualifizierte Ärzte nach Deutschland, die schon seit Jahren in ihrem Job gearbeitet haben. Deren Ausbildung wurde hier aber nie anerkannt, so dass diese sich mit niedrig qualifizierten Stellen zufrieden geben müssen.

In Deutschland wird ein Großteil des Gehaltes über die berufliche Qualifikation gesteuert. Beim öffentlichen Dienst, in Tarifverträgen etc.

In den USA ist das nicht so. Dort gibts das Prinzip der Ausbildung gar nicht in dieser Form wie bei uns. Daher sind dort Quereinsteiger auch viel häufiger anzutreffen. Ebenso sind die Qualifikationen in Stellenausschreibungen auch seltener auf irgendwelche Abschlüsse gemünzt sondern eher auf die bisherige Berufserfahrung. Ob das nun gut oder schlecht ist, mag jeder selbst entscheiden.
 
Du musst aber in deiner Arbeit auch nicht 1 Aufgabe erledigen (Unterrichten) sondern 15 verschiedene.
Und gut 10 davon kann man auf GenAI auslagern. Beispielsweise die Binnendifferenzierung oder die Ausgestaltung einer Unterrichtseinheit. Man kann GenAI nutzen, um das selbst erstellte Material auf Sinnhaftigkeit zu prüfen. Gerade bei jüngeren Lehrkräften findet das schon Anwendung. Soll wohl den Alltag deutlich erleichtern.
 
In einem Studium lerne ich keinen Beruf, ich lern die Basis für eine ganze Gruppe von Berufen. Ich lerne flexibel auf Herausforderungen zu reagieren.
Es ist DIE Ausbildung für die Zukunft entgegen einiger anderer Ausbildungen, wo ich nur in eine Richtung ausgebildet werde
Wenn man es ganz genau nimmt: Im Studium sollte man das systematische Analvisieren und Lösen von Problemen in der Forschung lernen. Universitäten waren nie dafür gedacht, dass danach Menschen für den Arbeitsmarkt herauskommen.

Universitäten hatten eigentlich den Fokus auf Forschung. Akademische Forschung. Das hat sich über die Jahre natürlich etwas geändert, gerade die FH spielt hier ein ganz anderes Lied. Grundsätzlich sollte man in der Uni jedoch nur Fachwissen und Arbeits- sowie Denkweisen lernen, welche man später für die Forschung braucht.

Das dies im Job ggf. auch hilfreich sein kann ist ein positiver Nebeneffekt. Erklärt am Ende aber auch wieso die Leute nach der Uni am Ende keine Profis im Job sind, so wie fälschlicherweise oft von Leuten angenommen wird.
 
Und gut 10 davon kann man auf GenAI auslagern. Beispielsweise die Binnendifferenzierung oder die Ausgestaltung einer Unterrichtseinheit. Man kann GenAI nutzen, um das selbst erstellte Material auf Sinnhaftigkeit zu prüfen. Gerade bei jüngeren Lehrkräften findet das schon Anwendung. Soll wohl den Alltag deutlich erleichtern.
Es wird die Aufgabe unterstützen, fertig ausgestalten, den Unterricht halten und später zu verbessern ist dann immer noch deine Aufgabe.
Ich lass mir auch von KI Vorschläge geben, am Ende erspart es manchmal viel Zeit, manchmal verursacht es Zeit, weil es neue Möglichkeiten eroffnet.

Moment ich Wechsel schnell zum PC um sinnvollere Antworten zu schreiben
 
Ich lass mir auch von KI Vorschläge geben, am Ende erspart es manchmal viel Zeit, manchmal verursacht es Zeit, weil es neue Möglichkeiten eroffnet.
Vor allem Letzteres stell ich selbst auch immer wieder fest. ^^ Aber ich find es durchaus spannend, wofür in meinem Freundes- und vor allem Bekanntenkreis GenAI eingesetzt wird. Aber zurück zum Thema: Weder bei Lehramt, noch bei dem, was ich heute mache, hab ich Sorge, dass ich in der nächsten Zeit druch GenAI ersetzt werde. Dass es obligatorisch wird, dass man damit umgehen kann, daran bleibt kein Zweifel. Aber einen kompletten Ersatz seh ich nich.
 
[...]
Netter Selbstschutzreflex.
Was bei den Amis heute ist, ist in der Regel wenige Jahre später bei uns nicht viel anders. Abwarten.
Studiengänge werden in Zukunft an Wert verlieren. Meinen Ölwechsel macht ChatGPD in 5 Jahren leider noch nicht.
Abwarten, Du sagst es. Momentan ist es auf jeden Fall noch nicht so wie in den USA.
Außerdem kann ChatGPT (nicht ChatGPD!) keine Arbeitskraft ersetzen. Definitiv nicht.
 
Sodala:
Ein Universitätsstudium besteht meist nicht aus einem Fach, es besteht aus 30-40 verschiedenen Gebieten, in denen man die Basics "lernt".
Und entgegen einer Schule oder einigen anderen Ausbildungen wird es einem nicht gelernt. Man - und das ist wichtig - lernt es selbst zu lernen. Somit lernt man in einem Studium sich selbst auf verschiedenste Dinge vorzubereiten. Natürlich nur im Ansatz. Ein abgeschlossenes Studium mit MSc/Mag oder Dr. zeigt ja nicht "hey ich bin Fachexperte für XXX". Es zeigt, dass man in diesem Bereich es geschafft hat sich für verschiedenste Teilbereiche das Wissen selbst anzugeignen. Wenn man dann einen Beruf beginnt hat man oft keine Ahnung vom Beruf direkt, nur die Basics wie es funktionieren KÖNNTE. Man hat oft keine Praxis. Aber man hat gezeigt, man kann sich alles aneignen.

Das heißt eben auch: wenn der Beruf sich verändert durch KI kann ein Student wesentlich eher mit diesen neuen Aufgaben umgehen, als jemand der immer nur dasselbe macht.

Im speziellen im Lehramt.
Die meisten Leute glauben Lehramt/Lehrer unterrichten einfach nur.
Aber das stimmt einfach nicht. Vor allem die ersten Jahre ist es viel anderes Zeug. Sich hineinarbeiten. Unterricht, Tests, Schularbeiten vorberieiten. Wenn der Unterricht nicht gut war und andere Dinge nachbearbeiten, Notenaufschreibung, Elterngespräche, Kollegengespräche, in den Pausen schnell kopieren oder ähnliches....
Als ich noch mehr unterrichtet habe waren 60-80 Stunden-Wochen keine Seltenheit.
Auch weil man mit seinem Unterricht höchst selten 100% zufrieden ist. Und da kommt jetzt was gegen KI spricht:
1. um den von KI vorbereiteten Unterricht objektiv beurteilen zu können braucht man vor allem eines : viel erfahrung. Du kennst schon viele Methoden, Tricks wie du mit Schülern umgehst etc etc. Das kommt mit den Jahren. Aber dann braucht man auch keine KI Vorbereitung mehr, dann schüttelt man vieles aus den Ärmeln, denn dann weiß man im Kopf eh schon, was gut funktioniert und was nicht (sofern man über seinen Unterricht regelmäßig nachdenkt und ihn verbessert, sonst macht man immer denselben Müll).
2. KI ist weder flexibel, noch innovativ/kreativ. Sie kann dir beim Nachdenken einen Rahmen geben, aber du musst selbst entscheiden. Oft funktioniert der exakt gleiche Unterricht in einer Klasse 100% genial und in der nächsten katastrophal. eine KI ist nicht dabei, sie weiß nicht warum. Das macht dann den guten Lehrer aus, dass er flexibel darauf reagiert. Die Vorbereitung durch KI wird dir nach einiger Zeit kaum noch Zeit bringen, das machst du dann nur noch um mal was anderes zu probieren (weil 40 Jahre dasselbe ist eh Käse). Da 70% des "Wissenstransfer" über Beziehung zu den Schüler*innen funktioniert ist KI hier einfach unwichtig. Wichtig ist, dass du ein gutes Verhältnis zu den Menschen hast. Eine KI kann das nicht

Lehramt ist aber natürlich eine gewisse "Jobfalle". Aus dem Lehramt kommt man oft schwer wieder raus, außer man hat das "richtige" studiert (MINT Fächer).
 
Also an der JGU in Mainz kann man GenAI bereits für Arbeiten verwenden. Man muss halt angeben, wofür die verwendet wurde und bestätigen, dass man die Angaben nochmal selbst gegengeprüft hat. Für Hausarbeiten und Bachelor-Arbeiten sogar schon seit Aufkommen von GenAI akzeptiert. Ich wüsste also nich, was da auffallen sollte? ^^
Ja ok. Aber ob sich alle dran halten würden?
Man könnte auch betrügen? Ohne das es auffällt?

Vor 2-3 Jahren soll außerdem, der Stand noch gewesen sein, dass die KIs wissenschaftlichen Ansprüchen auf Hochschulniveau, nicht gerecht geworden sind. Dann muss sich in der Zeit viel getan haben.
 
Vor allem Letzteres stell ich selbst auch immer wieder fest. ^^ Aber ich find es durchaus spannend, wofür in meinem Freundes- und vor allem Bekanntenkreis GenAI eingesetzt wird. Aber zurück zum Thema: Weder bei Lehramt, noch bei dem, was ich heute mache, hab ich Sorge, dass ich in der nächsten Zeit druch GenAI ersetzt werde. Dass es obligatorisch wird, dass man damit umgehen kann, daran bleibt kein Zweifel. Aber einen kompletten Ersatz seh ich nich.
Den größten Vorteil durch ChatGPT, Magicschool und Co sind diverse neue Methoden die ich aber erst auch wieder ausprobieren muss und diese neuen Methoden muss ich mir nicht mehr in der Fachliteratur raussuchen, sondern lass sie mir vorschlagen. Allerdings ist gerade die Fachliteratur dann oft bei anderen Dingen besser... du wirst sehen, KI ist einerseits cool, andererseits auch oft nervig. Und Faktenwissen mit KI ist sowieso problematisch.
Außerdem hat KI oft - gerade im schulischen Kontext - einen enormen Geschlechterbias.

Außerdem: entgegen dem was man vielleicht auch heute noch im Lehramt lernt wird Unterricht sowieso nun anders ablaufen müssen: während wir nämlich davon ausgehen müssen, dass die Kids ab einem gewissen Alter sowieso KI verwenden um die Aufgaben zu lösen müssen wir eingestehen, dass Hausübungen keinen Sinn mehr macht, sofernt man uns kein Tool in die Hand drückt, das eindeitig überprüfen kann ob hier KI am Werk war.
Also wird wohl der meiste Unterricht so ablaufen, dass man Flipped Classroom macht:
Aufgabe als HÜ, etwa in Mathematik: "informiere dich selbst über das Thema und präsentiere nächste Stunde wie du Aufgaben dazu lösen kannst"
Aufgabe dann in der SÜ: die Schülerinnen müssen vor deinen Augen Beispiele selbstständig und ohne Hilfe lösen können. Erst wenn sie es nicht schaffen bist du als Coach zur Stelle.
Ja ok. Aber ob sich alle dran halten würden?
Man könnte auch betrügen? Ohne das es auffällt?

Vor 2-3 Jahren soll außerdem, der Stand noch gewesen sein, dass die KIs wissenschaftlichen Ansprüchen auf Hochschulniveau, nicht gerecht geworden sind. Dann muss sich in der Zeit viel getan haben.
Das ist immer noch so, deshalb musst du angeben wofür sie verwendet werden.
Ich arbeite nebenbei an der Uni und im Forschungsbereich, KI spuckt oft haarsträubenden Nonsense aus und die Studis überprüfen das nichtmal, weil sie es eben glauben und weil es bequemer ist.

Ich möchte hier mal anmerken, auch für @PCGH_Jacky dass KI Tools im pädagotischen Bereich genau einen unserer Forschungsbereiche tangiert und wir genau das beforschen, deren Effektivität im Unterrichtseinsatz.
Soweit so klar: Studierende glauben oft, dass das nun ein Heilsbringer ist, aber die Unterrichtsqualität hat sich dadurch nicht verbessert. Undd iejenigen die es zu reiner Zeitersparnis nehmen, haben dann vielleicht mehr Freizeit, aber eben auch keinen besseren Unterricht, AUSSER sie verwenden die zusätzlich freigewordene Zeit um den Unterricht dann noch weiter zu verbessern. Tatsächlich sind Lehramtsstudierende aber oft genauso wie Schüler: nämlich sie drücken sich vor Arbeit und meinen sie ist erledigt, wenn die KI dann die Vorbereitung ausgespuckt hat.
Das wichtigste ist aber das Management der Klasse selbst und da ist man soweit noch alleine.
Wenn man es ganz genau nimmt: Im Studium sollte man das systematische Analvisieren und Lösen von Problemen in der Forschung lernen. Universitäten waren nie dafür gedacht, dass danach Menschen für den Arbeitsmarkt herauskommen.

Universitäten hatten eigentlich den Fokus auf Forschung. Akademische Forschung. Das hat sich über die Jahre natürlich etwas geändert, gerade die FH spielt hier ein ganz anderes Lied. Grundsätzlich sollte man in der Uni jedoch nur Fachwissen und Arbeits- sowie Denkweisen lernen, welche man später für die Forschung braucht.

Das dies im Job ggf. auch hilfreich sein kann ist ein positiver Nebeneffekt. Erklärt am Ende aber auch wieso die Leute nach der Uni am Ende keine Profis im Job sind, so wie fälschlicherweise oft von Leuten angenommen wird.
Ja und nein.
Kommt stark aufs Studium drauf an. Mein INF Studium hat mir natürlich eher ÜBerblickswissen gegeben. Auch Forschung und Bewertung von Prozessen.
Deshalb bin ich kein Programmierer geworden, sondern Leiter eines Programmierteams/projekts später etc, auch um Prozesse zu optimieren. Ist allerdings einfach nicht mein Fall gewesen, auch wenn ich gut darin war.

Ich bin tatsächlich nun mehr in der Forschung und genau dort wird auch in Zukunft viel notwendig sein wenn KI viele andere Aufgaben übernimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lehramt ist aber natürlich eine gewisse "Jobfalle". Aus dem Lehramt kommt man oft schwer wieder raus
hi... It's me... ich bin rausgekommen und zwar mit den Fächern Deutsch und Philosophie ^^ Es muss keine Jobfalle sein. Ich hab den Eindruck, dass man sich das selbst oft zur Falle macht. Es is tatsächlich so, dass die meisten Kommilitoninnen nicht im Lehramt gelandet sind und da sind wildeste Fächerkombis bei. Aber ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass die meisten, die Lehramt studieren, selbst keinen Überblick haben, welche Optionen und Jobs es auf dem Arbeitsmarkt überhaupt gibt. Ich mein, wenn man Lehramt studiert, is man in der Regel noch jung. Der Studiengang hat eine so hohe Quote an Bildungsaufsteigenden, wie sonst kaum ein anderer Studiengang. DAS schränkt ein und weniger die Wahl von Lehramt als Studiengang.
 
Was bei den Amis heute ist, ist in der Regel wenige Jahre später bei uns nicht viel anders. Abwarten.
Studiengänge werden in Zukunft an Wert verlieren. Meinen Ölwechsel macht ChatGPD in 5 Jahren leider noch nicht.
Es ist eine Kosten und Nutzenrechnung.

Wir hatten schon einige coole Forschungsprojekte.
Etwa mit Audi einen Einpark-Piloten entwickeln den du per Knopfdruck aktivierst, aussteigst und er sucht dir im Umkreis einen Parkplatz, kommt später entweder zu einer gewissen Uhrzeit oder auf Ruf wieder zu dir (ja es gab sogar die Möglichkeit, dass er sich alle 15 minuten umparkt falls es eine Kurzparkzone ist ;-) ).
Oder eben aber auch Serviceroboter (allerdings mit einem anderen Hersteller). Also welche die dir die zukünftigen (E-) Autos automatisch überprüfen, ähnlich wie die Fertigungsanlagen in den Produktionshallen - und auch Teile tauschen. Bei ausreichend großen Dealerships kann das durchaus Sinn machen, dass man das Auto hinbringt, ein Ersatzauto bekommt für 24h und im Hintergrund werden grad hunderte Autos selbsständig überprüft. Bei wenigen Autos macht das keinen Sinn, weil die Maschinen selbst noch sehr teuer wären.

Wenn es kein besonderes, individuelles Problem ist, sondern es sich um einen für ein Modell immer gleiche Arbeitsschritte handelt, ist das kein Problem für einen Roboter.
Ich bin nicht mehr in dem Projekt, weiß aber, dass schon in Entwicklung ist (gemeinsam mit einer kleinen Firma aus Österreich), wie diese Anlagen günstig implementiert werden können.
hi... It's me... ich bin rausgekommen und zwar mit den Fächern Deutsch und Philosophie ^^ Es muss keine Jobfalle sein. Ich hab den Eindruck, dass man sich das selbst oft zur Falle macht. Es is tatsächlich so, dass die meisten Kommilitoninnen nicht im Lehramt gelandet sind und da sind wildeste Fächerkombis bei. Aber ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass die meisten, die Lehramt studieren, selbst keinen Überblick haben, welche Optionen und Jobs es auf dem Arbeitsmarkt überhaupt gibt. Ich mein, wenn man Lehramt studiert, is man in der Regel noch jung. Der Studiengang hat eine so hohe Quote an Bildungsaufsteigenden, wie sonst kaum ein anderer Studiengang. DAS schränkt ein und weniger die Wahl von Lehramt als Studiengang.
Ich verstehe was du meinst, gleichzeitig gibts in vielen Fächern auch einen Mangel.
Du schreibst für ein Tech-Magazin, vielleicht gibts die möglichkeit als Erweiterungscurriculum INF oder etwas ähnliches dazuzunehmen. Du hättest ein anderes Fach auch noch zusätzlich (mehr Abwechslung) und später ein Ausstiegsszenario.
Bei mir wars ursprünglich übrigens auch eine "wilde" Fächerkombination (ich habe zuerst Informatik studiert, später Psychologie und dann das LA nachgeholt), bis inzwischen jeder begreift wie nahe das beisammen liegt, speziell im Schulkontext. Social Media, die Auswirkungen von Smartphones, Computer, Spiele (sucht), Fake News, Onlinepornografie und hier eben KI und wie es sich auf die Welt/Gesellschaft auswirken wird etc sind alles sowohl Informatik als auch Psychologie etwa.

Ach und weil du ja auch Star Trek magst: die meisten Trends wurden schon vorhergesagt in TNG und Co, da kann man schöne Unterrichtseinheiten (etwa in Philo) drumherum basteln :D
Lol? Das is wie mit Plagiaten? Manchmal fällt es auf und manchmal eben nicht. Warum sollte das bei GenAI anders sein?
Einen KI generierten Text erkenne ich übrigens inzwischen sofort, vor allem wenn ich den SChüler oder Studenten kenne...
 
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