Wenn man den Durschnittswert der bei geizhals.de gelisteten Karten nimmt (9070XT - 806€ / 5070Ti - 974€), dann sieht es für 5070Ti eher düster aus.
Es kommt halt darauf an, welche Erwartungen man an die Grafikkarte stellt und was für einen selbst auch wichtig ist. Auch wenn AMD bei RT, KI und ebenso auch bei den Encodern aufgeholt hat, AMD ist in bestimmten Bereichen immer noch eine "Bastellösung".
Nvidia ist "Out-of-the-Box", gerade wenn man sich z.B. für HPC- als auch KI-Programmierung interessiert und das auch als "Nebenhobby" hat, kann der Griff zu Nvidia besser sein.
Ich hab jetzt auch zwei Freunden eine RTX 5070 Ti als auch 5070 in ihre System eingebaut, auch wenn die RX 9070 und RX 9070 XT durchaus genommen hätten. Nur arbeiten beide auch mit KI und wollen da auch die Tools verwenden. Alleine um mir das Leben zu erleichtern würde ich da zu Nvidia raten. Das ich eine Bastellösung hier mit ROCm als auch DirectMl und Co fahre ist das eine. Freunden das anzutun, nein.
Dann änderst du deine Meinung gegenüber Aussagen wie
Ich hatte an dieser Stelle nie eine andere Meinung und ich hab da meine Meinung auch nicht geändert. Ich wiederhole es an der Stelle extra noch einmal:
Mein erster Beitrag sollte nur eine allgemeine Anmerkung sein zu der Thematik mit reprenstativen Umfragen und dass für diese weniger die Menge der Befragten wichtig ist, sondern wie die Befragten ausgewählt wurden.
Und meine zweite Anmerkung sollte nur einen möglichen Schwachpunkt der Steam Hardwareumfrage aufzeigen. Vollkommen unabhängig von meiner verwendeten Hardware.
"kann man nicht so ernst nehmen", "Die Umfrage ist nur ein Indiz mit Schwachstellen". Gut zu wissen.
Ich arbeite jeden Tag in meinem Beruf mit verschiedenen Statistiken, ich muss an Hand dieser Statistiken auch Entscheidungen treffen und diese auch vor verschiednen Gremien als auch Politikern verteidgen. Ich muss bei den Statistiken, die ich nutze eben auf die statistsche Schwankungen achten, ich muss ebenso auch auf mögliche Schwächen bei der Datenerhebung eingehen und ich muss ebenso die Stärken als auch Schwächen benennen können um damit argumentativ auch zu erklären, warum etwas so ist.
Ich bewerte jede Statistik "kritisch". Nur bedeutet kritisch an dieser Stelle eben nicht, dass ich der Statistik grundlegend nicht "trauen" oder sie für falsch halte. Sondern, dass ich mir eben darüber bewusst bin, dass es eine gewisse Unschärfe in solchen Statistiken gibt. Deswegen sind in meinen beruflich genutzten Statistiken eben auch die Schwankungen angeneben mit +/- 0,5 %. Und genau das fehlt mir bei der Steam-Hardwareumfrage.
Nur wenn man die Stärken und Schwächen der einzelnen Statistiken kennt, kann man auch damit wirklich arbeiten.