Nö, ich gebe nur Fakten wieder.
Gut, muss an der Stelle auch zugeben, dass ich deinen Beitrag negativer aufgefasst habe, als du vielleicht gemeint hast, weil mich der bobhais massiv geärgert hat.
Den bias haben die Poster, die trotz offiziellen 83% Nvidia Marketshare und ähnlichen werten bei Steam nicht glauben wollen das es nun mal so ist und irgendwelche ausreden suchen.
Dann halte ich mal an der Stelle fest, dass ich die Zahlen der Steam-Hardwareumfrage für plausibel halte und damit auch keine Probleme habe.
Ich wollte dich nur mit meiner ersten Anmerkung zur Stichprobe darauf aufmerksam machen, dass, selbst wenn Steam zum Beispiel 1.000.000 Spieler befragt, könnte am Ende der statistsche Fehler groß genug sein, weil die Stichprobe falsch gewählt wurde. Repräsentative Umfragen, die 1.000 Leute befragen, können auch auf 80.000.000 Menschen angewandt werden, wenn die Stichproben passend ausgewählt, während bei einer falsch gewählten Stichproben sogar 1.000.000 Menschen ein falsches Bild liefern könnte. Ich wollte an der Stelle nur darauf aufmerksam machen, dass hier entsprechender Aufwand betrieben werden muss.
Meine andere Anmerkung wiederum sollte nur zeigen, dass die Hardwareumfrage von Steam auch weitere Schwachpunkte hat, die das Ergebnis in eine gewisse Richtung verzerren können und da sind wir allgemein bei einem Problem:
Bei einer repräsentativen Umfrage gibt es zwei wichtige Faktoren: die Auswahl der Stichproben und die Anzahl der Proben. Je nach Größe der Menge benötigt man unterschiedlich viele Proben und damit einhergeht allerdings auch der statistische Fehler. Bei vielen repräsentativen Umfragen wird nicht umsonst eine mögliche Abweichung angegeben. Je größer die Stichprobe, umso kleiner die Abweichung. Wir reden hier allerdings durchaus von möglichen Abweichungen, die quasi den Anteil einer RTX 5070 Ti "verdoppeln" könnte. Eben je nach Stichprobengröße.
Und mein Beispiel mit dem MacBook und dem M3 Pro ist nur ein Beispiel, dass zeigen sollte, dass es auch Verzerrungen in der Steam Hardware-Umfrage gibt, weil es eben passieren kann, dass man an der Umfrage teilnimmt, aber eben nicht mit dem Hauptsystem/relevante System. Vollkommen unabhängig von der Hardware bei mir im System.
Steams Hardwareumfrage liefert interessante Zahlen und im Großen und Ganzen werden diese Zahlen auch richtig sein. Nur die ganzen Zahlen x < 0,01 (1 %) sollte man mit einer gewissen Vorsicht genießen und nicht überbewerten. Dafür ist die Chance zu hoch, dass da eine statitische Schwankung vielleicht genau in dem Ausmaß drin ist, mit dem die Zahl angegeben wird.
Ich finde das echt extrem amüsant, wenn das von jemand kommt, dessen Beiträge vor Bias nur so triefen.
Ach, nach welcher Bias trieft denn mein Kommentar? Ich habe weder die Zahlen der Steam-Umfrage als falsch bezeichnet - wie mir ja schon vorgeworfen wurde - noch habe ich die Zahlen angezweifelt.
Ich habe einmal geschrieben, dass es bei Stichproben darauf ankommt, wie diese ausgewählt werden und wenn da eine falsche Auswahl getroffen wird, selbst 1.000.000 Stichproben ein falsches Bild zeigen können. Das ist ein allgemeiner Hinweis auf eine getroffene Aussage.
Der andere Punkt ist, dass ich methodische Schwachpunkte in der Steam Hardwareumfrage benannt habe, die zu statistischen Fehlern führen.
Wenn das für dich bereits eine Bias ist, dann erübrigt sich mit dir jeglicher Diskurs, erst recht jeglicher "wissenschaftlicher" Diskurs.
Denn es nicht sein kann was nicht sein darf. Das ist das Motto in diesem Thread.
Mir - persönlich - ist es vollkommen egal, ob Nvidia 85 %, 90 % oder 95 % Marktanteil hat, genauso ist es mir egal, ob Nvidia in der Bestandsstatistik bei Steam 80 %, 90 % oder 99,9 % hat.
Die Steam-Hardwareumfrage ist interessant und bildet Tendenzen ab. Gleichzeitig hat die Hardwareumfrage von Steam allerdings auch Schwachpunkte und die kann man an der Stelle sehr wohl benennen. Und wenn eine Grafikkarte bei Steam irgendwas zwischen 0,16 % und 1 % hat, wäre es mal interessant zu wissen, wie groß die statistische Schwankung ist.
Ein wirkliches Gesamtbild kann man sich am Ende eh nur dann machen, wenn man verschiedene Statistiken zusammen führt und auch die genauen Fehlerschwankungen kennt und ebenso auch die Statistiken über einen längeren Zeitraum miteinander vergleicht.