News Ryzen 9 7950X3D im Geekbench: Kein Punktebonus für den Cache

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Im Geekbench kann der Ryzen 9 7950X3D sich keinen nennenswerten Punktebonus gegenüber dem Modell ohne V-Cache erstreiten. Das kommt nicht ganz überraschend. Erst in Spielen und Anwendungen, denen der Cache liegt, wird Mehrwert erwartet.

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Entsprechender Cache bedeutet nicht automatisch schneller. Ich bin gespannt wie die Konfiguration für den 12 Kerner ausschaut.

Vermutlich wird der 3DX-Cache an einen CCX gebunden. Somit müsste die Konfiguration fix 8 + 4 sein. Das bedeutet, dass 8-Kerne Zugriff auf den Cache haben. Daher dürfte die Performance nicht besser evtl. sogar schlechter als beim 8-Kerner sein.

Beim 8-Kerner muss ich die Threads nicht speziell schedulen, beim 12-Kerner schon. Da müssen die richtigen Threads zur richtigen Zeit auf den richtigen Kernen laufen. Wenn AMD dies schafft, wird das Konzept funktionieren. Sonst gibt's ne Bruchlandung.
 
Ich hatte vorher ein paar Tagen, mehrfach im Forum gelesen, dass die Taktraten der neuen 3D-Modelle auch angehoben werden sollen. Aber das scheint ja dann nicht zu stimmen. Oder so minimal das es kaum auffällt? :ka:
 
Ich hatte vorher ein paar Tagen, mehrfach im Forum gelesen, dass die Taktraten der neuen 3D-Modelle auch angehoben werden sollen. Aber das scheint ja dann nicht zu stimmen. Oder so minimal das es kaum auffällt? :ka:
Angehoben, bis wohin denn? Laut AMD taktet ein 7800X3D mit 5 GHz. Es wäre also nicht unwahrscheinlich, wenn die 3D-Kerne bei den anderen beiden dann auch in diesem Bereich landen. Das wären immerhin knapp 600 MHz mehr als beim 5800X3D. Dazu noch die neue Arch. Da geht schon was.
 
Angehoben, bis wohin denn?
Das weiß ich nicht. ;)
Laut AMD taktet ein 7800X3D mit 5 GHz. Es wäre also nicht unwahrscheinlich, wenn die 3D-Kerne bei den anderen beiden dann auch in diesem Bereich landen. Das wären immerhin knapp 600 MHz mehr als beim 5800X3D. Dazu noch die neue Arch. Da geht schon was.
Achso. Gegenüber den 5800X3D wird der Takt angehoben. Naja, die takten ja sowieso höher als die Modelle der Vorgängergeneration.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde den 3D cache eine super Sache, aber mir sind am Ende Intels viele E-cores die alles andere als langsam sind doch irgendwie lieber. Am liebsten wäre mir natürlich eine cpu mit 3dcach + e-cores. Wenn man die Tests des I5 13600k sieht dann profitieren am Ende doch die meisten Spiele eher davon als doe wenigen die vom 3D cache profitieren. Denke Käufer sollten sich vorher genau überlegen welches Spiel sie meistens zocken und dann recherchieren wovon es mehr profitiert 3D cache oder schnelle + viele E+P cores von Intel.
 
[...] Das sind Gaming CPUs - Keine fürs Benchen und nicht für Anwendungen [...]
Ganz so einfach ist das bei den beiden 2-CCD-CPUs nicht, da die wenigsten Games mehr als 8 Kerne benötigen und sich daran auch mittelfristig so schnell nichts ändern wird. Wenn sich also jemand für einen 12- oder 16-Kerner entscheidet muss er nicht nennenswert auf die Ressource Geld schauen oder hat noch was anderes mit der CPU vor, also bspw. die Verarbeitung irgendwelcher Productivity-Workloads und hier hinterlassen die beiden oberen Modelle einen zwiespätigen Eindruck, was schlicht in der Natur des Design begründet ist. Sehr viele Workloads können keinen nennenswerten Vorteil von dem überaus großen Cache ziehen, dagegen der zwangsweise verminderte Takt aufgrund der übereinander gestapelten Dies führt dagegen oftmals zu merklichen Leistungsminderungen.
Am Ende wird man abwarten müssen, wie Microsoft das Scheduling optimieren kann. Zum Glück für AMD haben Intel und Microsoft schon viel Vorarbeit geleistet seit 2019.

Entsprechender Cache bedeutet nicht automatisch schneller. [...]
Korrekt, das ist ein Workload-abhängiger Effekt und bspw. 3D- oder Videorendering ziehen keinen nennenswerten Vorteil aus derart übergroßen Caches, dagegen die teilweise Taktminderung macht sich sehrwohl bemerkbar.
[...] Ich bin gespannt wie die Konfiguration für den 12 Kerner ausschaut.

Vermutlich wird der 3DX-Cache an einen CCX gebunden. Somit müsste die Konfiguration fix 8 + 4 sein. Das bedeutet, dass 8-Kerne Zugriff auf den Cache haben. Daher dürfte die Performance nicht besser evtl. sogar schlechter als beim 8-Kerner sein. [...]
Da gibt es keine Spannung oder Vermutungen mehr. Selbst wenn AMD nichts explizit gesagt hätte, zeigen die CPU-Abbildungen ohne Heatspreader, dass jeweils nur ein CCD einen stacked Cache oben drauf trägt. Das bedeutet, dass ein CCD über 96 MB L3 verfügt und das andere CCD nur über die regulären on-chip 32 MB L3. Eine shared Ansteuerung von jedem CPU-Kern aus ist zudem aufgrund der Latenzprobleme bei AMDs Chipletdesign in vielen Fällen nicht angeraten, weil die Latenzen über CCD-Grenzen hinweg um über den Faktor 4 zunehmen beim regulären Zen4 (beim X3D wird dies absehbar noch geringfügig zunehmen, da der übergroße Cache die Latenz typischerweise noch einmal erhöht auf dem stacked Die). AMD nutzt hier aus Sicht der Software genau so ein heterogenes Design wie Intel, da sich die Kernen auf den unterschiedlichen CCDs in abhängigkeit der Workloads signifikant anders verhalten werden und daher eine explizite Berücksichtigung durch den OS-Scheduler benötigen werden für optimale Performance.
Für deinen beobachteten 12-Kerner bedeutet das du hast 6 Kerne denen 96 MB L3 zur Verfügung stehen und 6 höher taktende Kernen denen nur die regulären 32 MB L3 zur Verfügung stehen werden. Entsprechend muss ein Scheduler bspw. im Gaming die primären Threads sinnvollerweise auf das stacked CCD verteilen, da man sich in diesem Workload am meisten vom Cache versprechen kann und das CCD ohne den Cache wird analog wie bei Intel die E-Cores behandelt, also für nebenläufige, kleinere Threads genutzt werden.

*) Zum Weiterdenken, warum es kein asynchrones 8+4-Layout gibt: Selbst ohne stacked Cache hätte man hierdurch schon ein asynchrones Design, das in Abhängigkeit der Software eine explizite Berücksichtigung erfordern würde (unters. lokale Cache-Größen, Latenzen, Temp.-Hotspots, Taktraten, ...).
Zudem nicht minderrelevant wäre, dass AMD damit seinen Topchip selbst für irrelevant erklären würde, da die Unterscheide im Gaming bzgl. der beiden CPUs noch deutlich geringer ausfallen würden, wenn beide Chips mit 8 stacked cache Cores arbeiten würden.

Beim 8-Kerner muss ich die Threads nicht speziell schedulen, beim 12- [und 16-]Kerner schon. [...]
Korrekt. Hier wird man sehen, wie gut das klappt, aber wie schon gesagt, hat es AMD hier vergleichsweise einfach durch seinen späten Markteintritt. Intel und Microsoft haben das schon seit Lakefield in Arbeit und sukzessive weiterentwickelt. Die einzige Unbekannte ist, wie gut/optimal der Win-Scheduler hier arbeiten können wird ohne explizite Hardware-Informationen, denn das was Intel mit seinem TD/HDS+ seit Alder Lake implementiert hat, scheint es bei AMD nicht zu geben (oder etwas Vergleichbares, d. h. hier wird der Scheduler auf sich alleine gestellt sein *).

*) In den kommenden Jahren wird sich das weiter verbessern/vereinfachen, da Intel/Microsoft vorsehen, dass Threads zukünftig mit speziellen Flags vom Entwickler versehen werden, die explizit kennzeichnen, wie der Entwickler vorsieht, dass dieser Thread genutzt wird, d. h. hier unterstützt der SW-Entwickler direkt den Scheduler bzgl. einer sinnvollen Verteilung, aber derartige Software dürfte aktuell noch rar sein.

Vll brauche noch Agesa Updates...
Agesa-Updates haben nichts mit dem grundlegenden Design zu tun. Das stacked CCD muss derzeit fertigungs-/packagingtechnisch grundsätzlich langsamer takten i. V. z seinem non-stacked CCD, d. h. das ist ein Design-spezifisches Problem, sprich es ist ein Workload-abhängiger Kompromiss.

Ich hatte vorher ein paar Tagen, mehrfach im Forum gelesen, dass die Taktraten der neuen 3D-Modelle auch angehoben werden sollen. Aber das scheint ja dann nicht zu stimmen. Oder so minimal das es kaum auffällt? :ka:
Das "angehoben" hängt von deiner Sichtweise ab. ;-)
Absolut gesehen und verglichen mit der Zen3-Gen, also dem 5800X3D, werden die stacked CCDs bei Zen4 höher takten, relativ gesehen werden diese jedoch signifikant niedriger takten als ihre non-stacked CCDs. Bspw. der 7700X erreicht als Peak-Takt regulär 5,4 GHz, der 7800X3D wird nur 5,0 GHz erreichen, also 400 MHz weniger. In einem Workload wie dem Gaming wird der übergroße L3 den Taktverlust deutlich überkompensieren, sodass der X3D schneller sein wird, in bspw. Workloads wie dem 3D- oder Video-Rendering wird der X3D vermutlich gar leicht langsamer als der 7700X sein.
Bei den 2-CCD-Chips wird man das Scheduling abwarten müssen, da es hier noch etwas komplizierter ist, wobei erste Benchmarks in stark MT-lastigen Workloads (Games gehören nicht dazu) auch hier eine niedrigere Gesamtperformance skizzieren i.V.z. den regulären CPUs. Das schnelle (non-stacked) CCD wird vermutlich vergleichbar zu dem auf den regulären CPUs sein, dagegen das stacked-CCD wird im Mittel gar etwas langsamer takten als das zweite, langsamere CCD auf den regulären CPUs. Je nach Workload macht sich diese im Mittel niedrigere Gesamttaktung bemerkbar.

Im Gaming dagegen wird der L3 das überkompensieren können, da hier mit kleineren Worksets gearbeitet wird (immer wiederkehrend pro berechnetem Frame), sodass sich der große L3 auf dem einen CCD besonders auszahlen wird.
 
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Jetzt sag ich auch mal etwas dazu, dass der Chache nicht nutzbar sein soll und es eine merkwürdige Architektur sei, am besten noch zu Abstürzen führe, wie die Intel-CPUs mit ihren unterschiedlichen Kernen.

Der Cache auf AMD-Prozessoren war schon immer für alle Kerne nutzbar Punkt.
Der einzige Unterschied ist die Latenz und da sind es 20NS, Nanosekunden.
Den ganzen Text wie schlecht die AMD-CPUs doch sind kann man sich gleich die letzten 2 Jahre sparen.

BTW das wüsste auch jeder hier der regelmäßig die PCGH liest. Das kann man höchstens verdrängen, wenn man es nicht wahrhaben kann.
Obwohl ich mit vorstelle, dass da ganz schön Arbeit hinter steckt und vlt. glaubt man es ja auch, wenn man schon 10 Texte darüber verfasst hat.
AMD könnte diese CPUs nicht als echte 8, 12 oder X Kerner verkaufen, wenn sie nicht wie X-Kerner arbeiten könnten.
 
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Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die CPUs eine bessere Verfügbarkeit haben als bisher. Ich muss dieses Jahr aufrüsten. CAD und simulationssoftware wird immer anspruchsvoller und mein aktueller x99 PC pfeift aus dem letzten Loch.
Nachdem ich bei einem Kumpel die Leistung des 3d Cache mit meinen Programmen testen konnte bin ich überzeugt: es muss ein AMD werden. Aber auf die alte Am4 werd ich nicht gehen.
 
@Lamaan : Der Artikel schreibt nichts von "ach wie schlecht die CPUs sind", das ist einzig deine Interpretation, also etwas, das du mit dir selbst ausmachen musst *). Das aktuelle Bild zeigt lediglich, dass sich an der grundlegenden Situation zum 3D-Cache nichts geändert hat i. V. z. 5800X3D, d. h. für einige ausgewählte Workloads signifikant besser, in anderen dagegen schlechter.
An der grundlegenden Aussage ist übrigends nichts neu oder überraschend, da die meisten Designentscheidungen sich in einem Spannungsfeld vieler Für und Widers bewegen und nichts anderes demonstriert der V-Cache.
Und selbstredend ist der Cache für jeden CPU-Kern zugreifbar, macht über die CCD-Grenze nur i. d. R. wenig Sinn, weil das mit deutlichen Leistungseinbußen (im Gaming bspw. mit Mikrorucklern) einhergehen wird aufgrund der drastisch steigenden Latenzen über den CCD hinweg. Entwickler behandeln die 2 CCD-CPUs von AMD der letzten Generationen bzgl. ihrer Datenstrukturen als 2x32 MB-Design und nicht etwa als ein 64 MB-L3-Design.
Falls es dir entgangen sein sollte, dem Problem musste sich AMD schon 2017 bei der Zen-Einführung stellen, denn da man es verpasste die SW-Entwickler rechtzeitig abzuholen, stolperten viele Applikationen über die vermeintlichen 16 MB L3 (die gem. AMDs expliziter Aussage dagegen eher als 2x8 MB angesprochen werden sollten).
Entsprechend stärker hebt sich natürlich auch der Kompromiss heraus bzgl. nur einem stacked CCD. Andererseits sprechen margen-, kapazitäts- und vertriebstechnische Gründe durchaus eher zu AMDs aktueller Designentscheidung, zumal Intel/Microsoft den Weg dafür schon bereitet haben und die softwaretechnisch notwendige Unterstützung nun vergleichsweise einfach beigesteuert werden können wird.

*) Die CPUs werden nicht schlecher weil der Autor dies so formulierte und sie werden ebensowenig besser weil du sie magst. ;-) Die CPUs zielen schlicht auf ein wohldefiniertes Marktsegment ab, für andere sind sie dagegen eher weniger geeignet, weil sich das P/L-Verhältnis dort verschlechtert ... nicht wirklich etwas Neues oder gar Ungewöhnliches, oder?
 
Ich habe dich nicht direkt angesprochenweil es hier schon viele Erklärungen gab die es so darstellen wie von mir beschrieben.
Deinen Text habe ich nur überflogen und er ist in dem bekannten Stil,
jetzt wollte ich zu dem Thema mal schreiben was man bisher so über die Architektur weiß.
Man kann sich dazu auch selbst informieren, ist ja alles bekannt und getestet.
Genauso wie die Abstürze und Startverweigerungen mit den Intel-CPUs zu Anfang.

PS
Den Lachtränensmiley finde ich in den allermeisten Fällen infantil.
Nach einer langen Diskussion mit ensprechendem Austausch kann man den vlt mal bringen, aber gleich zu Anfang und ohne Text geht gar nicht und steht dann halt nur für sich.
 
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Langsam wirds spannend, auch wenn sich für mich die großen Modelle vermutlich gar nicht lohnen werden. Ich denke das bisschen Handbrake etc. kriegt der 7800x3D mindestens so schnell hin wie der 3900x. :D
 
AMD sagt, dass der Ryzen 9 7950X3D den Core i9-13900K in Spielen bezwingen kann. In Anwendungen soll es sogar noch besser laufen. Auf der Produktivitätsseite verspricht AMD eine Leistungssteigerung von mitunter über 50 Prozent.

Wie immer das selbe Gebrabbel, letztlich entscheidet der Einsatzzweck und das Budget für wen welche CPU besser ist.

Bin mal gespannt was rumkommt wenn Dave diese CPU auf Herz und Nieren testet.:)
 
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