Z790-Mainboard mit 13900K abgelichtet: Overclocker spricht von bis zu 6,5 GHz

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Im Forum von Overclock.net veröffentlichte ein Nutzer ein Foto, auf dem ein ROG-Maximus-Z790-Extreme-Mainboard von Asus zusammen mit einem 20-USD-Kühler zu sehen ist. Mit diesem Set-up habe dieser einen Core i9-13900K getestet, der bei der Single-Core-Performance auf 6,5 GHz gekommen sein und bis zu 250 W verbraucht haben soll.

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Meine Frage bezüglich Z790 lautet ja:
"Gibt es irgendwelche relevanten Vorteile bei dessen Nutzung mit Raptor Lake,
oder kann ich mein Z690 Board problemlos mit einer neuen Raptor Lake CPU paaren,
ohne irgendwelche Geschwindigkeitseinbußen?"
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
akt scheint realistisch. Temperaturen keineswegs.. Diese Ar von Overclockern betreiben ihr Board überdies in der Regel im offenen Aufbau und spielen nich Stunden am Stück imm geschlossenen Gehäuse Wir werden es ja sehen.
 
Nicht jeder, der auf eigenen Wegen an die Hardware kommt, unterschreibt dafür ein NDA. Das machen eigentlich nur die, die von Intel vorab kostenlos mit Samples versorgt werden. Und die anderen, die trotzdem rankommen? Was man dann daraus macht, ist eine völlig andere Geschichte... ;)
 
Sehr beeindruckend, irgendwann bricht Intel als erster die 10GHZ Mauer
Glückwunsch, dann hätten sie ja doch noch ein versprechen einhalten können welches bereits für 2011 anvisiert worden ist... nur wären es seitdem bereits knapp 26 Jahre:

Verhält sich in Relation wie mit Star Citizen :D
 
Also so sehr ich es Intel wünsche eine CPU zu bauen die das kann, so wenig glaube ich, dass er das mit dem Kühler geschafft hat. 5,7 GHz mit einem popeligen Luftkühler unter Last und dann 90°C? Niemals...

Im Hintergrund sieht man einen großen Ventilator/Klimaanlage. Evtl hat das Ding nachgeholfen :D
 
Performt eine CPU eigentlich immer parallel besser zum Takt oder gibt es Grenzen?
Bei 6Ghz und mehr kann man doch nur noch schlechten Gewissens eine Liftkühlung verbauen.
 
Ich glaube manchmal das diese "Leaks" mit Absicht gestreut werden, um häppchenweise die Fans bei Laune zu halten...

Ich erwarte das die wenigsten etwas an der Effizienz gearbeitet haben und die CPUs bei gleichem Energiebudget entsprechend besser performen.

In diesen Zeiten werde ich wieder die Watt-Drossel anlegen und wahrscheinlich nichts davon merken.
Bin im Moment nur noch nicht sicher ob ich 125/150 oder 95/125 anlege... zum Zocken langt das allemal.
 
@tigra456
Das denke ich auch. Wenn ich beobachte welche Nachrichten hier verbreitet werden, so erinnert das stark an unterschwellige Werbung.
6GHz mit einem Core? Na und?
Was rechnet man damit?
Wie warm wird das Teil wenn mehr als einen Core benutzt wird?
Was kommt unter normalen Bedingungen (24-25°C Raumtemperatur, keine Klimaanlage, ein normales "geschlossenes" Gehäuse) raus?

Zum Zocken braucht man diese Leistung nicht.
Wenn man einfach mal den Stromverbrauch zzgl. Investition in die neue Hardware rechnet... scheiß auf 4k auf winzigen 24/27"'ern.
Bei einer Stunde Zocken und fast 'ne kW/h zusammen bekommen? Scheiß ich Dukaten?
 
Performt eine CPU eigentlich immer parallel besser zum Takt oder gibt es Grenzen?
Mehr Takt bedeutet erst mal mehr Leistung, aber wenn andere Dinge vorher limitieren, ist der Gewinn gleich Null. Beispiel: Betreibe mal einen 12900K mit nur einem P-Core bei 7 GHz. Da werden 8 P-Cores mit 3 GHz wahrscheinlich mehr leisten. Hängt somit auch vom Workload ab.
 
Also selbst, wenn es nicht Intel ist (wer sollte es sonst sein?), hat er gegen das NDA verstoßen. Und er gibt es auch noch offen zu.
Man kann auch z.B. ein Brett unter NDA bekommen und sich die CPU so besorgen. Man kann auch schon Ryzens kaufen, wenn man weiß wo. Nur ist das dann mit der Firmware wieder so eine Sache.

Am Ende hatte ich ja aus meinen Quellen alles bisher auch stets eher und hätte durchaus die Kollegen ärgern können, die brav warten müssen, bis die Freigabe erfolgt. Das macht man aber nicht, zumindest halte ich es so. Den 12400 hatte ich ja auch lange vorher und dann zum Launch als einziger in DE ein Review.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mehr Takt bedeutet erst mal mehr Leistung, aber wenn andere Dinge vorher limitieren, ist der Gewinn gleich Null. Beispiel: Betreibe mal einen 12900K mit nur einem P-Core bei 7 GHz. Da werden 8 P-Cores mit 3 GHz wahrscheinlich mehr leisten. Hängt somit auch vom Workload ab.
Mehr Takt bedeutet nicht automatisch mehr Leistung. Eher mehr Leistungsaufnahme.
Ich erinnere nur ungern an das Duell Bulldozer vs. Sandy Bridge. Ähnlicher Take aber (je nach Anwendung) erhebliche Leistungsunterschiede.


Ansonsten kann man den Teil mit den limitierenden Faktoren sowie der Workload unterschreiben.
 
Mehr Takt bedeutet nicht automatisch mehr Leistung.
Ja, Geschichte wiederholt sich :-D

QuantiSpeed-Rating​

Zusammen mit dem neuen Namen für die Mikroarchitektur führte AMD auch ein Rating-System für seine QuantiSpeed-Prozessoren ein.
Hintergrund dieser Maßnahme ist die Tatsache, dass Intel die NetBurst-Architektur des Pentium 4 (und seiner Ableger Celeron, Mobile Pentium 4 sowie Xeon) auf eine möglichst hohe Taktrate optimiert hatte, allerdings auf Kosten der Rechenleistung pro Takt.
AMD-Prozessoren setzen dagegen auf einen niedrigen Takt, führen dabei aber mehr Instruktionen aus. Effektiv sind einander entsprechende Prozessoren also bei vielen Aufgaben gleich schnell. Die höhere Taktfrequenz der Pentium 4 bedeutete im Marketing allerdings einen Vorteil für Intel-Prozessoren, da dem technisch nicht versierten Kunden damit oft eine höhere Leistung vorgegaukelt wurde.
AMD reagierte mit dem QuantiSpeed-Rating für Athlon XP und Sempron, welches für die direkte Vergleichbarkeit mit den Pentium 4-Prozessoren sorgt. Das "+" in der Bezeichnung soll den Spieß sogar noch umdrehen und deutlich machen, dass der Prozessor eigentlich noch schneller ist als das zugehörige Rating, also auch schneller als das jeweilige Konkurrenzprodukt.
 
Mehr Takt bedeutet nicht automatisch mehr Leistung.
Das ist falsch, natürlich ist mehr Takt auch mehr Leitung, aber manche Anwendungen oder Games können damit nicht immer was anfangen, daher bleibt es am Ende nur noch bei der höheren Leistungsaufnahme und kaum ein Gewinn dazu. Sonst könnte man mit einem Benchmark keine Punkterekorde aufstellen.

Ganz davon abgesehen ist auch immer die Frage, wie hoch diese Mehrleistung ausfällt und ob es sich mit der dazu höheren Leistungsaufnahme noch rechnet. Mein 12900K kann ich auch auf alle Kerne mit 5,2 GHz laufen lassen, aber mir reicht der Prozessor bereits mit Stock aus und so muss ich nicht noch mehr Strom verbrauchen, für eine höhere Leistung, die ich nicht haben muss.
 
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