Intel Raptor Lake: Extremer 350-W-Leistungsmodus für unterstützte 700er-Mainboards [Gerücht]

350W? geht doch.
Ofen, Herd, Staubsauger, Kühlschrank. Heimkino brauchen bequem das das gleiche bis doppelte und dreifache auf Volllast. Die arme kleine CPU hat doch auch richtig was zu buckeln, soll die doch nehmen was sie braucht.;-)
 
Ist jetzt mal eine ernstgemeinte Frage: wie hoch könnten Intel, Nvidia und AMD das Spiel mit vertretbaren Aufwand spielen?

Wenn es die Möglichkeit gäbe einen fiktiven 14900KS mit 32Core/40 Threads mit 120°C stabil betreiben zu können, dann könnte man auch die Leistungsaufnahme noch weiter steigern, da es beim Kühlen eine größere Temperaturdifferenz geben würde.

MOSFETs und einige Halbleiter für den Militäreinsatz sind schon für diese Bereiche spezifiziert, Raumfahrt darüber hinaus. Wenn man es ernst meint, geht GaAs meinem Wissen nach bis über 400 °C. Das würde mindestens eine Verfünffachung der Verfünffachung der abführbaren Wärmemenge gegenüber heute bedeuten – bei gleicher Kühlergröße und gleicher Lüfterstärke. (Allerdings möglicherweise mit Verbrennungsgefahr am Luftauslass.) Wenn man, wie vor 10-15 Jahren oder gar bei vielen Desktop-Replacements üblich, eine doppelte bis dreifache Lautheit akzeptiert und das Volumen heutiger Midi-Tower optimal für Kühlungszwecke ausnutzt, sind aber auch bei gleichbleibender Temperaturen bequem zehnmal höhere Leistungen möglich.

Zusammen ergibt das Faktor 100 gegenüber heute oder anders gesagt:
Solange die Kunden nicht auf die Barrikaden gehen (wie damals bei 105-W-TDP-Pentium-4s), dann sind die 3,5 kW einer Schukodose das erste Limit für die Hersteller, denn eine extra Drehstrominstallation werden hoffentlich viele als nicht mehr vertretbaren Aufwand bezeichnen.


Eine Sache die scheinbar irgendwie keiner anspricht ist das die Effizienz der Prozessoren im niedrig last bereich nur zeitweise im niedrig bereich bleiben.
Wenn man eine CPU benutzt bis man wegen fehlender Leistung eine neue kauft, würde die alte auch bis dahin auch öfter stärker ausgelastet werden.
Wenn man allerdings jedes Jahr eine neue CPU kauft, klar ist die dann immer unterfordert.

Sollte so die Effizienz für Öko Ansichten genutzt werden, wäre vielleicht auch erhöhte Energie Kosten für die Herstellung, da zu berücksichtigen.

Klar, das ist alles Kleinvieh, aber entweder man sagt quasi "Scheiss auf öko" oder man sollte vielleicht auch alles betrachten und sich nicht nur die Rosinen rauspicken.

Das ist mehr als nur Kleinvieh. Elektronik verbraucht über ihre gesamten Lebensdauer oft weniger Energie im Betrieb als bereits bei der Herstellung draufging. Kleine, monolithische CPUs mögen da eine Ausnahme sein, weil sie nur wenig Silizium enthalten und oft zumindest Teillast erreichen, aber meist muss man ja noch das Mainboard mit mehreren Dutzend weiterer Chips austauschen. In Verbindung mit der kohlelastigen Stromproduktion Chinas kann es also sein, dass man beim Kauf schon mehr Emissionen im Rucksack hat, als die alte Hardware bei normaler Nutzung in den nächsten 1-2 Jahren hätte verursachen können – und auch der effizienteste Neukauf hat keinen negativen Stromverbrauch.


Einen 12900KS hatte ich mal auf einem EVGA Z690 Classified übertaktet. Ich zitiere mal die PN, die ich Torsten danach geschickt habe: "Fazit: Das Board ist echt krass. Bei 115 °C Limit habe ich im EVC2-Tool gerade 443 Watt ausgelesen, danach BSOD. Limitiert wird die CPU ausschließlich über den Kühler. Selbst der kleinste Stress-Test bei CPU-Z reicht schon aus, um die 100 °C zu knacken." Also jo, geht, ist aber unmöglich zu kühlen oder stabil zu halten.

Ergänzen möchte ich noch: Die in meinem ersten Post in diesem Thread genannten Package-Power-Werte aus Mainboard-Tests waren, gemäß des Testparcours, natürlich alle ohne Übertaktung. Man kann also locker 330 Watt, mit ausreichender Kühlung sicherlich auch über 350 W mit einem i9-12900K erreichen, ohne über 4,9 GHz allcore hinaus zu gehen. Es reicht einfach, die teils vollkommen verfehlten Vcore-Vorgaben einiger Mainboards aktiv und das Power Limit offen zu lassen.
 
Das ist mehr als nur Kleinvieh. Elektronik verbraucht über ihre gesamten Lebensdauer oft weniger Energie im Betrieb als bereits bei der Herstellung draufging. Kleine, monolithische CPUs mögen da eine Ausnahme sein, weil sie nur wenig Silizium enthalten und oft zumindest Teillast erreichen, aber meist muss man ja noch das Mainboard mit mehreren Dutzend weiterer Chips austauschen. In Verbindung mit der kohlelastigen Stromproduktion Chinas kann es also sein, dass man beim Kauf schon mehr Emissionen im Rucksack hat, als die alte Hardware bei normaler Nutzung in den nächsten 1-2 Jahren hätte verursachen können – und auch der effizienteste Neukauf hat keinen negativen Stromverbrauch.

Das mit dem Kleinvieh war ehr auf die gesamt kosten bezogen, um halt zu relativieren, dass ich anerkenne das andere Sachen mehr strom verbrauchen.
Möglich das ich deutlicher hätte schreiben müssen, was genau ich mit Kleinvieh meinte.
 
Threadripper 24/48 280 W
Lass die das mal auf die Gaming CPUs anwenden mit Chiplets dan wirst du schon sehen wo die Reise hin geht .
Das hat mal gar nichts mit Server CPUs zu tun !
Nix mit Birnen und Äpfeln !
Zen 4 mit 2 Chiplets ja jetzt auch schon bei 170 W das PTT gar bei 230W.
Gruß

Ja, wenden wir das Chiplet Design das mal auf Gaming CPUs an.
Oh gibt's ja schon, meinen 5900x.
Der läuft mit einstelltem CO + RAM OC und 88W PPT ca. 0-10% schneller als der "Serien" 5900x im PCGH Vergleich.

Mit 88W!
Böse Chiplets im Gaming Bereich aber auch!

Mfg
AMD hat auch seine Stromverbrauch angehobenen bei gleicher Kernzahl wohlgemerkt, was Unterirdisch ist die Brechstange rauszuholen und nur einfach mehr Strom einzujagen in der Prozessoren um einen Höheren Takt zu haben um irgendwie mit der Konkurrenz mithalten zu können

Verwechselst du nicht etwas?
Intel hat doch die Brechstange rausgeholt und mit 10900k, 11900k, 12900k und jetzt 13900k immer wieder neue Rekorde für CPU Leistungsaufnahme angesetzt um mit AMD mithalten zu können.
Und auch den Takt hat Intel dadurch immer höher getrieben. Nicht AMD
Siehe 12900k vs x3D.
 
Ja, wenden wir das Chiplet Design das mal auf Gaming CPUs an.
Oh gibt's ja schon, meinen 5900x.
Der läuft mit einstelltem CO + RAM OC und 88W PPT ca. 0-10% schneller als der "Serien" 5900x im PCGH Vergleich.

Mit 88W!
Böse Chiplets im Gaming Bereich aber auch!

Mfg
Du bringst das aber auch etwas aus dem Kontext!
Der Intel verbraucht ja auch keine 350 W beim spielen!
Das war lediglich beim Cinebench und das in einem erweiterten OC Modus das muss keine Sau nutzen es sei den man will es !

Ein 5900X hat 105W je nach PBO Bios oder Board auch bis zu 145 W.
Hab vor meinem X3D den 3950X gehabt .

Die neuen werden ja mit 170 W angegeben und einer PTT von 230 W .leg da noch mal solch ein 8 Kern Chiplet drauf dann ist man möglicherweise schon bei 230 W und 280 PTT z.b natürlich nicht beim Spielen.

Und jetzt kommt es würde Intel jetzt auf Chiplets setzen dann würden die sie soweit puschen um vorne zu sein das AMD da auch hingezwungen würde und umgekehrt halt auch !
Man würde sich dann einen Krieg der Kerne und des Taktes liefern was zu heftigen Leistungsaufnahmen führen würde !

Mir ist völlig klar das Chiplets auch sparsam laufen können in Spielen aber man kann von ihnen auch mehr abverlangen wen man es drauf ankommen lässt und zwar soviel das ein Monolithischer Die dagegen wie Sparfuchs aussieht!
Mehr wollte ich damit nicht sagen !

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant, da hab ich was ganz anders gehört. :-)
Was denn?

Im Ernst, ich habe meine Aussage ja zumindest ein wenig erklärt, deine Aussage sagt einfach mal nichts aus!
Mir ist völlig klar das Chiplets auch sparsam laufen können in Spielen aber man kann von ihnen auch mehr abverlangen wen man es drauf ankommen lässt und zwar soviel das ein Monolithischer Die dagegen wie Sparfuchs aussieht!
Ich glaube da verhaust du dich relativ gewaltig!

Wie man sieht, kann der Intelsche Ansatz eben deutlich höher getaktet werden und deutlich mehr Strom schlucken als der Chipletaufbau von AMD. Ich glaube zwar zu wissen, was du meinst, in der Tendenz müsste ein MCM ja mehr Fläche bieten und demnach mehr Abwärme kühlbar sein (was ja aktuell immer mehr und mehr zum begrenzenden Faktor wird), aber der unterschiedliche Aufbau der Chips von AMD und Intel steht diesem Effekt im Weg.

AMD kann man sicherlich so tunen, dass es auch um die 350W oder auch mehr zieht, aber ich denke dennoch, dass Intel hier höher kommen würde. Allerdings ist das glaube ich nicht das Ziel eines OC, dem sind die Punkte wichtig am Ende des Parcours, wenn er Takt und Punkte mit weniger Leistungsaufnahme erreichen kann, dann würde er sicher kein flüssiges Helium auspacken!

Was mich aktuell sehr stark wundert, dass Intel eine Architektur hat, die immer noch gutes OC Potenzial hat obwohl man in meinen Augen die Chips ab Werk schon derartig hoch taktet, dass es eigentlich ungesund aussieht. Bei AMD ist es eher so, dass man deutlich näher am SweetSpot (zwar immer noch weit weg, aber im Vergleich zu Intel deutlich näher) taktet, aber nach oben eben kaum Spielraum hat. Was Beide ganz gut können, ist es den Original Werkstakt in einen deutlich effizienteren UV Takt umzuwandeln, hier geht bei Beiden Herstellern meist eine signifikante Verbesserung der Leistungsaufnahme, bei sehr geringen Verlusten in der maximalen Performance. Mein 5900X bspw. schafft mit deutlich angepassten Spannungen z.B. nahezu identische Leistungswerte wie @Stock und ich schaffe die Benchmarkparcours dennoch bei knapp 100W, bei 99% der Leistung. Das gleiche schafft man auch mit den Intel Chips.


Daher würde ich hier nochmal plädieren, auch wenn es andere Medien nicht machen, aber irgendwer muss ja mal anfangen, den Benchmarkparcour zu gewichten, bspw. 60/40 oder 75/25 für Leistung und Effizienz, so dass eben schon noch die potenziell schnellsten Chips vorne wären, aber eben nicht 10% mehr Leistung für 50% mehr Strom die Oberhand behalten. Wenn sich so ein Ranking durchsetzen würde, könnte ich mir vorstellen, dass Hersteller auch mal umschwenken und eben TopChips nicht unnötig hoch takten, sondern sich etwas mehr Mühe geben um auch Stromsparmechanismen (abseits der reinen Taktanhbeung und Leerlaufbegrenzungen) zu etablieren (z.B. vom Hersteller unterstützte Auto OC Tools, die einen Chip im verbauten System testen und die Spannung nach unten regulieren, was ja eigentlich bei jeder CPU aktuell super funktioniert, mit negativen OffSets zu arbeiten)
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder man senkt die Spannung selbst per Hand nach unten so wie ich das gemacht habe. Also mit dem 5950x habe ich nicht ganz die 75 bzw 84 Watt Marke erreicht. Habe ihn bei 1 volt an Spannung. Traue mich nicht noch weiter runter zu gehen. Wobei wenn ich den takt auf 3,4 GHz runter setze geht bestimmt noch einiges nach unten. Dann ist aber der Leistungs Verlust ganz sicher ganz schön hoch, das will ich ja nicht haben. Aktuell braucht meiner bei 3, 8 GHz mit 1 volt in vollst maximal 117 Watt und meistens bei 108 Watt rum. Mehr ist da wohl echt nicht herauszuholen. Leistung habe ich keine verloren. Dafür aber Strom gespart. Mehr kann man ohne Verlust wohl echt nicht rausholen.
 
Da hast du Recht, ich finde gerade dieser Tage wo nicht einmal ein Lüftchen weht meinen 5900X mit der 6800XT schon grenzwertig.
Die Klima im Wohnzimmer würde es hier vielleicht erträglicher machen, aber da is immer die Tür zu damit die Herrscherin beim Netflix gucken nich schwitzt. :lol:

Wenn die neue Hardware noch mehr Abwärme produziert wie die Aktuelle muss ich wohl noch eine einbauen hier. :wall:

Ich merke meine Kombi aus i7 11700K und RTX 2060 Super schon deutlich im Sommer. Beide Komponenten ziehen im Spielbetrieb jeweils bis zu 175 Watt (habe ein sparsames Modell der 2060S) also zusammen rund 350 Watt und das ja auch nicht konstant sondern in den Spitzen.

Trotzdem heizt sich mein PC-Zimmer dadurch schon spürbar auf. Will nicht wissen, wie das mit einer 350 Watt GPU aussehen soll, es steht da nämlich bald ein Upgrade an. Dann ist man wohl irgendwann an dem Punkt, an dem man das zocken im Hochsommer lieber bleiben lässt, weil es einfach zu unangenehm wird.
 
Ich habe auch z.B. noch gehört, dass Raptor Lake + DDR4 meeeehrere Hundert Euro preiswerter sein soll als ein Zen 4 System. :ugly:
Naja, da DDR 4 noch günstiger ist, kann ich mir das auch vorstellen. Aber selbst mit DDR 5 würde ich darauf tippen, dass diesmal der Kostenpunkt an die Intelplattform geht. Man sah ja schon im Laufe von AM4, wie die Preise für die Boards nach oben gegangen sind. Die erste AMD Serie mit DDR 5 wird denke ich teurer als die zweite für Sockel 1700. Wenn dazu noch die CPUs stärker sein sollten, dann wird's auch entsprechend bepreist.
 
AMD hat den Vorteil das halbwegs brauchbare DDR5 32gb 6000MT/s Kits a) verfügbar und b) inzwischen preislich bei 3600MT/s B-Die Kits angekommen sind. Sehen wir der Tatsache doch mal ins Auge. Der Großteil der Leute die sich für sowas entscheiden kriegen mit ach und krach XMP aktiviert. Die setzen sich nicht hin und loten stundenlang noch optimale Subtimings aus. Da wird zusammen geschraubt. Die Kiste hochgefahren. Und vll. noch 2-3 Settings im BIOS vorgenommen. Thats it.

BTT: Ich kann mir eine CPU, selbst von Intel, nicht vorstellen die aktuell bis zu 350w ab Werk ziehen darf. Zu dem stellt sich die Frage was man für zusätzliche ~100w noch aus dem Chip rauskitzeln könnte. Oben raus tun ja jede 100mhz zusätzlich richtig weh. Wenn es gut läuft sind das dann was? 300mhz höherer Boostclock?
 
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