Intel Core i7-12700H: Angeblich fast 50 % schneller als AMDs Ryzen 9 5900HX

P-Core vs. E-Core könnte man sinvoll messen, wenn man die CPU auf ein festes TDP Limit einstellen könnte und dann den Cinebench einmal nur auf den P-Cores und einmal nur auf den E-Cores ausführen lässt.

Der Benchmark vom 8auer sagt ja nix anderes als dass Intel mit 65W und 10nm gerade mal die Leistung von 91W auf 14nm abrufen kann. Im Hinblick darauf, dass ein 5600X mit 71W (+8,5%) nochmal 25% im R23 draufpackt und im Passmark das doppelte der Leistung eines 7700k hat, wirkt der E-Core jetzt nicht so dramatisch effizient wie er dargestellt wird.

Das Design hat für Intel den Vorteil, dass man gegenüber Kunden sowohl viele Threads, als auch (bislang nicht nachgemessene) Energie-Effizienz als Schlagworte ins Feld führen kann. Das ist wie der 6L Turbo-Diesel SUV Straßenpanzer der auf 100km nur 3L Sprit verbraucht. Klar macht er das, auf der Teststrecke mit dünnen Fahrradreifen und während er nicht schneller als 80 fährt. So kann sich der Kunde beim Kauf gut wegen der Umwelt fühlen und wenn er dann Gas gibt merkt der Kunde schnell, dass wenn man 100km in 30 Minuten auf der Autobahn zurücklegen will, dann kostet das halt eine bestimmte Menge Energie und dafür muss man eine bestimmte Menge Diesel verbrennen und das sind nicht 3 Liter.

An dem Punkt sind Intel User. Wer Vollgas gibt ist wieder bei 250W. Da ist nix "E" dran, weder am Desktop noch in den kommenden Laptops. Nebenbei, Gaming und so, ist egal was die CPU verbrät, die ist eh nicht bei 100%, die GPU ist es, also saugt eh die 3060 primär den Laptop leer, nicht die CPU.
 
An dem Punkt sind Intel User. Wer Vollgas gibt ist wieder bei 250W. Da ist nix "E" dran, weder am Desktop noch in den kommenden Laptops. Nebenbei, Gaming und so, ist egal was die CPU verbrät, die ist eh nicht bei 100%, die GPU ist es, also saugt eh die 3060 primär den Laptop leer, nicht die CPU.
Gerade bei Notebook CPUs muß es ja eine TDP Beschränkung geben. Sonst macht das keinen Sinn.
 
[...] Das Design hat für Intel den Vorteil, dass man gegenüber Kunden sowohl viele Threads, als auch (bislang nicht nachgemessene) Energie-Effizienz als Schlagworte ins Feld führen kann. [...]
Doch, hat man bereits alles nachgemessen und die E-Cores tun genau das wofür sie da sind und das anscheinend auch recht erfolgreich (insbesondere für den ersten Wurf), denn ADL's Design muss immer noch den leicht benachteiligenden 10nm-Node (jetzt Intel 7) i. V. zur aktuellen N7-Iteration kompensieren und für Consumer-Workloads gelingt das anscheinend sehr erfolgreich, denn ALD ist bspw. im Gaming schneller als Zen3 und dabei auch noch effizienter als die Ryzen's.

Konkret scheibt bspw. Anandtech:
When Intel mentioned that the Gracemont E-cores of Alder Lake were matching the ST performance of the original Skylake, Intel was very much correct in that description. Unlike what we consider “little” cores in a normal big.LITTLE setup, the E-cores of Alder Lake are still quite performant.
[...]
Again, the E-core performance of ADL is impressive, while not extraordinary ahead in the [SPEC 2017] FP suite, they can match the performance of some middle-stack Zen2 CPUs from only a couple of years ago in the integer suite.
[...]
What the E-cores do seem to allow the system is to allows to reduce every-day average power usage and increase the efficiency of the socket, as less P-cores need to be active at any one time.


Gracemont ist deutlich leistungsfähiger als sein Vorgänger Tremont geworden. Bezogen auf die ST-Performance in SPEC Int erreicht man hier 1,35 Punkte/GHz, während die P-Cores 1,57 Punkte/GHz erreichen (das alte Zen2 in Form des 3950X erreicht gerade mal 1,23 Punkte/GHz). Und auch bzgl. der Effizienz erfüllen die offensichtlich ihren Zweck. Der P-Core bietet 0, 32 Punkte/Watt, der E-Core dagegen 0,49 Punkte/Watt (bzgl. Zen hat man sich leider nicht die Arbeit gemacht das auch noch aufzuschlüsseln).
Bei FP sehen die Zugewinne vergleichbar gut aus; der P-Core bietet 0,48 Punkte/Watt, der E-Core dagegen 0,67 Punkte/Watt.

*) Anmerkung: Die Wattzahlen messen die Package-Power und nicht den einzelnen, belasteten Kern.

**) Zen3 erreicht i. V. z. zu dem P-Cores zumindest in den Integer-Workloads nahezu vergleichbare Punkte/GHz, erreicht aber nicht die Frequenzen der Golden Cove-Kerne und muss sich daher bzgl. der absoluten Leistung geschlagen geben. In den FP-Workloads der SPEC-Suite fällt Zen3 im Vergleich dagegen etwas zurück.

Es gehört nicht viel dazu sich auszurechnen, dass AMD mit Zen4 eine ordentliche Leistung abliefern muss, denn Intel wird absehbar weiter zulegen.
Raptor Lake wird voraussichtlich nur eine kleinere Iteration, wobei es hier bzgl. der Bewertungen aber zumindest bzgl. dem Power Management und den Cache-Erweiterungen noch einige Unklarheiten gibt (Gracemont wird voraussichtlich unverändert weitergenutzt werden, Raptor Cove wird vermutlich nur eine kleine Iteration ausgehend von Golden Cove werden).
Jedoch bereits Meteor Lake wird weitaus mehr der modernsten Technologien in Intel's Portfolio nutzen, ein vermutlich vollends konkurrenzfähiger oder gar leicht überlegener Intel 4-Prozess (i. V. zum von AMD voraussichtlich genutzten N5P), weiter verbesserte P-Cores und neue, weiterentwickelte E-Cores, dazu ein mittels EMIB Tile-basiertes Design und 2nd Gen Foveros.
Ab Ende 2022 mit Zen4 und in 2023 mit Meteor Lake darf man sich sicherlich auf viel Neues freuen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt deine Lesekompetenz ist entweder nicht ausgeprägt oder du findest es ziemlich toll, alles mögliche in meine Posts herein zu interpretieren, was überhaupt nicht gemeint war oder geschrieben wurde!
Sorry, aber das kann man so oder so verstehen. Du musst mich hier auch nicht persönlich angreifen. Drück dich gescheit aus, dann entstehen auch keine Missverständnisse.
 
P-Core vs. E-Core könnte man sinvoll messen, wenn man die CPU auf ein festes TDP Limit einstellen könnte und dann den Cinebench einmal nur auf den P-Cores und einmal nur auf den E-Cores ausführen lässt.
E-Cores sollen angeblich im MC 48W benötigen da müssen die P-Cores wohl ordentlich Federn lassen. Ob die da mithalten?
Der Benchmark vom 8auer sagt ja nix anderes als dass Intel mit 65W und 10nm gerade mal die Leistung von 91W auf 14nm abrufen kann. Im Hinblick darauf, dass ein 5600X mit 71W (+8,5%) nochmal 25% im R23 draufpackt und im Passmark das doppelte der Leistung eines 7700k hat, wirkt der E-Core jetzt nicht so dramatisch effizient wie er dargestellt wird.
Dann nimm doch bitte eine vergleichbare CPU. Man kann immer hingehen und die effizienteste CPU mit dem Flagschiff vergleichen. Auch ein 5950x kommt da eher schlecht weg. Zumal die Rede von Peak ist da können auch mal schnell 10-15W zum Durchschnitt liegen.
Das Design hat für Intel den Vorteil, dass man gegenüber Kunden sowohl viele Threads, als auch (bislang nicht nachgemessene) Energie-Effizienz als Schlagworte ins Feld führen kann. Das ist wie der 6L Turbo-Diesel SUV Straßenpanzer der auf 100km nur 3L Sprit verbraucht. Klar macht er das, auf der Teststrecke mit dünnen Fahrradreifen und während er nicht schneller als 80 fährt. So kann sich der Kunde beim Kauf gut wegen der Umwelt fühlen und wenn er dann Gas gibt merkt der Kunde schnell, dass wenn man 100km in 30 Minuten auf der Autobahn zurücklegen will, dann kostet das halt eine bestimmte Menge Energie und dafür muss man eine bestimmte Menge Diesel verbrennen und das sind nicht 3 Liter.

An dem Punkt sind Intel User. Wer Vollgas gibt ist wieder bei 250W. Da ist nix "E" dran, weder am Desktop noch in den kommenden Laptops. Nebenbei, Gaming und so, ist egal was die CPU verbrät, die ist eh nicht bei 100%, die GPU ist es, also saugt eh die 3060 primär den Laptop leer, nicht die CPU.
Das ist aber nicht die Schuld der E-Cores. Das ist alleine auf Intels Entscheidung zurückzuführen. Das ganze hätten die auch ohne Probleme auf 125W limitieren könne, dann wären halt die Balken nicht so geil.
 
E-Cores sollen angeblich im MC 48W benötigen da müssen die P-Cores wohl ordentlich Federn lassen. Ob die da mithalten? [...]
Die sind dafür da um gemischte Workloads in ihrer Gesamtheit effizienter verarbeiten zu können.
Anandtech hat hier bzgl. konkreter Werte beispielsweise einen Vergleich mitgegeben anhand zweier SPEC-FP-Subtests, die im Vergleich zur übrigen Suite eine signifikante Speicherbandbreitenabhängigkeit aufweisen, sodass die E-Cores nur geringfügig langsamer sind als die P-Cores.
Die P-Cores erfüllen ihre Aufgabe mit 110 - 125 W, dagegen die E-Cores, die nur 7 % bzw. 13 % langsamer als die P-Cores waren, verrichteten diese Aufgaben mit lediglich 35 - 40 W Package Power.

Das ist aber nicht die Schuld der E-Cores. [...]
Natürlich ist es das nicht, aber wenn man eine vorgefasste Meinung bestätigen will ... ;-)

Konkret sieht man hier bei Igor einige detaillierte Beispiele. In Blender mit einem komplexen Modell ist ADL mit 241 W PL1 leistungstechnisch näher am 5950X dran, dagegen auf 125 W PL1 eingestellt rendert ADL mit dieser SW unwesentlich schneller als ein 5900X.
Bei der Effizienz zeigen sich dagegen deutlich Unterschiede in Watt pro Renderstunde. Lässt man die CPU auf 241 W laufen, schneidet die nur überschaubar schlechter als das Zen3-Feld ab. Verglichen mit dem 5800X sind es gerade mal 4 % schlechter, verglichen mit dem am besten abschneidenden Zen3 5950X sind es immerhin 16 % schlechter.
Beschränkt man ADL dagegen auf 125 W PL1 verkehrt sich das Bild ins Gegenteil und die CPU ist deutlich effizienter als jeder Zen3. Ein 5950X schneidet hier bereits 22 % schlechter ab und das übrige Zen3-Portfolio schneidet nochmals schlechter ab.

Am Ende hat man als Anwender einfach die Wahl und kann die CPU unlocked nutzen, muss es aber nicht. Beispielsweise im Gaming spielt das konkrete Setting dagegen weder bzgl. Leistung noch Effizienz eine nennenswerte Rolle und Igor tituliert hier durchaus nicht ganz zu unrecht, dass Intel sich diesen Spaß auch hätte kneifen können, denn die CPU ist auch so sehr schnell. Auf der anderen Seite, als mündiger Anwender wird man sich ggf. auch über die Wahlmöglichkeit freuen?

*) Beispielsweise Anno in 1440p Ultra mit einer 6900 XT: bei 241 W PL1 gerade mal 42 W effektiver Verbrauch, mit 125 W PL1 40 W effektiv, also reichlich irrelevant.
Das Bild setzt sich unverändert fort durch alle von Igor getesteten Titel, insofern schadet es bzgl. bspw. Gamern auch nicht, wenn MBs in ihrem BIOS als Standardeinstellung 241 W PL1 setzen, da man damit nicht wirklich mehr verbraucht und auch nicht nennenswert FPS hinzugewinnt/verliert.

Ergänzend, ALD ist nicht in jedem Titel sparsamer und wird stellenweise von den kleineren Ryzen's geschlagen, weil die Titel nicht übermäßig skalieren mit der Kernzahl und diese kleinen Ryzen's dennoch gute FPS-Werte erzielen.
Dennoch scheint es, als wenn ADL durchgehend selbst in den für es nachteiligsten Titeln (so bspw. WD Legion), die 2-CCD-Zen3's grundsätzlich in einer FPS/W-Betrachtung übertrifft. Wenn man es genau nimmt, schneidet ein 5950X in diesem Sinne gar übermäßig schlecht im direkten Vergleich ab. In dem AMD-bevorzugenden Titel WD Legion kommt der 5950X noch mit am besten weg, erreicht dennoch nur in 1080p maxed out mit einer 6900XT 0,97 FPS/W, während selbst ein auf 125 W beschränkter ADL absolut mehr FPS liefert und mit 1,33 FPS/W deutlich besser abschneidet. (Das Bild ändert sich nur mäßig, wenn man die Rechenlast mittels 1440p noch mehr in Richtung der GPU verlagert, hier 1,18 FPS/W zugunsten von ADL ggü. nur 0,83 FPS/W bei AMDs Topmodell.)

Bevor sich das jetzt zu sehr nach den Teufel an die Wand malen liest, neu ist das nicht, denn AMDs Topmodell ist bzgl. Gaming schon immer mit deutlichem Abstand die ineffizienteste CPU im AMD-Portfolio und unterliegt dem 5800X hier bereits grundsätzlich deutlich.
 
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Finde das lustig, wie sich hier direkt übelst viele angegriffen fühlen. Ich hatte jetzt 2 Ryzen CPUs, die wirklich gut waren bzw sind, aber es ist offensichtlich, dass Intel jetzt wieder massiv angreift und AMD Probleme bekommt. Es wurde auch Zeit, denn AMD wurde in den letzten Jahren immer teurer.

Das muss man einfach sehen. Bei AMD steht zwar ne Architekturverkleinerung an, aber Intel hat jetzt einfach so mit der ersten Generation ihrer neuen CPUs ein dickes Brett rausgebracht. Wenn die das bei den kommenden Generationen weiter optimieren, wird das ein richtig fettes Battle zwischen den beiden. Und Intel hat einfach jetzt schmerzlich erfahren, wie angreifbar und ersetzlich sie sind. Die werden sehr offensiv zurückschlagen - müssen sie auch.

Außerdem halte ich es auch für äußerst intelligent auf bigLITTLE zu setzen, da man bei den Vielkern-CPUs sehr oft viele Kerne hat, die einfach nur rumpimmeln und Strom verbrauchen. Sehe das auch bei meinem Ryzen. Finde es schon gut, wenn da jetzt CPUs am Start sind, die auch sehr effiziente Kerne an Board haben, die die leichteren Tasks übernehmen, während die Leistungs-Kerne sich auf die großen Tasks konzentrieren. Sicherlich lässt sich da mit Scheduler-Optimierungen noch viel Potential rausholen. Microsoft arbeitet sehr eng mit Intel zusammen, während AMD kaum Zuneigung bekommt.

Und Intel hat es auch nicht verlernt. Die IPC ist wirklich bombastisch. Letztendlich wird man wahrscheinlich mit beiden Aktien in den nächsten Jahren gute Gewinne machen. Habe aber gehört Intel hat Prioritätsvorteile bei der Produktion bei TSMC und das könnte ebenfalls noch ein größeres Problem werden, wenn es das nicht schon längst ist.

PS: TSMC habe ich auch schon seit längerem und die werfen auch gut ab, auch Dividende. Intel wirft auch Dividende ab. AMD tatsächlich nicht und das ist halt nervig.
 
Wie gesagt deine Lesekompetenz ist entweder nicht ausgeprägt oder du findest es ziemlich toll, alles mögliche in meine Posts herein zu interpretieren, was überhaupt nicht gemeint war oder geschrieben wurde!
Ich verlange Belege und nun lenkst du vom Thema ab, indem du mir mangelnde Lesekompetenz vorwirfst. Also hast du keinerlei Belege und lügst, ganz großes Kino und Bankroterklärung gleichzeitig. So was könnte man auch armselig nennen.
 
Weil Intel's neuer Sprößling AMDs Topprodukt auch in Anwendungen schlagen kann.
Die CPU ist in allen Belangen besser und auch effizient.
Modernere Plattform hat man auch am Start.


:daumen:

Schön auf den Punkt gebracht .

Und das nach ca. nur einem Jahr :D

Amd wird hoffen das TSCM es mit kleinerer Fertigung für Zen hinkriegt , was dann doch vieleicht nicht ganz reichen wird , wenn Amd weiter nur ihre stromfressenden Big Cores zusammen klebt.

Danach wird Amd versuchen Intel zu Kopieren , was ziemlich lustig werden kann wenn man sich an das Amd Bulldozer Desaster erinnert :schief:



 
Man muss kein Experte sein um zu erkennen das diese 47% bei einem erheblich höheren Energieverbrauch erzielt wurden, als es dies die kolportierten 35-45W TDP vermuten lassen würden.
Aber um das zu erkennen bräuchte es ein wenig gesunden Menschenverstand. :devil:
Muss nicht unbedingt sein. Ein User im Forum hat seinen 12900k stufenweise bis auf 15 Watt limitiert und gebencht was noch dabei rum kommt. Mit 20 Watt brachte er 8700k Leistung. Da mobile cpus mit diversen Optimierungen für ihren Einsatzzweck kommen, liegt es schon im Bereich des möglichen. ADL ist unten rum sehr effizient. Leider hat Intel unbedingt den 5950 erreichen wollen mit unlocked PL, was einfach nicht nötig war.
 
Schön auf den Punkt gebracht .
Das hier Diskutierte ist halt zumeist überwiegend ein psychologisches als ein technisches Thema. ;-)

Amd wird hoffen das TSCM es mit kleinerer Fertigung für Zen hinkriegt , was dann doch vieleicht nicht ganz reichen wird , wenn Amd weiter nur ihre stromfressenden Big Cores zusammen klebt.
AMD muss da nichts hoffen. Alles was sie von Seiten TSMC in den nächsten 12 - 24 Monaten nutzen werden ist bereits klar abgesteckt und wird schon teilweise von ihnen in der Risk Production genutzt, so bspw. 5 nm.
Und stromfresser sind AMDs Kerne nun zweifellos nicht, das ist eher misslungene Polemik. AMD hat lediglich ein "kleineres Problem" mit ihrem Chiplet-Design, dass einige Ineffizienzen hinzufügt, im Großen und Ganzen schneiden die CPUs dennoch in dieser Hinsicht relativ gut ab, insbesondere bei hoher Kernskalierung/-auslastung und beim Wechsel von 7/12nm auf 5/[7 o. 6]nm im 2HJ22 wird man aufgrund des Prozesswechsels erneute Effizienzgewinne alleine schon dadurch mitnehmen können, zumal man vermuten kann, dass sie in der Zwischenzeit auch am IF gearbeitet haben werden.

Danach wird Amd versuchen Intel zu Kopieren , was ziemlich lustig werden kann wenn man sich an das Amd Bulldozer Desaster erinnert :schief:
Mit "Kopieren" hat das wenig zu tun, selbst nicht einmal mit Blick in Richtung ARM. Für derart divergente Workloads speziell angepasste Kernarchitekturen zu verwenden ist schlicht ein No-Brainer.
Hier war lediglich die Frage wann der Wendepunkt für einen konkreten Hersteller erreicht sein und sich der zusätzliche Aufwand wirtschaftlich lohnen würde. Dass dieser Punkt im Mobile-Segment mit seinem deutlich beschränkterem TDP Envelop zwangsweise deutlich früher lag, dürfte selbsterklärend sein.
Was nun in Zukunft kommen wird, wird man abwarten müssen. AMD sprach vorerst bzgl. angepasster Kerne in 2023 ausschließlich von Cloud/Datacenter-Servern. Ob diese Kerne schon für den Consumer-Markt mitverwendet werden können, bspw. Ende 2023, ist bisher noch unklar und möglicherweise wird so etwas dort erst noch später mit Zen5 eingeführt werden.

[...] Leider hat Intel unbedingt den 5950 erreichen wollen mit unlocked PL, was einfach nicht nötig war.
Das "leider" ist unnötig, da sich die Konfiguration leicht ändern lässt. Darüber hinaus, spielt dieses Setting für viele Consumer-Workloads auch keine Rolle, so bspw. für das Gaming, wie von Igor und anderen vermessen.
Hier schließt sich wieder der Kreis und man kommt zurück auf die Psychologie: 241 W lassen sich halt gut für gewisse Dinge argumentativ missbrauchen, ungeachtet ihrer konkreten Relevanz.
Bei einem ähnliche gelagerten Sachverhalt bei AMD würde die Fanbase hier natürlich immer das Glas halbvoll sehen wollen, handelt es sich dagegen um einen Konkurrenten, ist das Glas natürlich immer halb leer. ;-)
 
Das hier diskutierte ist halt zumeist überwiegend ein psychologisches als ein technisches Thema. ;-)
Das "leider" ist unnötig, da sich die Konfiguration leicht ändern lässt. Darüber hinaus, spielt dieses Setting für viele Consumer-Workloads auch keine Rolle, so bspw. für das Gaming, wie von Igor und anderen vermessen.
Hier schließt sich wieder der Kreis und man kommt zurück auf die Psychologie: 241 W lassen sich halt gut für gewisse Dinge argumentativ missbrauchen, ungeachtet ihrer Relevanz.
Bei einem ähnliche gelagerten Sachverhalt bei AMD würde die Fanbase hier natürlich immer das Glas halbvoll sehen wollen, handelt es sich dagegen um einen Konkurrenten, ist das Glas natürlich immer halb leer. ;-)
Genau darauf zielte das „leider“ ab. Gut auf den Punkt gebracht. Unnötigerweise ist das halt das Futter für den Hatetrain, uns beiden ist das klar, aber vielen anderen nicht, wenn man in die Foren reinschaut… Nicht jeder interpretiert die Ergebnisse so differenziert.
 
Die sind dafür da um gemischte Workloads in ihrer Gesamtheit effizienter verarbeiten zu können.
Anandtech hat hier bzgl. konkreter Werte beispielsweise einen Vergleich mitgegeben anhand zweier SPEC-FP-Subtests, die im Vergleich zur übrigen Suite eine signifikante Speicherbandbreitenabhängigkeit aufweisen, sodass die E-Cores nur geringfügig langsamer sind als die P-Cores.
Die P-Cores erfüllen ihre Aufgabe mit 110 - 125 W, dagegen die E-Cores, die nur 7 % bzw. 13 % langsamer als die P-Cores waren, verrichteten diese Aufgaben mit lediglich 35 - 40 W Package Power.
Das man im Einzelfall mal besonders gut da steht hat keine wirkliche Aussagekraft. Aber generell hätte ich gerne gesehen was passiert wenn die P-Cores hart in der Power limitiert werden. Schließlich kann man dann sehen ob Intels versprechen in der Breite umgesetzt werden kann oder ob das ein reiner Marketingbluff war.
Natürlich ist es das nicht, aber wenn man eine vorgefasste Meinung bestätigen will ... ;-)

Konkret sieht man hier bei Igor einige detaillierte Beispiele. In Blender mit einem komplexen Modell ist ADL mit 241 W PL1 leistungstechnisch näher am 5950X dran, dagegen auf 125 W PL1 eingestellt rendert ADL mit dieser SW unwesentlich schneller als ein 5900X.
Bei der Effizienz zeigen sich dagegen deutlich Unterschiede in Watt pro Renderstunde. Lässt man die CPU auf 241 W laufen, schneidet die nur überschaubar schlechter als das Zen3-Feld ab. Verglichen mit dem 5800X sind es gerade mal 4 % schlechter, verglichen mit dem am besten abschneidenden Zen3 5950X sind es immerhin 16 % schlechter.
Beschränkt man ADL dagegen auf 125 W PL1 verkehrt sich das Bild ins Gegenteil und die CPU ist deutlich effizienter als jeder Zen3. Ein 5950X schneidet hier bereits 22 % schlechter ab und das übrige Zen3-Portfolio schneidet nochmals schlechter ab.
Auch hier wieder ein Einzelfall. Wichtiger ist das Verhalten über die Breite. Intel hat sich aber mit den 241W keinen gefallen getan. Schließlich kann man auch AMD CPUs stärker limitieren und Leistung geht nur geringfügig verloren. Man kann dass spiel also drehen wie man will. Es ist schade, da Intel hier ein ordentliches Produkt abliefert und es durch Balkenvergleiche wie eine Stromschleuder wirken lässt.
Am Ende hat man als Anwender einfach die Wahl und kann die CPU unlocked nutzen, muss es aber nicht. Beispielsweise im Gaming spielt das konkrete Setting dagegen weder bzgl. Leistung noch Effizienz eine nennenswerte Rolle und Igor tituliert hier durchaus nicht ganz zu unrecht, dass Intel sich diesen Spaß auch hätte kneifen können, denn die CPU ist auch so sehr schnell. Auf der anderen Seite, als mündiger Anwender wird man sich ggf. auch über die Wahlmöglichkeit freuen?
Nein wird man leider nicht. Die meisten Anwender nutzen sowas über die Firma, die entscheidet was passiert. Dazu kommt dass nahezu kein Anwender an den Einstellungen was ändern wird und will. Wir sind hier im Board halt "speziell".
Wobei ich da sowieso erwarte, dass die CPU eh einen "Hitzetod" stirbt bei den Kühlern die OEMs dann einfach verbauen. Da erübrigt sich das mit 241W.
 
mal in mein Depot gucken... das sieht mit einer 4stelligen AMD Aktien Anzahl deutlich spannender aus ;)
EK um die 6

tiefenentspannter gehts nicht mehr
Tiefenentspannt ist meiner einer eigentlich bzgl. der Leistung von meinem 5900HX gegenüber dem INTEL.
Meinem Spezi hab ich vor Jahren geraten AMD Aktien zu kaufen (25´000 €) als jene bei 2,78 € stand.
Von ihm bekomme ich immer noch jedes Jahr einen 12´er Karton Cabernet Sauvignon (14,5 %) ... :hail:

MfG Föhn.
 
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