Intel Alder Lake-S: B660-Mainboards ohne PCI-Express 5.0?

PCGH-Redaktion

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Im Netz kursiert der Ausschnitt eines Kartons, der angeblich von einem Asus Prime B660-PLUS D4 stammt. PCI-Express 4.0 ist demnach das Höchste der Gefühle. Möglicherweise unterstützen preiswerte Platinen für Alder Lake-S mit B660-PCH also kein PCIe 5.0.

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"Allerdings müssen Mainboards die für PCIe 5.0 erforderliche Signalstärke auch bereitstellen"
Nicht das hier ein Missverständnis entsteht: PCIe 5.0 Signale sind nicht stärker, die Signalamplitude (peak to peak) wird mit jeder PCIe Generation fast halbiert sodass die Frequenz verdoppelt werden kann. Die Signalwege auf dem PCB müssen entspr. hochwertiger sein, genau wie die PCIe Treiber/Schalter/Taktauffrischer,
 
Da selbst der Wechsel von PCIe3 auf PCIe4 kaum vorteile bringt, wunder dieser schritt kaum. Sollten die Preise dementsprechend bei diesen Borads nach unten korrigiert werden, wäre dieser Schritt vernünftig....aber ich denke die Ersparnis wird bei Hersteller hängen bleiben....
 
PCIe 5.0? Wofür? Derzeit wird PCIe 4.0 nicht vollständig ausgenutzt und lediglich im Bereich SSDs könnte man aktuell dran kommen, ob das dann Vorteile bringt? Ich glaube eher nicht. Also lieber PCIe .40 und 50 EUR weniger, passt für mich besser
 
" Intel könnte es durchaus den Herstellern überlassen, ob sie den neuen Standard auf ihren B660-Mainboards zur Verfügung stellen"

Jesus Maria und Josef, da ist das Chaos (für Laien zumindest) doch schon wieder vorprogrammiert ... :ugly:

MfG Föhn.
 
PCIe 5.0? Wofür? Derzeit wird PCIe 4.0 nicht vollständig ausgenutzt und lediglich im Bereich SSDs könnte man aktuell dran kommen, ob das dann Vorteile bringt? Ich glaube eher nicht. Also lieber PCIe .40 und 50 EUR weniger, passt für mich besser

Das hat man damals auch über PCIe 3.0 gesagt, als ich meinen Kasten gekauft habe. Insgesamt war es ganz gut, dass er es hat. So kann ich die Graka auch in den unteren Slots betreiben.

Da selbst der Wechsel von PCIe3 auf PCIe4 kaum vorteile bringt, wunder dieser schritt kaum.

Wenn AMD weiterhin PCIe Krüppel (die AMDler lieben ja das Wort) auf den Markt schmeißt, dann könnte sich das durchaus positiv bemerkbar machen. Jedenfalls wenn man die Möglichkeit einer AMD Karte nicht ausschließt. Eventuell hat ja die RX 7900XT PCIe 5.0 x8 und die RX 7600XT x4.
 
Wenn AMD weiterhin PCIe Krüppel (die AMDler lieben ja das Wort) auf den Markt schmeißt, dann könnte sich das durchaus positiv bemerkbar machen. Jedenfalls wenn man die Möglichkeit einer AMD Karte nicht ausschließt. Eventuell hat ja die RX 7900XT PCIe 5.0 x8 und die RX 7600XT x4.
PCie Krüppel? Wieso, woher kommt der Begriff und was soll er bedeuten? Nur weil die derzeit kleinste BigNavi Lösung nur 8 Lanes nutzt?

Ansonsten ist es aktuell so, dass PCie 4 keinen Unterschied macht.


Selbst bei x8 Anbindung scheint es nur extrem geringfügig zu sein und beschränkt sich im obigen Test auf zwei Einzeltitel die merklich von mehr Bandbreite profitieren, aber selbst dort wird ja aufgezeigt, dass PCIe 3.0 x 16 noch problemlos reicht. In meinen Augen macht es gar keinen Sinn darüber zu diskutieren, dass man derzeit auf AL setzt und dann irgendwann in zwei Jahren die kleinste Grafikkarte drauf setzt um dann in Einzelfällen 10% zu verlieren. Wobei ja fraglich wäre, ob in zwei oder drei Jahren die kleinste Karte die Bandbreite von PCIe 4.0 x8 überschreiten würde.
Jesus Maria und Josef, da ist das Chaos (für Laien zumindest) doch schon wieder vorprogrammiert ... :ugly:
Das gleiche findet doch schon mit DDR4/5 statt.

Finde das Chaos ist nunmal Teil der Evolution, ein neuer Standard bringt erfahrungsgemäß in der Zukunft Vorteile, in der Gegenwart ist der Sprung meist gering. Aktuell würde ich niemandem empfehlen (P/L Gründe) ein DDR5 Board zu kaufen, der RAM ist noch zu teuer und in der Latenz zu langsam, als das sich signifikante Vorteile bieten. Noch dazu haben die meisten Nutzer bereits "guten" DDR4 den man so bedenkenlos weiternutzen kann. Erst wenn Geld keine Rolle spielt, kann und sollte man DDR5 nutzen. Aber in dem Fall wird man wohl kaum über ein B Board nachdenken, sondern sofort auf den Z setzen.

Laien sollten sowieso die Finger davon lassen, einen PC zusammenzubauen, dafür gibt es OEM Hersteller, oder aber Plattformen die auch für einen zusammenbauen und da würde ein Fehler wohl schnell auffallen. Dazu gibt es ja erstmal keine Kompatibilitätsprobleme bei PCIe, eine 5.0 Grafikkarte / SSD gibt es nicht und selbst die würdn meines Wissens nach auch im PCie 4.0 Slot laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jesus Maria und Josef, da ist das Chaos (für Laien zumindest) doch schon wieder vorprogrammiert ... :ugly:
Richtig.
Sieht man ganz einfach an der Netzteilbuchse vom Laptop.

Monopole haben auch manchmal Vorteile:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskette#/media/Datei:Floppydisk_90mm(3.5inch).jpg .
Jeder PC konnte dieses Teil lesen.

Unter CP/M gab es 1.000 Diskettenformatierungen oder mehr für die 5,25 Zoll Disketten.
Erst mit CP/A hatte man eine automatische! Formaterkennung in den Lesevorgang eingebaut.
 
Richtig.
Sieht man ganz einfach an der Netzteilbuchse vom Laptop.

Monopole haben auch manchmal Vorteile:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskette#/media/Datei:Floppydisk_90mm(3.5inch).jpg .
Jeder PC konnte dieses Teil lesen.

Unter CP/M gab es 1.000 Diskettenformatierungen oder mehr für die 5,25 Zoll Disketten.
Erst mit CP/A hatte man eine automatische! Formaterkennung in den Lesevorgang eingebaut.
Nur dann, wenn sich alle dran halten. Gerade Apple (aber auch andere; MiniDisc war ja auch so ein "Monopol") ist in meinen Augen dafür bekannt, sich nicht an diese Standards zu halten, bspw. Bilddateien wo der Standard einfach wieder übergangen wird und man bspw. statt einer JPG eine HEIC Datei erstellt, die dann auf anderen Systemen erst wieder mittels Drittanbietersoftware genutzt werden müssen.
 
Nur dann, wenn sich alle dran halten. Gerade Apple
Apple hat mit dem PC aber nichts zu tun.

(aber auch andere; MiniDisc war ja auch so ein "Monopol")
MiniDisc hat nie den Markt beherrscht.

wo der Standard einfach wieder übergangen wird und man bspw. statt einer JPG eine HEIC Datei erstellt, die dann auf anderen Systemen erst wieder mittels Drittanbietersoftware genutzt werden müssen.
War bei Apple immer so.
Lieber ein geschlossenens Gehäuse, als einen USB-Anschluß.

Beim iPad hätte man da tatsächlich eine marktbeherrschende Stellung erlangen können.
So wurde es aus Firmenrichtlinien heraus eben nur irgendein Tablet.
 
AMD hat den Chipsatz der 400er Serie mit den Ryzen 2000 gebracht und unter Ryzen 3000 nicht für PCIe 4.0 freigegeben. Die Chipsätze die für die 3000er Serie kamen (500er) konnten alle PCIe 4.0, wenn die passende CPU verbaut wurde. AMD hat also nur Platinen die PCIe 4.0 Specs verboten, die einen Chipsatz haben, der vor dem Release der entsprechenden CPU auf dem Markt kamen.
Intel scheint aber schon bei der eigentlich passenden Chipsatzgeneration Unterschiede zu machen. Das ist ein mMn etwas ganz anderes als bei AMD.

Cunhell
 
Apple hat mit dem PC aber nichts zu tun.


MiniDisc hat nie den Markt beherrscht.
1.) Naja, Apple ist wohl auch ein PC und hat seinerzeit auch Disketten benutzt
2.) Stimmt, ich hab damals drauf gesetzt und auch damit gerechnet, dass es sich durchsetzt, bis diese komische Erfindung namens MP3 kam und FlashSpeicher plötzlich erschwinglich wurde (man bedenke, dass mein erster, damals noch sündhaft teurer MP3 Player gerade einmal 64MB Speicher hatte)

AMD hat den Chipsatz der 400er Serie mit den Ryzen 2000 gebracht und unter Ryzen 3000 nicht für PCIe 4.0 freigegeben. Die Chipsätze die für die 3000er Serie kamen (500er) konnten alle PCIe 4.0, wenn die passende CPU verbaut wurde. AMD hat also nur Platinen die PCIe 4.0 Specs verboten, die einen Chipsatz haben, der vor dem Release der entsprechenden CPU auf dem Markt kamen.
Intel scheint aber schon bei der eigentlich passenden Chipsatzgeneration Unterschiede zu machen. Das ist ein mMn etwas ganz anderes als bei AMD.

Cunhell
?
Ich weiß gerade nicht so recht wo dein Einwand hingeht.

Dazu hatte Zen und Zen+ (2000erSerie) meines Wissens nach den 300er Chipsatz
Zen 2 (3000er Serie) den 400er Chipsatz
Zen 3 (5000er Serie) den 500er Chipsatz

Meines Wissens nach wurde PCIe 4.0 auf den Boards für Zen 2 nicht freigegeben und kam dann aber doch. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man damals damit argumentierte, dass der ROM evtl. zu klein sein könnte, für ein entsprechendes Update? Irgendwas war da.

Aber warum ist das hier jetzt was komplett anderes? Würde hier keinem, weder Intel noch AMD irgendwas in die Schuhe schieben wollen, bei AMD kann man mit viel böswilligem Glauben etwas bösartiges reininterpretieren, glaube ich aber fast nicht, weil es den "Vertrieb" der CPUs ja eher geschadet hat und ich glaube noch will man CPUs verkaufen und nicht Chipsätze. Aber Intel ist hier in meinen Augen komplett raus aus der Schuld.
 
Ich weiß gerade nicht so recht wo dein Einwand hingeht.

Dazu hatte Zen und Zen+ (2000erSerie) meines Wissens nach den 300er Chipsatz
Zen 2 (3000er Serie) den 400er Chipsatz
Zen 3 (5000er Serie) den 500er Chipsatz
Der 400 sollte mit den 2000er gekommen sein. Der 500er mit den 3000er und für die 5000er Serie gibt es keinen eigenen Chipsatz.
Worauf ich hinaus will ist, dass damals ein riesen Aufschrei durch die Foren ging da AMD den 400er nicht für PCIe 4.0 freigab. Allerdings war dies auch nicht der Chipsatz der dafür ausgelegt war.
Beim 500 Chipsatzgibt es keine Unterscheidung zwischen den B550 und X570.

intel scheint den Hinweisen nach aber in der für den Sockel 1700 ausgelegten Chipsätzen zu unterscheiden. Um PCIe 5.0 nutzen zu können, wie sinnvoll es auch im Moment sein sollte, müsste ich dann zwangsläufig den teuren Chipsatz kaufen mit entsprechenden Boardpreisen.
Nicht jeder will die Features der z-Boards aber ggf. eben für die nächste Generation von SSDs und Grafikkarten mit PCIe 5.0 gerüstet sein. Nicht jeder wechselt den Unterbau seines PCs mit jeder Generation.

Und beworben wird die CPU vermutlich auch mit PCIe 5.0 Support.

Cunhell
 
Nicht jeder wechselt den Unterbau seines PCs mit jeder Generation
Das ist korrekt, allerdings wird dies doch zunehmend erschwert, gerade Intel hat ja oft eine sehr kurze Laufzeit von Boards,
DIe aktuellen Intel Boards werden meines Wissens nach nur AL und Nachfolger unterstützen. Letzlich wird man aber bei beiden Herstellern zunehmend kurze Laufzeiten bei den Boards haben, ob jetzt zwei oder drei Jahre unterstützt werden ist letzlich immer noch kurz und für mich ergibt sich dadurch mittlerweile zwangsweise ein Tausch des Untergrundes.
Und beworben wird die CPU vermutlich auch mit PCIe 5.0 Support.
Das ist ja auch korrekt, PCIe 5.0 wird supportet. Genau wie DDR5 supported wird. Beides ist aber eben zusätzlich abhängig vom Chip.
 
Spannend. Wenn eine derart starke Abwertung des B660 gegenüber dem Z690 würde entweder Aufwertungen an anderer Stelle erfordern (OC? Ich fordere OC!) oder aber das Portfolio so weit auseinanderreißen, dass endlich ein berechtigter Platz für den H670 (Ausstattung Z690-like, aber ohne 5.0?) entstehen würde. Beides wäre eine Fortschritt.


" Intel könnte es durchaus den Herstellern überlassen, ob sie den neuen Standard auf ihren B660-Mainboards zur Verfügung stellen"

Jesus Maria und Josef, da ist das Chaos (für Laien zumindest) doch schon wieder vorprogrammiert ... :ugly:

MfG Föhn.

Der Laie wird den Unterschied in den nächsten 5-10 Jahren sowieso nicht bemerken. Aber den Wissenden freut es, wenn er kein Z690 für PCI-E 5.0 bezahlen muss respektive umgekehrt kein PCI-E 5.0 bezahlen muss für LGA1700.


AMD hat den Chipsatz der 400er Serie mit den Ryzen 2000 gebracht und unter Ryzen 3000 nicht für PCIe 4.0 freigegeben. Die Chipsätze die für die 3000er Serie kamen (500er) konnten alle PCIe 4.0, wenn die passende CPU verbaut wurde. AMD hat also nur Platinen die PCIe 4.0 Specs verboten, die einen Chipsatz haben, der vor dem Release der entsprechenden CPU auf dem Markt kamen.
Intel scheint aber schon bei der eigentlich passenden Chipsatzgeneration Unterschiede zu machen. Das ist ein mMn etwas ganz anderes als bei AMD.

Cunhell

Der B450 war noch ein volles Jahr nach Erscheinen der ersten PCI-E-4.0-CPUs AMDs amtierender Mittelklasse-Unterbau und in diesem Zeitraum sind auch weitere Boards erschienen. Auch diesen Platinen hat AMD die 4.0-Nutzung verboten, genauso wie A520-Designs am Launch. Das ist 1:1 mit der Situation beim B660 zu vergleichen. Ob Intel sich genauso restriktiv entscheidet, bleibt abzuwarten – im Falle des Z490 hatten sie umgekehrt sogar sämtliche Spezifikationen eine Generation im Voraus freigegeben, sodass die Mainboard-Hersteller schon ihre Z490-Platinen für Rocket Lake und PCI-E 4.0 vorbereiten konnten und durften.

Diesen Vorlauf sollte man übrigens auch bei AM4 bedenken: Die Mainboard-Hersteller wussten mit hoher Sicherheit schon zum Launch des B450/X470, dass das nächste CPU-Refresh PCI-E 4.0 mitbringt und die Spezifikationen für selbiges waren ebenfalls längst finalisiert. Sowohl technisch wie auch von der Entwickung her war es also kein Problem, ein Großteil der Platinen 4.0-tauglich zu machen und die zum Zen-2-Launch kursierenden Freischaltlisten mit Asus-internen Testergebnissen führten auch praktisch alle 400er-Platinen auf, mit der einzigen Einschränkung, dass die SLI-tauglichen es nur auf den ersten 8 Lanes ohne (3.0-)Splitter im Signalweg schafften. 4.0@400 wäre also auf breiter Front möglich gewesen, wurde aber zugunsten des X570 verboten.
 
Zuletzt bearbeitet:
1.) Naja, Apple ist wohl auch ein PC und hat seinerzeit auch Disketten benutzt
Genau deswegen konnte sie der PC nicht lesen.
"Päh, was ist denn IBM für 'ne Klitsche.
Wir formatieren Disketten mit HFS und nicht mit FAT12" - hat Apple gesagt.

2.) Stimmt, ich hab damals drauf gesetzt und auch damit gerechnet, dass es sich durchsetzt, bis diese komische Erfindung namens MP3 kam und FlashSpeicher plötzlich erschwinglich wurde
Na ja.
Mein 512MB USB-Stick von 2006 hat 49,90 EUR gekostet.
Allerdings läuft der immer noch.

Die ZIP-Laufwerke waren am PC lesbar und hatten 120MB Fassungsvermögen.
Die hatten wir lange zum Datenaustausch.
 
Intel hat eh die falschen priritäten gesetzt. PCIe5.0 macht bei GPUs keinen Sinn und wird es auch nie machen. Dagegen hätte ich nichts gegen zwei M.2 Slots mit PCIe5.0 auf einem Mainboard.
 
Der Laie wird den Unterschied in den nächsten 5-10 Jahren sowieso nicht bemerken.
Sehe ich auch so. Von Grafikkarten wird meines Wissens noch nicht mal die PCIe 4.0 Bandbreite ausgereizt.
Von NVME SSDs schon... aber mal ganz ehrlich: wer bemerkt bei den ohnehin schon hohen Bandbreiten in der Praxis einen Unterschied zwischen PCIe 4.0 und 5.0? Wohl nur diejenigen, welche wirklich mit Programmen arbeiten, welche solche Bandbreiten benötigen. In der Richtung professionelle Videobearbeitung usw.
Aber der Normal-User welcher auch spielt braucht das eigentlich nicht.
Letztendlich muß es jeder für sich selbst entscheiden ob es ihn den Aufpreis wert ist.
 
Der PCGH Artikel vor einigen Monaten hat mir defintiv gezeigt das PCI-E 5.0 den Aufwand definitiv nicht wert ist. Die damit einhergehenden Preissteigerungen sieht man da ja, 4.0 war ja noch besser machbar und wird noch lange reichen, daher kann man diesen Standard für den Otto Normalo erstmal auf die lange Bank schieben...
 
Diesen Vorlauf sollte man übrigens auch bei AM4 bedenken: Die Mainboard-Hersteller wussten mit hoher Sicherheit schon zum Launch des B450/X470, dass das nächste CPU-Refresh PCI-E 4.0 mitbringt und die Spezifikationen für selbiges waren ebenfalls längst finalisiert. Sowohl technisch wie auch von der Entwickung her war es also kein Problem, ein Großteil der Platinen 4.0-tauglich zu machen und die zum Zen-2-Launch kursierenden Freischaltlisten mit Asus-internen Testergebnissen führten auch praktisch alle 400er-Platinen auf, mit der einzigen Einschränkung, dass die SLI-tauglichen es nur auf den ersten 8 Lanes ohne (3.0-)Splitter im Signalweg schafften. 4.0@400 wäre also auf breiter Front möglich gewesen, wurde aber zugunsten des X570 verboten.
Einspruch ! Spekulation ...
nur weil etwas funktioniert bedeutet noch lange nicht das der Chipsatz diese Funktion wirklich 100% kompatibel funktionsfähig auf allen Boards Fehlerfrei bereitstellen kann .
Da war es vielleicht besser zu sagen wir lassen das Experiment dann haben wir später nicht die mi mi mi Fraktion wo es vielleicht mal doch nicht läuft... zb das Stichwort Chipsatz Temperatur , jaja viele sagen der Lüfter am X570 dreht nie auf und und und aber wehe wenn doch mal der Chipsatz durch brutzelt .

Das selbe warum CPUs und GPUs nie so hart am Optimum in Untervolt Einstellungen laufen , weil man nie weiss bei welchem User in Welchem vielleicht etwas wärmerem Klima es dann eben nicht mehr so läuft wie es soll :)
Der PCGH Artikel vor einigen Monaten hat mir defintiv gezeigt das PCI-E 5.0 den Aufwand definitiv nicht wert ist. Die damit einhergehenden Preissteigerungen sieht man da ja, 4.0 war ja noch besser machbar und wird noch lange reichen, daher kann man diesen Standard für den Otto Normalo erstmal auf die lange Bank schieben...
ja mal sehen was AMD da macht mit AM5 ... bisher hies es ja nur PCIe 5.0 kommt erst für Server ...
würde mich nicht wundern wenn es dabei bleibt und AM5 im ersten Chipsatz auch noch ohne aber billiger daher kommt und selbst wenn wirds ja wohl wieder die B und X Reihe geben , so oder so wird jeder finden was zu ihm passt .
Genau deswegen konnte sie der PC nicht lesen.
"Päh, was ist denn IBM für 'ne Klitsche.
Wir formatieren Disketten mit HFS und nicht mit FAT12" - hat Apple gesagt.
Hach der PC ... ist auch eine Strutz Dumme Plattform.
in jeder Hinsicht war der Amiga dem PC überlegen, aber billig scheiss setzt sich eben immer durch ;)
 
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