Geforce RTX 3070 8 GB im Test: Spezial-Benchmarks visualisieren Speichermangel

PCGH-Redaktion

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Nvidias neue Geforce RTX 3070 teilt ihr Schicksal mit einigen anderen Grafikkarten: Der starke Chip wird mehr oder minder von einer grenzwertigen Speicherkapazität zurückgehalten. Doch wie schlimm ist das wirklich? In diesem Artikel gehen wir genauer auf die Symptome von Speichermangel ein, prüfen anhand ausgesuchter Benchmarks die Auswirkungen und geben Empfehlungen.

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Fairerweise muss man hier auf eine schlechte Spielauswahl hinweisen. Das sind alles technische Krüppel an Games.
Ansonsten ja, 8 GB gehören in die 200€ Klasse, aufwärts dürfen es mindestens 16 GB sein.
 
"hier kapituliert jede 8-GiByte-Grafikkarte, auch mit DLSS"

Das ist nun hart. Vor allem weil ein gutes Modell ja nicht 500 Euro kosten wird, sondern wohl 600 Euronen und mehr.

Die **70er Reihe schließt die Mittelklasse seit Jahren galant ab und bildet den Brückenkopf ins Highend. Tja, wenn es hier schon leistungsmäßig klemmt (wenn auch nur beim VRam, ansonsten scheint ja gut Dampf dazusein), und das kostet mich dann über 500 Euro, dann würde ich sagen, ich spar mir das Geld.
 
Schöne Betrachtung der Thematik :daumen:
Was mir nur nicht ganz einleuchtet ist warum die 2080 Super OC im Crysis Remastered vor der 2080ti liegt.
Profitiert die 2080S OC hier so sehr von einem höheren GPU-Takt (weil deutlich höheres PT) gegenüber der 2080ti FE oder ist da ein Übertragungsfehler unterlaufen?
 
Danke für den Test und Ausblick, @Raff. Ich hoffe sehr, das bestimmte Personen ihn auch aufmerksam lesen und verstehen.
Gruß T.
 
Fehlt nur noch der Hinweis auf die sehr bald erscheinenden AMD-Grafikkarten, die mit Sicherheit keinen Mangel an VRAM aufweisen werden.

War doch das gleiche mit den HD79xx-Karten (Tahiti). Die waren damals dank fetter Speicheranbindung und damals satten 3GB VRAM auch deutlich länger nutzbar als die nVidia-Gegenstücke mit bestenfalls 2GB, eher sogar noch 1,5GB.

Müsste ich mir aktuell eine Grafikkarte kaufen, würde ich definitiv den Release der AMD-Karten abwarten und dann entscheiden.

500 EUR für eine Grafikkarte und dann nur mit 8GB ist eigentlich ein No-Go. MMn...
 
Fehlt nur noch der Hinweis auf die sehr bald erscheinenden AMD-Grafikkarten, die mit Sicherheit keinen Mangel an VRAM aufweisen werden.

War doch das gleiche mit den HD79xx-Karten (Tahiti). Die waren damals dank fetter Speicheranbindung und damals satten 3GB VRAM auch deutlich länger nutzbar als die nVidia-Gegenstücke mit bestenfalls 2GB, eher sogar noch 1,5GB.

Müsste ich mir aktuell eine Grafikkarte kaufen, würde ich definitiv den Release der AMD-Karten abwarten und dann entscheiden.

500 EUR für eine Grafikkarte und dann nur mit 8GB ist eigentlich ein No-Go. MMn...

Es gab die GTX 580 auch mit 3GB, hab ich hier noch rumliegen.

 
Schöner Test.

Aber das fand ich am interessantesten.^^

"Kommt es zu Speichermangel, kann ergo auch die Geforce RTX 3070 schneller Daten über die PCI-E-Schnittstelle aus dem Hauptspeicher anfordern als jede RTX-20-Grafikkarte."

Scheinbar optimieren jetzt einige Hersteller ihre Hardware schon für PCIe 4.0. Auch Igor erwähnte das mal in eines seiner Videos. Zum Start von den z570 Boards und den M.2 SSD mit Pcie 4.0 hies es mal anders. Ich weiß nur nicht genau ob das Raff mit den Zitat da oben auch so meinte. Heist schließlich nur "PCI-E-Schnittstelle". :-P

Da müsste man mal prüfen wie stark son 3080er GDDR6X Speicher die M.2 SSD unter PCIe 4.0 beansprucht wenn da fleißig ausgelagert wird.^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Test! Genau das Bild hatte ich mit meiner 2080+4KDownsampling +RT+DLSS bei Control. Die Texturen waren einfach nur noch kaputt, ärgerlich, da FPS mäßig noch alles ok war. Bei mir hat nur ein Wechsel auf Matsch HD/FullHD geholfen. Ich bezweifle das man sich gerne eine Grafikkarte kauft, von der man weiß , das man trotz genügend GPU Power dann doch wieder irgendwas runterstellen darf wenn man Pech hat.
 
"hier kapituliert jede 8-GiByte-Grafikkarte, auch mit DLSS"

Das ist nun hart. Vor allem weil ein gutes Modell ja nicht 500 Euro kosten wird, sondern wohl 600 Euronen und mehr.

Die **70er Reihe schließt die Mittelklasse seit Jahren galant ab und bildet den Brückenkopf ins Highend. Tja, wenn es hier schon leistungsmäßig klemmt (wenn auch nur beim VRam, ansonsten scheint ja gut Dampf dazusein), und das kostet mich dann über 500 Euro, dann würde ich sagen, ich spar mir das Geld.
Ist halt die IDTech. Image Streaming hat ab hohen Einstellungen keinen Einfluss auf die Texturenqualität und dafür reichen dann auch 6 GB VRAM mit Raytracing.

Was Control angeht ist mir das auch schon aufgefallen, aber nur in nativem WQHD und mit Raytracing, was auf meiner Laptop 2060 dann eh nur in 20 FPS läuft. Mit DLSS+Raytracing gibt's hingegen keine Probleme mit der Framerate und dem Speicher und die Texturen bleiben alle scharf, d.h. es wird die höchste Texturstufe geladen. 8 GB sollten da also keine Probleme haben.
Den Text finde ich lustig: "Das führt mitunter zur Annahme, dass der Speicher ausreicht, da die Bildrate nicht abstürzt, ist jedoch ein Trugschluss."
Ich meine die meisten Leute haben doch Augen im Kopf. Wenn ich eine Textur sehe die so niedrig aufgelöst ist, dann kann man doch nur davon ausgehen, dass der Speicher knapp wird. Wo da der Trugschluss ist, sehe ich nicht.

Was den Test angeht ist der wieder gut gemacht und sinnvoll. Mich nervt nur, dass bei Minecraft RTX nur eine Map genommen wird die den Speicher zerfrisst und dann meint, so würde das gesamte Spiel laufen. In den meisten RTX Maps hab ich null Probleme und die Speicherzuweisung beträgt meistens nur um die 3 GB mit 16 Chunks in 1440p und DLSS. Ist halt nur diese doofe Tempel und Totems Map.

Man muss halt sagen, dass das meistens Extremfälle sind. Das Fazit finde ich schön und kann dem zustimmen!
 
Zuletzt bearbeitet:
@PCGH_Raff

Zwei Dinge: Ich würde die Tests mit künstlich limitiertem VRAM wiederholen, sprich, schauen, was passiert, wenn man den VRAM auf einer gegebenen Karte immer weiter eingrenzt. Ab wann man Ruckeln oder Texturreduktionen wahrnehmen kann bzw. die Percentile runtergehen.

Außerdem - auch wenn es jetzt gucken bei der Konkurrenz ist - sind Balkendiagramme der
Frame Time Varianzen die beste Darstellung um Nachteile durch Ruckeln wegen Speichermangels darzustellen.

Wie man durch Streaming verdeckte Texturnachteile illustieren soll, außer das mit Videos nachzuweisen (was ziemlich haarig ist, wenn man es reproduzierbar machen will), weiß ich leider auch nicht.
 
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