Huawei-Prozessor: Kunpeng-CPU soll Intels i9-9900K schlagen

@Thorsten, ich arbeite jetzt seit über 20 Jahren an der Entwicklung von Fahrzeugantriebssträngen, konkret an Getrieben. Dabei habe ich vom Handschalter über DKGs bis zu Getrieben für Elektroautos schon quasi alles gemacht. Jede noch so kleine Wirkungsgradverbesserung wird hier genutzt und verwirklicht. Mit den Kunden reden wir über Verbesserungen, die Zehntelgramm CO2 einsparen.

1g CO2 Einsparung pro 100km klingt nach nicht viel (bzw 0.x kWh beim Elektroauto) und ist für den Einzelnen sicherlich verschmerzbar. Es geht aber darum, dass die großen Hersteller bzw deren Fahrzeuge jedes Jahr zig Millionen Kilometer fahren und in der Summe kommen da massive Einsparungen raus. Das ist der springende Punkt.

Bei Elektroantriebssträngen lassen sich auch noch ordentlich Einsparungen realisieren. Man muss Maßnahmen wie bessere Motoren, bessere Getriebe, bessere Achsen (sind ja im Normalfall schon im Getriebe mit drin), bessere Reifen,... im Zusammenhang sehen. Unterm Strich lassen sich sicherlich noch gute 10% holen und das ist, mit Verlaub, eine kleine Welt! Es geht nicht nur um Reichweite, sondern auch um Gewicht (spielt beim Verbrauch ebenfalls ne Rolle und bei der Agilität, Zuladung,... man denke nur daran, das der iD3 mit dem großen Akku aus Gewichtsgründen wohl nur als 4 Sitzer angeboten wird), Package usw.
 
Das ist schon ziemlich naiv. Von über 90% zu den 100% sind noch einige Prozente zu holen.
Naiv ist, zu glauben, daß das leicht ist.
Ein Premium E-Motor hat über 95% Wirkungsgrad, ein Super-Premium Motor über 97%.
Da ist nicht viel Spielraum.

Btw auch der Einsatz von Mehrganggetrieben bei E Autos kann dazu führen, dass die Effizienz steigt (z.B. ZF hat da ein Konzept zu vorgestellt, Porsche hat es schon in Serie). Deiner Argumentation nach sinnlos, weil der Wirkungsgrad schon so gut ist, das man da nichts mehr machen braucht.
Vom Getriebe habe ich kein Wort geschrieben, was interpretierst Du da in meinen Text?

sogar Navi ist immer mit drin.
Dann hab ich wohl eine Montagskarre erwischt.
Mein Navi+GPS-Antenne und Rückfahrkamerakabel+Rückfahrkamera mußte nachgerüstet werden im Tiguan.

Ich hatte als vorletztes Auto einen A1 (schlimm!), da hatte ich mir inkl. Abbiegelicht (das gibts / gabs für den A1 gar nicht zu kaufen) und Funktionen (Spielereien) vom R8 praktisch alle Helferlein freigeschaltet die man für viele hundert Euro normal dazubestellen muss. Es ist viel einfacher und billiger eine einheitliche Steuerung und Software zu verbauen als das für jedes Fahrzeug individuell zusammen zu stellen.

Ein kommunales Steuergerät, so wie es Tesla verbaut ist ebenfalls erheblich billiger auch in der Diagnose und Wartung. Warum sollte das teurer sein? Klar man braucht mehr Leistung und mehr Speicher und I/O, aber der CAN Bus, der ansonsten alle Steuergeräte verbinden entfällt bzw wird simpler, die Gehäuse entfallen, dazu der benötigte Platz. Unterm Strich ist das eine Einsparung, aber eben auch in der Entwicklung aufwändiger insbesondere weil alle Zulieferer da mitmachen müssen - klar man kann alles selbst machen, bloß können die OEMs beileibe nicht alles und schon gar nicht so gut, wie die Zulieferer. Tesla krankt ja unter anderem daran und deswegen fühlt sich das so halbgar an bei denen.
Stimmt auffallend.
Eine einheitliche Software bietet wesentlich weniger Fehlerquellen und man kann sie schneller finden, weil es vielen auffällt.

BTT:
Hier hängen doch sehr viele dem Klischee nach, dass in China nur zusammengeklaut wird und nichts eigenes entwickelt. In manchen Branchen mag das auch so sein. Aber in vielen Bereichen ist China schon heute absolut auf Augenhöhe mit den sog. Industrieländern.
Ja, wir werden uns noch wundern.
Die ostdeutsche Computerindustrie hat früher auch nur die Schleifmaschine eingesetzt und dann in Erfurt versucht, die Schaltung herauszufinden.

Gegen Ende der 80er Jahre hatte man bereits einen fertigungstechnisch veralteten 80286er Prozessor in Grobtechnik (2,5 µm), der aber sicher jeden EMP überlebt hätte, genauso wie der selbst enwickelte 1Mbit -RAM.

Dann kam die D-Mark.
 
Naiv ist, zu glauben, daß das leicht ist.
Ein Premium E-Motor hat über 95% Wirkungsgrad, ein Super-Premium Motor über 97%.
Da ist nicht viel Spielraum.

Bitte nicht den Maximalwert der Wirkungsgrades als feststehenden Wirkungsgradswert betrachten. Motoren haben Wirkungsgradkennfelder (Getriebe auch) und je nach Last und Drehzahl ergeben sich sehr unterschiedliche Werte. Deswegen ist natürlich da noch was zu holen, auch wenn sich der Maximalwert vielleicht gar nicht groß ändert. Wenngleich die Spreizung des Wirkungsgrades beim E-Motor erheblich geringer ist als bei Verbrennern.

Und leicht ist gar nichts, schon gar nicht billig. Aber auch schon jetzt kosten Neuentwicklungen im Antriebsstrang gerne mal 3-stellige Millionenbeträge. Teurer wirds da bei Elektromotoren und deren Antriebssträngen eher nicht, die Technik ist prinzipbedingt simpler.

Vom Getriebe habe ich kein Wort geschrieben, was interpretierst Du da in meinen Text?

Ich interpretiere da gar nichts rein. Stelle aber fest, dass der Motor eben nur eine Komponente ist, die für den Gesamtwirkungsgrad des Fahrzeugs ist. Und eben dieser ist interessant immerhin fährt man keinen Motor, sondern ein komplettes Auto. Mit einem Mehrganggetriebe kann man z.B. den optimalen Wirkungsgrad eines E-Motors mehrfach nutzen und damit auch den Gesamtwirkungsgrad erhöhen - Obwohl ein Mehrganggetriebe einen schlechteren Wirkungsgrad hat wie ein starrer Durchtrieb. Bei den ganzen Diskussionen wird zu wenig systemisch gedacht - vermutlich auch, weil es dann eben komplizierter wird, als sich das der eine oder andere wünscht und natürlich, weil man normal nicht wirklich tief im Thema steckt.

Dann hab ich wohl eine Montagskarre erwischt.
Mein Navi+GPS-Antenne und Rückfahrkamerakabel+Rückfahrkamera mußte nachgerüstet werden im Tiguan.

Sag ich doch, wenn Hardware fehlt kann man es nicht softwareseitig einfach frei schalten. Bei meinem Audi konnte ich das Navi nicht freischalten, weil dazu die Fahrgestellnummer in irgendeine Audi Datenbank hätte eingetragen werden müssen. Hardwareseitig war dagegen alles da. Wobei in Zeiten von Android Auto oder Apple Cars ist die Bedeutung der Werksnavis ohnehin am schwinden - das hat mich daher nicht wirklich gejuckt.
 
Die sind aber noch lange nicht serienreif.
Auch die Ablösung von Lithium durch Magnesium ist in der Forschung, aber erst in 10 Jahren werden wir da Produkte sehen.

Ja, 10%. ;)

Ganz klar, so wird es werden.
Ich hab schon vor 50 Jahren Bücher gelesen, wo die PKWs stromtreifengesteuert fahren und während es Fahrens wieder aufgeladen werden.
Ja, da konnte ich schon lesen.

Und die Akkus altern auch schneller bei hohen Temperaturschwankungen.

1.) Nö, die Batterien gibt es schon. Basis ist LPE, diese Batterien sind angeblich wesentlich stabiler und sollten 1,6Mio km halten und enthalten wesentlich wenierg Seltenerden. Von Batterien ohne Lithium habe ich nicht gesprochen. Diese werden in der Tat noch sehr lange brauchen, bis eine Marktreife erreicht werden wird. Ich denke persönlich, dass die Graphen hier das beste aus allen Welten werden. Aber bis diese sich "bezahlbaren Preisen" nähern werden, dauert es sicher noch ein Jahrzehnt oder mehr. Tesla ist ja wohl mit dem Model Y das erste Auto was sich der 100 EUR / kwh nähert, bzw. unterschreitet. Andere Hersteller sind hier wohl noch Jahre entfernt.

2.) Die Effizienzsteigerung von 10% sind sicherlich nicht denkbar, selbst mit supraleitenden Materialen wird man niemals 100% erreichen, da die mechanischen Teile schon Verluste generieren, insofern hast du Unrecht. 10% sind nicht denkbar.
Realistisch betrachtet sind auch Werte im Bereich 99% nicht vorstellbar, außer man konstruiert etwas völlig neues und ganz so auf mechanische Teile weitesgehend verzichten, ist aber eher unrealistisch. Aber was mir noch wichtig ist, @PCGH_Torsten, man hat jedes Prozentpunkt Effizienzsteigerung gleich 2x im Einsatz, einmal beim Leistung abgeben und einmal beim Leistung aufnehmen (rekupieren), insofern sind auch 5% Effizienzsteigerung plötzlich 10% mehr Leistung im Tank, ansonsten hast du natürlich Recht, dass hier auch in den nächsten Jahren keine Wunder zu vollbringen sein werden.
Man wird an der Gesamteffizienz arbeiten können, hier bietet sich in meinen Augen insbesondere der hohe Verlust beim Laden an. Evtl. wird man hier auch durch Alternativen zu Akkus schaffen, um diese Misere effizienter zu gestalten. Wasserstoff wird in meinen Augen noch ein großes Verbesserungspotenzial bieten, ob man aber jemals in den Bereich von 80% Effizienz kommt ist sicherlich fraglich.

Wieder zurück zu wuselsurfer:

Ich glaube zwar nicht daran, dass wir flächendeckend selbstladende Straßen bekommen werden, auf einigen Autobahnen (oder Äquivalenten in anderen Ländern) mag dies zwar passieren, aber das Outback hat heute keine Straßen, die werden wohl kaum Ladeleitungen in die Wüste legen. Daher gehe ich davon aus, dass es so bleiben wird, dass ein Energieträger immer an Bord des Fahrzeuges bleibt.
 
@Thorsten, ich arbeite jetzt seit über 20 Jahren an der Entwicklung von Fahrzeugantriebssträngen, konkret an Getrieben. Dabei habe ich vom Handschalter über DKGs bis zu Getrieben für Elektroautos schon quasi alles gemacht. Jede noch so kleine Wirkungsgradverbesserung wird hier genutzt und verwirklicht. Mit den Kunden reden wir über Verbesserungen, die Zehntelgramm CO2 einsparen.

1g CO2 Einsparung pro 100km klingt nach nicht viel (bzw 0.x kWh beim Elektroauto) und ist für den Einzelnen sicherlich verschmerzbar. Es geht aber darum, dass die großen Hersteller bzw deren Fahrzeuge jedes Jahr zig Millionen Kilometer fahren und in der Summe kommen da massive Einsparungen raus. Das ist der springende Punkt.

5 Prozent von zig Millionen sind auch nur 5 Prozent. Natürlich werden sich die Hersteller auch darum bemühen, aber wer mit der Nasenspitze kurz vor der Wand des physisch möglichen steht, kann keinen großen Sprung nach vorne machen. Ich vermute, auch ihr redet nicht über Verbesserungspakete, die 20 Jahre in der Entwicklung brauchen, um dann 1 g CO2 pro km einzusparen? Das wäre die passende Analogie: Egal, was man an einem Elektromotor verbessert, man wird nie mehr als diese wenigen Prozent rausholen. Aus der Verbrennerentwicklung (es gibt erstaunlich oft personelle Verknüpfungen zur IT, erst vorgestern hatten wir einen Gast in der Redaktion, der auf dem Heimweg von einem bayrischen Mobilitätshersteller war) höre ich durchaus, dass an 1/10tel-Gramm-Maßnahmen für ein neues Modell gearbeitet wird, um insgesamt einige Gramm beim gesamten Neufahrzeug einzusparen. Das entspricht dann aber in der Summe 5 Prozent Verbesserung in einem einzigen Modellzyklus eines einzigen Herstellers. Nicht 5 Prozent aus der Aufaddierung aller Innvoationen aller Hersteller von heute bis ans Ende aller Tage. Als maximale Erwartung.

Bei Elektroantriebssträngen lassen sich auch noch ordentlich Einsparungen realisieren. Man muss Maßnahmen wie bessere Motoren, bessere Getriebe, bessere Achsen (sind ja im Normalfall schon im Getriebe mit drin), bessere Reifen,... im Zusammenhang sehen. Unterm Strich lassen sich sicherlich noch gute 10% holen und das ist, mit Verlaub, eine kleine Welt! Es geht nicht nur um Reichweite, sondern auch um Gewicht (spielt beim Verbrauch ebenfalls ne Rolle und bei der Agilität, Zuladung,... man denke nur daran, das der iD3 mit dem großen Akku aus Gewichtsgründen wohl nur als 4 Sitzer angeboten wird), Package usw.

In der ursprünglichen Aussage ging es darum, dass bei einem Elektromotor mit 10 Prozent Ineffizienz nicht mehr viel zu holen ist. Dass sich in Getrieben und vor allem Reifen weiteres lohnendes Potenzial schlummert, will ich nicht anzweifeln, das macht die 10 Prozent aber nicht größer und ist auch nicht mehr E-Motor-spezifisch. Bei diesem wird man auch nicht mehr nennenswert Zuladung herausholen können. Die E-Motoren aktueller Elektroautos wiegen samt Untersetzungsgetriebe meist nur wenige Dutzend Kilogramm. Selbst wenn man den Motor komplett ausbauen würde, könnte das Fahrwerk des ID3 dadurch maximal ein Kind zusätzlich tragen, aber keinen Erwachsenen. Verglichen mit bis zu einer halben Tonne Stromspeicher wird so ziemlich alles außer den Crashstrukturen und der ungefederten Masse zu Kleinkram. Den kann man optimieren, aber man wird auf diesem Wege keine revolutionär neuen Eigenschaften für das Gesamtprodukt erhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aha, um dann nur OpenOffice und Firefox auf ner Handy-CPU nutzen zu können? :D
Die Produktivität geht gegen 0, da keine Fachanwendungen mehr genutzt werden können.
Und wie oft hat man schon gesehen, dass unfähige IT und ebenso uneinsichtige User durch diesen Kombinationswahn auf einmal ganzte Kliniken oder Produktionsstraßen lahm legen. Sowas gehört physikalisch getrennt, kein Büroangestellter muss mit seinem Office-PC Geräte im Büro steuern. Labormitarbeitere müssen das Analysegerät auch nicht ans Internet hängen.

Da hat man gesehen wie gut Linux in Behörden funktioniert.
Da hat man nur gesehen, wie man sowas durch falsche Entscheidungen gegen die Wand fährt. Aber Föderalismus ist ja sowas tolles, weshalb das Selbe gerade im Norden wieder neu erfunden werden muss.

Und du kommst dann auch noch mit ARM um die Ecke...
Ja klar, nicht nur in meinem Arbeitsbereich (keine Behörde) ist es mittlerweile völlig egal, ob mein Laptop mit Intel, ARM oder sonstwas befeuert würde. Die Standardanwendungen sind entweder OpenSource und für alle Architekturen verfügbar oder gleich in der Firmencloud. Alles, was zwangsweise von Windows/Intel abhängig sein könnte, ist nur remote erreichbar.

Diese ARM-CPUs haben schon ihre Daseinsberechtigung - aber definitiv nicht bei den Behörden.
Weil sich keiner traut, MS Office Makros konsequent zu verbieten und dort, wo sie aus Effektivitätsgründen bis zur Migration zwingend nötig sind, diese auf den Terminalserver zu verlagern.

Bzgl. der Ladegeschwindigkeit ist es in meinen Augen bereits jetzt kein ernstzunehmendes Problem mehr, die neuen Tesla V3 Stationen laden bereits mit bis zu 250kw (auch das Model 3) und laden in 5 Minuten 120km, in rund 30 Minuten wird ein Tesla von 0 auf 80% (empfohlene maximale Ladung) aufgeladen und je nach Fahrweise somit 400km Reichweite.
Das Model 3 LR ist mir 425 km Reichweite angegeben, und zwar bei 100% Ladung. Macht also 340km bei 80% minus ca. 30km falls der angesteuerte Ladepunkt belegt oder gar defekt sie sollte. Das ergibt real eine Reichweite von 310km, mit der ich planen kann. Inkl. Stau, Heizung/Licht und was so alles dazu gehört, wenn man nicht nur tagsüber im Frühling (keine Klimaanlage) fährt. Die Strecke München/Karlsruhe/Frankfurt (als Teil meiner heutigen 600km) würde ich nicht mit nur 30km reseve bei freier Fahrt planen.

Und dann muss ich dort laden, wo es Tesla passt und wo sonst gerade niemand anders lädt, sonst stehe ich je 80% Ladung eher 1h herum oder man auch noch die korrekte der 30 Ladekarten haben, um nicht Wucherpreise zu zahlen.

Für mich ist das schlicht unbrauchbar, ich habe mein Auto schon vor 10 Jahren einzig für Mittelstrecken zwischen 200-700km geauft. Alles darunter kommt dafür viel zu selten vor. Für die paar km zur Arbeit oder zum Aldi brauche ich kein Auto, für die üblichen 200-600km (eine Richtung, direkt am Ziel gibt es keine Lademöglihckeit, bei mir zu Hause auch nicht, für die Gemeinschafts-TG wäre ein zusätzlicher Hausanschluss nötig) ist das alles viel zu wenig bzw. dauert für die Stops viel zu lange.

Wenn, dann Wasserstoff oder noch viel eher Gas/eFuel. Für letzteres gibt es sogar schon die Infrastruktur (für Transport und Tanken) sowie die Motoren. Es wäre sogar problemlos für dezentrale Kraft-/Wäremkopplung nutzbar, wenn lokale Energieträger (Sonne, Biomasse) mal nicht zur Verfügung stehen. Aber das wäre für die Politik ja viel zu einfach, die fördern lieber den Ultrakurzstreckenverkehr.
 
Und wie oft hat man schon gesehen, dass unfähige IT und ebenso uneinsichtige User durch diesen Kombinationswahn auf einmal ganzte Kliniken oder Produktionsstraßen lahm legen. Sowas gehört physikalisch getrennt, kein Büroangestellter muss mit seinem Office-PC Geräte im Büro steuern. Labormitarbeitere müssen das Analysegerät auch nicht ans Internet hängen.

Du scheinst nicht zu wissen, was Fachanwendungen sind... Glaubst du etwa, dass dein Ordnungsamt die Bußgelder über eine schnöde Tabellenkalkulation pflegt? :fresse:
Das hat doch nichts "Geräte steuern" zu tun.

Da hat man nur gesehen, wie man sowas durch falsche Entscheidungen gegen die Wand fährt. Aber Föderalismus ist ja sowas tolles, weshalb das Selbe gerade im Norden wieder neu erfunden werden muss.

Ja, die Wahl, flächendeckend Linux auszurollen, war in der Tat die falsche.

Ja klar, nicht nur in meinem Arbeitsbereich (keine Behörde) ist es mittlerweile völlig egal, ob mein Laptop mit Intel, ARM oder sonstwas befeuert würde. Die Standardanwendungen sind entweder OpenSource und für alle Architekturen verfügbar oder gleich in der Firmencloud. Alles, was zwangsweise von Windows/Intel abhängig sein könnte, ist nur remote erreichbar.

Viele Fachanwendungen sind eben nicht für alle Architekturen verfügbar und werden oftmals nur für den Industriestandard (x86) geschrieben. Um die popelige Office Suite, das Mailprogramm oder den Internetbrowser geht es da doch gar nicht.

Beispiele:
Einwohnermeldewesen
Ordnungswidrigkeiten
Finanzwesen
Dokumentenmanagement
Inventarisierung
Gewerbewesen
GIS

Klar kann man das auf Terminalserver packen und sich mit dem super RDP Protokoll von Windows herumschlagen. Die Kostenersparnis bleibt jedoch kurz- sowie langfristig leider aus, wenn man die Infrastruktur nicht hat.
Und die bestehende Infrastruktur komplett über den Haufen zu werfen, nur um sich ins Linux-Client-Korsett zu zwingen, das erklär mal Steuerzahlern, Räten, IT und Endanwendern. :D

Weil sich keiner traut, MS Office Makros konsequent zu verbieten und dort, wo sie aus Effektivitätsgründen bis zur Migration zwingend nötig sind, diese auf den Terminalserver zu verlagern.

Wen interessieren denn irgendwelche Makros? Wie gesagt, da steckt mehr dahinter als nur MS Office...
 
Und wie oft hat man schon gesehen, dass unfähige IT und ebenso uneinsichtige User durch diesen Kombinationswahn auf einmal ganzte Kliniken oder Produktionsstraßen lahm legen. Sowas gehört physikalisch getrennt, kein Büroangestellter muss mit seinem Office-PC Geräte im Büro steuern. Labormitarbeitere müssen das Analysegerät auch nicht ans Internet hängen.

Da hat man nur gesehen, wie man sowas durch falsche Entscheidungen gegen die Wand fährt. Aber Föderalismus ist ja sowas tolles, weshalb das Selbe gerade im Norden wieder neu erfunden werden muss.

Ja klar, nicht nur in meinem Arbeitsbereich (keine Behörde) ist es mittlerweile völlig egal, ob mein Laptop mit Intel, ARM oder sonstwas befeuert würde. Die Standardanwendungen sind entweder OpenSource und für alle Architekturen verfügbar oder gleich in der Firmencloud. Alles, was zwangsweise von Windows/Intel abhängig sein könnte, ist nur remote erreichbar.

Weil sich keiner traut, MS Office Makros konsequent zu verbieten und dort, wo sie aus Effektivitätsgründen bis zur Migration zwingend nötig sind, diese auf den Terminalserver zu verlagern.

Das Model 3 LR ist mir 425 km Reichweite angegeben, und zwar bei 100% Ladung. Macht also 340km bei 80% minus ca. 30km falls der angesteuerte Ladepunkt belegt oder gar defekt sie sollte. Das ergibt real eine Reichweite von 310km, mit der ich planen kann. Inkl. Stau, Heizung/Licht und was so alles dazu gehört, wenn man nicht nur tagsüber im Frühling (keine Klimaanlage) fährt. Die Strecke München/Karlsruhe/Frankfurt (als Teil meiner heutigen 600km) würde ich nicht mit nur 30km reseve bei freier Fahrt planen.

Und dann muss ich dort laden, wo es Tesla passt und wo sonst gerade niemand anders lädt, sonst stehe ich je 80% Ladung eher 1h herum oder man auch noch die korrekte der 30 Ladekarten haben, um nicht Wucherpreise zu zahlen.

Für mich ist das schlicht unbrauchbar, ich habe mein Auto schon vor 10 Jahren einzig für Mittelstrecken zwischen 200-700km geauft. Alles darunter kommt dafür viel zu selten vor. Für die paar km zur Arbeit oder zum Aldi brauche ich kein Auto, für die üblichen 200-600km (eine Richtung, direkt am Ziel gibt es keine Lademöglihckeit, bei mir zu Hause auch nicht, für die Gemeinschafts-TG wäre ein zusätzlicher Hausanschluss nötig) ist das alles viel zu wenig bzw. dauert für die Stops viel zu lange.

Wenn, dann Wasserstoff oder noch viel eher Gas/eFuel. Für letzteres gibt es sogar schon die Infrastruktur (für Transport und Tanken) sowie die Motoren. Es wäre sogar problemlos für dezentrale Kraft-/Wäremkopplung nutzbar, wenn lokale Energieträger (Sonne, Biomasse) mal nicht zur Verfügung stehen. Aber das wäre für die Politik ja viel zu einfach, die fördern lieber den Ultrakurzstreckenverkehr.

Das Model 3 LR ist meines Wissens nach mit 560km Reichweite angegeben. Aber man kann sich alles schlecht rechnen. Ich persönlich hab auch noch nicht erlebt, dass an jeder Ladesäule einer steht, die Dinger sind ja nicht einzeln da. Die meisten Stationen haben zwei Anschlüsse und stehen nicht selten im halben Dutzend da.
Aber in einem Punkt gebe ich dir Recht, die Politik interessiert sich nicht für die tägliche Langstrecke, schlicht aus dem Grund sie ist Schwachsinn. Wenn ich jeden Tag 200km in eine Richtung fahre mache ich was falsch und da ist die Frage nach der Mobilität das kleinste Übel.
Einen deiner Sätze verstehe ich gar nicht, die Kurzstrecke kommt viel zu selten vor, im nächsten Halbsatz schreibst du, für den Weg zur Arbeit und zum Aldi brauchst du kein Auto, dass du damit Recht alleine auf der Welt bis ist dir aber bewusst? Ich muss jeden Morgen, an 260Tagen im Jahr zur Arbeit und zurück. Dazu diverse Einkäufe und das tägliche Leben. lang oder Mittelstrecke schaffe ich im Jahr vieleicht 5 Mal. Da sind 20 Minuten Laden nicht schlimm, hole mir nen Kaffee und rauche mir eine und schwupps sind schon wieder 200km im Tank.

Wasserstoff wird in meinen Augen in naher Zukunft keine Alternative sein, dies bringt eine zusätzliche Ineffiziente Umwandlung von Wasserstoff in Strom mit sich, meine 50% der Energie die reingesteckt wird kommt raus, was schlicht katastrophal ist.
 
1.) Nö, die Batterien gibt es schon. Basis ist LPE, diese Batterien sind angeblich wesentlich stabiler und sollten 1,6Mio km halten und enthalten wesentlich wenierg Seltenerden.
Gibt es da Beispiele: ... ?
2.) Die Effizienzsteigerung von 10% sind sicherlich nicht denkbar, selbst mit supraleitenden Materialen
Und wie sollen die auf -140°C gekühlt werden?
Soll ich da auch noch einen Stickstofftank mit rumschleppen zusätzlich?
10% sind nicht denkbar.
Das war auch nur ein Beispiel.
Realistisch betrachtet sind auch Werte im Bereich 99% nicht vorstellbar, außer man konstruiert etwas völlig neues und ganz so auf mechanische Teile weitesgehend verzichten,
So was:
Datei:Shanghai Transrapid 002.jpg – Wikipedia ?
ist aber eher unrealistisch.
Hat der Hersteller auch gesagt.
Jetzt rast die Rakete mit 500km/h in China. :wall:

Ich glaube zwar nicht daran, dass wir flächendeckend selbstladende Straßen bekommen werden, auf einigen Autobahnen (oder Äquivalenten in anderen Ländern) mag dies zwar passieren, aber das Outback hat heute keine Straßen, die werden wohl kaum Ladeleitungen in die Wüste legen.
Ich hab auch nicht geglaubt, daß der erste Farblaptop von Toshiba mit Postkartenbildschirm sich durchsetzen wird ... .
Oder der Farbspritzer von Siemens PT-80i.
Die Geschichte des Tintenstrahldruckers

Daher gehe ich davon aus, dass es so bleiben wird, dass ein Energieträger immer an Bord des Fahrzeuges bleibt.
Das sagt ja keiner.
Den wird es immer geben und wenn nur als Ausfallsicherung.

Aber Laden beim Fahren ist doch genial:
Kommando zurueck: Induktionsstreifen statt Schnellladen ab Formel-E-Saison 9.

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