Steam OS: Performance laut Test deutlich schlechter als unter Windows 10

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Steam OS: Performance laut Test deutlich schlechter als unter Windows 10

Passend zum Release der Steam Machine haben Redakteure der Webseite Ars Analysis ein Dual-Boot-System mit Windows 10 und Steam OS aufgelegt und die Performance verschiedener Titel getestet. Dabei stellte sich heraus, dass Valves auf Linux basiertes Betriebssystem teils deutlich geringere Bildraten erreicht.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Steam OS: Performance laut Test deutlich schlechter als unter Windows 10
 
Hmm ... ? Toller Test, der für ein Dual-Boot-System mit Windows / SteamOS (Linux) unter "Specs at a glance: The Ars Technica Dual-boot Test Rig" bei GPU folgendes spezifiziert:
Zotac Geforce GTX660 (2GB) w/ GeForce Game Ready Driver v. 358.91
Wo bitte gibt es unter Linux "GeForce Game Ready Driver" ? Der aktuellste NVIDIA-Treiber für Linux ist die Version 358.09 (s. NVIDIA DRIVERS Linux x64 (AMD64/EM64T) Display Driver BETA). Und der wiederum wäre für die GTX660 nur suboptimal, bessere Performance für diese Karte dürfte wohl die Version 346.96 oder eine noch frühere bringen. Allerdings ist im Test die Version des Linux-Treibers gar nicht ausgewiesen, vllt. ist nicht mal der NVIDIA-Treiber im Einsatz. Das jedoch sollte mich dann schon sehr wundern.;)
 
Das intersseirt den Steam- User eh wenig bei den ganzen kunterbunten billig Indi- Games die sie da spielen. Diese Spiele laufen auch alle nativ auf´m Smartphone sogar CSGO.
 
Hmm ... ? Toller Test, der für ein Dual-Boot-System mit Windows / SteamOS (Linux) unter "Specs at a glance: The Ars Technica Dual-boot Test Rig" bei GPU folgendes spezifiziert:

Wo bitte gibt es unter Linux "GeForce Game Ready Driver" ? Der aktuellste NVIDIA-Treiber für Linux ist die Version 358.09 (s. NVIDIA DRIVERS Linux x64 (AMD64/EM64T) Display Driver BETA). Und der wiederum wäre für die GTX660 nur suboptimal, bessere Performance für diese Karte dürfte wohl die Version 346.96 oder eine noch frühere bringen. Allerdings ist im Test die Version des Linux-Treibers gar nicht ausgewiesen, vllt. ist nicht mal der NVIDIA-Treiber im Einsatz. Das jedoch sollte mich dann schon sehr wundern.;)

Versuchs dir jetzt nicht schön zureden. ;)

Die Performance mit SteamOS ist mit meinem Sytem unten in allen Spielen mind. 20% schlechter wie mit Windows 10. Stellenweise auch mal die hälfte der FPS.

SteamOS (Linux) ist einfach müll. Hab ich das erste und letzte mal probiert.
 
Versuchs dir jetzt nicht schön zureden. ;)

Ein Test ohne exakte (!) Angabe der Testbedingungen taugt in meinen Augen recht wenig. Sicher interessiert das den normalen Nutzer, der nicht hinter die Fassaden des OS schaut, recht wenig. Jedoch ist z.B. die Treiber-Version für die Performance von Spielen in vielen Fällen entscheidend. Schon unter Windows kommen dort oft Unterschiede im zweistelligen Prozent-Bereich zustande, was nicht wirklich marginal erscheint. Ob Valve in seinem SteamOS die besten Treiber für die verbaute Hardware installiert, ist allerdings schon ein Qualitätskriterium für das Betriebssystem. Dem stimme ich vollkommen zu.
 
Naja, Zocken unter SteamOS und damit unter Linux steht noch ganz am Anfang. Sobald eine kritische Masse an Nutzern erreicht ist werden NVidia, AMD und Intel sicher auch mehr Aufwand in die entsprechenden Treiber stecken.
Valve ist mit SteamOS m.E. auf einem sehr guten Weg. Ich bin gespannt ob die Vulcan API die Multiplattform-Entwicklung (ich meine nicht nur Konsolen und PC, ich meine eine API auf allen Betriebssystemen und Geräten) für die grossen Publisher interessanter macht. Aber das ist ja etwas Offtopic ;)
 
Das liegt aber nicht am Steam OS. Mit nem anderen Linux werden die Werte sicher ähnlich aussehen.

Man muss einfach warten, bis sich die ersten Vulkan-Spiele für Linux einfinden.
 
Die verhindern aber keine ärgerlichen Probleme mit Vsync On ohne TB, wo dann Spiele wie Shadow of Mordor dauernd zwischen 30 oder 60 fps pendeln - das nervt tierisch, Abhilfe schafft nur ein Framelock auf 30 fps (gibt's als Option im Grafikmenü). Valve sollte bei SteamOS kein Vsync forcieren, auch wenn es gut gemeint ist.
 
Ich habe auch gemerkt, dass CS:GO auf meinem Macbook Pro um einiges schlechter läuft, als wenn ich via Bootcamp Windows starte und von dort spiele.

Ausserdem gibt es noch einige Bugs und Probleme unter Mac bzw wahrscheinlich auch Linux.
 
Alles hängt von der api ab
Opengl ist langsamer als Directx

Unreal engine ist opengl gleich schnell wie dx
cryengine unterstützt kein opengl
ID tech funktioniert nur mit opengl und man sieht wie sehr die engine mit darstellungsproblemen hadert
Frostbyte hat ein generelles Problem mantle ist nicht ohne Grund entwickelt worden (kein opengl)
Source ist da noch um einiges opengl freundlicher
Die spezielle a4games engine ist ein novum und müsste per wine emuliertes dx nutzen
Kurz ohne breite unterstützte api vulkan wird Linux nicht ansatzweise an windows herankommen
das ist Fakt
Diese Weichenstellung hätte man 1996 machen müssen
Nur hatten da alle Hersteller andere Vorstellungen wie was unterstützt wird.
Was Manager Entscheidungen sich doch so Extrem auf die Software Welt auswirken können
Windows wurde erst durch XP (win 2000) zum Monopol
 
Solche Schlagzeilen werden leider nicht zum positiven Bild eines Linux basierten Spielesystems beisteuern.
Es wird sicherlich erst mit Vulcan losgehen und ich wünsche mir das Steam bis dahin durchhalten wird.
 
Hängt ja auch immer vom Treiber ab. Der freie Treiber ist bei Nvidia sehr schlecht. Bei Maxwell läuft sogar nur der 2D-Modus, da Nvidia bestimmte Schutzmechanismen verbaut hat.
 
In dem Artikel von Ars Technika wird neben den Spielebenchmarks auch der synthetische Benchmark Geekbench gezeigt, in dem die gleiche Tendenz zu sehen ist, wie bei den Spielebenchmarks. Mir ist klar, dass ein synthetischer Benchmark nicht die Spieleperformance wiedergibt, sondern eher grundsätzlich die Fähigkeit eines Systems Standardalgorithmen zu berechnen. Daher erwartete ich, dass beide Systeme etwa gleichauf liegen müssten, und wunderte mich über den klaren Vorteil von Windows 10.
Ich habe daher gestern an meinem Rechner mit dem gleichen Benchmarkprogramm einen Vergleich zwischen Linux Mint und Windows 7 gewagt, und bin zu einem umgekehrten Ergebnis gekommen. Mein Mint war um einiges schneller als mein Windows 7 (auch erstaunlich). Ein weiterer mir bekannter Vergleich zwischen Fedora Linux und Windows 10 ergab ein wesentlich knapperes Ergebnis (auch zu Gunsten von Linux).
Jetzt frage ich mich natürlich mehrere Dinge:
1. Können andere dieses Ergebnis bestätigen ?
2. Wenn ja, welche Ergebnisse bei Spielebenchmarks sind dann zu erwarten, wenn SteamOS nicht mit einem wie auch immer entstandenen Nachteil ins Rennen geht ?
3. Warum schreiben alle diesen Artikel ab und bringen ihn als Top News, statt selbst zu messen ?
 
Merkwürdige Meldung... ;) Im Kern der ganzen Diskussion geht es am Ende nur wieder um die Aussagen..."Mein Linux läuft besser wie dein Windows 10." oder "Linux wird nie so gut sein wie Windows."...alles letztlich schei...egal.
Steam OS und die SteamMachines sind eine Todgeburt. Das liegt nicht einmal an Linux, nicht an Treibern, nicht an der bevorzugten Farbe der Arbeitskleidung des Reinigungsdienstes bei Valve...Das ganze Konzept könnte, wenn überhaupt, nur mit speziell darauf angepassten Spielen von Steam funktionieren. Also folglich als dritte "Konsolenmacht" mit nur einem OEM Hersteller der "Machines", nicht aber im HighEnd Bereich des PC Gamings.
Steam steht doch vor den folgenden Problemen: Im Grunde werden fertig konfigurierte Spiele PC´s verkauft...dieser Markt ist bereits seit Jahren im Preiskampf immer wieder gezwungen merkwürdigste "GamingPowerSuperPC´s" bei Saturn, MediaMarkt und Co. zu verkaufen. Die WWW-Versender kochen hier auch noch mit an der Suppe...Für mich sind die "SteamMachines" hier keine Alternative. Die Taktung meiner Investitionen in ein neues System liegt bei ca. 2-3 Jahre bevor ein neuer Gaming Rechner zusammenkonfiguriert wird. Und das zu einem Bruchteil der Preise bei den SteamMachines. Mir wäre hierbei das OS eigentlich egal, wenn es denn zu (derzeit) Windows10 eine gute, zuverlässige Alternative geben würde...aber auch diese ist leider schon seit Jahren nicht in Sicht. Objektiv betrachtet ist Linux seit Jahren nichts anderes als das "RebellenOS" mit verdammt guten Ansätzen, Ideen aber auch ähnlichen Problemen wie bei Windows...

Das ganze "Konstrukt" um SteamMachines und SteamOS wird ein Nischenprodukt bleiben, aber keine Alternative die den Markt revolutionieren wird. Nicht im Preis, nicht in der technischen Leistung...es wirkt wie schon geschrieben wie eine dritte "Konsolenmacht", die es verdammt schwer haben wird. Und das liegt bestimmt nicht an Linux (der Basis für SteamOS) oder den Herstellern der "Machines". Das gesamte Konzept wirkt auf mich wie eine größenwahnsinnige "Geldverbrennung" innerhalb eines "Publishertraums"...
 
Jetzt frage ich mich natürlich mehrere Dinge:
1. Können andere dieses Ergebnis bestätigen ?
Geekbench habe ich nie unter Windows ausprobiert, aber meine Linux-Werte liegen absolut im Rahmen für nen X6 mit 3.8/4.2 GHz (meiner ist der auf Platz 6).

2. Wenn ja, welche Ergebnisse bei Spielebenchmarks sind dann zu erwarten, wenn SteamOS nicht mit einem wie auch immer entstandenen Nachteil ins Rennen geht?
Dürfte sich in Grenzen halten. Die Spiele werden ja nicht unter denselben Voraussetzungen getestet - einen wirklichen Systemvergleich könnte man nur anstellen, wenn man den OpenGL-Renderer und alles auch unter Windows benutzen könnte, so wie Phoronix das hin und wieder mal mit diversen OSS-Spielen macht. Bei Metro - und das ist nun wirklich kein schlechter Linux-Port - dürfte das der einzige Grund für die etwas niedrigere Performance sein, bei anderen Spielen wie Bioshock Infinite kommt dann noch der eON-Wrapper hinzu.

Wobei Witcher 2 auf meiner Kiste witzigerweise damit inzwischen recht gut läuft.

Edit: Was AMD-Karten angeht, hat Phoronix mal nen netten Test gemacht - bis radeonsi bei grafiklastigen Spielen auch nur ansatzweise das Performance-Niveau der offiziellen Windows-Treiber oder der Nvidia-Treiber erreicht, wird noch einige Zeit vergehen. Wahrscheinlich ist bis dahin eher Vulkan fertig und löst einen Großteil der Probleme. :ugly:

3. Warum schreiben alle diesen Artikel ab und bringen ihn als Top News, statt selbst zu messen ?
Ist einfacher. ;)

Prozessorarchitektur schrieb:
ID tech funktioniert nur mit opengl und man sieht wie sehr die engine mit darstellungsproblemen hadert
Und du meinst, wenn man dieselbe schlechte Technik mit DirectX implementiert, wird alles besser? Glaubst du auch an den Osterhasen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück