das mag bei 3D 30p zutreffen aber nicht bei 24p, da brauchst du nur 96Hz.
Das wären weniger als 50 Hz pro Auge... Nicht gerade flimmerfrei.
Vor allem brauchst du aber einen Beamer, der die 96p als Eingangssignal unterstützt.
Allgemein sieht der Standard aber nur ein Speicher und Ausleseverfahren für einen Stereoskopischen Stream vor - ob man die dann abwechselnd mit Shutter-Technik oder mit einem anderen 3d-Verfahren darstellt, dürfte den Käufern bzw. Herstellern der Abspielgeräte überlassen bleiben.
Normalerweise is doch son Film in 1080p Qualität je nach länge des Films ~maximal 12GB groß. Das ganze in 3D passt doch auchnoch auf ne 25GB Bluray oder seh ich das irgendwie falsch?
Wundert mich auch ein bißchen. Schon zu DVD-Zeiten war im Standard ein zweiter Stream für alternative Blickwinkel vorgesehen, ohne dass es zu ernsthaften Platzproblemen gab.
Das einzige, was sie imho hätten spezifizieren müssen, ist die Ausleserate für die doppelte Bandbreite.
Versteh ich eh nicht ganz, obs nun 60 oder 120Hz sind, die Filme haben doch eh nur 24fps, also würde doch im Prinzip auch ein 60Hz für 3D ausreichen oder nicht?
Aber nicht für einen flimmerfreien Bildeindruck.
Man kommt mit einer Bildrate von 48p zurecht, aber man muss trotzdem jedes Auge entweder kontiuirlich mit seinem Bild versorgen (Polarisationsverfahren oder HMD) oder man muss die Bilder so oft im Wechsel darstellen, dass das Auge vom Wechsel nichts mitbekommt.
Gemeinhin wird als Untergrenze für ein flimmerfreies, angenehmes Bild (ohne lange Nachleuchtzeiten) eine Frequenz von 75 Hz, viele Leute bevorzugen 85 bis 100Hz. Die müssten man nun pro Auge liefern, also idealerweise 200Hz insgesamt.
(Und für einen 3d-Effekt das ganze wohlgemerkt mit vollständiger Bilddarstellung. D.h. 5ms für den kompletten Bildwechsel. Nicht 20-30ms, wie sie heutige LCD-Panels benötigen, ansonsten verliert das Bild an Schärfe, weil jedes Auge einen Schatten des Bildes fürs andere Auge sieht)