Ist doch ganz einfach. Man hat einen Staat etabliert und die umliegenden Völker nicht gefragt, ob die das gut oder weniger gut finden. .
Ach hat man nicht? Es gab also keinen UN-Beschluss, der in der Vollversammlung beschlossen worden ist? Gut zu wissen, wieder was gelernt.
Das Problem ist, dass man den Palästinensern von Anfang an das gleiche Recht für einen Staat hätte geben sollen, was aber nicht passiert ist.
Welche Palästinenser? Dieses von der PLO erfundene Volk?
Sofern du die Araber meinst, die dort wohnen. Die hatten von Anfang das gleiche Recht für einen Staat. Nämlich durch besagten UN-Beschluss. Sie entschieden sie aber für einen Krieg (den sie verloren haben) und spielen seit heute Opfer.
Schon ziemlich peinlich.
Ja das ist der Unterschied und der Disput muss über den Punkt nicht weitergeführt werden. Da haben wir nun einfach mal diametrale Ansichten.
Tja, aber dieser Punkt muss in die Köpfe der Araber rein. Sie kriegen das Kernland Israels nicht wieder. Das ist Realität.
Ich bin Enkelkind von Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten des deutschen Reiches. Habe ich einen Anspruch auf diese Gebiete?
Nein, diese Gebiete gehören endgültig Polen. Das ist Realität. Deutschland hat das auch akzeptiert. Das gleiche müssen die Araber mit dem Kernland Israels machen. Die Realität hinnehmen.
Zum dritten Satz = volle Zustimmung, wobei das Angebot von 2008 nicht wirklich ein Faires war, das von 2000 war hingegen war in meinen Augen sehr fair.
Abbas lehnt ab: Israel bietet Ruckzug an - n-tv.de
Ach war es nicht? Israel hätte eigenes Land abgegeben und die Araber hätten auch kleine Gebietsverluste hinnehmen müssen. Da die Araber aber nur in den Dimensionen „ganz oder gar nicht“ denken, ist es nichts geworden.
Soviel dazu, wer hier nicht Kompromiss bereit ist. Angesicht der Tatsache, dass Israel mehrere Kriege abwehren musste, es ist schon fair, dass sie überhaupt solche Angebote machen.
Da sollte die Araber dankbar für sein, dass sich Israel nicht so benimmt, wie es die Araber nach einem Sieg getan hätten.
Andere würden jetzt an der Stelle die Diskriminierungskeule herausholen, tue ich aber nicht, weil in meinem subjektiven Empfinden ich das sehr ähnlich sehe. Dennoch geb ich zu Bedenken, das ein Araber als Mensch genau so wertvoll ist, wie ein Israeli oder Deutscher oder Chinese oder Afrikaner usw. Wenn wir uns für was Besseres halten, wird es nix mit einer gemeinsamen Zukunft (an die eigene Nase fass).
Ändert das was an der Tatsache, dass Israel erfolgereicher ist, als alle arabischen Länder?
Na ja, der nahezu unbewohnbare Sinai als natürliche Trennung hat diese Entscheidung von Anwar as-Sadat und Menachem Begin auch erleichtert.
Stimmt, das war ja das einzig Hindernis zwischen Israel und Ägypten.
Die Situation um Jerusalem herum ist dann doch komplexer...
Eigentlich nicht. Jerusalem ist seit 50 Jahren eine israelische Stadt. Wie gesagt, Realitäten.