Roccat Ryos MK Pro: Mechanische Tastatur mit ARM-CPUs frühestens Ende August

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Jedenfalls sieht es so aus:

Taste->Tastaturcontroller->PS/2 (mindestens 329,35µs im Schnitt)->LPC Controller->LPC(mindestens ~0,33µs im Schnitt, in der Praxis eher mehrere µs)->Chipsatz->CPU->Programm

Taste->Tastaturcontroller->USB (mindestens 125µs im Schnitt)->Chipsatz mit spezieller USB-Interrupt Transfer Unterstützung ->CPU->Programm


Da fehlen aber n paar Schritte:

Taste->Tastaturcontroller->USB (mindestens 125µs im Schnitt)->USB-Controller->Chipsatz mit spezieller USB-Interrupt Transfer Unterstützung ->CPU->Treiber->CPU->Programm

Beachten muss man das auch der LPC ein universeller Bus ist der auch für andere Zwecke genutzt werden kann.

Der LPC schon, aber auf den greifst du erst zu, nachdem ein dedizierter I/O-Controller mit eigenem Interrupt und vollständiger Logik aus den Eingangsignalen verwertbare Befehle gemacht hat. Der LPC dient nur der Übertratung. Bei USB hast du keine dedizierte Logik vorgeschaltet, weil die weitreichenden Möglichkeiten von USB nicht von einem kleinen Controller alleine verwaltet werden können. Statt dessen übernimmen Treiber und Firmware diese Aufgabe in Software -> du hast zunächst ein vollkommen beliebiges Datenpaket, musst diese von der CPU zuordnen, analysieren und auswerten lassen, ggf. noch zurücksenden, wenn der Eingabe-Interrupt tatsächlich von einem Controller gesetzt werden soll. Da nützt dann auch die etwas schnellere Übertragung als solche nichts, zumal sie bei USB ja auch noch Host-initiiert ist, während das PS/2 Gerät losfeuert, wann immer es Lust dazu hat.

Außerdem bewegt sich der Gesamtlag in den allermeisten Fällen sehr wahrscheinlich sowieso mehr als eine Größenordnung unter der Dauer eines Frames bei der höchsten gängigen Bildwiederholrate, er sollte also in jedem Fall vernachlässigbar sein.

Das sicherlich ("hoffentlich"? :ugly:). PS/2 hat auf alle Fälle deutlich niedrigere Latenzen, sonst wäre es schon vor Jahrzehnten abgesägt worden (stattdessen ist es noch heute Referenz), bei USB ist es die Einmischung der CPU, die wenn dann limitiert. Und wenn die CPU schon bei der Auswertung von USB-Paketen limitiert, dann sind auch die fps in Bereichen, bei denen man über Latenzen nicht mehr nachzudenken braucht. (aber kann. Während man auf den nächsten Frame wartet :ugly: )

Das gilt aber eben auch für den Anfang der ganzen Kette in der Tastatur, der hier werbewirksam "beschleunigt" werden soll...
 
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Da fehlen aber n paar Schritte:

Taste->Tastaturcontroller->USB (mindestens 125µs im Schnitt)->USB-Controller->Chipsatz mit spezieller USB-Interrupt Transfer Unterstützung ->CPU->Treiber->CPU->Programm

USB Controller ist im Chipsatz und mit Chipsatz mit spezieller USB-Interrupt Transfer Unterstützung meine ich einen Chipsatz, der USB Eingabegeräte (Interrupt Transfer Geräte) gesondert behandeln kann.

Der LPC schon, aber auf den greifst du erst zu, nachdem ein dedizierter I/O-Controller mit eigenem Interrupt und vollständiger Logik aus den Eingangsignalen verwertbare Befehle gemacht hat. Der LPC dient nur der Übertratung. Bei USB hast du keine dedizierte Logik vorgeschaltet, weil die weitreichenden Möglichkeiten von USB nicht von einem kleinen Controller alleine verwaltet werden können. Statt dessen übernimmen Treiber und Firmware diese Aufgabe in Software -> du hast zunächst ein vollkommen beliebiges Datenpaket, musst diese von der CPU zuordnen, analysieren und auswerten lassen, ggf. noch zurücksenden, wenn der Eingabe-Interrupt tatsächlich von einem Controller gesetzt werden soll. Da nützt dann auch die etwas schnellere Übertragung als solche nichts, zumal sie bei USB ja auch noch Host-initiiert ist, während das PS/2 Gerät losfeuert, wann immer es Lust dazu hat.

USB Interrupt-Transfer Geräte "feuern nicht los", ihr Zustand wird in gewissen Zeitabständen, minimal alle 125µs bei USB 2.0 vom Host abgefragt. Daraus ergibt sich eine minimale Reaktionszeit von 125µs, im Schnitt sogar nur 62,5µs. Das bekannt ist wann die Daten eintreffen macht es prinzipiell einfacher gesondert darauf zu reagieren, auch in Software.

PS/2 Tastaturen können zwar senden wann sie wollen brauchen aber mindestens eben 329,35µs für die Übertragung was dann auch der minimalen Reaktionszeit entspricht.

Das sicherlich ("hoffentlich"? :ugly:). PS/2 hat auf alle Fälle deutlich niedrigere Latenzen, sonst wäre es schon vor Jahrzehnten abgesägt worden (stattdessen ist es noch heute Referenz), bei USB ist es die Einmischung der CPU, die wenn dann limitiert. Und wenn die CPU schon bei der Auswertung von USB-Paketen limitiert, dann sind auch die fps in Bereichen, bei denen man über Latenzen nicht mehr nachzudenken braucht. (aber kann. Während man auf den nächsten Frame wartet :ugly: )

Moderne CPUs, Chipsätze und die Verbindung dazwischen sind so schnell, das ich mir nicht vorstellen kann das PS/2 die mindestens 204,35µs, die es bei der Übertragung von Daten im Nachteil ist (man bedenke: das sind 204 350 Taktzyklen bei 1GHz...) hier wieder aufholen kann. Ich halte den Latenzvorteil von PS/2 für einen Mythos aus USB 1.0 Zeiten, als das auch wirklich noch gestimmt hat. Um die 125ms zu erreichen muss sowohl der PC als auch die Tastatur, als auch ein eventuell dazwischen liegender HUB USB 2.0 unterstützen, sonst gibt es minimal 1ms Abfrageintervall.

Idealbedingungen vorausgesetzt. Hängt eine USB Tastatur an einem HUB zusammen mit anderen Geräten die diesen beanspruchen und/oder an einem Zusatzcontroller kann sie wohl schnell im Nachteil sein. In ersterem Fall kann der Abfrageintervall des Interrupt Transfer Modus erheblich verlängert werden, theoretisch bis auf 10ms, in der Praxis eher maximal mehrere hundert µs -immerhin.

PS/2 ist also in gewisser Weise "zuverlässiger" und liefert eine gleichbleibende Qualität, ist aber wohl unter Idealbedingungen nicht besser.

Ein echter Vorteil von PS/2 ist die "native" NKRO Unterstützung (auch wenn man sich über den Sinn dieser streiten kann), allerdings ist das bekanntlich ein Softwareseitiges Problem, Hardwareseitig wäre/ist USB problemlos dazu fähig, auch ohne die Dauer der Abfrageintervalle zu erhöhen.
 
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Angekündigt war sie ja ursprünglich für Mai... Ich warte seitdem und hoffe das es dann bald soweit sein wird
 
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da merkt man ,das du absolut null ahnung hast.
unqualifizierte aussagen in den raum zu schmeissen,scheint dir zu liegen...

ich bin seit über 20 jahren gamer,da warst du noch fan von pampers(nehm ich mal an).
ich hatte bestimmt schon mehr als 60 mäuse und tastas in der zeit.
und ich kann aus erfahrung und 700 euro schrott von razer,danke für eure unterirdische quali!!!!,sagen,dass roccat gute quali hat.
roccat hat qualität,top service und know how!
Anhang anzeigen 665947
so,dass ist jetzt nach ca 5 monaten gebrauch....und se rennt wie am ersten tag.
also behalte deine unbegründeten aussagen,die keinen interessieren für dich.
melde dich erst,wenn du fundierte aussagen hast...besser nie!

bei welchem hersteller hast du nen support,wo du ein problem hast
und der typ am anderen ende 4 std am stück mit dir auf fehlersuche geht?
meine soundfiles der maus gingen nicht,lag an meinem sys...
textete mit dem hin und her,der lies nicht locker,bis es wieder ging,respekt!
haste natürlich bei jedem hersteller,besonders razer,wa?!is klar atze...OMG!!!
da krieg ich plack,echt!


Ohne Worte, nur ein fettes LOL :lol:
Da läuft die tolle Roccat schon ganze 5 Monate... süß! :ugly:

@Topic: Bin echt gespannt wenn die Tasta auf dem Markt ist, wieviele evtl. Probleme machen! :devil:
 
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Jetzt gibt's schon Dual-Core-Tastaturen.!?:what: Wieviel RAM hat'n die und wie sieht's mit Benchmarks aus?;)

Es wurde hier ja schonmal gefragt, wozu die Tastatur sowas hat. Für mich erschließt sich der Sinn im Moment auch nicht.:huh:
 
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Jetzt gibt's schon Dual-Core-Tastaturen.!?:what: Wieviel RAM hat'n die und wie sieht's mit Benchmarks aus?;)

Es wurde hier ja schonmal gefragt, wozu die Tastatur sowas hat. Für mich erschließt sich der Sinn im Moment auch nicht.:huh:

Einer für die Beleuchtung und der andere für das N Key Rolling und anderen Kram
 
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Es ist jedenfalls lächerlich das man zwei CPUs dafür braucht, ein ARM Kern wäre bequem schnell genug für alles.
 
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