AW: PCGH.de: Microsoft kündigt zweites Betriebssystem neben Windows 7 an
Trotzdem nochmal die Frage ab welcher Anwendung reicht DSL 10350 (16K) nicht mehr aus?
Oder gäbe es keine Limitierungen durch die Anbindung?
Guck dir die Dateigrößen an, mit denen du die meiste Zeit arbeitest - kein Problem.
Die Reaktivität ist vielleicht ein bißchen schlechter wegen den Latenzen, aber die Bandbreite wächst deutlich schneller, als die verwendeten Datenmengen.
Die Obergrenze dürfte da ohnehin bald erreicht sein:
Da die komplette Anwendung samt Daten auf dem Server liegt, müssen nach Übertragung der Daten (und mal ehrlich: Wie oft scannt ihr was oder ladet Fotos in den Rechner, nehmt Musik auf?) nur noch die Eingabebefehle und ein Bild der Oberfläche übertragen werden - also ein paar Klicks und ein HD-Videostream. Heute bereits problemlos möglich.
Für alle, die sich fragen, was das für Vorteile bringt:
Man stelle sich einen Rechner vor, als CPU kommt eine sparsamere Ausgabe des Atom mit integriertem Grafikchip zum Einsatz, als Datenspeicher ein 256MiB Flash-Chip für eine rudimentäres Betriebssystem und eine Art Browser, an Arbeitsspeicher werden nicht mehr als ein paar MB Framebuffer benötigt. Ein paar USB- und Sound-Anschlüsse. Das wars. Das ganze ist so kompakt, dass es gleich in Tastatur oder Bildschirm verschwindet.
Und das besondere: Dieser Rechner wird die nächsten 2 Jahrzehnte alles sein, was man braucht.
Die Rechenleistung liegt samt der Server beim Softwarehersteller, Zugriff wird mit der Lizenz erworben. Softwarevertrieb wird unnötig. Hardwarehersteller werden zu 90% unnötig.
Rechenleistung kann beliebig zwischen verschiedenen Anwendern aufgeteilt werden, kein RumIdlen 90% der Zeit mehr.
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Was Google&Co da gerade am laufen haben, könnte eine gründliche Revolution der PC-Nutzung sein und es ist der Traum eines jeden Softwareherstellers:
-Entwicklung vollkommen unabhängig von der Hardwarebasis, der Nutzer braucht nur einen Browser und den kriegt man auf allem zum laufen, vom Pentium 1 über die PSP, einem G92 bis zu ner Wii - wenns ein Chip ist, ist er eine potentielle Plattform
-Raubkopien unmöglich, trotzdem voller Nutzerkomfort
-Flexible, nutzungsabhängige Vermarktung öffnet neue Kundenkreise
-Die Nutzer geben nicht mehr tausende € für Hardware aus - sondern haben sie für Software nötig
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So gesehen interessant, das Microsoft so früh auf den Zug auspringt, man hätte eigentlich erwartet, dass sie erst 2015 aufwachen
