2026 ist immer noch nicht das Jahr des Linux Desktops fuer Gaming

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Defenz0r

BIOS-Overclocker(in)
Viele sagen, Linux waere schon da wo Windows ist... aber es gibt so viele Probleme immer noch, vor allem mit aelteren Titel.
Zumal die ProtonDB Wertungen ja auch nicht durchgehend korrekt sind. So sind manche Platinwertungen schoengefaerbt...
Ich nutz zweiterhin 2 Maschinen, denn ansonsten verschwende ich meine Zeit mit frickeln...

Vielleicht wirds ja was in vielen Jahren...
 
Möchtest du Gegenargumente, Zustimmung, oder vielleicht eine Lösung zu deinem Problem mit älteren Spielen?
Das liest sich wie ein Statement bzw. eine Kolumne.
Wohin soll dieser Thread führen?

Persönlich finde ich, dass man inzwischen sehr gut auf Linux spielen kann, allerdings nicht so sorgenfrei wie auf Windows, ja. Nur dürfte das bei vielen ja schon ausreichen.
Wenn man sieht wie Linux sich die letzten zwei Jahre entwickelt hat im Vergleich zu den letzten 20, dann kann man durchaus zu gegenläufigem Urteil kommen, denke ich.
 
Möchtest du Gegenargumente, Zustimmung, oder vielleicht eine Lösung zu deinem Problem mit älteren Spielen?
Das liest sich wie ein Statement bzw. eine Kolumne.
Wohin soll dieser Thread führen?

Persönlich finde ich, dass man inzwischen sehr gut auf Linux spielen kann, allerdings nicht so sorgenfrei wie auf Windows, ja. Nur dürfte das bei vielen ja schon ausreichen.
Wenn man sieht wie Linux sich die letzten zwei Jahre entwickelt hat im Vergleich zu den letzten 20, dann kann man durchaus zu gegenläufigem Urteil kommen, denke ich.
Naja. Hab 4 Stunden verschwendet, damit, Everspace 1 genausogut unter Linux zum laufen zu bringen.
Es macht keinen Sinn, vor allem nicht auf dem hoechsten Schwierigkeitsgrad etc.
Es gibt tausend Probleme... Nachladen, crashes etc.

Und das, weil das Spiel halt auch nicht aktuell ist.
Fuer jemand der keine AAA Spiele spielt, ist eine separate Windows Kiste einfach praktischer.

Weisst du, wenn ich 20 Mesa versionen, 10 proton versionen und sogar die Linux-native version durch-habe und es immer noch suckt, weil dann ploetzlich andere Probleme auftauchen, dann wirds mir echt zu doof.
Da bezahl ich lieber 2 Systeme.
 
Persönlich finde ich, dass man inzwischen sehr gut auf Linux spielen kann, allerdings nicht so sorgenfrei wie auf Windows, ja. Nur dürfte das bei vielen ja schon ausreichen.
Ja was das spielen auf Linux betrifft ist noch Luft nach oben. Aber es geht grundsätzlich wirklich schon sehr gut. Das was nicht so gut ist da sehe ich gerade die Hardware Hersteller in der Pflicht die entsprechenden Treiber zu Verfügung zu stellen.
Was schon länger sehr gut läuft sind andere Anwendungen da vermisse ich Windows nicht aber darum ging es den Threadersteller ja nicht.
Wenn man sieht wie Linux sich die letzten zwei Jahre entwickelt hat im Vergleich zu den letzten 20, dann kann man durchaus zu gegenläufigem Urteil kommen, denke ich.
Stimmt. Wobei ich persönlich jetzt die letzten zwei Jahre nicht wirklich einen großen Sprung wahrgenommen habe. Btw aber ich nutze meine Rechner nur nebenbei zum zocken. Da mag das ein oder andere eventuell spürbarer sein.
 
Ja was das spielen auf Linux betrifft ist noch Luft nach oben. Aber es geht grundsätzlich wirklich schon sehr gut. Das was nicht so gut ist da sehe ich gerade die Hardware Hersteller in der Pflicht die entsprechenden Treiber zu Verfügung zu stellen.
Was schon länger sehr gut läuft sind andere Anwendungen da vermisse ich Windows nicht aber darum ging es den Threadersteller ja nicht.
Viel von dem Mist sieht man halt auch erst, wenn man dann zwischen verschiedenen Protokollen umherswitchen muss, die dann auch noch pro Window manager sich anders Verhalten.
Fuer Everspace 1 muesste ich, damit die Maus und das Fenster korrekt gerendert wird, das alte X11 Protokoll in i3 verwenden, unter KDE Plasma gibts aber regelmaessig Probleme in meiner Konfiguration.

Ich musste als Entwickler schon so einiges machen, und oft auf SDL => x11 forcieren ... weil sonst ueberhaupt erst gar kein Window erschien.
Es ist ein langes, ungeloestes Problem - das mit den Fenster Koordinaten => Maus.
Im Endeffekt ist die mitte dann ganz links usw und dann kann man das UI erst gar nicht richtig bedienen.

Du hast z.B wlroots, welches sich komplett ans Protokoll haelt, dann hast du KWin (KDE) und Weston die machen was sie wollen... https://invent.kde.org/plasma/kwin/-/work_items/310

Das fuehrt dann dazu, das ein Spiel auf KWin funktioniert, auf wlroots based Window manager dann aber nicht...
 
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Und dafür ein extra Topic? :-_-:

echt zu doof.
Da bezahl ich lieber 2 Systeme.
Windows & Windows? :ugly:

Warum Dualboot für dich nicht infrage kommt, weiß nur der Himmel.

Hab 4 Stunden verschwendet, damit, Everspace 1 genausogut unter Linux zum laufen zu bringen.
Hab genau 5 Minuten gebraucht, um es zocken zu können; öffnen, Settings vornehmen, Intro.

Okay, plus das Kaufen der Ultimate Edition für 4,47 €, plus Installation der 11 GB, plus automatischen Neuinstallation der Windowsversion, nachdem ich Proton GE Latest - nehme ich eigentlich überall - ausgewählt hatte.

Für weiter als die Trainingsmission fehlt mir jetzt die Zeit, aber ich vermute, es wird einfach laufen. :ka:
 
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Viel von dem Mist sieht man halt auch erst, wenn man dann zwischen verschiedenen Protokollen umherswitchen muss, die dann auch noch pro Window manager sich anders Verhalten.
Fuer Everspace 1 muesste ich, damit die Maus und das Fenster korrekt gerendert wird, das alte X11 Protokoll in i3 verwenden, unter KDE Plasma gibts aber regelmaessig Probleme in meiner Konfiguration.
Also ich habe eben auf meinem unveränderten CachyOS mit KDE Plasma gerade mal Everspace 1 installiert und gestartet. Dazu habe ich lediglich DXVK_ENABLE_NVAPI=1 PROTON_ENABLE_WAYLAND=1 gesetzt und es läuft makellos. Das ist übrigens auch die Kombi die Umfragen zufolge die Mehrheit der User benutzt (glaube so knapp über 60% KDE, rund 30 % Gnome und 10% verteilt sich auf den Rest. Aus deinem persönlichen Problem jetzt eine Aussage über die generelle Situation zu konstruieren erscheint mir nicht gerade sinnvoll.
 
Also ich habe eben auf meinem unveränderten CachyOS mit KDE Plasma gerade mal Everspace 1 installiert und gestartet. Dazu habe ich lediglich DXVK_ENABLE_NVAPI=1 PROTON_ENABLE_WAYLAND=1 gesetzt und es läuft makellos. Das ist übrigens auch die Kombi die Umfragen zufolge die Mehrheit der User benutzt (glaube so knapp über 60% KDE, rund 30 % Gnome und 10% verteilt sich auf den Rest. Aus deinem persönlichen Problem jetzt eine Aussage über die generelle Situation zu konstruieren erscheint mir nicht gerade sinnvoll.

Ist ja logisch, und ich kann dir bestaetigen dass das Spiel durch "Hacks" spielbar wird, auch unter KDE Plasma. Ist aber halt unschoen.

Du verwendest halt mindestens zwei nicht konforme "hacks"
Du brauchst einen Compositor der sich ans Protokoll haelt um vergleichen zu koennen.
Wobei hyprland nicht mehr wlroots ist, die haben auch schon Ihre eigene Suppe gebraut.

Und ein vanilla archlinux.

nicht...

CachyOS - welches sich nicht an Regeln haelt
Kde Plasma, welches sich nicht an das Protokoll haelt.
Custom Kernel, Custom Wine ...

Keines der beiden ist representativ fuer das Argument das ich brachte.
Denn jeder scheint seine eigene Suppe zu brauen.

Und die Probleme von denen ich sprach, die existieren immer noch.
Du darfst auch nicht den Fehler machen, mit CachyOS zu starten, denn das kann man schon als Vergleich gar nicht nutzen zu einer 'vanilla' Installation (archlinux=> archinstall => wlroots based window manager)

Ich weiss selbst das KDE Plasma da viel gepfuscht hat um Dinge zum laufen zu bringen, Fortschritt ist es aber erst wenn es homogen ist (und nicht bei vielen Unterschiedlich) und zum Protokoll auch stimmt.
 
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Ich finde, dass das Thema Linux-Gaming mittlerweile eine solche Entwicklung angenommen hat, dass man nicht mehr sachlich diskutieren kann. Das ist wie zurzeit die politische Einstellung zu einer blauen Partei, bei der so viel Hass gegenüber den alten Parteien eine Rolle spielt und man glaubt, mit einer ungesunden Wendung alles besser machen zu können.

Im Bereich Linux-Gaming scheint aktuell vor allem ein Grafikkartenhersteller zu profitieren, was ich etwas problematisch finde. Sowohl viele Handhelds als auch künftig Valves eigener PC setzen stark auf AMD. Ein wesentlicher Grund dafür sind die gut funktionierenden Open-Source-Mesa-Treiber, die von der Community mitentwickelt werden.

Gleichzeitig frage ich mich, warum AMD unter Windows oft weniger überzeugende Treiber liefert. Es wirkt teilweise so, als würde ein größerer Teil der Optimierung in das Linux-Ökosystem fließen, während die Windows-Treiber nicht im gleichen Maße ausgereift sind.

Außerdem fällt mir auf, dass Kritik häufig pauschal an Windows oder Microsoft gerichtet wird. Dabei liegt die Entwicklung und Qualität der Grafikkartentreiber in erster Linie bei den Hardwareherstellern selbst – in diesem Fall also bei AMD.
 
AMD hat sich doch in den letzten Jahren nicht einen echten Patzer bei den Treibern geleistet, was willst du da denn verbessern?
Was meinst du mit kein Patzer? Es gibt riesige Patzer.
Faengt ja schon damit an, das wenn ich statt ner W7500 ne 9070XT zwischen KVM und Motherboard packe, das der Discard Intervall viel zu kurz ist um die Verbindung aufrecht zu erhalten.

Dann hast du nach nem 'move' (bewege Maus) in dem Compositor der sich ganz genau an die Regeln haelt jedes mal Bildschirm aus, Bildschirm ein. Gibts auch unter Windows sowas, aber sehr viel weniger haeufig.

Ne Workstation Card wie die W7500 von AMD packt das aber, weil die haben die Toleranz und halten die Verbindung noch weiter aufrecht.

Was viele hier vergessen ist das wir hier unter Linux wildwuchs haben, weil nur die wenigsten halten sich an das Wayland Protokoll und implementieren Ihr eigenes.
Das hat dann zu folge das sich diese Proprietaere Implementationen durchsetzen und die Open Source Philosophie verdraengen.

Ist halt Red Hat usw.
Ich lese hier die Kommentare, und merke immer wieder das Ihr das aus Sicht des Consumers sieht, aber nicht aus Entwicklungstechnischer Sicht. Denn da sind wir wirklich weit weit weg.
 
Den Eingangspost finde ich zu pauschal formuliert und ist mangels Unterfütterung nicht nachvollziehbar. Das mag der Provokation dienen, kann aber weniger eine Grundlage sein für eine sachliche, faire Diskussion.

Meine Erfahrung ist eine andere, nämlich durchweg positiv. Vergleichbar alte Spiele wie Total War: Warhammer II laufen bei mir gut. Windows kickte ich von meinen Datenträgern und ich habe unter Linux bisher keine wirklichen Probleme bezüglich Stabilität o.ä.. :ka: Damit will ich nicht sagen, dass Deine Erfahrungen oder Darstellung falsch wären. Ich kann sie anhand meiner Erfahrungen nur nicht bestätigen.
 
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Den Eingangspost finde ich zu pauschal formuliert und ist mangels Unterfütterung nicht nachvollziehbar. Das mag der Provokation dienen aber weniger eine Grundlage sein für eine sachliche, faire Diskussion.

Meine Erfahrung ist eine andere nämlich durchweg positiv. Vergleichbar alte Spiele wie Total War: Warhammer II laufen bei mir gut. Windows kickte ich von meinen Datenträgern und ich habe unter Linux bisher keine wirklichen Probleme bezüglich Stabilität o.ä.. :ka: Damit will ich nicht sagen, dass Deine Erfahrungen oder Darstellung falsch wären. Ich kann sie anhand meiner Erfahrungen nur nicht bestätigen.
Naja, hast du denn auch alle Anforderungen dafuer erfuellt? Ansonsten kannst du das gar nicht nachvollziehen.
Wahrscheinlich hast du eine der populaeren Umgebungen, welche proprietaere Eigenentwicklungen schreiben, anstatt mit der grossen Masse etwas gutes zu tun.

Wenn du z.B versuchst, unter sway Everspace 1 zu spielen, mit mehr als einem Display, dann funktioniert das zwar, aber nicht korrekt. Das liegt aber nicht an Sway, das liegt daran, dass das Spiel wegen wine unter XWayland laufen muss, und keinen nativen Support hat.

Der einzige Grund warum es unter KWin (Plasma KDE) funktioniert, ist das dem Protokoll nicht komplett gefolgt wird und Eigenentwicklungen implementiert werden.

Es gibt zwar "winewayland", aber das ist mit dem Spiel nicht komplett kompatibel.
Es gibt sogar eine native Linuxversion, aber auch die funktioniert nicht korrekt, denn das Window sizing ist problematisch.

Du kommst also als Consumer damit gar nicht in Kontakt.
Das Thema ist etwas fuer Leute die tief in der Materie drin sind - Power User, Entwickler, Enthusiasten eben.
 
Wahrscheinlich hast du eine der populaeren Umgebungen
Bei Tiling-Windowmanagern galt schon immer: Du bist dein eigener Support!

Wer Sway oder i3 nutzt, entscheidet sich aktiv gegen eine "DAU-freundliche" Komplettlösung wie Windows oder macOS (oder eben KDE/GNOME). Man erwartet von diesen Usern, dass sie wissen, wie man gamescope vorschaltet, wie man Xwayland konfiguriert oder wie man Fenster-Regeln (for_window) schreibt.

Wenn ein User sich dann beschwert, dass "nichts funktioniert" oder nur durch frickeln, wirkt das auf mich befremdlich, weil der User sich ja ganz bewusst für das Expertensystem entschieden hat.

Das Spiel durch "Hacks" spielbar wird
Installieren, Proton Version auswählen, starten. Famose Hacks das sind! -.-
 
Bin auf meinen Weg, Spiele auf einem CachyOS System zu installieren und zu spielen weit gekommen, ohne auf große Probleme zu stoßen. Es ist ein 100% AMD System.
Was ich bisher nicht gelesen hatte, ist die Config des TE mit den er Probleme hat, oder habe ich da was überlesen?
 
Für dass, das der TE hier versucht alles selbst zu machen ohne bereits existierende Lösungen zu nutzen klingt für mich nur nach der suche nach einem Problem.

Keiner zwingt dich, Arch von 0 weg zu installieren und alles selbst zu machen. Aber dann bitte auch nicht raunzen das es nicht klappt
 
Du verwendest halt mindestens zwei nicht konforme "hacks"
Nein, einfach mit einem Schalter die Waylandkompatibilität zu aktivieren ist kein Hack. Das formulierst du so, um deine initiale Argumentation zu stützen. Mit der gleichen Argumentation erzählst du mir gleich noch, dass ich einen "Hack" benutzen muss, wenn ich in einem Spiel DLSS erst im Menü aktivieren muss...
Für dass, das der TE hier versucht alles selbst zu machen ohne bereits existierende Lösungen zu nutzen klingt für mich nur nach der suche nach einem Problem.
Genau den Eindruck habe ich auch.
 
Für dass, das der TE hier versucht alles selbst zu machen ohne bereits existierende Lösungen zu nutzen klingt für mich nur nach der suche nach einem Problem.
Es ist das Abschieben eines 0,02 % Linux-User-Problems auf ein ganzes Ökosystem. Technisch ist sein Problem ungefähr so, als wenn ich versuche eine Schraube durch ein Blech in einer Arbeitsplatte zu schlagen und mich beschwere, dass das nur so widerwillig funktioniert und am Ende nicht mal hält.
 
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