Zambezi-Bulldozer und Llano-APU erstmals in freier Wildbahn?

Die Frage ist halt, wieso nicht? Seit dem AM2 war AMD doch viel daran gelegen, alte Bretter mit neuen Prozessoren zu füttern, warum verzichten sie diesmal darauf, obwohl es technisch doch kein Problem ist? Wollen sie einfach mehr Chipsätze verkaufen, die zudem ja auch nicht mal neu sind?
Weil sie mit dem Bulldozer wieder ein Pferd im Stall haben das einen weitaus größeren RUN auslösen wird. Und man will dann eben nicht nur die neuen Prozessoren verkaufen, sondern auch gleich die Chipsätze dazu. So ist das bei jedem Hersteller, besonders bei AMD (siehe Signatur). Warum sonst würde man JETZT AM3+ und FM1 (oder so) vorstellen obwohl nächstes Jahr auch schon wieder ein neuer Sockel ansteht. Und s Jahr drauf kommt auch wieder einer, weil DDR4 usw.
So ist das nunmal.

Mir ist das eigentlich egal: wenn man so etwas macht heißt es meist, dass man wirklich ein heißes Eisen im Feuer hat und das gönne ich AMD :)
 
Weil sie mit dem Bulldozer wieder ein Pferd im Stall haben das einen weitaus größeren RUN auslösen wird.
Wird sich erst zeigen, wenn die CPUs da sind. Zur Zeit sieht es zumindest für mich nicht so aus, als könnten sie Intel einholen. Am Ende entscheidet wie immer, welche CPU das meiste fürs Geld bietet.

Das mit dem Sockel-Chaos, da nehmen sich sowohl Intel als auch AMD nix ;), wenn man z.B. bedenkt, dass nicht alle 775 CPUs auch auf den ersten 775 Boards lauffähig waren und auch bei Intel stehen bald schon wieder neue Sockel an ;).
 
Naja, also einen gescheiten Turbo samt Power Gating würde ich nicht unter "nett auf dem Papier" einstufen. Macht sich nämlich nett auf dem Papier, was sich Stromrechnung nennt und bei Benchmarks auch.

Auch nur für Strompfenig Fuchser.
Warum zwei Module bei einer bestimmten Auslastung hochtackten anstadt gleich die volle Leistung für das System zur verfügung stellen?

Ich meine wenn zwei Mudule in Turbomode zB von 3 auf 3,5GHz tacktet ist doch wurst kann man doch gleich alle 4 auf 3,5 tackten oder?
 
Auch nur für Strompfenig Fuchser.
Warum zwei Module bei einer bestimmten Auslastung hochtackten anstadt gleich die volle Leistung für das System zur verfügung stellen?

Ich meine wenn zwei Mudule in Turbomode zB von 3 auf 3,5GHz tacktet ist doch wurst kann man doch gleich alle 4 auf 3,5 tackten oder?

Dann kommt aber das geheule wegen 150 Watt TDP CPUs^^ Ddas Problem ist einfach das die TDP eingehalten werden sollte... Und das ist mit so hohen Taktraten nicht so ganz so gut machbar...
 
Auch nur für Strompfenig Fuchser.
Warum zwei Module bei einer bestimmten Auslastung hochtackten anstadt gleich die volle Leistung für das System zur verfügung stellen?

Ich meine wenn zwei Mudule in Turbomode zB von 3 auf 3,5GHz tacktet ist doch wurst kann man doch gleich alle 4 auf 3,5 tackten oder?

NEIN das ist absolut NICHT egal. Allein das der Takt in deiner CPU durch rattert, wird verdammt viel Strom verheizt. Ob er jetzt rechnet oder nicht spielt schon auch ne Rolle, aber allein alle CPU-Bereiche mit dem Takt vom Taktgeber zu versorgen frisst einen signifikanten Anteil des Strombedarfs. Jedes MHz weniger und jeder abgeschaltete Teil spart also wirklich richtig Geld.
 
Also laut Gigabyte werden Bulldozer CPUs auf allen Gigabyte AM3 Boards der Rev. 3.1 mit den Chipsätzen 890 /880 / 870 mit allen Features laufen.
 
@Rollora:
deine Signatur: "AMD hat in 4 Jahren 4 Sockel gebracht (S 754,940,939,AM2 (...AM2+,AM3,AM3+..:), und dann gibts tatsäch User die wollen mir weiß machen, Intel habe ein Sockelchaos, weil sie nach 4 (S 775) bzw 3 (S 1366) bzw 2 Jahren (1156) den Sockel wechseln. Objektivität FTW!!"

dann sei bitte selbst etwas objektiver. Sockel 754 kam 2003 und wurde bis 2007 eingesetzt. Sockel 940 war mit Ausnahme des Athlon-64-FX ein reiner Serversockel (und wer sich den Athlon-64-FX leistete kann vermutlich die kosten für ein neuen Mainboard verschmerzen).

Bei 939 bzw AM2 hat AMD wirklich einen Fehler gemacht, hier hätte man einen Sockel einsparen können. andererseits ist AMD mit AM2(+) ein beständiger Sockel gelungen. wer sich damals ein gutes AM2+ Board gekauft hat, kann heute noch 6-Kerner nutzen.

Jetzt noch eine Kritik an Intel: auch wenn es den 775er eine gefühlte Ewigkeit lang gab, waren sie zwar mechanisch Kompatibel, aber bereits bei der Einführung vom Core2Dou konnte es passieren, dass man das alte Board nicht mehr nutzen konnte. Das gleiche geschah dann ein zweites mal beim Shrink auf 45nm. Kein Scherz: ich hatte damals ein sündhaft teures ASUS-Board mit 975X-Chipsatz und durfte dann feststellen, dass ich nichts moderneres als den Pentium D nutzen kann.
 
Bei 939 bzw AM2 hat AMD wirklich einen Fehler gemacht, hier hätte man einen Sockel einsparen können.
Man hätte sich entweder 754 oder 939 sparen können, letzterer unterstützte immerhin Dual-Channel. Mit AM2 gabs dann Umstieg auf DDR2, der notwendig war! 939 wurde danach schnell ersetzt und nur der eigentlich schlechtere Sockel 754, der vorher eher stiefmütterlich behandelt wurde, bekam noch ein paar stromsparende Turions spendiert.

Aber wie ich auch schon sagte, ist es Schwachsinn zu behaupten, nur AMD hätte häufig wechselnde Sockel. Wer wie ich etwa alle 2-3 Jahre seine CPU wechselt, der muss sich eh immer auch ein neues Board kaufen (Sockel AM2 ist hier sogar eine der wenigen Ausnahmen!). Auch ein Uralt Sockel A Board war z.B. nicht mit nem Barton kompatibel. Und mit dem Sockel 1156 hat Intel exakt das gleiche gemacht wie AMD mit AM3: ein Sockel für eine CPU Generation (wobei AM3 Besitzer nun anscheinend noch Glück haben).
 
Ja, das stimmt schon, das nutze ich ja auch gerade. Aber ändert nichts daran, dass der AM3 von AMD offiziell nur für die Phenom II zugelassen ist.
 
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