140mm Lüfter-Roundup 2016

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Also auf meinem G-Changer schnitt der SP immernoch besser ab, ebenso auf dem Himalaya II.
Von daher rate ich pauschal eigentlich immer Richtung SP. Sind wirklich sehr gute Allrounder.
 
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Phanteks MP sind auch nicht zu verachten. Habe einen MP und einen SP laufen, würde den MP vorziehen. Kommt aber auch auf den Kühler an.

Kühler ist im Moment noch ein nhd 14 möchte ich aber bald gegen ein anderen tauschen möchte gern ein schwarzen kühler
 
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Wie bei den teuren Be Quiet Kühlern? Hätten die nicht gleich einen guten Lüfter dabei? Da könntest du ja einen Silent Wings als Gehäuselüfter dazu nehmen.
 
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Ich hatte vor ein paar Tagen hier: 140mm Lüfter-Roundup 2016 das Ergebnis eurer Beratung gepostet.

Das "Problem" mit dem Blacksilent Pro (über 3Pin Anschluss konstant ca. 750 Umdrehungen), der mich im Leerlauf etwas gestört hatte, habe ich inzwischen gelöst. War eigentlich ganz einfach. Ich musste nur wieder den nf-s12b redux 1200 pwm einbauen, den ich ursprünglich dafür gekauft hatte ;)

Der Noctua hängt jetzt auch am PWM Spitter und läuft im Leerlauf mit ca. 400 Umdrehungen.

Durch die variable Geschwindigkeit des hinteren Lüfters sind die Temperaturen im Leerlauf ein paar Grad gestiegen (ca. 40 - 45). Unter Volllast bleibe ich aber weiterhin bei ca. 60- 65C°.

Was für mich noch nicht ganz klar ist, ist die Beschreibung zum NF-S12B auf der Noctua Webseite:
"Der klassische NF-S12B 120mm Lüfter wurde speziell für Anwendungen mit geringem Strömungswiderstand wie Gehäusekühlung konzipiert[...] "

Ich habe im Internet ein Bild vom hinteren Mesh gesucht und angehängt.
Zudem habe ich Nahaufnahmen des CPU Kühlers angehängt, damit man sieht wie nahe der hintere Lüfter am CPU Kühler ist.
Fällt das noch unter "geringem Strömungswiderstand"?


Die Bilder vom Kühler zeigen, dass ich oben noch einen 140mm Platz für einen Lüfter hätte. Würdet ihr da noch einen NF-A14 PWM einbauen (ich habe noch einen über), oder wäre das dann Overkill?

Letzte Frage...
Ich hatte ja noch einen letzten Lüfter für den zweiten PC im Haushalt gesucht. Es ist dann doch nicht bei <10€ geblieben sondern ein Fractal Venturi HF12 geworden.

Wäre es sinnvoll statt dem Redux im "Hauptsystem", hinten den Venturi einzubauen? Ich frage deshalb, weil ich zum Lüfter wechseln den CPU Kühler abschrauben muss und das nur machen würde wenn es sinnvoll ist.


Das zweite System, das ich auch mit neuen Lüftern ausstatten wollte ist übrigens sehr unkooperativ was das die Kühlung betrifft :(
Die alte 65W AMD CPU läuft bei offenem Gehäuse sogar ohne CPU Lüfter mit ca. 35 C° im Leerlauf und ca. 55 - 60C° unter Last.
Selbst wenn ich die Gehäuse Lüfter abklemme ist es nicht viel mehr. Was soll das denn!? Ich hab extra die Blacksilent Pro und den Venturi Lüfter dafür gekauft ;)
 

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Das passt schon. Klar ist ein Wabengitter ein gewisser Widerstand, ist aber nicht mit engen Kühllamellen oder Radiatoren vergleichbar :) Der Macho direkt hat zudem sehr weite Lamellen (3mm).
 
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Derartige Gehäusegitter liegen vom Luftwiderstand her meist zwischen Kühler / Radiator und dem freiblasenden Betrieb. Eine komplett auf Luftfluss hin optimierte Variante, wie etwa der HF-14, ist hier nach wie vor leistungsstark, kann durch die bestehenden Barrieren jedoch auch stärkere Verwirbelungen und Rückstaus verursachen. Das äußerst sich dann an eventuell hörbaren Strömungen. Druckbasierte Ausführungen, wie etwa der NF-A14, sind da baubedingt unkritischer, befördern pauschal allerdings auch weniger Luft. Im Endeffekt relativiert es sich eigentlich, wenn man die Drehzahlen entsprechend herunterdreht oder auf Adapter (z.B. Phobya 7mm Gummi-Adapter oder 20mm Plexi-Shroud) zurückgreift. Mit Shroud arbeiten übrigens auch "High Flow"-Lüfter ausgesprochen effizient. Im Zweifelsfall (wenn man die einfachste Lösung sucht) würde ich jedoch ein etwas drucklastigeres Modell nehmen. Der NF-A14 wäre zum Beispiel ein guter Kandidat. Phanteks F140SP ist meines Erachtens auch ein sehr ausgewogener Mittelweg zwischen Durchsatz und Druck, der sich rein von der Leistung her oft auch besser als so einige "High Pressure" Lüfter schlägt. Ob es einem von der Geräuschcharakteristik her zusagt, muss man dann allerdings selbst herausfinden. Das steht und fällt mit den persönlichen Erwartungen und Gewohnheiten. Mich persönlich stört bei den Phanteks nur das vergleichsweise etwas stärkere, leicht brummende Grundrauschen. Ist allerdings nicht unregelmäßig und auch von keinerlei Nebengeräuschen (Klackern, Schleifen, Fiepen etc.) geprägt, geht daher schnell im Ambiente des Raumes bzw. der Hardware unter. Wenn man ihn entsprechend drosselt, ist er als wirklich sehr leise zu bezeichnen. Beim Noctua stört mich hingegen dieses zyklisch auf- und abschwänkende Strömungsgeräusch samt dem brummenden Grundton des Antriebes.
Ist so gesehen aber wirklich Jammern auf allerhöchsten Niveau. Rein praktisch sind die Lüfter kaum bis gar nicht zu hören, sofern man nicht all zu hohe Drehzahlen anlegt und immer ein wenig auf die Montage achtet (möglichst gummiert; bei störenden Strömungsgeräuschen helfen wie gesagt Shrouds).
 
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@Kabelbinder:

Könntest du eigentlich aktuell so etwas wie ein "best of" - basierend auf deiner Meinung und Erfahrung - aufstellen?
Also welche 140er du als Intake, als Exhaust und als CPU-Lüfter (ohne jetzt Rücksicht auf Eigenheiten von Kühlern, z.B. Olymp, achten zu müssen) jeweils an der Spitze siehst?
 
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@Kabelbinder:

Könntest du eigentlich aktuell so etwas wie ein "best of" - basierend auf deiner Meinung und Erfahrung - aufstellen?
Also welche 140er du als Intake, als Exhaust und als CPU-Lüfter (ohne jetzt Rücksicht auf Eigenheiten von Kühlern, z.B. Olymp, achten zu müssen) jeweils an der Spitze siehst?

Mal schauen :)
Dafür müsste ich die "besseren" Modelle streng genau genommen ja alle noch einmal saugend und pustend durchmessen, sowohl auf Gittern als auch Kühlern. Hatte ja eigentlich vor, dass sowieso irgendwann mal zu erledigen. Aber es kommt wie so oft wieder einiges dazwischen.

Bin jetzt jedenfalls schonmal dazu gekommen, mir ein richtiges Setup für die Simulation eines Gehäusegitters auf die Beine zu stellen:

case_sim.png

Basiert wie zu sehen auf einem einfachen Lochgitter, dass ich in ein aus diversen Stahlteilen gebasteltes Stativ eingeklemmt habe. Die Lochung liegt übrigens bei 4mm.
Gegenüber den üblichen Wabengittern hat das jedenfalls den Vorteil, dass ich so einfach vier Gummi-Pins an beliebiger Stelle durch die Löcher ziehen und somit theoretisch in allen Längen und Breiten Lüfter montieren kann. Push und Pull ist hier natürlich auch sehr einfach zu realisieren.

In dem Rahmen wollte ich übrigens auch das Aufnahmesystem zu den Geräuschaufnahmen umstellen. Nach einiger Arbeit mit der Isolationsbox ist mir nämlich an so einigen Stellen aufgefallen, dass die Anlage ziemlich ungünstige Resonanzen erzeugt. Durch stehende Wellen wird hier offenbar auch der Tiefton unnatürlich stark angehoben, was für solche Aufnahmen freilich keine gute Grundlage ist. Auch die Luftverwirbelungen auf engstem Raum verfälschen die Ergebnisse.
Die Konsequenz: alle folgenden Aufnahmen werden nur noch im Freifeld vollzogen. Und dafür eignet sich dann eben auch das obige Stativ sehr gut, mit dem ich die Montage im Gehäuse bzw. an einem Gehäusegitter jederzeit nachstellen kann. Vom Aufnahmeabstand her werde ich wohl mindestens 25cm ansetzen. Da muss ich nochmal schauen, was sich als am sinnvollsten erweist.

PS:
Mittlerweile steht übrigens auch das Review zu den ML Pro von Corsair:
[Review] Corsair ML 120 / 140 Pro: Leisetreter mit Luft nach oben?
Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich von der Gesamtbilanz doch recht positiv überrascht bin. Nach den 24 Stunden Einlaufen sind die Lüfter auf nächster Nähe zwar immernoch keine Silent Wings 2 - auf normalem Abstand (50cm aufwärts) sind sie unter optimalen Bedingungen dann aber doch angenehm leise. Da sollte man auf jeden Fall mal beobachten, wie es mit den Serienzoleranzen aussieht. Das erste 140er Sample, das ich bekommen hatte, war auch minimal lauter.
 
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Was die Corsair angeht: Ich hatte drei Stück und sie haben jede Form von Einlaufzeit vertikal/horizontal etc bekommen und haben sich nur minimal verbessert und blieben bei weitem die lautesten Lüfter im System, hauptsächlich wegen der Lagergeräusche.

Ich habe sie ja relativ bald nach dem Erscheinen gekauft, vielleicht ist es inzwischen besser. Aber ich würde mich nicht trauen, nochmal so viel Geld hinzulegen, um das zu testen. Denn selbst wenn sie etwas besser wären, wären sie nicht diese Summe Wert mMn.
 
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Wenn es um 120mm-Lüfter (ich weiß, eigentlich OT... ;-D ) geht, welche würdet ihr bei angenehmer Lautstärke als "stärker" (soll heißen: sie sollen auch durch die Rippen eines Morpheus pusten können, ohne zur Turbine zu werden) einschätzen: Parvum Systems 1.0 (soweit ich sehe WingBoost 2 unter anderem Namen) oder Phanteks 120SP? Noiseblocker und Silent Wings blieben dieses mal außen vor (Loops sind bei einem Morpheus meiner Erfahrung nach entweder schwach, wenn man auch durch die Rippen pusten will, oder man muss sie so hoch drehen lassen, dass sie brummen - BlackSilent ist irgendwie reine Glückssache und gefühlt jeder dritte ein Montagsmodell - Silent Wings kommen durch den Morpheus nur so richtig mit Drehzahlen über 1000rpm, das ist dann weder silent noch das Geld wert).

Die zwei genannten Lüfter sind für mich sehr leicht zu beschaffen, von daher wäre ich doch sehr glücklich, wenn einer der Kandidaten passen würde. Die Parvum wären toll, weil es sie in ganz weiß gibt, als Kontrast zum Morpheus, aber nach meinen Erfahrungen mit Alpenföhn-Lüftern verspreche ich mir nicht viel davon, außer Parvum hat das Lager ausgetauscht.

Noch viel mehr OT: reicht bei einer Karte eine Front- und Backplate, um ein Biegen wegen des Gewichts des Morpheus+Lüfter zu verhindern? Das wäre der einzige Punkt, den ich nicht wieder in den Ausgangszustand (RMA) zurückbringen könnte. Die Frontplate muss man halt lange, lange putzen um zu verstecken, dass da lauter Kühlerchen drauf waren.

Sorry für viel OT, aber da ich weiß, dass hier Leute reinschauen, die so ziemlich alles beantworten können, dachte ich mir, ich bin mal faul und mache nicht extra 3 Threads auf...
 
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Zu den Parvuums finde ich nichts, aber Wingboost waren noch nie sonderlich gut. eLoops sind eigentlich perfekt für einen Kühler ala Morpheus, aufgrund der flachen kennlinie beim druck (druckstabilität). Die kleinen Phanteks MP haben bei mir sehr grbrummt, die SP wären ein versuch Wert, sonst halt NF-F12 oder P12. Mit den A12 steht bald ein interessante Produkt in den Startlöchern, hat ein wenig was vom Gentle Typhoon.

Edit: Wenn du eine gute Lüftersteuerung hast wären die Susurro klasse. Gute Leistung und laufen bereits bei ~2V an (350rpm) (gibts auch als drehzahlreduzierte air razor von lc...aber die kenne ich nicht)
 
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Ach verdammt, wollte das gerade noch ändern aber die sind schon auf dem Weg. Ich glaube Parvum hat da nichts geändert - die haben zwar gute Rezensionen, jedoch haben die WingBoost das auch und die Kandidaten, die ich von denen hatte, waren nie besonders....

eLoops haben beim Morpheus das Problem, das die Kühlung des Kühlkörpers perfekt ist, da ich den jedoch an einer EVGA anbringe und deren Frontplate drauflasse (mit ein paar Kühlkörperchen versehen), muss auch noch genug dort an der Karte ankommen, damit die VRM-Temps etc nicht explodieren. Dazu müsste man die Loops wie gesagt aber doch relativ hochschrauben - und im Gegensatz zu den meisten, jedenfalls so wie ich das bisher gelesen habe, finde ich die Geräuschcharakteristik der Loops auf höheren Drehzahlen doch schon unangenehm.

Mein großer Phanteks MP ist genial, jedoch kann das in der kleinen Variante ja ganz anders aussehen. Mal hoffen, dass die kleineren SP ähnliche Charakteristiken aufweisen wie die 140er, dann wären sie ideal - jedoch ist der unterschied zwischen 120/140 ja oft extrem.

Ich hoffe mal auf die SP, setze wenig Hoffnung in die Parvum (trotz der guten Rezensionen) - vielleicht werde ich ja positiv überrascht - und ansonsten werde ich mich mal nach deinen Tips umschauen. Die Noctua (bis auf das noch nicht erschienene Modell) sind mir natürlich bekannt. Neben dem Problem, dass diese an einem schwarzen Morpheus wirklich schlimm aussehen würden (und die Industrial scheiden auch aus) muss ich sagen, dass ich die Geräuschkulisse der Noctua nicht unbedingt so fantastisch finde wie viele andere. Ich merke einen deutlichen Unterschied, wenn keine Noctua im Rechner laufen, weil deren Grund-"Brummen" irgendwie heraussticht.

Ich werde auch die neuen Fractal (X2 GP) in 120 sowie 140 testen.
 
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Ob EVGA oder nicht ist ja egal, die mangelhafte Kühlung entsteht ja nich durch die Karte an sich, sondern durch das mangelhafte Konzept des ACX 3.0, welches du durch den Moprheus ja eh beseitigst
 
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