AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

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AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

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AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

Man dürfte davon ausgehen, das "Man trenne sich in beidseitigem Einvernehmen, heißt es bei AMD." wohl eher einen gezwungenen Rücktritt beschreibt. Allerdings verstehe ich nicht recht, wieso man jemanden "raus wirft" der seine Arbeit ja eigentlich vernünftig erledigt hat. Schließlich hat er den Karren doch aus dem Dreck gezogen!?
 
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

Kann es sein, dass die Bilder vertauscht worden sind ;D
 
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

Naja, muss nicht zwingend einen gezwungenen Rücktritt bedeuten.
Aber kann natürlich sein. Ich vermute, dass die Erklärung (es braucht einen neuen CEO, um AMD weiterzubringen), wohl relativ treffend sein wird.

Es gibt CEOs, die sind spezialisiert auf Krisenbewältigung, sind also Restrukturierer. Andere wiederum werden geholt, wenn man stark wachsen will. Da hat jeder so seine Stärken (und auch Schwächen). Ein Wechsel kann m. E. durchaus mit dieser Überlegung zu tun haben.

Grüsse,
Deimos
 
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

Kann es sein, dass die Bilder vertauscht worden sind ;D

Nein, der alte Chef war der, der jünger aussieht.

@Thema
So ganz ohne Reibereien ist er bestimmt nicht gegangen (worden), sonst hätte man doch erst den Nachfolger gesucht, oder? Könnte mir vorstellen, dass da einer auf den Tisch geklopft hat, nachdem Intel jetzt mit Sandy Bridge, einer AMD Idee, zuerst auf den Markt gekommen ist.

/edit
Mehrere Quellen behaupten Meyer mußte gehen, weil er den ultramobilen Bereich (Smartphones usw) unterschätzt und deswegen völlig außer Acht gelassen hat.

Wenn man bedenkt das AMD vor 3 Jahren echte Probleme auch auf allen anderen Märkten hatte, und diese unter anderem dank Meyer relativ gut überstanden wurden, halte ich so eine überhastete (jedenfalls wirkt es so) Reaktion für äußerst undankbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Jetzt geht es mit AMD gegen den Baum. Es wurde schon vielfach spekuliert, dass jetzt AMD ausgeschlachtet werden soll. Ich halte das für gut möglich, denn:

1. Seifert hat den Niedergang von Qimonda mit zu verantworten. Er weiß also, wie man ein Unternehmen in die Pleite führt.

2. Meyer hat eine langjährige Bindung an AMD und ist Ingenieur, also Fachmann. Er weiß, was möglich ist. Ein BWLer, erst recht ein Pleitegeier, KANN das nicht wissen.

3. Dass Meyer die Entwicklung bei ultramobilen CPUs verschlafen hat, ist möglich, aber dank Fusion hat er die Scharte mehr als ausgewetzt. Die vielen auf der CES ausgestellten Geräte mit Fusion sprechen eine deutliche Sprache.

Wenn wir alle Fakten auf den Tisch legen, dann haben wir einen AMD-Mann, der gegen einen "Streuner" ohne Unternehmensloyalität ausgetauscht wurde. Seifert wird die Zukunft von AMD niemals so sehr am Herzen liegen wie Meyer. Stattdessen wird er - wie alle seelenlosen BWLer - Kosten um jeden Preis senken, den Shareholder Value um jeden Preis erhöhen, und nach der zu erwartenden Pleite des Unternehmens die Sahnestücke meistbietend verkaufen.

(Das haben wir so ähnlich schon bei HP gesehen, wo Carly Fiorina und nach ihr Mark Hurd den Karren gut gegen die Wand gefahren haben. Wieviele Leute hatte Hurd entlassen? Über 15.000? Und dann noch fett Boni und einen goldenen Handschlag bekommen?)
 
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

7upMan der Wirtschaftsexperte?

Woher kommt den Qimonda? Woher kommt Infineon?
Warum hat Dirk Meyer Thomas Seifert zu AMD geholt?
Thomas Seifert soll übergangsweise das Geschäft übernehmen bis Ersatz gefunden ist.

Thomas Seifert hatte auch Erfolge.
Ich will hier keinen verteidigen, ich sehe nur nach eigener Recherche, dass du dir was zusammenstellst, dies aber nicht der Realität entspricht. Zudem hast du zu 100% nicht einmal einen Einblick in die Firmen von 0, 0000001%. So wie ich auch.
 
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@Arneb: Warum soll Meyer Seifert ins Unternehmen geholt haben? Glaubst Du, der Vorstand, der Verwaltungsrat oder der Aufsichtsrat hätten nichts zu sagen gehabt? Es sollen auch schon Entscheidungen gegen den expliziten Willen des CEO getroffen worden sein. Man spricht in solchen Fällen von einem Machtkampf. Bei VW hatten wir das doch erst...

Außerdem: Warten wir noch ein paar Monate ab. Ob Seifert wirklich ein Interims-Chef bleibt oder sein vertrag irgendwann aufgestockt wird (mitsamt saftigen Boni, weil er ja zwischendurch die Früchte von Meyers Arbeit ernten durfte), werden wir sehen. Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass Meyers Weggang/Rausschmiss AMD langfristig schaden wird. Willst Du dagegen wetten?
 
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@7upMan : Na schon wieder fröhliches BWL'er bashing :)

Mit deinen Aussagen über BWL'er ist es klar das du keine Ahnung hast wie einer tickt handelt oder warum seine Entscheidungen so getroffen wurden.

Ein Unternehmen leiten ist ein Risiko , auch das best geführteste Unternehmen kann zu grunde gehen , wenn der Markt zuviele Anbieter hat, die sich International kaputt machen. Das ist auch der Grund warum viele Speicherchiphersteller wie Qimonda zugrunde gegangen sind.

Damals gab es noch Weltweit 1000 Hersteller mit einer gigantischen Produktion , diese ist deutlich zurück gegangen , weil einfach eine gigantische Menge pleite gegangen ist und somit der Markt konsolidiert wurde. Unternehmen musste den Bereich ausgrenzen oder liquidieren. Das hat Infinion auch gemacht. Qimonda war ein Unternehmen mit praktisch keinen eigenen Mittel und einem Markt der für Qualitätsprodukte nur Discountpreise zu lies. Dazu kamen das man teure Anlagen hatte die nicht gebraucht wurden , diese aber wurde man nicht los. Etc pp.

Nicht jeder ist ein Controller und guckt akribisch auf die Kosten aber das ist es leider was einen am laufen hält . Produkte die zu einem bestimmten Preis Nachfragst um darauf einen bestimmen Nutzen zu erhoffen. Das Unternehmen muss versuchen dieses Produkt herzustellen um dein Bedürfnis zu befriedigen und muss sich im klaren sein das du ein möglichst geringen Preis zahlen willst , den du auch bekommst ,weil zuviele einfach zuviel auf Lager haben und du Entscheidest mit deinem Kaufverhalten ( du nicht allein aber der einzelne in seiner Grundgesamtheit) , das einige Unternehmen bleiben und manche verschwinden , weil sie dein Bedürfnis mit dem Preis den du zufrieden bist bieten können. Du kaust bei denen nicht darum gehen die Pleite. Qimoda hat nicht auf die Kosten geachtet also hast du ( und alle anderen direkt oder indirekt ) durch Kaufverweigerung des teuren Produktes , weil andere es billiger konnten , die Pleite von denen herbeigerufen.

Ein Manager kann nur planen und versuchen die Kosten zu senken , damit er den scheiß das sein Unternehmen produziert auch los wird. Deßhalb ist es wichtig die Kosten zu senken um jeden Preis , weil man sonst Pleite geht und wenn es soweit ist schreit man nach den Herzlosen kalten BWL'er wie ich einer bin um das Unternehmen zu retten indem man die Kosten senkt. Die du nicht bereit bist zu zahlen.

Sinnloses BWL'er bashing ohne ein Plan zu haben , ist Fatal.:daumen2:
 
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So zu dem Typen jetzt selber , wen er gehen will das las ihn ziehen. Das Unternehmen ist Organisiert , strategische Entscheidungen müssen ja nicht jetzt gefällt werden. Man hat ja immer ein 5 Jahresplan. Operativ und in der Forschung hätte er eh nichts machen können.

Daher sehen ich das ganz gelassen. Es gibt genug Leute die genug Sachverstand haben um das Unternehmen zu führen und ich würde gern sehen das , dass einer mit neuen Ideen ist und am besten ein Wirtschaftsingeneur ist. Da in diesem Bereich es sehr wichtig ist das man sich mit der operativen Arbeit und der Forschung sehr gut auskennt. Bei einem Auto ist das unwichtig , da sagt man Design gefällt mir- brauche mehr Motorleistung mit weniger verbrauch zauber mir was hin.
 
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@ 7upMan - (Hatte Infineon nicht auch Probleme) war der Herr Seiffert auch schon da am fuhrwerken*?
So zumindest die Usernews.*

Hoffentlich läuft der Laden wie geschmiert mit Herrn Seiffert:)
Sowohl zum erhalt der Arbeitsplätze, als auch für den erhalt des Konkurrenzkampfes.

Zitate die zu Angriffen führen bitte unterlassen oder per PM.
Danke & Gruß an alle die wissen wann das "Killerspiel" ausgeschaltet ist!
 
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7upMan
Seifert ist seit Okt. 2009 bei AMD. Natürlich hat da Dirk Meyer mitgesprochen. Du stellst hier aber Behauptungen auf und sagst auch noch das dies Fakten wären. Zumal der eine von dir als angegebene Fakt Seifert nur eine Übergangslösung ist. Wie soll das zu deiner Prophezeiung passen. Zudem unterstellst du Seifert, obwohl du keine Ahnung darüber hast, dass er AMD in den Ruin treiben will, weil du ein BWL`er Trauma hast.
Dieses AMD in den Ruin treiben durch Seifert erklärst du damit, dass Seifert Schuld an Qimondas Insolvenz sei. Dabei hast du keine Ahnung darüber woher überhaupt Qimonda kommt. Wenn hier einer wirklich im Falle von Qimonda den Ruin eingeleitet hat, dann war das Siemens. Siemens hatte doch Infineon abgespaltet. Dann wurde Qimonda von Infineon abgespaltet. Aber du weißt natürlich das nur allein Seifert daran schuld sein soll an der Insolvenz, ohne Ahnung darüber zu haben was da so gelaufen ist. Auch ich habe wenig bis Null Ahnung darüber. Allerdings erzähle ich auch nicht solch eine Geschichte die nur auf Unterstellungen aufgebaut ist und gleichzeitig praktisch nur deine Phantasie widerspiegelt die den Bezug zur Realität vermissen lässt.
 
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Wenn wir alle Fakten auf den Tisch legen, dann haben wir einen AMD-Mann, der gegen einen "Streuner" ohne Unternehmensloyalität ausgetauscht wurde. Seifert wird die Zukunft von AMD niemals so sehr am Herzen liegen wie Meyer. Stattdessen wird er - wie alle seelenlosen BWLer - Kosten um jeden Preis senken, den Shareholder Value um jeden Preis erhöhen, und nach der zu erwartenden Pleite des Unternehmens die Sahnestücke meistbietend verkaufen.

Da du offenbar schon keine Ahnung von Shareholder Value hast und auf Grund von schlechten Beispielen gleich eine ganze Berufssparte verteufelst, kann ich dir einen guten Rat geben: Behalt solche Aussagen einfach nur für dich; läuft auf der gleichen (überaus dümmlichen) Schiene wie die ganzen Fanboys.

Zum einen ist Seifert nur Interimschef. Du musst schon sehr viel in AMDs Pressemitteilung hineininterpretieren, um was anderes zu lesen.

Zum anderen: Warum sollte ein BWLer nicht wissen können, was gut für ein Unternehmen ist? Glaubst du ernsthaft, Seifert hat keinen blassen Schimmer von der Industrie und wirft als Interimschef gleich alle strategischen Pläne über Bord?

Es gibt auch genug Fälle, wo viele sog. Fachleute eine Firma in den Untergang geführt haben, gerade WEIL sie keine Ahnung von BWL hatten. Erkennst du, wie einfach sich deine Argumentation umdrehen liesse?

Was du hier betreibst, ist reine Polemik und nichts weiter. Die wahren Gründe für diesen Wechsel sind vermutlich deutlich komplexer, als dass sie sich hier ausführlich darlegen lassen.
Hinzu kommt, dass vermutlich keiner hier Interna kennt, womit ein so abschliessendes Urteil wie du es triffts ohnehin nicht möglich ist.

Grüsse,
Deimos

EDIT: Danke TAZ, habs korrigiert
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

Zum einen ist Meyer nur Interimschef. Du musst schon sehr viel in AMDs Pressemitteilung hineininterpretieren, um was anderes zu lesen.

Du meinst Seifert, nicht Meyer.

btw: Gibt genug BWLer die den Karren an die Wand gefahren haben...
Und Heuschrecken dürften auch in der Mehrheit BWLer sein...

Schwarze Schafe findest du überall, in manchen Bereichen aber eben mehr.
 
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

Du meinst Seifert, nicht Meyer.

btw: Gibt genug BWLer die den Karren an die Wand gefahren haben...
Und Heuschrecken dürften auch in der Mehrheit BWLer sein...

Schwarze Schafe findest du überall, in manchen Bereichen aber eben mehr.

Kann mich dem nur anschließen. Ich finde es faszinierend, dass jetzt wieder die ganzen Alles-Versteher aus ihren Löchern gekrochen kommen.

Zur Sache: Ich habe idT ein Stück weit ein BWLer-Trauma, seit einer von denen das Unternehmen, bei dem ich gearbeitet habe, aufgekauft hat und dann ausgepresst hat, um den Kaufpreis schnell wieder reinzuholen und Rendite zu erwirtschaften. Überflüssig zu erwähnen, dass das Unternehmen, das etwa 10 Jahre gut am Markt dabei war (logisch, sonst hätte es auch keinen Grund gegeben, es aufzukaufen), innerhalb eines Jahres Pleite gagangen ist. Ich stand also dank eines BWLers auf der Straße.

Ich habe durchaus Ahnung von Rendite, Shareholder Value, Wachstum um jeden Preis und Gewinn vs. Umsatz usw., ich habe das auf die harte Tour lernen müssen. Und ich habe parallel dazu gesehen, wie das auch im Großen (wie eben bei HP) sich wiederholt, nur dass da eben nicht wie in meinem Fall 10 Leute auf der Straße stehen, sondern mal eben 15.000!!!

Ich würde gern Unrecht haben und in 5 Jahren zugeben, dass es AMDs bester Zug war, Meyer zu gehen und den Seifert ranzuholen. Hier hängen sich einige auf, weil die Pressemeldung von Interim spricht, aber ob es dabei bleibt, wissen wir nicht. Meine Meinung ist genauso unbewiesen wie Eure. Was Ihr unterschlagt: Was bedeutet Interim in diesem Fall? Gibt es einen festen Zeitplan? Bis jetzt wird erstmal der Kommitee aufgstellt, das einen Nachfolger sucht, und bis der gefunden ist und seinen Arbeitsvertrag unterschreibt, können schnell mal Jahre ins Land gehen. Ich darf daran erinnern, dass das alles andere als selten ist. Steve Jobs selbst war 4 Jahre lang Interims-CEO.

P.S.: Bevor ich mir sowas wieder anhören darf: Nein, ich betreibe kein sinnloses BWLer-Bashing, aber die aktuellen Ereignisse geben mir recht. Die kranke Fixierung auf Shareholder Value, Wachstum und Rendite ist typische BWLer-Denke und langfristig für niemanden gut, erst recht nicht für die Mitarbeiter.
 
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

So wie ich das gelesen habe hat Seifert ein mehrköpfiges Team um sich die Ihm zuarbeiten, da dürften sicher auch ein Paar Ing. dabei sein.
Schwarzmalern wollten wir nicht und in die Zukunft wollen wir ja auch nicht schauen, meine Glaskugel zeigt zumindest nicht die Zukunft voraus.

Erst mal ist es nicht langfristig angedacht...

Zu Meyer sollte man auch mal die Möglichkeit von persönlichen Gründen nicht außer Acht lassen. Vielleicht hat er gesundheitliche Probleme und möchte sich auf seine Genesung konzentrieren...

So wie alle hier (zumindest scheint das so) meine ich hat Meyer einen guten Job gemacht, weshalb sollte AMD also einen Schnellschuß abfeuern und als Resultat ohne CEO dastehen?
 
AW: AMD: Chef Dirk Meyer verlässt den Chiphersteller

Nur dass die Ausrichtung auf Shareholder Value eben nicht kurz-, sondern langfristig ist und im Endeffekt zum Wohl der Firma und den Mitarbeitern ist. :schief:
Und die Lehre besagt erst recht nicht, dass Shareholder Value um jeden Preis geschaffen werden muss. Ausserdem ist das beileibe nicht der einzige Managementansatz, der gelehrt wird. Nur weil sich gewisse Manager dafür entscheiden, heisst das nicht, dass die BWL einzig und alleine diesem Ansatz dient. Das am Rande.

Zudem: Wenn 70% der Pleite gegangenen Firmen von BWL-Leuten geführt wurden, ist es relativ naheliegend, dass "genug BWLer den Karren an die Wand gefahren haben".

Ich streite ja nicht ab, dass es in der BWL schwarze Schafe gibt. Das ist aber leider nunmal der menschlichen Gier zu "verdanken" und nicht den BWL-Absolventen. Ebensowenig komme ich auf die Idee, Informatiker für Cyberterrorismus oder Systemelektroniker für Kriege (Waffensysteme) zu beschuldigen.

Bezüglich Nachfolgersuche: gut möglich, dass das seine Zeit dauert. 7upMan, ist das Indiz für dich, dass AMD untergeht, nur weil ein studierter BWL-Mann Interims-CEO (und selbst wenn es länger sein sollte) ist? Wenn das wirklich deine Aussage sein soll - und ich interpretiere deine Postings so - bin ich da wirklich nicht deiner Meinung.

Allerdings muss ich - wenn auch ungern ;) - zugeben, dass sich dieser Artikel doch deutlich anders liest, als derjenige auf PCGH.

Du kannst mir aber glauben, dass diese Berichterstattung auch bei einem Wirtschaftsinformatik-Studenten kein gutes Gefühl weckt.

Grüsse,
Deimos
 
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