Phil Spencer war kein heiliger, aber er hatte Ahnung vom Gaming und hatte hier und da ein paar gute Ideen gehabt.
Jetzt kommt GamingAI by Microsoft. Sterbendes Hobby.
InstaCart, Meta Facebook, CoreAI Team. Lebensmittel + Telemetrie + Nutzerdaten + Ki.
Yo, mach halt nen Chef der keinerlei Videospielerfahrung hat rein. Klassisch Microsoft. Geschäft ist Geschäft.
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Gott Sei Dank. Er hat im Grunde nichts abgeliefert. Die Spiele unter seiner Führung sind meist nur Fortsetzungen und neues das besser ist als 08/15 sucht man mit der Lupe.
Das Konzept von Konsolen hat er in 25 Jahren nicht verstanden.
Halo war als Konsolen konzipiert, es muss nicht alles am PC erscheinen.
Also wenn ihr keine Ahnung habt... aber Hauptsache, mal unreflektiert à la Sony-Sektenjünger einen rausgehauen?
Ein zentraler Punkt wird dabei regelmäßig übersehen: Phil Spencer hat nicht eine gesunde Xbox-Marke übernommen, sondern musste jahrelang die Folgen der Entscheidungen aus der Don‑Mattrick‑Ära ausbaden. Die katastrophale Xbox‑One‑Präsentation, der Always‑Online‑Ansatz, Kinect‑Zwang, TV‑Fokus und der Preisaufschlag haben die Marke massiv beschädigt, lange bevor Spencer überhaupt übernehmen konnte.
Die gesamte Xbox‑One‑Generation war dadurch im Grunde ein Reparaturprojekt. Erst mit der Series‑X‑Ära konnte überhaupt wieder aufgebaut werden, und selbst da war der Rückstand gegenüber Sony strukturell, nicht personell.
Aussagen wie „alles nach der 360 war Müll“ oder „Konsole ist tot“ greifen deshalb viel zu kurz und sind ohne Substanz. Die Probleme der letzten Jahre sind komplexer als reine Schwarz‑Weiß‑Narrative.
Auch die neue Führung wird nicht daran gemessen, ob sie seit Jahrzehnten öffentlich in der Gaming‑Szene präsent war, sondern daran, ob sie globale Strukturen modernisieren und stabil führen kann. Genau dafür holt Microsoft erfahrene Managerinnen und Manager wie Asha Sharma. Sarah Bond mag in dem Fall wirklich nicht die beste Wahl gewesen sein. Entscheider sind halt auch nur Menschen.
Kritik an einzelnen Entscheidungen ist völlig legitim, persönliche Abwertungen von Spencer oder Bond (wie gesagt: ich hielt letztere auch nicht für eine gute Wahl) hingegen ersetzen keine Argumente. Beide hatten Stärken und Schwächen, aber sie haben die Sparte nicht „ruiniert“, sondern in einer schwierigen Phase überhaupt erst stabilisiert.
Bevor die Marke beerdigt wird, lohnt sich vielleicht ein Blick darauf, wie sich die neue Führung tatsächlich schlägt. Die Realität ist meistens weniger dramatisch als die oft nicht ernst zu nehmenden Kommentarspalten.
So viel kann ja Phil Spencer auch nicht falsch gemacht haben, wenn man sich die Gaming-Quartalsumsätze von MS mal anschaut, was nicht nur Game Pass zu verdanken ist, sondern auch die Öffnung Richtung Multiplattform. Gerade die Sony-Fanboys, die sich immer so über MS auslassen sind es doch, die Gears, Forza oder bald Halo auf ihrer PS5 zocken und heimlich feiern. Welch Ironie...