AMDs gesamter Marktanteil soll 2011 von 15 auf 25 Prozent steigen

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung zu AMDs gesamter Marktanteil soll 2011 von 15 auf 25 Prozent steigen gefragt.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: AMDs gesamter Marktanteil soll 2011 von 15 auf 25 Prozent steigen
 
Joa klar :lol:. Eine neue CPU Serie für den Subnotebook und Entrylevel Sektor bringt binnen einem Jahr eine Marktanteilsteigeung von 10% für den gesamten Konzern... Mehr als ein frommer Weihnachtswunsch ist das wohl kaum. Fusion ist für den unteren Leistungsbereich im Notebooksegment sicher ein Segen (gegen den Atom), mehr aber auch nicht.
 
Joa klar :lol:. Eine neue CPU Serie für den Subnotebook und Entrylevel Sektor bringt binnen einem Jahr eine Marktanteilsteigeung von 10% für den gesamten Konzern... Mehr als ein frommer Weihnachtswunsch ist das wohl kaum.

Du weißt schon das mittlerweile mehr Notebooks verkauft werden als Desktop-PCs?! Und da die Netbooks ja in letzter Zeit auch einen ordentlichen Aufschwung erfahren haben, denke ich sind die 10% nicht zu hoch gegriffen. Ich würds AMD gönnen, ist ja letzten Endes für uns Verbraucher nur gut, wenn es Wettbewerb gibt.
 
schöne Prognosen, aber es kommt halt nicht immer auf die Technologieführerschaft an;)
Wenns hart auf hart kommt schmeißt Intel nochmal ein wenig mit Geld um sich, die paar Strafen jucken den Konzern doch nicht ;)
Ich glaubs erst wenns Ende 2011 schwarz auf weiß steht.
 
:rollen:
Hat eigentlich jemand die Quelle gelesen?
Da steht 11 auf 15 für Notebooks und 20 auf 25 für alles. Von einer Verdoppelung innerhalb von knapp 2 Jahren träumt AMD vermutlich nichtmal selbst. (und wie diese Zahlen erreicht werden sollen, ist mir irgendwie auch schleierhaft: Zum einen schließt sich die Lücke in Intels Portofolio zwischen Atom und "großen" Chips zusehens, zum anderen wird AMD bis Mitte des Jahres nur die bereits jetzt vorgestellten und afaik von den Herstellern bislang recht missachteten Chips nichts neues für den Notebookmarkt bringen - und in einem halben Jahr den Anteil am gesamten Jahr um knapp 50% zu steigern wäre auch mit einem perfekten Produkt extrem schwierig)
 
Eine Steigerung auf 25% Anteil d. Gesamtmarktes wäre gut, allein schon weil ein Quasi-Monoplist (Intel) nicht gerade der Traum der Kunden, - ob privat oder gewerblich, sein kann. Wünschenswert wäre ein 3ter Wettbewerber auf diesem Markt. By the way - zu welchem Marktsegment zählen eigtl. die Nettops; zu den Netbooks oder zu den Desktop-PCs?
Greetz und schöne Weihnachten!
 
Mein nächster Prozzi wird ein AMD!!!!
Nicht weil ich mit Intel unzufrieden bin, sondern weil AMD meiner Meinung nach die bessere Preispolitik verfolgt.
 
:rollen:
Hat eigentlich jemand die Quelle gelesen?
Da steht 11 auf 15 für Notebooks und 20 auf 25 für alles. Von einer Verdoppelung innerhalb von knapp 2 Jahren träumt AMD vermutlich nichtmal selbst. (und wie diese Zahlen erreicht werden sollen, ist mir irgendwie auch schleierhaft: Zum einen schließt sich die Lücke in Intels Portofolio zwischen Atom und "großen" Chips zusehens, zum anderen wird AMD bis Mitte des Jahres nur die bereits jetzt vorgestellten und afaik von den Herstellern bislang recht missachteten Chips nichts neues für den Notebookmarkt bringen - und in einem halben Jahr den Anteil am gesamten Jahr um knapp 50% zu steigern wäre auch mit einem perfekten Produkt extrem schwierig)


Ein weihnachtliches ditto! :daumen:

Außerdem fragt sich, ob es für AMD überhaupt sinvoll ist, den Marktanteil dermaßen zu erhöhen. Kostenführerschaft haben sie bereits, und fahren damit ganz ordentlich. Technologieführer ist auf die Dauer richtig teuer, zumal es mit einem übermächtigen Konkurrenten wie Intel mittelfristig sowieso kaum möglich ist.
 
ich würde es AMD auch wirklich gönnen da ich auch bisher sehr zufrieden mit ihnen bin...
außerdem steht bei mir nächstes Jahr auch ein Netbook oder ähnliches an wo ich mir ein Produkt aus dem Hause auch gut vorstellen kann ;-)

aber ich glaube nicht so dran das die Zahlen wahr werden...

Schönes Weihnachten allen
 
(und wie diese Zahlen erreicht werden sollen, ist mir irgendwie auch schleierhaft: Zum einen schließt sich die Lücke in Intels Portofolio zwischen Atom und "großen" Chips zusehens, zum anderen wird AMD bis Mitte des Jahres nur die bereits jetzt vorgestellten und afaik von den Herstellern bislang recht missachteten Chips nichts neues für den Notebookmarkt bringen - und in einem halben Jahr den Anteil am gesamten Jahr um knapp 50% zu steigern wäre auch mit einem perfekten Produkt extrem schwierig)

Was hat dieses "Schließen der Lücke" seitens Intel denn damit zu tun? Nur weil Intel ein durchgängig abgestuftes Portfolio hat, macht es keinen Sinn, wenn die Konkurenz dies ebenfalls tut? Sofern die Chips von AMD bei vergleichbaren Kosten und Stromverbrauch mehr Leistung erzielen, dürfte dem Gewinn von Marktanteilen in den entsprechenden Gebieten nichts entgegenstehen. So langsam finden sich bei MediaMarkt und Saturn auch AMD-basierte Systeme, was zumindest in DE schon einen Marktzuwachs für AMD bedeutet.
 
Was hat dieses "Schließen der Lücke" seitens Intel denn damit zu tun? Nur weil Intel ein durchgängig abgestuftes Portfolio hat, macht es keinen Sinn, wenn die Konkurenz dies ebenfalls tut? Sofern die Chips von AMD bei vergleichbaren Kosten und Stromverbrauch mehr Leistung erzielen, dürfte dem Gewinn von Marktanteilen in den entsprechenden Gebieten nichts entgegenstehen. So langsam finden sich bei MediaMarkt und Saturn auch AMD-basierte Systeme, was zumindest in DE schon einen Marktzuwachs für AMD bedeutet.

Nur das AMD Chips nichtmal annähernd soviel Leistung wie die Intel Chips besitzen. Das sieht man doch schon an den 6 kernern von AMD. Jeder etwas größere Intel 4 Kerner macht die sowas von platt!!!!
 
Hm... fraglich ob das zutrifft...

Ich vermutefolgendes Szenario:

1) Fusion wird den ATOM praktisch jeglicher Existenzberechtigung entziehen- nur unwesentlich teurer, CPU doppelt so schnell, GPU mehr als zehn mal so schnell und schneller als ION bei weniger Stromverbrauch als eine ATOM+ ION Kombi...

2) Fusion wird eine Starke Konkurrenz für Intel im gesamten (übrigen) Low-End Bereich, sowohl mobil als auch bei Desktops

3) Solange der Bulldozer nicht auf dem Markt ist wird die Marktsituation für AMD mit dem Start der Sandy Bridge CPUs im Desktopbereich noch bei weitem kritischer als jetzt; selbst die langsamsten Sandy Bridge Quadcores schlagen selbst AMDs Sechskerner meist deutlich

4) Wenn der Bulldozer gut wird kann AMD bis in die obere Mittelklasse eine gute Alternative zu Intel liefern, möglicherweise werden die schnellsten AM3+ Bulldozer sogar schneller als die schnellsten 1155er Sandy Bridge CPUs; in einigen stark multitread optimierten Anwendungen und Benchmarks ist sogar fest damit zu rechnen; möglicherweise kann AMD sogar für einige Monate, zwischen dem AM3+ Start und dem 1356/2011 Start die Desktop Leistungskrone sichern; abgesehen von dieser Übergangsphase wird Intel mittelfristig, mindestens bis zur 2. Bulldozergeneration die Leistungskrone aber behalten

5) Aber wenn der Bulldozer doch nicht so gut wird hat AMD bei Mittelklasse und High-end Desktops ein echtes Problem

6) Im mobilen High-End Bereich kann AMD weiter nichts konkurrenzfähiges liefern, vom Subnotebook bis zum Desktop Replacement; mobile Bulldozer sind nicht angekündigt und Sandy Bridge ist am Ende doch viel schneller als Fusion

Die Frage ist, wie sich dies Punkte jeweils auswirken...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur das AMD Chips nichtmal annähernd soviel Leistung wie die Intel Chips besitzen. Das sieht man doch schon an den 6 kernern von AMD. Jeder etwas größere Intel 4 Kerner macht die sowas von platt!!!!

Der X4 965 ist dem i5 760 quasi ebenbürtig, das AMD Chips "nicht mal annähernd" so schnell seien, stimmt also keineswegs. Klar, wer absolut High-End haben will greift zu Intel, das macht sich dann aber halt auch im Preis bemerkbar. In Spielen haben die i7 keinen großen Vorteil gegenüber den X4/X6, die dicken Intel CPUs lohnen nur zum Benchen oder für Multi-GPU Systeme, alles andere kann ein 1090T problemlos befeuern - und das für nur knapp 200€.
 
Der X4 965 ist dem i5 760 quasi ebenbürtig, das AMD Chips "nicht mal annähernd" so schnell seien, stimmt also keineswegs. Klar, wer absolut High-End haben will greift zu Intel, das macht sich dann aber halt auch im Preis bemerkbar. In Spielen haben die i7 keinen großen Vorteil gegenüber den X4/X6, die dicken Intel CPUs lohnen nur zum Benchen oder für Multi-GPU Systeme, alles andere kann ein 1090T problemlos befeuern - und das für nur knapp 200€.

wenn ich nur spielen will greif ich weder zum großen i7 noch zum x6 also spiele können meiner meinung nach nicht als leistungsindiz für die cpu genommen werden, da die leistung doch stark von der gpu abhängt.
 
By the way - zu welchem Marktsegment zählen eigtl. die Nettops; zu den Netbooks oder zu den Desktop-PCs?
Greetz und schöne Weihnachten!

Man unterscheidet traditionell mobile und stationäre PCs. Nettops weisen keinerlei Gemeinsamkeit mit Laptops auf.


Außerdem fragt sich, ob es für AMD überhaupt sinvoll ist, den Marktanteil dermaßen zu erhöhen. Kostenführerschaft haben sie bereits, und fahren damit ganz ordentlich. Technologieführer ist auf die Dauer richtig teuer, zumal es mit einem übermächtigen Konkurrenten wie Intel mittelfristig sowieso kaum möglich ist.

"mehr verkaufen" ist immer sinnvoll und wenn du dir Bilanzen von AMD oder die Firmengeschichte der letzten Jahre anguckst, dann siehst du, wie verdammt schlecht sie mit ihren Dumpingpreisen Fahren. AMD hat keine Kostenführerschaft, im Gegenteil. Die kostengünstigste CPU am Markt ist mit Abstand der Atom, Platz zwei dürfte zumindest auf Plattformebene an Clarkdale gehen. Die niedrigsten Preise zu machen, wenn man nicht die niedrigsten Kosten hat, führt zu Problemen.
Technologieführerschaft lohnt sich dagegen immer. Im Worst Case nutzt einem ein großer Vorsprung im jetzt nicht viel, weil andere Faktoren die Marktchancen limitieren, aber immerhin hat man dann mehr Luft in die Zukunft, bis man was neues vorstellen MUSS, um den Anschluss zu halten.


Was hat dieses "Schließen der Lücke" seitens Intel denn damit zu tun?

Die mit Abstand beste und imho einzige Möglichkeit, Absatzzahlen schlagartig massiv zu steigern, ist ein überzeugendes und konkurrenzloses Produkt. Ein gutes Beispiel wäre der Atom. Ein gutes bis sehr gutes Produkt, dem ein brauchbares bis gutes Produkt der Konkurrenz gegenübersteht, ist zwar ein Punktsieg - aber es steigert die Absatzzahlen nur langsam. AMD kann die in der News (bzw. deren Quelle - die in der News sind ja eh realitätsfern) versprochenen Zahlen höchstens dann schaffen, wenn sie sich in der bestehdenen Lücke breitmachen, bevor Intel kontert. Das ist aber imho nur noch eine Frage von Monaten. Ein Dual-Core Sandy-Bridge würde sie genau füllen und Intel hat bereits notdürftig versucht, das Loch zu stopfen -> man ist sich dem Problem bewusst und will es beheben (nicht wie zu AthlonXP-Zeiten, als es Intel schlichtweg wurscht war, dass sie nichts passendes für Gamer verkauft haben)
Deswegen: Entweder hat AMD bis Ostern einen Chip in der heutigen 2x2GHz-Klasse mit <25W und <200€ inkl. Grafik (mit genug Reserven in der Gewinnspanne um zum Jahresende auf 150€ Endkundenpreis für CPU+Chipsatz zu sein), oder die Chance ist imho weg.


Ich vermutefolgendes Szenario:

1) Fusion wird den ATOM praktisch jeglicher Existenzberechtigung entziehen- nur unwesentlich teurer, CPU doppelt so schnell, GPU mehr als zehn mal so schnell und schneller als ION bei weniger Stromverbrauch als eine ATOM+ ION Kombi...

Siehe oben: Auch Fusion wird für AMD nicht billiger, als Atom, im Gegenteil. Und die schnellere Grafikeinheit wird der Hauptzielgruppe von Netbooks und Nettops auch egal sein. Bleibt mehr CPU-Leistung pro €, wenn AMD seine Dumpingpreise hält und Intel sich nicht auf einen Preiskampf einlässt (die Reserven hätten sie). In genau diesem Verhältniss standen AMD und Intel den größten Teil des vergangenen Jahrzehnts und es wird keinen raktenhaften Aufstieg für AMD bringen. (aus der aktuellen Lage heraus ist natürlich fast alles ein großer Fortschritt)

4) Wenn der Bulldozer gut wird kann AMD bis in die obere Mittelklasse eine gute Alternative zu Intel liefern, möglicherweise werden die schnellsten AM3+ Bulldozer sogar schneller als die schnellsten 1155er Sandy Bridge CPUs; in einigen stark multitread optimierten Anwendungen und Benchmarks ist sogar fest damit zu rechnen;

Um ganz ehrlich zu sein:
Wenn AMD das nicht schafft, liegen sie bedenklich weit hinter ihren Versprechungen. Die anfänglich geplanten Bulldozermodelle sind keine Budgetkonstruktionen. Das werden mal wieder ziemlich große ziemlich komplexe Chips. Wenn die genauso wie Phenom nur gegen Intels Mittelklasse antreten...
Ich hab die Finanzierung AMDs nie ganz nachvollziehen können, aber irgendwann sehe ich einfach schwarz für die Entwicklung, wenn die laufenden Produkte kein Geld in die Kassen spülen. Und wer an der Entwicklung sparen muss, der ist raus. (es sei denn, Intel verplant sich nochmal so wie mit Netburst - aber das ist wohl eher unwahrscheinlich)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die mit Abstand beste und imho einzige Möglichkeit, Absatzzahlen schlagartig massiv zu steigern, ist ein überzeugendes und konkurrenzloses Produkt. Ein gutes Beispiel wäre der Atom. Ein gutes bis sehr gutes Produkt, dem ein brauchbares bis gutes Produkt der Konkurrenz gegenübersteht, ist zwar ein Punktsieg - aber es steigert die Absatzzahlen nur langsam. AMD kann die in der News (bzw. deren Quelle - die in der News sind ja eh realitätsfern) versprochenen Zahlen höchstens dann schaffen, wenn sie sich in der bestehdenen Lücke breitmachen, bevor Intel kontert. Das ist aber imho nur noch eine Frage von Monaten. Ein Dual-Core Sandy-Bridge würde sie genau füllen und Intel hat bereits notdürftig versucht, das Loch zu stopfen -> man ist sich dem Problem bewusst und will es beheben (nicht wie zu AthlonXP-Zeiten, als es Intel schlichtweg wurscht war, dass sie nichts passendes für Gamer verkauft haben)
Deswegen: Entweder hat AMD bis Ostern einen Chip in der heutigen 2x2GHz-Klasse mit <25W und <200€ inkl. Grafik (mit genug Reserven in der Gewinnspanne um zum Jahresende auf 150€ Endkundenpreis für CPU+Chipsatz zu sein), oder die Chance ist imho weg.

Wie man es nimmt. Denn sollten die Fusion APUs bei ähnlichem Preis den Atoms Leistungsmäßig überlegen sein (wovon auszugehen ist) und gleichzeitig wenig Energie benötigen, besetzen sie automatisch die von dir beschriebene Lücke und zugleich die Leistungsklasse des Atom. Es bleibt abzuwarten, in wie weit SB als Stromsparchip eingesetzt werden kann. Sicherlich wird er mehr Leistung haben als AMDs Fusion-Chips, aber wenn er zugleich mit sehr viel mehr Stromverbrauch auftrumpft, hat er in dieser Leistungsklasse nur wenig bis überhaupt nichts verloren und Intel hat überhaupt keine Lücke geschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Siehe oben: Auch Fusion wird für AMD nicht billiger, als Atom, im Gegenteil. Und die schnellere Grafikeinheit wird der Hauptzielgruppe von Netbooks und Nettops auch egal sein. Bleibt mehr CPU-Leistung pro €, wenn AMD seine Dumpingpreise hält und Intel sich nicht auf einen Preiskampf einlässt (die Reserven hätten sie). In genau diesem Verhältniss standen AMD und Intel den größten Teil des vergangenen Jahrzehnts und es wird keinen raktenhaften Aufstieg für AMD bringen. (aus der aktuellen Lage heraus ist natürlich fast alles ein großer Fortschritt)

Ein Fusion ist schon sehr viel schneller als ein ATOM, auch wenn man nur die CPU betrachtet (~ doppelt bis drei mal pro Kern und Taktrate), dazu sollen die billigsten Fusions deutlich unter 100€ kosten- selbst wenn Intel die ATOMs verschenkt- niemand wird ein ATOM Netbook für 250€ kaufen wenn er ein drei mal so schnelles Fusion Modell für 300€ bekommt...

Wie wirtschaftlich der Preis für AMD ist ist freilich fraglich und das die Produktion des ATOM wohl billiger ist als die Produktion der Fusions ist auch klar aber das hat nichts mit dem Marktanteil zu tun

Das einzige was Intel den Fusions wirklich relativ kurzfristig entgegensetzen könnte (vor allem im Netbookbereich) wären stark beschnittene ULV Sandy Bridge dual (oder sogar singel) Core Modellle; die dürften dann aber wiederum in der Produktion teurer sein womit Intel seinerseits mit Dumpingpreisen arbeiten müsste um eine echte Konkurrenz für die Ontarios zu liefern

Desweiteren kann man eine GPU bekanntlich nicht nur für Spiele einsetzen; und ich denke durchaus, dass viele Netbooknutzer gerne mit ihren Netbooks spielen würden wenn sie nur könnten; wenn jetzt halbwegs spieletaugliche Fusion Geräte zu einem vergleichbaren Preis wie nicht spieletaugliche ATOM Geräte auftauchen werden viele zu ersteren greifen

Um ganz ehrlich zu sein:
Wenn AMD das nicht schafft, liegen sie bedenklich weit hinter ihren Versprechungen. Die anfänglich geplanten Bulldozermodelle sind keine Budgetkonstruktionen. Das werden mal wieder ziemlich große ziemlich komplexe Chips. Wenn die genauso wie Phenom nur gegen Intels Mittelklasse antreten...

Das mag zwar stimmen... aber 4 Bulldozer Module gegen 8 Sandy Bridge HT-Kerne... da ist wohl klar, wer den kürzeren zieht...

Allerdings kann AMD doch sehr wahrscheilich relativ zu Intel einiges an Boden gut machen, wenn man das Verhältnis betrachtet; aktuell bewegen sich die schnellsten AMD CPUs gerade mal auf Augenhöhe mit Intels Mittelklasse Quadcores auf der 1155er Plattform im 200€ Bereich; Bulldozer könnte das in Richtung der oberen Mittelklasse Sandy Bridge Sechskerner für die 1356/2011 Plattform im 300€ Bereich verschieben was doch ein deutlicher Fortschritt wäre
 
Zurück