13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Und es wird noch schlimmer
https://m.heise.de/newsticker/meldung/Porsche-Mehr-PS-kuenftig-als-DLC-nachladen-3905572.html
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Einfach nur Warnhinweise auf die Packung zu drucken oder eine Altersbegrenzung dafür festzulegen reicht mMn. nicht aus, aber irgendwo muss man ja anfangen. [...] Genau so wenig glaube ich daran, dass Mikrotransaktionen per Gesetz verboten werden. Eher wird es einige Auflagen geben und eine Kennzeichnungspflicht. Mehr darf man glaube ich nicht erwarten.
Richtig. Und das ist auch gut so. Ich glaube nicht, dass der "Verbotshammer" hier der richtige Ansatz ist. Anhand ähnlicher Einzelfälle könnte man Alkohol, Zigaretten, Autofahren, Spielkasinos oder Pokemonkarten verbieten.

Letzendlich ist der Mensch 19 Jahre alt. Das ist ein Alter, in dem man nicht mehr per Gesetz vor allem geschützt werden kann oder muss. In diesem Alter sollte man seine persöhlichen Schwächen kennen und damit umgehen können.

Eine Altersbeschränkung für Glückspiel ist wünschenswert. Das hätte hier aber nicht geholfen.
Raserei als DLC? :lol:
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Ich arbeite in einer Psychiatrie und hatte schon ein paar Jugendliche, die die KK Kohle ihrer Eltern verprasst haben. Jeweils 5-10k Euro in CS:GO oder FIFA UT. Man glaubt gar nicht wie schnell das geht, wenn es nur ein paar Euro hier, ein paar Euro da sind. Klar neigt nicht jeder dazu, aber es hat einen Grund warum Glückspiel kontrolliert gehört. Menschen neigen allgemein zu Süchten, wenn sie Geld kosten, kann das bitter enden.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

13500$ muss man aber auch erst mal haben um die für so einen Müll auszugeben.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

13500$ muss man aber auch erst mal haben um die für so einen Müll auszugeben.
Woher das Geld kommt ist immer eine interessante Frage. Leider steht im Artikel nicht in welchem Zeitraum die Summe ausgegeben wurde.
Aber was andere lassen so im laufe der Jahre in Rauch aufgehen oder sich durch die Nase ziehen lassen... :-_-:

Ich hoffe das Tests in Zukunft noch mehr darauf eingehen und warnen.
Das in Vollpreistitel noch P2W Mechaniken verbaut werden ist sowieso völlig daneben.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Ich hab da null mitleid. Erst denken dann handeln. Wer's nicht kann lernts eben auf die andere Weise. Und wenn es das Geld der Eltern war, tja dann lernen die eben daraus das sie ihrem fratz besser was gelernt hätten.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Die ganze Diskussion um die Microtransaktionen nervt mich nur noch. Wenn ich zum Mc Doof gehe und mir 5 Burger einbilde, sie mir kaufe und nach dem 3ten feststelle das ich nicht mehr kann und das dumm war, wer schreit dann da nach regulierung? Die beschließen dann wegen mir (zum Schutz vor überfettung oder des Geldes oder vor Blähungen oder auch weil's einfach nur dumm ist) das jeder nur noch maximal 3 Burger in der Woche kaufen darf. DANN wird das Geschrei groß weil am Dienstag und Donnerstag das Kontingent aufgebraucht ist und am Wochenende kein Burger mehr (zb nach der Sauftour) drin ist. Und ist das jetzt nicht ungerecht das ich mir 5 Burger kaufen kann und andere selber kochen müssen? Ist ja schon fast wie im echten Leben...
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Die ganze Diskussion um die Microtransaktionen nervt mich nur noch. Wenn ich zum Mc Doof gehe und mir 5 Burger einbilde, sie mir kaufe und nach dem 3ten feststelle das ich nicht mehr kann und das dumm war, wer schreit dann da nach regulierung? Die beschließen dann wegen mir (zum Schutz vor überfettung oder des Geldes oder vor Blähungen oder auch weil's einfach nur dumm ist) das jeder nur noch maximal 3 Burger in der Woche kaufen darf. DANN wird das Geschrei groß weil am Dienstag und Donnerstag das Kontingent aufgebraucht ist und am Wochenende kein Burger mehr (zb nach der Sauftour) drin ist. Und ist das jetzt nicht ungerecht das ich mir 5 Burger kaufen kann und andere selber kochen müssen? Ist ja schon fast wie im echten Leben...

und wass hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Die ganze Diskussion um die Microtransaktionen nervt mich nur noch. Wenn ich zum Mc Doof gehe und mir 5 Burger einbilde, sie mir kaufe und nach dem 3ten feststelle das ich nicht mehr kann und das dumm war, wer schreit dann da nach regulierung? Die beschließen dann wegen mir (zum Schutz vor überfettung oder des Geldes oder vor Blähungen oder auch weil's einfach nur dumm ist) das jeder nur noch maximal 3 Burger in der Woche kaufen darf. DANN wird das Geschrei groß weil am Dienstag und Donnerstag das Kontingent aufgebraucht ist und am Wochenende kein Burger mehr (zb nach der Sauftour) drin ist. Und ist das jetzt nicht ungerecht das ich mir 5 Burger kaufen kann und andere selber kochen müssen? Ist ja schon fast wie im echten Leben...
wow, eine schlechtere Parallelle habe ich noch nicht gelesen.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Ich hab da null mitleid. Erst denken dann handeln. Wer's nicht kann lernts eben auf die andere Weise. Und wenn es das Geld der Eltern war, tja dann lernen die eben daraus das sie ihrem fratz besser was gelernt hätten.
Artikel nicht gelesen/verstanden? In dem Brief ging es doch überhaupt nicht um Mitleid oder ähnliches, er wollte lediglich die Entwickler und auch andere Spieler im Internet zu dem Thema sensibilisieren. Suchtverhalten ist btw. auch nichts, was man „lernt“, es ist eine Krankheit.
Deine Eltern hätten dir evtl. bessere Kenntnisse unserer Sprache lehren sollen.
Was genau der Burgervergleich nun hiermit zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht ganz.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Das beste wäre ja, wenn alle diesen Mist konsequent boykottieren würden, so dass es den Publishern finanziell richtig weh tun würde und es für sie wieder profitabler wird, Spiele ohne Mikrotransaktionen zu bringen.
Das ist der einzige Hebel, mit dem man diesem Mist ein Ende bereiten könnte, aber das wird natürlich nie passieren.

Glaub ich auch.

Was ist dann unser Fazit ?

Resignieren ?
Zuschauen wie Süchtige(kranke) fertig gemacht werden ? Wie der Spielspaß aus einer Dauerwerbesendung besteht ?

Vielleicht sensibilisieren und aufmerksamer sein. Auch bei seinem Verhalten in anderen Spielen usw. .
2 Mal drüber nachdenken, was man macht und was man durch Käufe unterstützt/fördert.
Evtl. auch in Foren mal hier und da Denkhinweise streuen. Auch mal Kritik äußern, auch wenn's "uncool" ist.
Die kleinen Dinge mögen evtl. erst einmal nicht groß wirken.

Vielleicht auf die Dauer aber dann doch.

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Vielleicht kann man einige zum Umdenken verleiten, oder von unüberlegten Handlungen(unkontrollierte Käufe) abhalten.
Jedes kleine Bisschen, ist ein Gutes.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Glaub ich auch. Was ist dann unser Fazit ?

Also, nachdem ich die Meldung vom Wertverlust bei EA gesehen habe, habe ich für mich gedacht - Abstimmung mit dem Geldbeutel funktioniernt.

Und wenn der Wertverlust nur daher rührt, dass die Investoren von den vorübergehend gestrichenen Microtransaktionen enttäuscht sind.

Schließlich war auch die vorübergehende Entfernung ein Verdienst derer, die entsprechende Rückmeldungen gegeben haben.

Gleichzeitig: Viel Hoffnung auf "vernünftiges" oder "klassisches" Onlinegameplay bei neuen Titeln habe ich nicht.

Bei welchem aktuellen (FPS) Game kann man denn noch selbst Server hosten?

Für mich stellt es sich so dar, dass die Publisher alles ind er Hand behalten wollen um auch ja keine Kröte zu verschenken. Schade.

Grüße

phila
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Woher das Geld kommt ist immer eine interessante Frage. Leider steht im Artikel nicht in welchem Zeitraum die Summe ausgegeben wurde.
Laut Heise.de hatte er zeitweise 2 Nebenjobs und hat deswegen fast die High School geschmissen. Auch die Versuche seiner Eltern durch kappen der Internetverbindung das spielen zu verhindern hast er umgangen.
Suchtig nach Ingame-Kaufen: Mikrotransaktionen konnen ein Leben zerstoren |
heise online
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Also, nachdem ich die Meldung vom Wertverlust bei EA gesehen habe, habe ich für mich gedacht - Abstimmung mit dem Geldbeutel funktioniernt.

Und wenn der Wertverlust nur daher rührt, dass die Investoren von den vorübergehend gestrichenen Microtransaktionen enttäuscht sind.

Schließlich war auch die vorübergehende Entfernung ein Verdienst derer, die entsprechende Rückmeldungen gegeben haben.

Gleichzeitig: Viel Hoffnung auf "vernünftiges" oder "klassisches" Onlinegameplay bei neuen Titeln habe ich nicht.

Bei welchem aktuellen (FPS) Game kann man denn noch selbst Server hosten?

Für mich stellt es sich so dar, dass die Publisher alles ind er Hand behalten wollen um auch ja keine Kröte zu verschenken. Schade.

Grüße

phila

Abstimmung mit dem Geldbeutel funktioniert solange bis die EU etwas subventioniert. So wie Kohle und Atomkraft oder Milch.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

Das Problem ist, dass Publisher und Entwickler die Anfälligkeit für Glücksspiel und deren Sucht ausnutzen. Zwar mögen Microtransaktionen per Definition kein Glückspiel sein, dennoch wird hier auf ein Suchtfördernes Prinzip gesetzt.
Ich bin froh um den Aufschrei den EA gerade erzeugt hat und hoffe inständig, dass unsere Politik Microtransaktionen und Lootboxen anfägt zu regulieren. Denn, auch wenn es kein Glücksspiel ist, ist es nah dran.
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler


Du kannst das Auto auch mit der Vollasstattung zum Vollpreis kaufen.
Dann gibt's nix mehr zum Freischalten, ausser optimierungen die beim Kauf noch nicht zur verfügung standen, ausgetestet wurden oder ganz einfach nicht bekannt waren.
Wenn du aber beim Porsche sparen willst/muss, dann nimmst Du eben die billigere Version und schaltest Dir die extras frei wenn Du sie brauchst. Finde ich jetzt nicht wirklich was negatives dran..


Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel: "Zwar können viele PKW bereits jetzt nachträglich um Funktionen ergänzt werden, dazu ist aber noch ein Werkstattbesuch nötig, bei dem Techniker die gewünschten Updates freischalten."

Ist es also aus deiner Sicht besser immer in die Werkstatt zu müssen, oder das direkt selbst ohne Termin und Wartezeiten erledigen zu können?



Was mach für dich dieses Angebot "schlimmer" als Mikrotransaktionen und wie kommst Du zu der Verbindung?
Kann das irgendwie nicht so recht nachvollziehen...
 
AW: 13.500 USD für Mikrotransaktionen verprasst: Offener Brief an Entwickler

An Beispielen wie diesen sieht man doch mittlerweile wie krank dieses "Endlos-Kassieren auch nach dem Spiel-Kauf"-System ist.
 
Zurück