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1000€ Sounderlebnis für kleines Büro

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Wow. Ich hab mir das wirklich einfach vorgestellt. Background ist, dass ich aus taktischen Gründen im August 1000€ ausgeben muss und das endlich in geilen Klang am PC investieren will. Erster Grund: Videobearbeitung, ich brauche es für einen Auftrag. Aber: Als Musikverrückter will ich ENDLICH tollen, voluminösen Klang haben, vor allem jetzt wo ich FLAC entdeckt habe. Und natürlich darf es auch beim Zocken (CoD Warzone, Project Cars 2 und..... Stronghold Crusader HD :ugly:) endlich scheppern.

Also dachte ich mir: Ja geil, such dir was mit fettem Sound, ich glaube ein 5.1 System wäre besser als mein 15 Jahre altes Aldi-2.1 (schiele schon lange auf das Teufel Ultima 20 Surround 5.1 Set) und dazu dann noch ne geile Soundkarte. Yes, Erfolgsrezept. :daumen:

Daraufhin folgende Ernüchterung: "Wie da sind keine Kabel dabei? Hä, welche Soundkarte hat denn jetzt genügend Anschlüsse? Bei meinen Platzverhältnissen würde sich vielleicht ein Nahf.. ein Nahfeldmonitor mehr lohnen? Ich will doch kein Logitech XY für 300€!! UND WAS IST DIESER AC RECIEVER JETZT SCHON WIEDER"

Tja, dumm gelaufen. Großartig schlauer bin ich nicht geworden. Man sagt der Menschheit zwar keine Schwarmintelligenz nach, aber ihr habt mich noch nie enttäuscht! :cool: Folgender Auftrag:

1000€ Budget - Gesucht ist Boom-Bang-Sound für (Videoediting,) Gaming und Musikgenuss, sehr gerne zusätzlich eine interne SoKa (FAQ sei Dank gehöre ich nun zur gebildeten Unterschicht). Ob es 5.1 sein muss weiß ich nicht, hielt ich für das Beste beim Zocken, einfach fürs Raumgefühl. Bin für Vorschläge offen, aber Schwarz muss es sein!

Das ist mein Arbeits-/Gamingzimmer. Nicht davon irritieren lassen, dass die Handycam die Farben so hart komprimiert, dass der graue Boden einfach orange und die linke Wand grünstichtig ist... und der grüne Vorhang teilweise rot... the ************? :hmm:

office.jpeg

Der Tisch wird demnächst durch einen größeren ersetzt. Damit steht mir im gesamten Arbeitsbereich eine Breite von 140cm und 80cm Tiefe zur Verfügung, 25cm Abstand von der weißen Wand einzuhalten ist also kein Problem. Von der Wand hinter mir gemessen bis zur hinteren Tischkante vor mir habe ich maximal 2,4m zur Verfügung. Ich selbst befinde mich dabei ziemlich mittig, habe also zu den vorderen und hinteren Lautsprechern 1 - 1,2m Abstand. Zieht man dann den 1/4m Abstand zur hinteren Wand ab, sind es schon nur noch 0,75 - 1m Abstand, die hinter mir zur Verfügung stehen. Die kleinen Tische mit dem Drucker und dem Gimbal kann ich nach belieben an der Wand entlang verschieben. Zur besseren Vorstellung hier eine technische Zeichnung unter Missachtung sämtlicher Normen:

Skizze.jpg

Wie gesagt, schiele ich rein optisch und vom Namen her - Ja, das Marketing hat mich erwischt - nach den Teufel Ultima 20, weiß aber
  • Erstens nicht, ob das von den Platzverhältnissen her sinnvoll ist
  • Zweitens nicht, wie zum Teufel (hihi) ich das überhaupt anschließen soll
  • Drittens nicht, was für eine Soundkarte ich dafür bräuchte, falls überhaupt nötig?!
  • Viertens nicht, ob es für das Geld nicht was "besseres" gibt
Belehrt mich, ihr PC-Extremisten :hail:
 

Brexzidian7794

BIOS-Overclocker(in)
Also bei dir einen 5.1 Lautsprecher System zu nutzen in den Raum,halte ich für rausgeschmissenes Geld.Aufgrundgrund räumlicher Gegebenheiten(Dachschräge)aber auch der Raum selber relativ klein ist,können Akkustiküberlagerungen und andere negative einflüsse haben.Am besten schauste mal hier rein,was man bei 5.1 System Grundwissen erfüllen sollte,aber auch das Thema Dachschräge.Was das an negative Eigenschaften haben kann,siehe Thema Lautsprecher Aufstellungen in schwierigen Räumen,


Ich würde dir zu einem 2.0 aktiv Lautsprecher System(kompaktere Boxen) mit optional aktiven Subwoofer und einen externen USB Audiointerface mit DAC raten.Oder holst dir gleich einen Paar 2.0 aktiv Lautsprecher was schon von Hause aus basslastiger ist(wenn gewünscht?) und lässt die Subwoofer weg.Hat aber den Nachteil,das solche Lautsprecher sehr groß sind und Platz benötigen auf dem Tisch.Was bei dir kein sinn machen würde.Bei den aktiven Lautsprecher,ist auch immer die Frage,was sie an Eigenschaften vom Klang her haben sollte.Das ist bei jedem Menschen anders,je nachdem was man damit veranstalten will.Es gibts neutrale klingende oder basslastige oder von allem etwas (Höhen,Mitten,Tiefen)Lautsprecher Typen.Hier gehts zu aktiv Lautsprecher,ich selber nutze die Genelec 8020DPM(neutraler Klang)und sind relativ klein im vergleich zu anderen.Habe es auch aus Platzgründen für diese entschieden mit Subwoofer bei mir.
Kannst ja mal rein schnuppern,damit du eine Vorstellung hast wie die die aktiv Laustprecher aufgebaut sind und welche Dimensionen sie es gibt(Boxen größe achten)und sie brauchen auch keine extra Verstärker als zum passiven Lautsprecher Typen,


Und dan ist noch die Frage mit dem Audiointerface/Soundkarte ect.,ich würde dir empfehlen auf einem externen USB Audiointerface mit DAC.Die sind im klangichen sinne um Welten besser als handelsüblichen Standard Sokas oder Onboardsound Chips.Und sind auch gegen Störgeräusche und Co besser gewappnet.z.B.wenn um so Lauter die Lautstärke um so mehr rauschen entsteht.Und haben wesentlich geringer Latenzen,falls was in musikalischen Anwendungen vorhaben solltest.Meine Empfehlung was das angeht,Motu M2 aber leider lange Wartenzeiten und gibts nichts besseres in der Preisklasse auch beim verwendeten DAC gibts.Aber es gibts noch andere alternativen Interfaces,


Und ist das jetzt die frage,wenn man gezwungenermaße auf kompaktere Lautsprecher ausweichen muß aufgrund Platzmangel.Ist es so das das natürlich kein Basswunder zu erwarten ist.Und die Höhen und Mitten können auch eingeschränkter sein.Um das zu kompensieren.Kommen die Subwoofer ins Spiel.Die sind dafür da um das gesamt Akkustik auszugleichen und das es harmonischer und dynmischer Klingt.Natürlich brauchste auch bei deinem Raum kein riesen Klopper Subwoofer ein kleinerer-mittel großer aktiv Subwoofer max. ist mehr als ausreichend.Falls kompaktere Lautsprecher genutzt werden sollte.
Ich denke zu diesem Thema,werden sich noch andere Melden,aber das mit 5.1 bei dem Raum würde ich sein lassen.

grüße Brex
 
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Verrätst du und noch welches Mainboard du nutzt?
Gigabyte X470 Aorus Ultra Gaming AMD X470

für 1k € kann man schon fast 2 x https://www.nubert.de/nupro-x-3000-rc/p3349/?category=254
kaufen, dann hat man Sound....
Das Angebot sieht nice aus, ist aber leider über dem Budget. Und eine Fernbedienung zu verwenden um es direkt vor meinem Gesicht lauter zu drehen, oder auf diese winzigen Knöpfe zurückgreifen zu müssen, ist umständlich. Und: Es steht kein Teufel drauf :hail:


@Brexzidian7794 erstmal vielen Dank für die ausführliche Antwort um 3 Uhr morgens!

Da sind sie wieder, diese dubiosen Nahfeldmonitore. Ich gehe mal vom Namen her aus, dass sie darauf konzipiert sind, sie nah am Zuhörer zu positionieren. Das scheint mir eher in Richtung "Audioanalyse" im Tonstudio zu gehen, als nach einfachem Musik- und Gaminggenuss, ist das auch sicher das richtige Einsatzgebiet? Ich arbeite nämlich nicht im Audiobereich, falls das die Intention war :)

Für den Fall, dass es meinen Zweck doch erfüllt: Neutraler Klang + externer Subwoofer klingt für mich nach der besten Option. Nur schade, dass ich beim Zocken dann gleich wieder mein Headset aufsetzen kann, hatte mich sehr auf 5.1 gefreut. Was kostet ein passender Subwoofer denn? Hab jetzt auf die schnelle nur welche für 300-600€ gefunden, das wäre wieder über dem Budget.
 

DOcean

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Nahfeldmonitore passen gut zu deinem Anwendungszweck...

Das mit dem lauter leiser drehen stimmt tatsächlich ist einer neagtiver Punkt der Nubert Boxen, gilt leider genauso für die https://www.nubert.de/nubox-a-125/p3776/?category=331

Brauchst du den Sub wirklich oder meinst du den nur zu brauchen? Viele der Nahfeldmonitore kommen erstaunlich weit runter da wird oft ein Sub unnötig

Ach ja 5.1 und Kopfhörer schließt sich gegenseitig aus, da können die Hersteller erzählen was sie wollen...
 
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
"Brauchen" ist relativ, in der Jugend haben selbst 20€ Headsets jahrelang funktioniert.

Natürlich habe ich so einen Nahfeldmonitor noch nicht live hören dürfen um eine realistische Einschätzung abgeben zu können, aber jepp, Bass ist mir wichtig. Wenn ich Battlefield spiele müssen meine Mieter unter mir hysterisch DIE RUSSEN KOMMEN kreischen und auf dem Boden liegend mit Flashbacks epileptisch zucken.

Spaß beiseite, natürlich keine Asibox, aber ich mag es definitiv Basslastig und finde Downfire toll :)
 
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Also dann... MOTU M2 check. Fehlen noch 2 neutral klingende Nahfeldmonitore, die notwendigen Kabel und ein Subwoofer. Woran erkenne ich denn, ob eines neutral, basslastig etc ist? Bin für Vorschläge offen
 

flx23

Software-Overclocker(in)
Gigabyte X470 Aorus Ultra Gaming AMD X470
Also dein Board kann analog auch 7.1 ausgeben. Alternativ ist ja auch spdif an Board.

Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an, 2 gute aktive Nahfeldmonitore sind in dem Fall vermutlich deutlich besser als 5.1

Bei den kleinen Abständen bekommst du keine wirklich große abgestimmte Höhrzone hin und hast sehr schnell Unstimmigkeiten. Als einmal 40 cm den Kopf weiter drüben und es klingt unstimmig.
Für räumliches hören dann lieber noch ein gutes gaming Headset kaufen.
 

flx23

Software-Overclocker(in)
@flx23 du schreibst auch nur um zu schreiben ne :D
Fast :bier: ich war nur heute den tag über mit anderen Dingen beschäftigt und wollte nochmal meinen Senf dazu geben.
Und nachdem ihr ja schon alles wichtige gesagt habt habe ich nur noch die aus meiner sich relevanten Punkte hervorgehoben und auf euch verwießen. Es nützt ja nix 3x die selben Seiten zu verlinken :rollen:

Edit : Wenn jetzt doch noch jemand Vorschläge von mir will:


Da bekommt man für 1000€ gute Qualität und braucht auch nicht immer an den Boxen rumfummeln um es lauter oder leiser zu machen

Ansonsten würde ich mir persönlich, wenn ich so viel Geld ausgeben könnte für Boxen, die Yamaha HS8 kaufen.

 
Zuletzt bearbeitet:
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Ja nice, danke für die Vorschläge :) Das Bundle ist an sich nicht schlecht, nur ist das schon über dem Budget und Kabel kommen auch noch hinzu. Das weiß-braun-blaue M-Control schei*t designtechnisch auch hart rein. Und ein Subwoofer ist weiterhin nicht drin :/

Müsste der Subwoofer auch aktiv sein, wenn ich es mit dem MOTU M2 verbinde? Kann ich jeden (aktiven) Sub nehmen? Was ist das besondere an den Yamaha HS 8I, dass du genau sie präferierst und was wäre das nächstkleinere Model? Die HS7/HS8 und KRK Rokit RP5 G4 scheinen ja beispielsweise extrem beliebt zu sein, würde das in Kombi mit M2 und einem Sub nicht langen oder wo sind deren Schwächen?

Ich bin ein sehr wissbegieriger Mensch und möchte verstehen, was weshalb empfohlen wird, aber sich da selbst einzufinden würde wieder Monate meines Lebens fressen, das schaffe ich zeitlich aktuell nicht :-|

Einfach ausgedrückt habe ich nach dem USB Audiointerface 800€ übrig für 2 Nahfeldmonitore, 1 Sub und Kabel.
Der Sub muss wirklich nichts großes sein, nur ein bisschen Bassunterstützung reicht mir.
Also wohin damit und warum? :devil:

edit: Hab mal als Beispiel ganz Stumpf nach vielen positiven Rezensionen diese Monitore gewählt und einfach den kleinsten aktiven Sub den ich auf die Schnelle gefunden hab. Blieben noch 90€ für Kabel übrig. Irgendwas wo ihr sagt das Geld kann man besser verteilen?

1623446300071.png
 
Zuletzt bearbeitet:

flx23

Software-Overclocker(in)
Ja, der Subwoofer müsste ebenfalls aktiv sein, sonst geht das nicht.

Die HS8 fand ich klanglich und preislich einfach sehr gut. Den Unterschied zu deutlich teureren hab ich kaum gehört (subjektiv!!!), zu billigen hat es aber schon einen gewaltigen Unterschied gemacht.

Subwoofer ist so ne Sache, die HS8 sind mit bis 38 Hz angegeben und nem 75W Tieftöner . Das ist schon echt tief und hat ordentlich bumms (du musst das ja dann noch mal 2 nehmen das es pro Box ist)

Der the box subwoofer wird klanglich nicht die Wucht sein. Das wird den Bass ehr schwammige machen. Zudem sind es auch nur 1x 100W bis 40Hz runter... Also einfach mehr Leistung.

Wenn, dann solltest du einen gut sub nehmen der klare und präzise Bässe bis 20Hz machen kann. Denn nur dann erweiterst du das Spektrum der Nahfeldmonitore. Der Yamaha wäre da so ein Kollege


Sprengt aber wieder den preislichen Rahmen.

Aber schau doch erst mal was du so für Anwendungen hast und bis wohin deine Musik frequenz technisch geht. Und dann hilft auch immer ein probehören!
 

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Was willst du eigentlich mit dem Motu m2? Wenn da nur die Lautsprecher angeschlossene werden sollen ist das doch komplett am Bedarf vorbei?
 
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Jungs, ich sag doch dass ich keine Ahnung hab amk. Brexzidian hat es im zweiten Beitrag empfohlen und keiner widerspricht, was weiß ich :haha:

Musiktechnisch höre ich wirklich alles. Von Rap und Elektro über Heavy Metal und Klassik bis Soul und Arabesque. Ich würde sogar westafrikanisches Trommelgehämmer hören solange es mir gefällt :ugly: bei Anwendungen habe ich von Shootern, Strategie und Rennsimulationen über Videobearbeitung bis 4k Filme alles drin. Falls ich dennoch die Frequenzen überprüfen soll musst du mir bitte sagen wie das geht :hail:
 
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Prinzipiell nice, aber direkt am PC sitzen und erstmal die Fernbedienung suchen müssen um das Gebrüll runterzuschrauben ist schon ein Rückschritt.

Gibt es beim Subwoofer etwas "unter" dem HS8s? Das Geld würde in einen besseren Decoder fließen Und wie schließe ich das SMSL an den PC an? Brauch ich dafür nicht erstmal wieder eine Soundkarte?

Das Geld könnte ich in einen praktischeren DAC Audio whatever investieren
 

flx23

Software-Overclocker(in)
Jungs, ich sag doch dass ich keine Ahnung hab amk. Brexzidian hat es im zweiten Beitrag empfohlen und keiner widerspricht, was weiß ich :haha:
Ohne es jetzt böse meine zu wollen, aber dann ist auch einfach die Frage ob es wirklich 1000 Euro sein müssen oder ob auch ein Set gute Boxen für 300 Euro und eventuell noch ne Soundkarte für 50 Euro reichen?
Denn ohne Erfahrung merkst du keinen Unterschied zwischen Boxen für 100 Euro und Boxen für 500 Euro
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Also um ein Probehören wirst nicht rum kommen. Dafür ist der Hörgeschmack zu individuell und 1k€ ist auch ein Haufen Geld - da kriegt man ja schon fast ne Grafikkarte für...

Mal ein paar Anmerkungen von meiner Seite. Der inflationär genutzte Begriff Nahfeldmonitor ist kein Qualitätssiegel, sondern einfach Marketing. Letztlich lässt sich jede kleine Box im Nahfeld einsetzen. Das ist einfach der Physik geschuldet.

Wenn man jetzt in Richtung Studio schiel, wo der Begriff Nahfeldmonitor ja herkommt, so muss man sehen, dass da von Hörabständen von ca 1,5m ausgegangen wird. Das ist viel mehr als man üblicherweise am PC hat! Da liegt man eher unter 1m. Das hat zur Folge, dass viele so beworbene Boxen am Schreibtisch gar nicht vernünftig klingen, inhomogen und wenig räumlich.

Um kleinere Abstände auch vernünftig bedienen zu können sollten Boxen zum einen über eher kleine Chassis verfügen (1" im Hoschton ist grenzwertig, 19mm wären da besser, im Bass sollte bei 5-6" ne Grenze gezogen werden - die genannten Yamaha mit 8" taugen am normalen Schreibtisch nicht für hochwertige Musikwiedergabe), zum anderen sollten die Chassis möglichst dicht beieinander sitzen. So ist sichergestellt, dass das Klangbild auch bei kurzen Distanzen homogen bleibt und die Gitarre nicht ihre Position verändert je nachdem in welcher Lage gespielt wird oder ob man den Kopf bewegt.

Desweiteren kann man über die Angabe einer unteren Grebzfrequenz keine vernünftigen Schlüsse darüber ziehen wie voll der Bass aus der Box klingt! Bei solchen Angaben steht meist dahinter (nicht immer) wie die Grenze definiert wurde. Üblich sind -3dB, -6dB, -8dB und auch -10dB bezogen auf den Durchschnittspegel der Box. Wer ein bissle mit Dezibelumgehen kann,merkt schon, dass man so nichts vergleichen kann.Dazu kommt ja noch, dass die Frequenzgämge ja mit unterschiedlichen Gradienten abfallen. D.H. es macht einen riesenunterschied ob die Frequenzkurve mit 6dB/Oktave fällt oder mit 24dB/Oktave. Im ersten Fall hört sich die Box deutlich tiefer an als im Zweiten, selbst wenn die untere Grenzfrequenz identisch ist.

Zu guter letzt, noch was zu den Leistungsangaben! Anhand dieser lassen sich erst mal keinerlei(!) Aussagen bzgl der Lautstärke oder dem Bass machen. Eigentlich spielt die Verstärker Leistung im privaten - solange man keine exotischen Boxen betreibt - keine Rolle.

Wie laut es wird hängt zum weitaus größten Teil an der Box selbst (Wirkungsgrad und Impedanz)! Ob ein Verstärker da 20W oder 100W hat ist schon fast unter ferner liefen zu betrachten.

Kleines Beispiel: ich betreibe am PC eine Box mit 78dB Wirkungsgrad (gemessen mit 2,83V in 1m Entfernung) das ist sehr wenig und der Größe geschuldet. Im Wohnzimmer habe ich Aktiv Boxen an denen 2 alte Endstufen von mir hängen. Der dort eingesetzte Breitbänder hat 98dB (unter gleichen Bedingungen gemessen). Das ist wiederum sehr viel, der Bass bereich hat nicht ganz so viel und kommt mit 92dB aber auch sehr effizient daher.

Um die gleiche Lautstärke an beiden Boxen zu erreichen muss an den PC Böxchen die 100-fache Leistung anliegen...

Das ist jetzt ein extrem sicherlich, aber es zeigt, dass der Einfluss der Verstärker Leistung neben dem der Box selbst vernachlässigbar ist!

Zum Glück braucht man im Nahfeld normal keine brüllende Lautstärke, man sitzt ja eh direkt davor. Also Leistungsangaben registrieren und abhaken - es ist egal!

Wie schon gesagt, Probe hören und dann entscheiden!
 

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Ich habe auch das Gefühl, dass 1.000€ völlig oversized sind.

Smsl ad18 + swissonic asm5/7 + swissonic sub10 und du solltest gänzlich zufrieden sein.
 

Brexzidian7794

BIOS-Overclocker(in)
Kannst dich ja beraten lassen bei Thomann,das sind Profis.Einfach die Gegebenheiten des Raumes bei dir erläutern,Raumgröße,Dachschräge,Arbeitsplatzfläche,Mobilar ect. angeben.Und was du dir vorstellst am Soundeigenschaften der Lautsprecher.Die werden dir schon ein passendes System empfehlen und das kannste auch probe hören zu Hause.Ich glaube soagr bis zu 3 Paar verschiedene Lautsprecher von verschiedenen Herstellern,wenn ich mich recht erinnere möglich.Und sollte das deine Erwartung nicht entsprechen,kein problem die nehmen das wieder zurück.

Bevor man überhaupt einen Lautsprecher blind bestellt,würde ich erstmal nachmessen wieviel Fläche rechts und links vom Monitor an Platz vorhanden ist.Und je nach Platzverhältnisse mich nach entsprechenden Lautsprecher umsehen.
Also um ein Probehören wirst nicht rum kommen. Dafür ist der Hörgeschmack zu individuell und 1k€ ist auch ein Haufen Geld - da kriegt man ja schon fast ne Grafikkarte für...

Mal ein paar Anmerkungen von meiner Seite. Der inflationär genutzte Begriff Nahfeldmonitor ist kein Qualitätssiegel, sondern einfach Marketing. Letztlich lässt sich jede kleine Box im Nahfeld einsetzen. Das ist einfach der Physik geschuldet.

Wenn man jetzt in Richtung Studio schiel, wo der Begriff Nahfeldmonitor ja herkommt, so muss man sehen, dass da von Hörabständen von ca 1,5m ausgegangen wird. Das ist viel mehr als man üblicherweise am PC hat! Da liegt man eher unter 1m. Das hat zur Folge, dass viele so beworbene Boxen am Schreibtisch gar nicht vernünftig klingen, inhomogen und wenig räumlich.

Um kleinere Abstände auch vernünftig bedienen zu können sollten Boxen zum einen über eher kleine Chassis verfügen (1" im Hoschton ist grenzwertig, 19mm wären da besser, im Bass sollte bei 5-6" ne Grenze gezogen werden - die genannten Yamaha mit 8" taugen am normalen Schreibtisch nicht für hochwertige Musikwiedergabe), zum anderen sollten die Chassis möglichst dicht beieinander sitzen. So ist sichergestellt, dass das Klangbild auch bei kurzen Distanzen homogen bleibt und die Gitarre nicht ihre Position verändert je nachdem in welcher Lage gespielt wird oder ob man den Kopf bewegt.

Desweiteren kann man über die Angabe einer unteren Grebzfrequenz keine vernünftigen Schlüsse darüber ziehen wie voll der Bass aus der Box klingt! Bei solchen Angaben steht meist dahinter (nicht immer) wie die Grenze definiert wurde. Üblich sind -3dB, -6dB, -8dB und auch -10dB bezogen auf den Durchschnittspegel der Box. Wer ein bissle mit Dezibelumgehen kann,merkt schon, dass man so nichts vergleichen kann.Dazu kommt ja noch, dass die Frequenzgämge ja mit unterschiedlichen Gradienten abfallen. D.H. es macht einen riesenunterschied ob die Frequenzkurve mit 6dB/Oktave fällt oder mit 24dB/Oktave. Im ersten Fall hört sich die Box deutlich tiefer an als im Zweiten, selbst wenn die untere Grenzfrequenz identisch ist.

Zu guter letzt, noch was zu den Leistungsangaben! Anhand dieser lassen sich erst mal keinerlei(!) Aussagen bzgl der Lautstärke oder dem Bass machen. Eigentlich spielt die Verstärker Leistung im privaten - solange man keine exotischen Boxen betreibt - keine Rolle.

Wie laut es wird hängt zum weitaus größten Teil an der Box selbst (Wirkungsgrad und Impedanz)! Ob ein Verstärker da 20W oder 100W hat ist schon fast unter ferner liefen zu betrachten.

Kleines Beispiel: ich betreibe am PC eine Box mit 78dB Wirkungsgrad (gemessen mit 2,83V in 1m Entfernung) das ist sehr wenig und der Größe geschuldet. Im Wohnzimmer habe ich Aktiv Boxen an denen 2 alte Endstufen von mir hängen. Der dort eingesetzte Breitbänder hat 98dB (unter gleichen Bedingungen gemessen). Das ist wiederum sehr viel, der Bass bereich hat nicht ganz so viel und kommt mit 92dB aber auch sehr effizient daher.

Um die gleiche Lautstärke an beiden Boxen zu erreichen muss an den PC Böxchen die 100-fache Leistung anliegen...

Das ist jetzt ein extrem sicherlich, aber es zeigt, dass der Einfluss der Verstärker Leistung neben dem der Box selbst vernachlässigbar ist!

Zum Glück braucht man im Nahfeld normal keine brüllende Lautstärke, man sitzt ja eh direkt davor. Also Leistungsangaben registrieren und abhaken - es ist egal!

Wie schon gesagt, Probe hören und dann entscheiden!
Da bin ich der gleichen Meinung.

Und noch einmal der Subwoofer ist optional und ist nicht unbedingt ein muß.Es kommt immer darauf an welche 2.0 Boxen genutzt werden.Den es gibst auch Boxen die richtig basslastig sein können,aber bei den kleinen Raum nicht zu empfehlen.Wie wärs den wenn du erstmal nur die 2.0 Boxen austesten tust.Erstmal ohne einen Sub.Und noch was,wenn es ganz neue Lautsprecher sind ist es empfehlenswert(je nach Art der Box Membranen)einige Tage einzuspielen mit unterschiedlichen arten von Musik bei mittlere Lautstärke.Erst danach hat man die wirklichen Klangeigenschaften von den ausgewählten Lautsprechern.Mit anderen Worten ganz neue Lautsprecher haben einen andere Klangcharakter als die gleichen die schon eigespielt wurden.
 
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DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Naja, meine "Beratungen" von Thomann waren eher enttäuschend, deren erstes Ziel ist natürlich auch zu verkaufen, an einer Beratung verdienen die kein Geld.

Grundsätzlich kannst du dort (wie auch überall sonst) soviel bestellen wie du willst und innerhalb von 14 Tagen retournieren, das ist nicht auf 3 paar Lautsprecher beschränkt.
 

Brexzidian7794

BIOS-Overclocker(in)
Naja, meine "Beratungen" von Thomann waren eher enttäuschend, deren erstes Ziel ist natürlich auch zu verkaufen, an einer Beratung verdienen die kein Geld.

Grundsätzlich kannst du dort (wie auch überall sonst) soviel bestellen wie du willst und innerhalb von 14 Tagen retournieren, das ist nicht auf 3 paar Lautsprecher beschränkt.
Die 3 Paar Boxen Bestellmenge bezieht Thomann auf dem einen Tag bestellte maximale Warenmenge in verbund mit probehören der Lautsprecher.Darüber geht garnichts oder sie würde das verweigern.aber kannste mal anufen und fragen ob da einen limit gibts(je Bestellung mit probehören) oder nicht,nach meinem wissen ist das begrenzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Das mit den 1000€ ist wie gesagt weil die Summe aus bilanztechnischen Gründen in einem gewissen Zeitraum ausgeben werden MUSS, sonst isses weg. Und punkto Multimedia bin ich ansonsten bedient, nur der Sound hängt hinterher und ist verbesserungswürdig. Hab 13 Jahre alte 2.1 Boxen von Logitech für 50€ mit knisterndem Wackelkontakt.

Insgesamt finde ich es schade, dass meine Beiträge scheinbar vom Großteil gar nicht richtig gelesen werden. Denn nicht nur dass ich mich mehrmals wiederholen muss, sondern viel kritischer ist, dass meine ganzen direkten Fragen von niemandem beantwortet werden. Und das sind meistens Verständnisfragen, damit ich euch verstehen und mitreden kann. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass einige nur ihren Senf abgeben und wieder gehen wollen.

Insofern danke für die einigen wenigen Ratschläge, ich gehe wie empfohlen ins Fachgeschäft.
 

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Würde ich an deiner Stelle sein lassen, wenn man keine Ahnung hat ist die Gefahr groß verarscht und über den Tisch gezogen zu werden.
 
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Das habe ich auch befürchtet, deshalb fragte ich ja lieber euch :D Aber welche Option bleibt mir denn noch übrig
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Im Ernst, du verzichtest auf einen Hörvergleich nebst Beratung beim Fachhändler, weil du Angst hast übers Ohr gehauen zu werden und gibst lieber das Geld aus, quasi auf Zuruf eines Forenmitglieds ohne vergleichende Hören?

Also wenn ich so viel Geld ausgebe, dann mach ich mir vorher selbst ein Bild (Ohr) und vertraue nicht dem Tipp eines wildfremden. Nur weil man das Geld ausgeben "muss", heißt das ja noch lang nicht, dass man es verplempern muss.
 
TE
Sefyu_TR

Sefyu_TR

PC-Selbstbauer(in)
Wo habe ich das bitte behauptet? Ich sag doch, ihr lest nicht richtig :schief:

Zumal für jemanden, der akkustisch von Handyheadset bis maximal 100€ Bluetoothboxen kommt, alles eine geile Steigerung ist. Einen Betrag von 1000€ kriege ich nicht zu spüren.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Das mit den 1000€ ist wie gesagt weil die Summe aus bilanztechnischen Gründen in einem gewissen Zeitraum ausgeben werden MUSS, sonst isses weg.
Und das musst du mal gescheit erläutern.
Warum musst du 1000 Euro aus bilanztechnischen Gründen für Sound ausgeben?
Wäre es dann nicht sinnvoll das gesparte Geld für andere Büroausstattung zu verballern?

Wenn du das nur so beiläufig ohne weitere Erklärung erwähnst, brauchst du dich auch nicht wundern, dass das nicht als logisch erachtet und ignoriert wird.
 
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