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  1. #41
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    AW: Star Wars Jedi: Fallen Order - Entwickler rechtfertigen männlichen Hauptcharakter

    Zitat Zitat von Dwal1n Beitrag anzeigen
    Da es doch etwas umfangreicher ist und den Rahmen hier sprengen würde, schau dir am besten mal das folgende Video an. Da ist alles sehr gut zusammen gefasst.
    Ja, von einem verlängerten Sprachrohr der AfD. Ganz großes Kino.
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  2. #42
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    AW: Star Wars Jedi: Fallen Order - Entwickler rechtfertigen männlichen Hauptcharakter

    Zitat Zitat von Dwal1n Beitrag anzeigen
    .... Youtube Akademie ...
    Bist Du nicht in der Lage, Deine Worte und Argumente auszudrücken und musst auf irgend ein Video zurückgreifen? Nenn doch einfach die Themen und die Gesetze. Worum geht es Dir also? Plapper nicht nach, was andere sagen, sondern nenne, was Dir wichtig ist und was Dich stört.

    Zitat Zitat von Mahoy Beitrag anzeigen
    Ja, von einem verlängerten Sprachrohr der AfD. Ganz großes Kino.
    Hast Du etwas anderes erwartet? Es geht doch nur darum, für frauenfeindliche Politik der AfD Werbung zu machen. Nur darum geht es, oder?

    Nachtrag:
    Jetzt habe ich schnell mal geschaut, was dieses HYPERION auf seinem Kanal für Themen hat. Herlich, reinste Hetze. Soll ich mal einen Kanal auf machen mit Themen wie: "Sind AfDler Untermenschen und haben wir ein Recht sie auszurotten" oder "Warum wollen AfD Menschen ermorden" oder "Warum kämpft die AfD mit terroristischen Mitteln gegen die Demokratie" und dann verlange ich, dass die Themen ernsthast diskutiert werden müssen und stelle mich als Opfer dar, wenn ich für diese "neutralen" Diskussionen angegriffen werde. Lachhaft....
    Geändert von interessierterUser (09.07.2019 um 18:44 Uhr)

  3. #43

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    AW: Star Wars Jedi: Fallen Order - Entwickler rechtfertigen männlichen Hauptcharakter

    Zitat Zitat von interessierterUser Beitrag anzeigen
    Hast Du etwas anderes erwartet? Es geht doch nur darum, für frauenfeindliche Politik der AfD Werbung zu machen. Nur darum geht es, oder?

    Nachtrag:
    Jetzt habe ich schnell mal geschaut, was dieses HYPERION auf seinem Kanal für Themen hat. Herlich, reinste Hetze. Soll ich mal einen Kanal auf machen mit Themen wie: "Sind AfDler Untermenschen und haben wir ein Recht sie auszurotten" und dann verlange ich, dass das Thema ernsthast diskutiert werden muss. Lachhaft....
    Sehr amüsant Und dennoch kann keiner von euch zwei HeldenInnen das Video entkräften. Und wo die AfD frauenfeindlich sein soll, kann mir auch keiner sagen. Auch nicht, wo auf HYPERION's Kanal Hetze betrieben werden soll. Stattdessen erweist ihr euch als äußerst Intollerant drescht die üblich Phrasen!

  4. #44
    Avatar von interessierterUser
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    AW: Star Wars Jedi: Fallen Order - Entwickler rechtfertigen männlichen Hauptcharakter

    Zitat Zitat von Dwal1n Beitrag anzeigen
    Sehr amüsant
    Du wolltest doch diskutieren. Worum geht es Dir? Du hast hier alle Chancen für eine Diskussion. Jeder hat doch gelernt, Themen zusammenzusammen und zur Diskussion zu stellen. Noch einmal, ein Video ohne Inhaltsangabe und Thema an die Wand zu klatschen, ist keine Diskussion. So etwas schaue ich mir nicht einmal an. Ich kann Dir ja auch sagen, geh in die nächste Uni-Bibiliothek und lese Dich zuerst in unser Rechtssystem ein. Das ist aber keine Diskussionsbasis.

    Zitat Zitat von Dwal1n Beitrag anzeigen
    die üblich Phrasen!
    Aha, es ist also ein Phrase, wenn wir Dich bitten, Deine Thesen, um die es Dir geht, zu nennen und mit Leben zu füllen. Aha, dass sind also Phrasen. Aha, soso
    Geändert von interessierterUser (09.07.2019 um 19:02 Uhr)

  5. #45
    Avatar von Mahoy
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    AW: Star Wars Jedi: Fallen Order - Entwickler rechtfertigen männlichen Hauptcharakter

    Zitat Zitat von Dwal1n Beitrag anzeigen
    Sehr amüsant Und dennoch kann keiner von euch zwei HeldenInnen das Video entkräften.
    Was soll man da entkräften? Das ist mit schwermütiger Musik untermaltes Cherrypicking mit einem gerüttelt Maß an Opferinszenierung, die mit allgemein bekannten Punkten gerechtfertigt wird und krumme Verbindungen zwischen Gesetzeslage und Alltagsdiskriminierung konstruiert.

    Ja, klar, Väter sind in Sorgerechtsangelegenheiten oftmals benachteiligt, obwohl sie es vom Gesetz her nicht sein sollten. Jetzt vergleiche doch bitte mal die Anzahl der Väter, die sich darin benachteiligt fühlen mit der Anzahl alleinerziehende Frauen, die vergeblich darauf warten, dass die Väter sich wie welche verhalten.
    Frauen werden für gleiche Arbeit schlechter bezahlt, obwohl sie es vom Gesetz her nicht sein sollten. Jetzt vergleiche mal die Zahl der Frauen, die das betrifft mit der Zahl der Männer, die wegen irgendwelcher Quotenregelungen in die Röhre kucken.
    Sowohl Männer als auch Frauen werden oftmals noch schief angeschaut, wenn sie Berufe ergreifen, die traditionell mit dem anderen Geschlecht assoziiert werden. Allerdings ist die Anzahl der Männer, die traditionelle Frauenberufe ergreifen *wollen* doch recht überschaubar im Vergleich zur Anzahl der Frauen, die in Männerdomäne immer noch benachteiligt werden, obwohl am Willen ganz sicher nicht mangelt.

    Kurz, das ist ein wenig so, als würde ich mich täglich vordrängeln und dann beklagen, dass sich ab und zu auch mal jemand vor mir in die Reihe schummelt.
    Abseits von dieser Unwucht in der Betrachtung: Herzlichen Glückwunsch zu wegweisenden Erkenntnis, dass es auch an anderen Ecken und Enden gesellschaftliche Ungerechtigkeiten gibt. Für deren Beseitigung muss man kämpfen und natürlich kämpft jede Interessengruppe erst einmal für ihre Belange.
    Die Ideologie von dir und dir Gleichgesinnten geht allerdings noch etwas weiter: Sie basiert nicht darauf, sich sein Recht zu erkämpfen oder erkämpfen zu dürfen, sondern die Fortsetzung alten Unrechts damit zu rechtfertigen, dass es ja auch neues Unrecht gäbe. Whataboutism in Reinkultur.

    Niemand verbietet es Vätern, dafür zu kämpfen, dass sie in Sorgerechtsfragen nicht zurückgesetzt werden. Es gibt naturgemäß genauso viele Väter wie Mütter, die Lobbies sollten also recht ausgeglichen stark sein. Da müsste man vielleicht eher die Väter fragen, die nicht kämpfen, warum sie es nicht tun.
    Wie oftmals in Sorgerechtsfragen entschieden wird ist zudem die direkte Folgen eines Rollenbildes, welches Frauen in aller Regel benachteiligt. Der eine Aspekt, in der dieses Rollenbild Frauen einen Vorteil verschafft (sie werden als bessere Wahl zum Großziehen des Kindes angesehen), wird nun instrumentalisiert.

    Schlusswort: Man kann Ungerechtigkeiten nicht gegeneinander aufwiegen. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Es bleibt Unrecht, wenn Männer zurückgesetzt werden, weil sie Männer sind, egal wie lange und wie oft Frauen benachteiligt wurden und heute noch werden, weil sie Frauen sind. Das eigene Unrecht wird jedoch nicht dadurch korrigiert, dass man den Kampf Anderer gegen deren Unrecht verteufelt.
    Geändert von Mahoy (09.07.2019 um 21:24 Uhr)
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  6. #46

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    Zitat Zitat von interessierterUser Beitrag anzeigen
    Dann geh in die Politik und kämpfe gegen die Quotenregelungen. Ich bin darüber nicht glücklich, erkenne aber, dass es ein Weg ist, um die aktuell nicht haltbaren Zustände mit frauenfeindlichen Seilschaften in Firmen zu durchbrechen.
    Quoten brauchen nur Schwache Menschen, ich umgebe mich lieber mit Frauen die Ohne eine Quote etwas erreicht hat. dazu kommt das diese schwachen Menschen den Druck auf diesen Positionen eh nicht aushalten.


    ist ja das gleiche Witz mit den Managern und großen Konzernen. ist den Frauen eigentlich bewusst das auf so einer Position 24/7 gearbeitet wird ? man teilweise keine Beziehung länger führen kann, Kinder bekommen Schwierig ist ?

  7. #47

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    Zitat Zitat von Mahoy Beitrag anzeigen
    Ja, von einem verlängerten Sprachrohr der AfD. Ganz großes Kino.
    Kommt es auf den an der es sagt oder auf das was gesagt wurde ? sind wir schon wieder so weit ?

  8. #48

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    Zitat Zitat von Mahoy Beitrag anzeigen
    Ja, klar, Väter sind in Sorgerechtsangelegenheiten oftmals benachteiligt, obwohl sie es vom Gesetz her nicht sein sollten. Jetzt vergleiche doch bitte mal die Anzahl der Väter, die sich darin benachteiligt fühlen mit der Anzahl alleinerziehende Frauen, die vergeblich darauf warten, dass die Väter sich wie welche verhalten.
    1. du Gibst zu das die Männer Rechtlich benachteiligt sind

    2. das Frauen oft alleine da sitzen ist ******* und für das Kind eine Asoziale Angeleigenheit hat aber alles nicht mit den "Rechten von Frau und / oder Mann" zu tun, diese Männer verhalten sich halt wie assis, ist doch das gleiche mit den Unterhalt wenn der Mann zahlen soll es aber nicht macht.

    die Gesetzte sind da eindeutig der Mann muss zahlen er wird auch bestraft, ich weiß da echt nicht was einige noch fordern Öffentliches auspeitschen ? oft ist es doch so das die Frau dann klein begibt wenn der mann einfach nicht zahlt.

    hier ist dann der Mann ein Arschloch und die Frau einfach Feige das durchzuklagen und einzutreiben, hat beides nichts mit Recht, Gesetz oder Gleichstellung zu tun.


    Frauen werden für gleiche Arbeit schlechter bezahlt, obwohl sie es vom Gesetz her nicht sein sollten. Jetzt vergleiche mal die Zahl der Frauen, die das betrifft mit der Zahl der Männer, die wegen irgendwelcher Quotenregelungen in die Röhre kucken.
    Sowohl Männer als auch Frauen werden oftmals noch schief angeschaut, wenn sie Berufe ergreifen, die traditionell mit dem anderen Geschlecht assoziiert werden. Allerdings ist die Anzahl der Männer, die traditionelle Frauenberufe ergreifen *wollen* doch recht überschaubar im Vergleich zur Anzahl der Frauen, die in Männerdomäne immer noch benachteiligt werden, obwohl am Willen ganz sicher nicht mangelt.
    Ehrlich gesagt fordern die Feministen keine Gleichstellung, diese gibt es Gesetzlich bereits seid jahren, das Problem ist das man einfach nicht sein recht einfordert.

    Wenn Frauen nun Tatsächlich für 1 zu1 die gleiche Arbeit weniger Lohn bekommen und das wie du ja bereits festgestellt hat gegen das Gesetz ist, was genau soll der Staat machen ? wäre es da nicht der Richtig weg das die Frau gegen den Arbeitgeber Klagt ?

    da man sich das aber nicht Traut (trotz Emanzipierung?!?!) Fordert man lieber weiterhin "Gleichberechtigung" ohne präzisieren zu können wie das im o.g. Fall helfen könnte und ohne zu wissen das es eine Gleichberechtigung rechtlich / Gesetzlich bereits gibt.

    und ob ich Schief angeschaut werde wenn ich als Mann z.b. als Erzieher und als Frau Totengräber"in Arbeiten will ist auch keine Sache die der Staat zu Lösen hat sondern man sollte so viel Selbstvertrauen / Achtung haben das man auf das Dumme Geschwätz andere nichts gibt.

    der Staat hat erst dann einzugreifen wenn das zu Mobbing führt, und dafür haben wir bereits gesetzt.
    Geändert von thrustno1 (10.07.2019 um 09:40 Uhr)

  9. #49
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    Zitat Zitat von thrustno1 Beitrag anzeigen
    Quoten brauchen nur Schwache Menschen
    Und schwache Menschen sollten Deiner Meinung nach vom Gesetz nicht geschützt werden?
    Wir wissen alle, dass die AfD defacto zurück zum Recht des Stärkeren will, aber wollen wir das?

    Zitat Zitat von thrustno1 Beitrag anzeigen
    Kommt es auf den an der es sagt oder auf das was gesagt wurde ?
    Was sagt er denn? Dann nenne Du mir doch bitte die Thesen, um die es geht, damit man Diskutieren
    kann. An welcher Stelle gibt es aktuell juristische Benachteiligungen für Männer. Nenn sie doch
    einfach.

    Für Frauen, dass ist meine These, gibt es keine juristischen benachteiligungen, es gibt gesellschaftliche.
    Es gibt ausgrenzende Strukturen, es gibt seit Jahrrhunderten in Köpfen festhängende Vorurteile, es
    gibt unerträglichen Sexismus und so weiter. An diesen Punkten muss gearbeitet werden, um Menschen
    Chancen nach ihren Fähigkeiten zu verschaffen und sie nicht nach Geschlecht zu beurteilen.

    Wir stehst Du zum Thema?

    Zitat Zitat von thrustno1 Beitrag anzeigen
    die Gesetze sind da eindeutig der Mann muss zahlen .
    Und Du glaubst wirklich, das passiert? Oder gibt es, seit die AfD gegen den Gendermainstream wettert
    immer mehr Männer, die meinen, Frauen haben keinen Unterhalt verdient:
    Viele getrennt lebende Vaeter zahlen keinen Unterhalt

    ...
    Geändert von interessierterUser (10.07.2019 um 11:40 Uhr)

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  10. #50
    Avatar von Mahoy
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    Zitat Zitat von thrustno1 Beitrag anzeigen
    Quoten brauchen nur Schwache Menschen, ich umgebe mich lieber mit Frauen die Ohne eine Quote etwas erreicht hat. dazu kommt das diese schwachen Menschen den Druck auf diesen Positionen eh nicht aushalten.
    Aber du umgibst dich problemlos mit schwachen Männern, die nur aufgrund historisch gewachsener männlicher Seilschaften auf ihren Posten gekommen sind?

    Nee, mein Bester, du zäumst das Pferd von hinten auf: Frauen wurde über Jahrhunderte per Gesetz in unzähligen Bereichen die die Chance versagt, sich zu etablieren. Männer sitzen seit zig Generationen auf entscheidenden Posten und in entscheidendne Positionen und stellen lieber Männer ein bzw. bauen lieber männliche Nachfolger auf.
    Quoten sorgen dafür, ebenfalls per Gesetz den historischen Nachteil zu korrigieren.
    Wenn entscheidenden Posten 50:50 verteilt sind, dann hätte man Chancengleichheit, könnte die Gesetze zurücknehmen und sehen, wer aus der fairen Ausgangssituation mehr macht. Also ob Frauen aus diesen Positionen wieder verschwinden, weil sie es tatsächlich nicht bringen oder ob Männer verschwinden, weil sie sich zuvor auch nur mit Starthilfe dort halten konnten.
    Oder könnte es sogar sein, dass das ungefähre 50:50 Verhältnis ohne Seilschaften zugunsten von Männern und ohne Quoten zugunsten von Frauen erhalten bliebt? Wer weiß?

    ist ja das gleiche Witz mit den Managern und großen Konzernen. ist den Frauen eigentlich bewusst das auf so einer Position 24/7 gearbeitet wird ? man teilweise keine Beziehung länger führen kann, Kinder bekommen Schwierig ist ?
    Und Männer wollen keine Beziehungen führen und nicht Papa werden? Dann ist es ja seltsam, dass so viele Top-Manager gar keine Singles, sondern verheiratet und Väter sind. Ob sie ihren Posten wohl bekleiden könnten, wenn ihre Partnerin nicht alle anderen Aufgaben übernehmen würde und die gelegentliche 24/7-Abwesenheit sowohl kompensieren als auch akzeptieren würden?
    Und wer sagt eigentlich, dass nicht auch der Mann die häuslichen Aufgaben übernehmen kann, wenn die Frau 24/7 ihrer Manager-Tätigkeit nachgeht? Das sollte ein gestandener Kerl doch locker schaffen - bange machen gilt nicht.

    Zitat Zitat von thrustno1 Beitrag anzeigen
    1. du Gibst zu das die Männer Rechtlich benachteiligt sind
    Erst einmal muss ich gar nichts "zugeben", weil ich zuvor nichts Anderslautendes behauptet habe.
    Weiterhin schrieb ich nicht, dass Männer benachteiligt werden, sondern dass sie auch benachteiligt werden können.
    Und abschließend verfehlst du den Punkt, dass ich lang und breit erklärt habe, dass die recht junge und in der Menge geringere Benachteiligung von Männern nicht geeignet ist, die jahrtausendelange und massenhafte Benachteiligung von Frauen in anderen Punkten kleinzureden.

    Oder halt, lassen wir andere Punkte und bleiben wir ruhig beim Sorgerecht. Was schätzt du, wie häufig bekamen Frauen noch bis zur Hälfte des letzten Jahrhunderts im Trennungsfall das Sorgerecht zugesprochen, von den Jahrhunderten davor ganz zu schweigen, als es noch gar kein Sorgerecht in diesem Sinne gab? Da machte sich der Mann vom Acker und ließ die Frau mit dem Kind allein, wenn er es nicht haben wollte - oder nahm es mit, wenn er es haben wollte. Die Frau kuckte in die Röhre, da komplett rechtlos.

    2. das Frauen oft alleine da sitzen ist ******* und für das Kind eine Asoziale Angeleigenheit hat aber alles nicht mit den "Rechten von Frau und / oder Mann" zu tun, diese Männer verhalten sich halt wie assis, ist doch das gleiche mit den Unterhalt wenn der Mann zahlen soll es aber nicht macht.
    Sprich, du hast erkannt, dass es einen Unterschied zwischen gesetzlichen Anspruch und Realität gibt. Das ist doch schon mal ein Fortschritt. Jetzt richte bitte den trüben Blick ins Gesetzbuch; da steht nirgends, dass Frauen bei der Vergabe des Sorgerechts zu bevorzugen sind. Dass Männer dort de facto oft benachteiligt werden, ist also ein gesellschaftliches Problem. Genau das gleiche Problem, nach dem Frauen oft für selbe Arbeit weniger Lohn erhalten, obwohl es im Gesetz anders steht.

    Nun kann man das Sandkastenspiel beliebig weiter treiben und austauschen, wer wen an den Haaren gezogen und wer wen mit der Schaufel gehauen hat. Oder man versucht, grundsätzlich gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen und stellt Chancengleichheit in allen Bereichen her.
    Chancengleichheit bedeutet aber, dass diejenigen, die bisher auch ohne eigene Verdienst bessere Chancen hatten, im Vergleich schlechtere Chancen haben - und schon geht das Geflenne los.

    hier ist dann der Mann ein Arschloch und die Frau einfach Feige das durchzuklagen und einzutreiben, hat beides nichts mit Recht, Gesetz oder Gleichstellung zu tun.
    Wie üblich, du bist falsch informiert. Frauen sind nicht zu feige, dass ausbleibende Unterhaltszahlungen einklagen ist sogar die Regel. Aber der Klageweg ist lang und mit der Aussicht, irgendwann recht zu bekommen, kann man kein Kind ernähren und einkleiden. Und selbst wenn man recht bekommt, kann der Mann ja auch immer noch unfähig sein, den Unterhalt zu leisten (oder stellt es zumindest erfolgreich so dar).

    Und wieder die Frage: Wenn es angeblich so viele betroffene Männer gibt, die gerne das Sorgerecht hätten, warum gibt es dann so weniger Klagen von Männern gegen Sorgerechtsentscheidungen zu ihren Ungunsten? Sind sie zu feige? Dürfen sie nicht klagen? - Weder noch. Sie haben das gesellschaftliche Bild gegen sich. Ebenso wie Frauen.

    Lern' was draus!
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