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Zukunftssichere Allround-Plattform, max. 1000€

AW: Zukunftssichere Allround-Plattform, max. 1000€

THEMA LÜFTER BZW. LÜFTERSTEUERUNG:
3-Pin Lüfter können nicht stufenlos gesteuert werden. Das ist genau der Nachteil, warum man heute in erster Linie auf ein pulsweitenmoduliertes Signal (kurz PWM) in Form von 4-Pin PWM Lüftern setzt.

Die vorhandene spannungsgeregelte 3-Pin-Lüftersteuerung des Pure Base 600 hat drei grobe Stufen zur Steuerung (5V, 9V und 12V), entsprechend dem Regler an der Front. Nachteil: Du musst Dich darum immer kümmern und entsprechend regeln.

Klar, Du kannst die 3-Pin-Lüfter auch an die 4-Pin-Anschlüsse des Mainboards anstecken. Moderne Mainboards erkennen das da nur ein 3-Pin-Lüfter dranhängt. Aber der/die Lüfter werden mit 100% laufen. Du müsstest erst entsprechend Einstellungen vornehmen und das Mainboard würde die dann testen (welche Anlaufspannung nötig ist usw.). Du kannst die Drehzahl an eine bestimmte Temperatur koppeln (z.B. bestimmte Sensoren des Mainboards, der CPU, usw.). Trotzdem werden die Lüfter nicht stufenlos laufen, je nach Einstellungsmöglichkeiten im UEFI-BIOS des Mainboards. Und diese deutlichen Drehzahlsprünge wird man hören.

Daher hast Du schon richtig erkannt, dass es sinnvoll ist die 3-Pin-Lüfter aus dem Gehäuse zu nehmen (zu verkaufen) und durch 4-Pin-PWM Lüfter zu ersetzen. Je größer die Lüfter, desto weniger Lärm wird es geben. Zwei 140mm Lüfter für die Front zum Hineinblasen von kalter Luft und zwei 140mm Lüfter zum Hinausblasen der warmen Luft im oberen Bereich sind also eine gute Wahl. Für einen optimalen Airflow wäre noch ein 120mm Lüfter (idealerweise als 4-Pin-PWM-Ausführung) natürlich gut, zumal die Spannungswandler und Kühlkörper des Mainbords dort sich in der Gegend befinden. Eine Lüftströmung in dem Bereich ist also wirklich sinnvoll.

Die 3-Pin-Lüftersteuerung kannst Du für die 4-Pin-PWM-Lüfter nicht nutzen. Daher werden die 4-Pin-PWM Buchsen des Mainboards intensiv genutzt. Kauf Dir ein bis zwei 4-Pin-PWM-Y-Kabel mit zwei oder drei Abzweigungen dazu, um die Lüfter sinnvoll zu bündeln. Der Anschluss wäre dann wie auf dem Plan unten zu sehen. Mit der Konfiguration hast Du immer noch gute Optionen für die Zukunft (z.B. Umstieg auf 120mm Lüfter oder weitere Lüfter hinter die HDD-Halterungen zu setzen, wenn der Airflow aufs Mainboard nicht reicht, wie auch immer). Oder Du nutzt den freien Anschluss auf dem Mainboard um im Hochsommer einen Lüfter auf Deinem Schreibtisch zu betreiben.

Das bleibt ganz Dir überlassen. :cool:

Beispiel eines geeigneten 4-Pin-PWM-Y-Lüfterkabels:
- Phobya 4-Pin PWM auf 3x 4-Pin PWM Y-Kabel, 30cm (81098) --- pro Stück rund 4 EUR

4-Pin PWM Lüfteranschlussplan: Lüfteranschlussplan A4 300dpi.jpg
 
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Danke für die (self-made?) Lüfter-Übersicht.
Lüfterfrage endgültig geklärt.

Nochmal kurz zurück zu ein paar Sachen von meinem letzten Post:

USB 3.0 am Gehäuse vs. USB 3.2 Gen1-"connector" am Mainboard:
Das ist ja dann doch das selbe. Nur eine verwirrende andere Nomenklatur?! Beides 5 Gbit/s?

Ok, im Notfall ... externer Kartenleser, aber:
Irgendwie wäre eine zweite USB 3-Schnittstelle (und auch M.2-Schnittstelle) am Mainboard schon nett ...
Hat jemand Erfahrungen mit dem MSI X470 Gaming Plus Max MSI X470 GAMING PLUS MAX, Mainboard
und diesem Chieftec Kartenleser Chieftec CRD-901H, Kartenleser schwarz ?

Sorry, noch ein Blick in die Glaskugel:
Sind die X470 Bretter, im Gegensatz zu den B450 Boards, eher mit einer zukünftigen AM4-CPU-Generation kompatibel? Oder sind X470 und B450 so ähnlich, dass eine neue Generation bei beiden funktioniert oder bei beiden nicht funktioniert? :-D

mfg
 
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Was hast Meinst du mit Zukunft? Es kann sein das nach Ryzen 4XXX mit AM4 schluss ist und dann auf AM5 gewechselt wird. Dann werden nicht mal mehr X570 Boards unterstützt.

Wann hast du den vor, das nächste mal aufzurüsten? Und was Spricht dagegen, das Board dann zu verkaufen und den Aufpreis für ein neues einfach zu zahlen?
 
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THEMA LÜFTER:
Ja, die Lüfter-Übersicht ist selbst erstellt. Kein Ding, hat nicht lange gedauert.


THEMA USB-BEZEICHNUNGEN:
Ja, diese USB-Namens-Verwirrung ist kaum mehr zu überbieten. Du hast recht, die alte Bezeichnung "USB 3.0" und "USB 3.1 Gen 1" heißen heute, nach der Umbenennung Ende Februar 2019, "USB 3.2 Gen 1". Alle haben eine maximale Geschwindigkeit von 5 Gb/s. Sie werden umgangssprachlich einfach nur als "USB 3" oder "USB 3.0" bezeichnet.

MSI hat eine gute Übersicht der Bezeichnungen auf ihrer Internetseite (Link: Aktuelle USB Bezeichnungen und Geschwindigkeiten)


THEMA KARTENLESER:
Die meisten Leute nutzen mobile Cardreader, die oft über ein Standard USB Typ A Stecker (USB 2.0 oder USB 3.0) direkt ans PC-Gehäuse oder extern an das I/O-Panel des Mainboard angeschlossen werden. Ist wahrscheinlich auch die bessere Methode, da fest ins Gehäuse eingebaute 5,25 Zoll oder 3,5 Zoll Cardreader meist (aber nicht immer) die internen USB-Schnittstellen (USB 2.0 und/oder USB 3.0) der Mainboards nutzen, von denen oft einfach weniger vorhanden sind als externe USB-Buchsen.

Ist aber wieder mal eine Abwägungsfrage, ob man den Cardreader beispielsweise mit in den Urlaub nehmen möchte um z.B. Fotos auf den eigenen Laptop zu überspielen oder ob man das Zuhause macht. Hat beides seine Berechtigung.

Ich persönlich werde in meinen neuen PC, den ich mir Mitte/Ende nächsten Jahres irgendwann zulegen werde, wohl ein fest eingebauten Cardreader einbauen. Einfach auf Grund meiner sehr häufigen Nutzung.

Bei den Cardreadern gibt es eine Menge Auswahl. Viele sind qualitativ nicht besonders toll, sondern einfach nur billig zusammengeschustert. Man muss wirklich genau hinschauen. Ich würde erstmal bei Geizhals genau filtern, welche Anbindung ans Mainbord Du haben möchtest (Empfehlung USB 3.0), welche Karten Du überhaupt lesen/beschreiben willst und was Du vielleicht zusätzlich noch haben möchtest (z.B. weitere USB Typ A Buchen, USB Typ C Buchsen usw). Dann bleibt schon nicht mehr viel übrig. Dann nochmal die in die engere Wahl gekommenen Reader auf den jeweiligen Internetseiten der Hersteller genauer anschauen. Insbesondere wegen den Anschlüssen an Mainboard und Netzteil: Datenaustausch (USB 3.0 19-Pin Stecker) und Stromanschluss (moderner SATA-Stromanschluss oder älterer 4-Pin Molex Stecker bzw. Buchse --- hier möglicherweise Adapter nötig).

Deine 3,5 Zoll Einschub-Cardreader-Auswahl, der "Chieftec CRD-901H" mit maximal 5 GBit/s für rund 34 EUR bei Alternate scheint ganz OK zu sein. Den 3,5 Zoll-Cardreader habe ich für mich bisher im Visier: DeLOCK 3.5" USB 3.0 Cardreader (91493) --- rund 38 EUR (Daten-Anbindung über USB 3.0 19-Pin Stecker, Strom-Anbindung über 4-Pin Molex Buchse). Entscheidung ist bei mir aber noch nicht gefallen. Hat noch etwas Zeit.

Bedenke aber, dass Du noch ein Einbaurahmen für Deinen 5,25 Zoll Schacht brauchst, da der Einschub-Cardreader nur 3,5 Zoll hat. Du brachst also z.B. so etwas: "Einbaurahmen 5,25 Zoll für 3,5 Zoll-Laufwerke".


THEMA NEUE CPU-GENERATION AUF "ALTEN" MAINBOARDS:
Was die Mainboardbezeichnungen anbelangt so werden beim AM4-Sockel "X", "B" und "A"-Boards unterschieden. "X" ist die voll entwickelte "Performance-Klasse". Bei den "B"-Boards handelt es sich um eine abgespeckte "Mainstream-Klasse". Und die "A"-Boards, die sogenannte "Entry-Klasse", sind nochmals ganz deutlich abgespeckt. Entsprechend haben die Board ihre Preise, je nach Ausstattung.

Mit den "X" und "B"-Boards hat man die größten Chancen (gerade mit der letzten Generation oder auch vorletzten Generation), dass eine neue CPU-Generation raufpassen könnte. Das funtioniert aber nicht, wenn sich der Sockel elektrisch oder gar technisch ändert. Üblicherweise wählt man das Mainboard, welches die Anschlussmöglichkeiten bietet, die man braucht oder in Zukunft brauchen könnte. Eine zweite interne USB 3 Schnittstelle ist dabei einfacher zu bekommen als eine zweite M.2-Schnittstelle.

Bei den 400er Boards standen noch nicht so viele Datenleitungen (sogenannte "Lanes") wie mit der aktuellen Generation zu Verfügung, um eine zweite M.2-Schnittstelle völlig autark zu versorgen. Daher gibt es "Lanesharing", wo sich bestimmte Schnittstellen Datenleitungen teilen. Die zweite M.2-Schnittstelle teilte sich bisher die wertvollen Datenleitungen oftmals mit der Grafikkarte, was sehr ungünstig ist, mit SATA-Schnittstellen oder hatte schlichtweg nur eine PCIe 2.0 Geschwindigkeit statt PCIe 3.0. Erst mit der X570er Plattform stehen größtenteils zwei volle M.2-Schnittstellen zur unabhängigen Nutzung zur Verfügung (aber auch nur bei den teureren Mainboards).
 
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Hallo!

@chris-gz
Updaten würde ich frühestens in 4-5 Jahren, und auch nur dann, wenn es im Vergleich zu jetzt einen großen Leistungssprung für wenig Geld gibt. Z.B. ein neuer Prozessor, der immer noch mit dem Mainboard kompatibel ist, doppelter RAM, etc. .
Angenommen, "AM5" ist schon da, wer kauft dann noch ein gebrauchtes, schon vielleicht tausende Stunden gelaufenes, veraltetes ex ~115€ Board? Und wenn's wer kauft, dann höchstens für drei Groschen.
Es ist ganz einfach eine Kostenfrage. Ich bin wirklich kein Hardware-Freak, alle zwei Jahre kaufe ich mir daher sicher kein neues Mainboard. Deswegen das ganze Asketen- und Zukuntssicherheits-Gequatsche von mir. ;) :D

@Dr-Nice-X
Danke für deine Ausführungen.

@ alle
Falls mir jemand ein gutes, günstiges Board mit 2 19-Pin USB 3.blabla Anschlüssen empfehlen könnte, ... . Ich habe bis jetzt nur das MSI X470 Gaming Plus Max gefunden.
(Zur Not würde ich eben auch das B450 Tomahawk Max und einen externen Kartenleser nehmen, aber ich habe noch keinen gefunden, der auch XD-Karten und Memory Stick Duos lesen kann.)

mfg :bier:
 
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THEMA ZUKUNFTSSICHERHEIT:
Ist tatsächlich ein sehr schwieriges Thema, da gesicherte Fakten von Herstellern zu dem Thema sehr rar sind und oft nur durch irgendwelche Leaks an die Öffentlichkeit kommen. Zudem entwickelt sich die Technik derzeit echt rasant, so dass man als Kunde mit seiner Hardware im Grunde genommen immer nur ein Jahr wirklich aktuell ist. Das heißt natürlich nicht, dass man jedes Jahr oder jedes zweite Jahr aufrüsten muss, auf gar keinen Fall.

Fakt ist aber, dass der AMD AM4-Sockel nicht bis in alle Ewigkeit überdauern wird, zumal er ja schon seit 2017 existiert. Das ist nicht lange, aber irgendwann hat auch er seine technischen Grenzen erreicht oder wird aus anderen Gründen abgeändert bzw. ersetzt. Dann wird ein neuerer, besserer Sockel, wie auch immer der aussehen mag, z.B. mit der Bezeichnung "AM4+" oder "AM5" eingeführt.

Wie schnell das gehen kann sieht man aktuell am größeren AMD TR4-Sockel, der ebenfalls seit 2017 existiert. Dieser Sockel wird mit der Einführung der 3000er Threadripper CPU-Generation (Nov/Dez 2019) modifiziert und heißt dann bzw. jetzt TRX4.

AMD hat zugesagt, den AM4-Sockel, soweit ich das jetzt richtig im Kopf habe, noch bis (einschließlich) 2020 zu unterstützen. Was danach kommt steht in den Sternen. Die 4000er Generation (Zen 3), die irgendwann 2 Hälfte bzw. Ende 2020 erscheinen wird, soll demnsch noch auf dem normalen AM4-Sockel laufen. Das könnte dann aber die wirklich letzte AM4-Generation sein, zumal die Umstellung beim Arbeitsspeicher auf DDR5 (2021/2022( anstehen wird, was neue Plattformen nötig macht und damit ein guter Grund wäre auch gleich den Sockel mit zu ändern und neue Chips zu entwickeln. Zumindest war es in der Vergangenheit so. Das ist bei Intel ähnlich.

Also was "Zukunftssicherheit" anbelangt ist eine Aussage im Computerbereich über 3 Jahre hinaus mehr Spekulation als Gewissheit. Wenn Du sagt, Dein PC soll 5 Jahre + X laufen (genauso zukunftsorientiert denke ich auch), so wird der PC auch seine Arbeit tun. Gar keine Frage. Du wirst auf jeden Fall auf Deine Kosten kommen. Mit einem guten Mainboard der aktuellen (X570) oder letzten Generation (X470 oder B450) wirst Du sicher mehrere Jahre Deine Ruhe haben und nicht wirklich aufrüsten brauchen.

Aber er wird dann irgendwann nicht automatisch mit den jetzigen Komponenten auf einen Schlag nach 5 Jahren + X (z.B. "nur" mit einer neuen Prozessor) upgedatet werden können. Die Aufrüstung wird umfangreicher ausfallen und damit wahrscheinlich Mainboard, Prozessor und Arbeitsspeicher betreffen. Einen aktuelleren 4000er Prozessor kannst Du bestimmt noch in Dein heutiges System einbauen, solange der AM4-Sockel mechanisch wie elektrisch identisch bleibt. Darüber hinaus... wahrscheinlich eher nicht.

Allgemein sagt man, dass Computersysteme nach 7 Jahren veraltet sind und grundlegender Updates bzw. kompletten Neuaufbaus bedürfen. So wird es auch sein. Trotzdem können auch 7 bis 10 Jahre alte PCs gut funktionieren. Man kann damit dann nur nicht mehr die dann aktuellsten Spiele und Anwendungen nutzen.

Aktuell wird ja bei AMD auf PCIe 4.0 Geschwindigkeit umgerüstet, das wird die nächsten Jahre weiter zunehmen. Diese Geschwindigkeit wird beim AM4-Sockel aber bisher nur von den X570er Mainboards unterstützt, die wie ich finde, aber derzeit einfach noch zu teuer sind, für das was sie anschlussmäßig bieten. Außerdem haben 95% der Boards diesen blöden kleinen Chipsatzlüfter auf dem Mainboard, den ich nicht besonders innovativ finde (Blick in die Vergangenheit und die Probleme damit genügt, auch wenn sich technisch seither viel getan hat). PCIe 4.0 Geschwindigkeit kann aber bisher gar nicht voll ausgenutzt werden. Weder bei Grafikkarten noch bei M.2-NVMe-SSDs. Ist also jetzt noch alles irgendwie sinnfrei und eher "Zukunftsmusik".
 
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Laut AMD wird die AM4 Plattform bis 2020 unterstützt. Somit werden wohl auch die Ryzen 4000er darauf kompatibel sein. Was aber nicht sicher ist, ist das die Hersteller weiter ihre alten Mainboards mit neuen Biosversionen und Chipsatztreibern versehen. Wenn du vor hast die wohl maximal mögliche Aufrüstung irgendwann zu fahren, dann wäre das der 4000er, egal welcher und dann würde ich auf ein X570 Board setzen, da du hier sicher sein kannst, dass hier auch Treiber und Bios für die nächsten Ryzen kommen werden.

Ich gehe eher davon aus, das du nicht mehr auf AM4 upgraden wirst, da in 4-5 Jahren, deutlich leistungsstärkere Harware wahrscheinlich weniger kostet, wie sich einen 4 Jahre alten Prozessor zu organisieren.

Bei PCs darfst auch nicht zu sehr über Zukunft nachdenken. Da ist einfach nichts sicher. Es könnte viel neue Hardware kommen, die Anforderungen an Spiele könnten steigen usw. Hol dir deinen Rechner am besten ohne Gedanken, die 5 Jahre in die Zukunft reichen. Hold dir das, was zu deinem Budget passt und am ehesten deinen Anforderungen entspricht.

Gruß Chris
 
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Ok, im Notfall ... externer Kartenleser, aber:
Irgendwie wäre eine zweite USB 3-Schnittstelle (und auch M.2-Schnittstelle) am Mainboard schon nett ...

mfg

@ alle
Falls mir jemand ein gutes, günstiges Board mit 2 19-Pin USB 3.blabla Anschlüssen empfehlen könnte, ... . Ich habe bis jetzt nur das MSI X470 Gaming Plus Max gefunden.
(Zur Not würde ich eben auch das B450 Tomahawk Max und einen externen Kartenleser nehmen, aber ich habe noch keinen gefunden, der auch XD-Karten und Memory Stick Duos lesen kann.)
mfg :bier:


Also wenn man 4x USB 3.0 intern mit an Board haben möchte (es sind Doppelstecker), dann geht das nur mit den X470 oder X570 Mainboards. Wie schon geschrieben, die "B"-Mainboards sind abgespeckte Versionen, um sie zu einem günstigeren Preis anzubieten. Da spart man sich die zweite USB 3.0 Doppelbuchse. Was die zweite M.2-Schnittstelle angeht, wie bereits geschrieben:

Üblicherweise wählt man das Mainboard, welches die Anschlussmöglichkeiten bietet, die man braucht oder in Zukunft brauchen könnte. Eine zweite interne USB 3 Schnittstelle ist dabei einfacher zu bekommen als eine zweite M.2-Schnittstelle.

Bei den 400er Boards standen noch nicht so viele Datenleitungen (sogenannte "Lanes") wie mit der aktuellen Generation zu Verfügung, um eine zweite M.2-Schnittstelle völlig autark zu versorgen. Daher gibt es "Lanesharing", wo sich bestimmte Schnittstellen Datenleitungen teilen. Die zweite M.2-Schnittstelle teilte sich bisher die wertvollen Datenleitungen oftmals mit der Grafikkarte, was sehr ungünstig ist, mit SATA-Schnittstellen oder hatte schlichtweg nur eine PCIe 2.0 Geschwindigkeit statt PCIe 3.0. Erst mit der X570er Plattform stehen größtenteils zwei volle M.2-Schnittstellen zur unabhängigen Nutzung zur Verfügung (aber auch nur bei den teureren Mainboards).

Wenn man in den Suchfilter bei geizhals.de entsprechende Parameter eingibt, bleiben schon ein paar mehr Mainboards als nur das MSI X470 Gaming Plus Max (7B79-017R) übrig, welches ich persönlich auf Grund des nicht ganz so aktuellen Audiochips (Realtek ALC892) nicht unbedingt nehmen würde. In der Preisklasse von ca. 100-150 EUR (175 EUR als Grenze bei Geizhals eingestellt) gibt es bessere X470er Boards mit fast identischen Anschlüssen und wesentlich besserem Audiochip (Realtek ALC1220), der auch auf den absoluten High-End Mainboards verbaut ist.

Hier der Suchfilter für X470er Boards:
Link: www.geizhals.de - X470 ohne Audiochipfilter (8 Mainboards)
Link: www.geizhals.de - X470 mit gutem ALC 1220 Audiochip (2 Mainboards)

Wenn es nicht unbedingt MSI sein muss, sind beide Boards durchaus einen Blick wert.
Das perfekte Board, mit allem Pipapo zu einem super günstigen Preis gibt es leider nicht.

Hier der Suchfilter für X570er Boards:
Link: www.geizhals.de - X570 ohne Audiochipfilter (2 Mainboards)
Link: www.geizhals.de - X570 mit gutem ALC 1220 Audiochip (1 Mainboard)

Die X470er Boards bieten mehr Anschlussmöglichkeiten für weniger Geld, jedoch "nur" mit PCIe 3.0 Geschwindigkeit. Was absolut ausreicht. Die X570 Mainboards sind mit PCIe 4.0 natürlich "zukunftssicherer", aber diese Technologie lässt sich AMD teuer bezahlen. Derzeit gibt es nur wenige Geräte (z.B. die Grafikkartenreihe RX 5700 und RX 5700XT sowie einige wenige M.2 PCIe 4.0 NVMe-SSDs), die diese Geschwindigkeit überhaupt nur ansatzweise nutzen können (funktionieren aber auch alle ohne Probleme mit PCIe 3.0). Von Nutzung der Vollgeschwindigkeit ist noch lange keine Rede. Das dauert noch viele Jahre. Braucht man die Technologie heute als Normalnutzer: NEIN!

Wenn ich heute einen neuen PC kaufen müsste, würde ich wohl ein gut ausgestattetes X470er Board zu einem fairen Preis nehmen. Ein gutes X470er (oder B450er Board, solange die Anschlüsse passen) mit PCIe 3.0 Geschwindigkeit inkl. günstigem 2000er oder 3000er Prozessor würde mir vollkommen reichen, auch bei meinen ressourcenintensiven Anwendungen. Dieses System würde ich dann viele Jahre so belassen bevor ich auf irgend eine neue Plattform umsteigen bzw. updaten würde. Wie geschrieben: Ein Update würde dann (mit hoher Wahrscheinlichkeit) mehr als "nur" einen Prozessor umfassen (nämlich auch Mainboard und Arbeitsspeicher), da es dann wohl keinen aktuellen AM4-Sockel mehr geben wird, sondern irgend einen Nachfolger und zudem DDR5-Arbeitsspeichermodule. Aber so ist der technische Fortschritt halt.
 
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Hallo!

Weiter geht die unendliche Geschichte.
Nachdem :kotz:Media Markt so intelligent und freundlich war, mir 1 Woche nach Bestellung mitzuteilen, dass das ursprünglich vermeintlich in 4-5 Tagen zur Abholung bereite MSI Tomahawk Max erst in der 1. Jännerwoche bereit sein wird, abgeholt zu werden, stehe ich ohne Mainboard da. Ein anderer Anbieter hat mich umgehend informiert, dass er es erst wieder im neuen Jahr bekommt. Das Tomahawk Max ist auch sonst nirgends mehr in Kürze zu bekommen.

Ryzen 5 3600, Sapphire RX 590 Nitro+, Pure Power 500W CM, 16GB DDR4-3200 Ripjaws-RAM, Sharkoon S25-W, SSD und der restliche Krempel sind fix bestellt und sollen auch in ein paar Tagen kommen.

Welches Mainboard könnt ihr mir statt des Tomahawk Max empfehlen?
An sich sind die Ansprüche gleich geblieben. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es sollte gut und langlebig sein und möglichst ohne BIOS-Update auskommen. Mehr Ärger brauche ich wirklich nicht mehr.
2. USB 3.0-Steckplatz (X470 statt B450) ggf. für Cardreader in der Zukunft wäre gut, ist aber kein Muss. Fürs Tomahawk habe ich mir extra ein Gehäuse mit Fenster ausgesucht. Wahrscheinlich würde es meine am totalen Tiefpunkt angekommene Stimmung heben, wenn es auch in vielen Millionen Farben in vielen verschiedenen Effekten lustig herumblinken würde. Wäre nett, aber ebenfalls nicht der totale Muss.
In aller höchster Not, um endlich den ganzen ******dreck zusammenbauen zu können, würde ich noch so circa 130€ (+/-15€) fürs Alternativ-Mainboard investieren.

Danke im Voraus
mfg

PS:
Es wäre cool, wenn ihr mir bald antworten könntet. Dann könnte ich das MB vielleicht noch in meine Bestellung reinquetschen. thx. :daumen:
 
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Servus,

alle MSI-B450-Mainboards mit dem Zusatz "Max" haben ein BIOS drauf mit dem eine Ryzen 3xxx-CPU sofort läuft *klick*.

Als Alternative geht auch das "ältere" MSI B450 Gaming Pro Carbon AC, da musst du das aktuelle BIOS allerdings per USB-Stick selbst aufspielen.

Gruß Lordac
 
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@Lordac: Ja danke, das mit den Max-Boards weiß ich. Ein BIOS-Update bei nicht-Max-Mainboardds möchte ich mir als Selbstbauanfänger gerne ersparen, auch wenns mit dem BIOS-Knopf am Brett auch ohne GPU und CPU funktioniert.

@alle: Alle zukünftigen Antworten bezüglich meines Posts #49 bitte hier: Alternative zu MSI B450 Tomahawk Max
Damit's übersichtlicher ist und die Moderatoren nicht schimpfen müssen. :)

mfg
 
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Servus,

auch wenn ich deinen "Zeitdruck" verstehe, ich hätte mir das extra Thema gespart und einfach etwas Geduld gehabt.

Für mich spielt es auch keine Rolle wie lange ein Thema bereits ist, wenn eine Frage auftaucht die ich beantworten kann, helfe ich.

Gruß Lordac
 
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Hallo!
Was sich lange hingezogen hat, ist endlich gut geworden. :) Heute kam der restliche Teil meiner bestellten Hardware. :banane::banane::banane:
Es war zwar mit einigen Strapazen verbunden, aber ich konnte doch noch ein Tomahawk Max ergattern. :D

Für den Ryzen 5 3600, Tomahawk Max, Sapphire RX 590 Nitro+ Special Edition, 16 GB G.Skill Ripjaws DDR4-3200, Samsung 860 Evo 500 GB, be quiet Pure Power 11 CM 500W, Asus DVD-Brenner, Sharkoon S25, 4x14cm und 1x12cm Arctic-Fans habe ich in Summe etwas unter 870€ (ohne OS, exklusive Versand und Nachnahmegebühr) gezahlt.

Vielen Dank nochmals für eure Beratung und Tipps!

Ein paar Fragen habe ich noch zum Zusammenbau.
Ich habe brav Videos geschaut und hier das Zusammenbau-Tutorial gelesen. Die ganzen bei der Hardware mitgelieferten Gebrauchs-/Installationsanweisungen taugen aber nicht einmal als Klosettpapier.

Gehäuse:
Beim Gehäuse sind haufenweise Schrauben, Papier/Karton-"Beilagscheiben" und ein nicht näher definierbarer "Schraubenkopf" aus Plastik dabei.
Als Anhang die Fotos meiner 5000€ teuren Spiegelreflex-Leica.

Schrauben 1, 2, 3 und 4 haben gleiches Gewinde.
So viel ich überrissen habe, sind Schrauben 5 für's Mainboard, HDDs/SSDs und Brenner.
Welche sollte ich für das Netzteil verwenden? 2 oder 3? (Schrauben 3 werden auch für die Erweiterungskarten verwendet.)
Wofür sind Schrauben 1 und 4? (Die Rändelschrauben für die Seitenteile sind andere.)
Wofür ist der Plastik-Schraubenkopf (6)?
Ich nehme sehr stark an, die 9 Beilagscheiben sind für die Mainboardmontage. Wo sollen die aber sein? Zwischen Schraubenkopf und Board oder zwischen Board und Abstandshalter?

Verkabelung Front Panel:
Manche Kabelstränge sind mit +/- bzw. farblich markiert, andere nicht. Ist es bei den anderen wurscht, ob sie ggf. um 180° gedreht angeschlossen werden?

SATA-Strom:
Hier geht es nur um Brenner und SSD. Ich werde ein SATA-Stromkabel mit 3 "Abzweigungen" nehmen. Ist es egal in welcher Reihenfolge und bei welcher Abzweigung ich den Brenner und die SSD anstecke?

Grafikkarte-Strom:
Ich nehme an, ich muss beide Kabel anschließen (8 und 6-adrig). Ist es egal welcher Strang vom Netzteil (PCI-e 1 und PCI-e 2) wo an der Grafikkarte angesteckt wird??

Installation AMD-Kühler:
:nicken: ich weiß, die Schrauben kreuzweise und in Etappen anziehen (wie bei den Zylinderkopfschrauben :haha:). Aber müssen sie wirklich so fest und komplett angezogen werden, bis die Federn ganz zusammengedrückt sind?

Bevor knapp 900€ in Schall, Rauch und Funken aufgehen, frage ich lieber genauer nach.
Danke im Voraus
mfg
 

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Es steht doch im handbuch, welche Schrauben wozu gehören.
Man kann die meist am Kopf sehr gut erkennen.
Der Plastikkopf ist eine Hilfe, um die Abstandshalter festzuschrauben.

Das steht im Handbuch vom Board.
Wäre aber auch nicht schlimm, wenn man da mal was falsch einsteckt. Dann geht halt die LED nicht (bei Power und Reset Switch ist die Reihenfolge egal).

Die Reihenfolge ist egal.

Auch hier ist die Reihenfolge wurscht.

Handfest reicht völlig.
 
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Ok, danke.
Also im Gehäuse-Handbuch , das nur ein Flyer ist, steht genau nix über die Schrauben.
Die Beilagscheiben habe ich nie in irgendeinem Tutorial gesehen. Brauch ich die überhaupt? Zwischen Abstandshalter und Board wird's eher schwierig :D, dann wohl eher zwischen Schraube und Board ...

cu.
 
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