Zukunft der Mobilität: Für knapp 6.000 Euro extra gibt es hochautomatisiertes Fahren bei Mercedes-Benz

I will not be impressed by technology until the day... die Autoindustrie im Erfinderland des Fahrrads zumindest ein Bollwerk mit Carsharing-Autopilot, wie Tesla es vor hat, herausbringt! ;)

PS: Und sich endlich für genormte Akkus stark macht!
 
Pfff, ich will Zuhause in der Hei(j)a pennen, während das KFZ alleine zum Discounter fährt, und dort meinen zuvor im Internetz bestellten Einkauf abholt.:top:

:-D

Vermutlich nix, weil man A als Tesla-Fahrer um die "Ungenauigkeiten" der zeitlichen Angaben von Herrn Musk Bescheid weiß, und B (als gut informierter Tesla-Fahrer) schon oft genug seine Entschuldigungen bzgl. eben dieser Angaben gehört hat. Interessant an dem Punkt: Seiner Meinung nach löst die "(Auto-) K.I." dafür aber gleich mehrere Probleme. Denn wenn diese die komplexe Interaktion mit der Umwelt beherrscht, kann sie (natürlich in angepasster Form) auch zb. in dem Tesla-Roboter eingesetzt werden.

Und den finde ich mittlerweile sogar deutlich interessanter, als autonomes Fahren - einfach weil man einen "eigenen Roboter" in Zukunft noch sehr lange besitzen wird, ein eigenes Auto hingegen nicht. Und natürlich weil man ihn in 24h deutlich mehr nutzen/einsetzen kann. Theoretisch möglich wäre (mMn) ja sogar, dass der Tesla-Bot (in nicht allzu ferner Zukunft? - was auch wir "Älteren" vielleicht noch erleben werden) einen Oldtimer (also ein KFZ ohne autonome Features) fahren kann.

Hier wäre zukünftig vielleicht eine Kooperation mit Tesla denkbar, denn auf dem Gebiet sind sie (dank der enormen Menge an gesammelten Daten der letzten Jahre, und der bisher ins "Labeling" investierten Ressourcen) mit Abstand führend. Überhaupt fände ich es gerade auf dem Gebiet wünschenswert, wenn hier gesetzliche Regelungen eine Zusammenarbeit der entsprechenden Firmen quasi vorschreiben würden (ggf. mit finanziellem Ausgleich o.ä.). Zu schauen ob die Grafikkarte von Nvidia/AMD/Intel in (welchen) Spielen besser ist ist eine Sache, aber bei der "Auto-K.I." will ich als Kunde irgendwie keine Unterschiede zwischen den Herstellern haben.

Ab einem gewissen Punkt wirst du das nicht nur mit "Handkuss" tun, du wirst kurz drauf auch gar keine andere Wahl mehr haben. Oder glaubst du wirklich, ab dem Moment wo die K.I. nachweislich sicherer ist/fährt, wird es noch nennenswert lange dauern, bis der Mensch (zu Beginn vielleicht auch nur in begrenzten Gebieten) nicht mehr fahren darf?

Zumindest ein Teil der Autohersteller nutzt seit Jahrzehnten automatische Fahrsysteme, die einfach auf den Fahrersitzt geschnallt werden und die regulären Bedienelemente bewegen. Mechanisch ist das mit dem Oldtimer also keine Herausforderung, aber bislang sind Selbststeuersysteme selbst mit zahlreichen Extrasensoren kaum in der Lage, das Verkehrsgeschehen zu erfassen. Bis sie mit der Wahrnehmung eines (Roboter-)Fahrers auskommen, wird entsprechend längere Zeit vergehen. Und dann stellt sich die Frage: Wer will eigentlich Oldtimer fahren lassen?

Zur Kommunikation und Zusammenarbeit: Abgesehen davon, dass du einen datenschutzrechtlichen GAU bezeichnest, sollten Sicherheitsfunktionen eigenständig funktionieren. Man kann schlecht das erste selbstfahrende Auto, dass in so eine Situation kommt, opfern, damit die nachfolgenden rechtzeitig an einen besseren Fahrer übergeben können. Zumal es bei der Ausnahmesituation "unkartiertes Funkloch" dann ganz schnell zu Folgeunfällen käme.
 
Und dann stellt sich die Frage: Wer will eigentlich Oldtimer fahren lassen?
Oldtimer = alle Autos ohne autonomes Fahren; + Bot = Oldtimer mit autonomem Fahren. Vielleicht ist es (für den Käufer/Kunden) schon preislich interessanter einen entsprechenden Bot zu kaufen (um sein vorhandenes/altes Auto "nachzurüsten"), statt ein neues Auto. Keine Ahnung, war halt nur so ein Gedanke, dass das dann ja theoretisch eben auch möglich ist.
Zur Kommunikation und Zusammenarbeit: ...
Meinst du mich? Ich bezog mich bzgl. Zusammenarbeit auf die Entwicklung des autonomen Fahrens, damit eben alle autonom fahrenden Fahrzeuge auf dem gleichen Level bzgl. Sicherheit sind. Zum Thema Kommunikation (der Autos untereinander?) weiß ich nicht auf welche meiner Aussagen du dich beziehst. Aber ja, eine Kommunikation/Vernetzung der autonomen Fahrzeuge im Verkehr untereinander setze ich quasi zwingend voraus. Warum sollte zb. die K.I. im hinteren Auto über die wegen einer Notbremsung blinkenden Bremslichter des Vorausfahrenden über die Notbremsung informiert werden, wenn man gleich(zeitig) den ganzen "Datensatz" (wieso/weshalb/warum) übermitteln kann. Zumal es Situationen gibt die so eine Vernetzung quasi fast schon zwingend erfordern, zb. wenn dein Auto errechnet dass die beste Lösung ein Ausweichen in den Gegenverkehr wäre, WENN dieser dann entsprechend darauf reagieren kann/reagiert (also quasi eine Absprache der Fahrzeuge untereinander in Echtzeit).

Oder auch ähnlich dem Warndreieck, wenn ein autonomes Fahrzeug bei einem Ausfall/technischen Defekt (zb. mitten auf der Straße) stehen bleibt, ggf. bei schwerem Regen/Schneefall), und die nachkommenden Fahrzeuge über die Situation informieren kann (lange bevor sie diese erkennen können). Und eine direkte Kommunikation (Car2Car) ist auch unempfindlich gegen "Funklöcher".

Aber vielleicht hab ich dich einfach nur falsch verstanden.
 
Ich glaube, ich hatte dich ursprünglich falsch verstanden. Tesla ist keineswegs dafür bekannt, beispielsweise Unfall-Situationen gut zu erkennen. Im Gegenteil, es laufen in den USA mehrere Klagen, weil der Autopilot in eigentlich recht einfachen Situationen in bestehende Unfallabsicherungen gefahren ist; Personenschaden inklusive. Deswegen bin ich davon ausgegangen, dass du die Weitergabe von Informationen zwischen Teslas meinst. Hier wäre eine gesetztlich Pflicht zum Austausch auch eher denkbar als bei der Preisgabe firmeneigenen Know-Hows. Aber wie bereits von mir geschrieben, darf Sicherheit nicht von externen Faktoren abhängen.
 
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