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Gast1675120202
Guest
Natürlich braucht man das nochOb da noch 16 2/3 Hz erzeugt wird, weiß ich gar nicht.

Natürlich braucht man das nochOb da noch 16 2/3 Hz erzeugt wird, weiß ich gar nicht.

Hab grad mal nachgesehen:Natürlich braucht man das noch![]()

Hat alles Vor und Nachteile.Der Rest Europas fährt mit 50Hz oder Gleichstrom.
Und? Sind am Ende reine Schätz und Mutmaßkosten. Future will tell.Da hat man dafür die größten Klimafolgekosten. Aber keine Sorge, dass die nicht von den armen, armen Konzernen alleine getragen werden müssen, ist bereits beschlossene Sache.
Quelle zu den 35Mrd? Braunkohle war da ganz oben dabei? Atomkraft und Steinkohle wieder mal die Hauptverbrecher? Und ganz ohne Subventionen kommt kein Produkt auf dem Markt. Alleine wenn man an Forschung denkt ist schnell irgendwie in den Berechnungen untergebracht. Kein Auto kommt ohne Subventionen, wenn man tief genug graben will auch die neuen Verbrenner nicht!Und so ganz ohne Subventionen war auch die Braunkohle nie. Erst letztes Jahr wurden im Zuge des Kohelausstiegsgesetzes (Ironie kommt manchmal brikettweise ...) Subventionen für die LEAG (nur Braunkohle) und RWE (überwiegend Braunkohle) beschlossen. Auch hier über vier Milliarden, aber immerhin nicht in voller Höhe jährlich anfallend.
Der nicht lustige Witz ist: Windkraft wird nur sehr geringfügig subventioniert, denn eine Umlage ist keine Subvention. Das mag auf den ersten Blick haarspalterisch klingen, aber wenn man Umlagen als Subvention zählt, dann werden schlagartig fossile Energieträger mit über 35 Milliarden Euro jährlich subventioniert. Davon kann erneuerbare Energie nur träumen ...
Tolle Berechnung. Pauschal einen preis auf CO2 und auf Annahmen von Gesundheitskosten. Viel kann man daraus leider nicht ziehen.Apropos träumen: So sah die Berechnung vor zehn Jahren aus.
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Wer das bereits für krass hält, weiß noch nicht, dass dabei die Kosten für Rückbau noch gar nicht berücksichtigt waren. Preist man den mit ein, braucht die Grafik einen anderen Maßstab, damit die Kosten für Wind- und Wasserkraft noch lesbar sind.![]()
Stimmt seit 2017. Damit für viele Windräder zu spät. Aber abseits davon sind Verfügbarkeit für den Rückbau die Möglichkeit kostengünstig zu entsorgen wichtig. Und genau hier wird bei hohem Aufkommen die ganze Rechnung wie ein Kartenhaus dann zusammenfallen. Ist das gleiche wie mit der Atomkraft die man auch als nicht so teuer beworben hat. Wir sehen ja heute was daraus geworden ist.Du irrst. Ab einem gewissen Grad der Peinlichkeit sind auch Politiker lernfähig, und nachdem die Energieerzeuger Bund und Bürger einmal abgezockt haben, war man bei den Erneuerbaren schlauer. Das Rückbaukonzept ist Teil des Genehmigungsverfahrens und die meisten Kommunen machen überdies von dem Recht Gebrauch, die Rückbaukosten im Vorab hinterlegen zu lassen. Falls nicht, besteht eine Pflicht zum Aufbau entsprechender Rücklagen über die Laufzeit in voller Höhe. Nicht maximal (!) ein Drittel wie bei Kohle und Kernkraft.
Darüber hinaus braucht man keinen Abakus, um sich auszurechnen, dass Windkraftanlagen niemals so hohe Rückbaukosten haben können wie Kraftwerke + Förderanlagen. Wir reden hier bei Windkraft im Durchschnitt von fünfstelligen Beträgen pro Megawatt, bei Kohle von mindestens siebenstelligen. Bei Kernkraft traut sich noch niemand, eine endgültige Prognose abzugeben, weil keiner weiß, wo wie oft was in welcher Form wieder ans Tageslicht kommt - immer vorausgesetzt, man einigt sich überhaupt irgendwann auf Endlagerstätten und -konzepte, statt jede nur im entferntesten mögliche Option alle paar Jahre neu zu bewerten.
Der NABU hat das untersucht. Im Durchschnitt gibt es zwei tote Vögel pro Anlage und Jahr.
Ich will dem gedanklichen Verarbeitungsprozess nicht zu weit vorgreifen, aber beispielsweise haben flächig verglaste Gebäude einen höheren Bodycount.
Dramatisch wird es selbstverständlich dann, wenn darunter Exemplare gefährdeter Arten sind. Und siehe da, seit man das weiß, gehört eine Beurteilung der Abstände zu Brut-, Zug- und Jagdrevieren zu den vor Bau beizubringenden Gutachten.
Liegt schlicht daran dass seitdem für alle Bauvorhaben mehr gefordert wurde wie früher. Selbst im normalen Hausbau gibt es eine Flut an verordnungen und vorschriften.Fun Fact: Inzwischen sieht es - Kein Scherz! - so aus, dass man für die Errichtung einer Windkraftanlage mehr Dinge zu beachten bzw. nachzuweisen hat, als bis Mitte der 80er für die Errichtung eines Kernkraftwerks verlangt wurden.
Liegt wohl daran dass auf der einen Seite eine negative Kostenkalkulation rausgehauen wird auf der anderen aber nur eine positive herangezogen wird. Bereitstellung von Reserve und die Kosten dahinter werden von dir bspw. zu keinem Zeitpunkt berücksichtigt. Ohne diese funktioniert die komplette Idee der Windkraft aber nicht. Die verlorenen Einnahmen aus Exporten bzw. Ersparnisse aus günstigen Importen gibt es quasi nicht mehr. Rückbaukosten für tausende Windräder werden ignoriert da seit 2017 neue Regeln vorherrschen. Seitdem stockt der Ausbau aberWas mich stört, sind Argumente, die im Wesentlichen auf "Aber erneuerbare Energien machen doch auch Umwelt-Aua und sind viiiieeeel teurer!" beruhen und dazu sämtliche erdenklichen Verdrehungen und Verschleierungen bemühen. Grundsätzlich halte ich Windkraft auch nicht für ein Allheilmittel und bin mir auch im Klaren darüber, dass man selbst nach vollzogener Energiewende auf längere Sicht nicht auf einige konventionelle Kraftwerke verzichten kann, die flexibel Lastspitzen abfedern. Dennoch: Es ist sinnvoll, jetzt den Ausbau voranzutreiben, der von endlichen Energieträgern unabhängig macht und eine geringere Umweltbelastung bewirkt.
Den einzigen Fehler, den ich dabei sehe ist, dass die bisherigen Nutznießer viel zu wenig an den Kosten beteiligt werden bzw. sogar noch belohnt werden.
Zumal die Kosten dafür variabel sind. Bin mal gespannt wenn größere Rückbauten stattfinden ob die Preise so günstig bleiben.Hab grad mal nachgesehen:
Wir sind aber die letzten mit 16,7 Hz außer Österreich, Schweiz, Norwegen oder Schweden.
Der Rest Europas fährt mit 50Hz oder Gleichstrom.
Vielleicht kann man da ja auch mal einen Toyota oder VW dran aufladen neben dem Bahnhof an 100 Wallboxen, um mal wieder zum Thema zu kommen.![]()
Man sieht aus dieser Höhe noch 2 Tagebau Gelände (Garzweiler ist auf dem Bild etwas grüner)Mehr sage ich dazu nicht.
Nee.Produziert die Bahn nicht sowieso für ihre Trassen selbst den Strom?
Die Studie geht von der Annahme aus, es würde ab dem letzten Jahr ein starken Rückbau stattfinden. Das ist jedoch nicht eingetreten, sondern die Anlagen werden sinnvollerweise weiterbetrieben. Die Studie ist sozusagen überholt - von der Realität.Das Umweltbundesamt Deutschland hat in einer Studie[107] untersucht, ob die zum Rückbau von den Windkraftunternehmen zu bildenden Rücklagen und ob die Recyclingkapazitäten ausreichend sind und kam zu dem Schluss, dass insbesondere für die pro Jahr erwarteten bis zu 70.000 Tonnen Faserverbundwerkstoffe nicht genügend Recyclingkapazität vorliegt, während Bestandteile wie Beton, Stahl und andere Metalle kein Problem darstellten.
Ernsthaft jetzt?Wer hat denn das errechnet? Pro Kraftwerksblock rechnet man mit ca 250 Windrädern neuerer Generation.

Im Wald stellt man keine Windräder auf und Offshore-Anlagen haben ganz andere Laufzeiten, weshalb sie auch von oben genannter Studie gar nicht erst berücksichtigt wurden - diese befasst sich mit einem vermuteten (!) Rückbau wegen Unrentabilität ab 2020.Werden die Sockel im Meer mitentfernt? An Land läßte man ein paar Tausend Tonnen teilweise im Waldboden.
Nö, die "Hauptverbrecher" (Deine Worte, nicht meine ...) sind Subventionen für fossile Brennstoffe in Verkehr und Industrie.Quelle zu den 35Mrd? Braunkohle war da ganz oben dabei? Atomkraft und Steinkohle wieder mal die Hauptverbrecher?
Versteht sich. Deshalb sollte man ja auch alle gewährten Subventionen aller Marktteilnehmer berücksichtigen und nicht nur einseitig die, welche neue etabliert werden.Und ganz ohne Subventionen kommt kein Produkt auf dem Markt. Alleine wenn man an Forschung denkt ist schnell irgendwie in den Berechnungen untergebracht.
Aber nur namchmalBei Kernkraft sieht's geringfügig besser aus.
Beim GKN konnte man aus verschiedenen Gründen keine Hochkühltürme bauen.Die Betreiber selbst veranschlagen für den Rückbau eines KKW rund 1,2 Milliarden Euro. Das entspricht Rückbaukosten von über 850.000 Euro/MW.
Allerdings sind Kosten für Zwischen- und Endlagerung des dabei anfallenden Materials nicht eingerechnet. Wie auch, denn diese Kosten sind noch gar nicht endgültig absehbar. Und warum auch, es bezahlt sie ja ohnehin jemand anders.![]()
Warum gibt man denen nicht die Alternative:Bürgerinitiativen

Da der Volumenanteil radioaktiver Abfälle aus der Medizin lediglich 0,5% der Gesamtmenge ausmacht und es - in Relation zu Brennabfällen aus Kernkraftwerken - keine starken Strahler sind, bist du auf ein interessantes Mysterium gestoßen. Mach doch mal die Container auf und schau nach, was da wirklich drin ist.Wenn ich bei uns im Zwischenlager im AKW nachgucke, dann sind knapp über 40% aller Abfallcontainer solche die nicht im Kraftwerk selber anfallen, sondern von extern mit gelagert werden..

Oder ein schnuckeliges Endlager?Warum gibt man denen nicht die Alternative:
Windrad oder wir machen hier nen Tagebau auf![]()
Kurze Ergänzung, da vorhin leider überlesen: 3 MW ist nach wie vor der gerundete Mittelwert der tatsächlich eingespeisten Leistung aller derzeit in Betrieb befindlichen Anlagen. Aber ja, neuere Anlagen erzielen deutlich mehr als als das.Aktuelle Windenergieanlagen liegen übrigens in der Leistungsklasse 5-6 MW und nicht wie oben geschrieben bei 3 MW. Offshore in etwa doppelt so viel.

Die Gesamtleistung aller in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen (Stand 2021: ~ 63.000 MW) entspricht übrigens der von 44 Kernkraftwerken (Nennleistung durchschnittlich ~ 1.450 MW).Oder ein schnuckeliges Endlager?

Ich glaube das sind jeweils einzelne Reaktoren und keine ganzen Kraftwerke.
Jeder, der etwas von Lamellen versteht.Wer kann Solar regeln?
Oder die Energie speichern.Bei Windstille regelt sich gar nichts, hochfahren geht nicht. Bei zuviel Wind kann man nicht runterfahren sondern man muß abschalten.
Oder eben speichern.Sollte Solar einmal mehr als der Bedarf im Hochsommer liefern müßte man eine Zwangstrennung einführen oder exportieren, falls den Strom jemand abnimmt.
Nö.Ich glaube das sind jeweils einzelne Reaktoren und keine ganzen Kraftwerke.
Lastwiderstände gehen auch.Jeder, der etwas von Lamellen versteht.