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Das ist richtig beobachtet, sollte aber differenzierter betrachtet werden. Der PC hatte sich in der Vergangenheit sozusagen "nebenberuflich" als Spieleplattform etabliert, und erfreute sich dank großem Interesse meiner Generation und der davor, immer größerer Beliebtheit. Nicht zuletzt wegen der über Jahre immer weiter fallenden Anschaffungspreise.Ich möchte hier meine persönliche Meinung zum Thema Konsolenentwicklung und deren Einfluss auf PC-Spiele teilen. In den letzten Jahren hat die Konsolenentwicklung stark an Einfluss gewonnen, was meiner Meinung nach oft zu Lasten der PC-Spiele geht. Jedes PC-Spiel, das auf Konsolen veröffentlicht wird, muss bestimmte Performance-Anforderungen erfüllen, was bedeutet, dass die PC-Versionen oft nicht die volle Leistung und Qualität erreichen, die sie könnten.
Dennoch war er, der PC, (auch damals schon) als System wesentlich aufwendiger zu betreiben und einzurichten als eine Konsole. Was damals wie heute vielen ein Dorn im Auge ist. Gerade für Leute die primär eine Unterhaltungsplatform suchen ist ein PC also viel zu teuer und kompliziert!
Nun waren in den Anfängen der Ära der Heimcomputer aber oft die Alternativen fürs Heimoffice schlicht nicht vorhanden, was heute anders ist. Ergo mussten viele sich einen Desktop PC zuhause hinstellen, und um diesen "auch" fürs gaming zu verwenden ja auch nur eine passende Grafikkarte ausrüsten.
Die Leistungsfähigkeit der PC hat sich dann über Jahre wesentlich schneller entwickelt als die bei Konsolen so das der Trend auf dem Spielemarkt in Richtung PC ging. Größere Nachfrage Mündet in größerem Angebot.
Letztens Endes haben die Konsolen aufgeholt und wurden Wettbewerbsfähig und für Office stehen nun einfachere Plattformen zur Verfügung. Smartphones, Tabletts, Chromebooks haben in weiten Teilen und gerade bei Familien die sich keinen PC fürs gaming leisten können diesen ersetzt.
Die Anzahl der PC in Deutschland zuhause ist seit 2006 rückläufig. Damit auch die Nachfrage für Spiele.
Hätte AMD und Microsoft gemeinsam nicht den Einstieg in die Spielekonsolen getätigt und dort die x86 bzw amd64 Standards durchgesetzt und damit die RISC Architektur verdrängt. Wäre der Aufwand heute zusätzlich spiele für den PC zu entwickeln das zunglein an der Waage.
Nicht umgekehrt! Ergo hält das den PC als Gaming Plattform am Leben.
Deshalb werden Gameengines entwickelt die dynamisch mit der zur Verfügung stehenden Leistung der Hardware skalieren. Auch das müssen Engine heute leisten da es auch unterschiedliche Leistungsklassen bei Konsolen gibt.Die Konsolenentwicklung hat dazu geführt, dass viele Entwickler ihre Spiele so anpassen, dass sie auf den leistungsschwächeren Konsolen gut laufen. Dies bedeutet, dass PC-Spieler oft auf Grafik- und Performance-Einstellungen verzichten müssen, die auf ihren leistungsstärkeren Maschinen möglich wären.
Der Fakt also das die Hersteller für Konsolen auch dort Systeme für unterschiedliche Preisklassen etabliert hat, das Premium Segment aber immer auch höhere Qualitätsansprüchen gerecht werden muss. Wird also zwangsläufig dazu führen das leistungsfähigere Hardware auf dem PC auch Vorteile daraus ziehen kann.
Hier muss dann aber künftig auch jeder selbst entscheiden ob ihm das sein Geld wert sein wird. Spaß kostet, Luxus umso mehr!
Findest du? Aus meiner Sicht verhält sich das aber ein wenig anders. Valve hatte bisher keinen Fuß im Konsolensegment und war damit faktisch abhängig vom PC-Spielemarkt.Im aktuellen Bericht wird ein interessanter Weg aufgezeigt: Alles soll im Klartext zurück zu den echten PC-Spielen gehen. Dies bedeutet, dass Entwickler wieder mehr auf die Stärken der PC-Plattform setzen sollten, anstatt sich auf die Einschränkungen der Konsolen zu konzentrieren. PC-Spieler sollten die Möglichkeit haben, ihre Spiele in voller Auflösung und mit maximalen Grafikeinstellungen zu genießen, ohne dass sie sich um Performance-Einschränkungen sorgen müssen.
Wie oben erwähnt ist dieser Markt aber rückläufig. Wobei Valve versucht den Markt ein wenig aufzubrechen in Richtung Linux (Die meisten mit dem PC konkurrierenden Ökosysteme laufen auf Linux).
Valve hat im Alleingang sozusagen Mobil High-Quality Gaming wiederbelebt um für sich den Absatzmarkt zu vergrößern nicht um dem PC damit einen Vorteil zu verschaffen.
Und aktuell ist SteamOS nicht primär für Desktop gedacht oder offiziell freigegeben.
Das wird nur leider aus oben genannten Gründen nicht passieren. Es ist also leider Wunschdenken. Ich lese aus denen Wunsch eine gewisse Traurigkeit das sich die Märkte für Unterhaltung neu ausrichten weg von "deinem geliebten Kind - den PC" wir Menschen lieben halt tendenziell Kontinuität. Aber Dinge verändern sich im Leben.Es ist meiner Meinung nach an der Zeit, dass die Entwickler wieder mehr Wert auf die PC-Plattform legen und die einzigartigen Möglichkeiten, die PCs bieten, nutzen. Nur so können wir sicherstellen, dass PC-Spiele wieder die Qualität und Leistung erreichen, die sie verdienen.
Weißt du ich sehe den Grund auch hier zuhause. Wir haben den Kindern mehr oder weniger alles zur Verfügung gestellt das sie zum lernen benötigen. Im Vergleich zu den mobilen Alternativen von Apple werden Laptop und Desktop verschmäht, einzigst unsere Burschen haben noch einen kleinen Faible für Hardware vermutlich wegen meiner Schrauber DNA. Aber auch die schalten lieber die xbox oder playstation oder Nintendo an als den Spiele-PC
Würden Entwickler sich auf die Plattform PC konzentrieren, dann würde der potenzielle Absatz vermutlich keinem Publisher mehr Geld für die Entwicklung aus der Tasche leiern!
Ich will nicht behaupten das der PC dem Tode geweiht ist, aber die Tage das diese Plattform als primäre Entertainingmaschine genutzt wird sind gezählt.
Und wie man überall wahrnehmen kann haben auch die Hardwarehersteller bereits darauf reagiert. (Grafikkarten ->KI, pcie 6 erstmal nicht auf absehbare Zeit usw.)
Ps: ich fühle mit dir, aber das sind nunmal die Aussichten.

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