Wo VServer mieten??

ABER: ich rate dir dringend dazu, mit sowas erstmal klein anzufangen. Ein Root-Server (erst Recht mit Windows) ist nicht unbedingt das, was man jemandem ohne Administrationserfahrung in die Hände drücken sollte. Damit möchte ich dich weder beleidigen noch deine Kompetenzen grundsätzlich in Frage stellen. Aber schlecht konfigurierte, gleichzeitig aber fett ausgestattete Systeme an einer dicken Anbindung sind der Grund, warum ans Internet angeschlossene durchgehend mit ungültigen Anfragen, Portscans und sonstigen "Angriffen" überzogen werden.
Genau hier liegt nämlich auch ein potentielles Problem. Du bist als Betreiber des Servers 100% dafür verantwortlich, was damit passiert. Wenn dir die Kiste gehackt wird, weil du die nicht ausreichend abgesichert hast, kannst du unter Umständen auch für entstandene Schäden haftbar gemacht werden.
 
Tut mir leid, aber lass es einfach. Ein weiterer Server im Botnetz muss echt nicht sein...
Wenn man sowas schon liest: "Ich will einen Server mit Windows 7 und Teamviewer, und so eine Adresse mit lustigen Zahlen, damit ich drauf zugreifen kann."

Dir fehlt es an fundamentalem Basiswissen. Wenn du nichtmal weißt, was eine IP-Adresse ist, dann bist du als Serverbesitzer einfach nicht geeignet.
 
Für den Fall dass ich jetz wirklich zu Linux greifen muss:
Welches ist für einen Minecraft-Server, einen TS-Server das beste?

Und wenn man eh nur die ausgewählten Betriebssysteme installieren kann:
Was bringt das Hochladen von Images dann überhaupt, wenn man eh nur die ausgewählten Betriebssysteme installieren kann???
 
Es hat dir nie jemand gesagt dass du images hochladen kannst.
Du hast das geschrieben und ich habe dir gleich geschrieben welche images der Betreiber dir nur anbietet.
Zudem kommen da viele nur in der kleinsten Ausführung, sprich keine farbenfrohe Oberfläche, nur Konsole!

Welches linux dafür geeignet ist?
Alle wenn man sich damit auskennt.....

ich glaube du tust dir echt einen gefallen wenn du bei deinem bekannten bleibst, das meint hier auch echt niemand böse aber ich betreibe schon seit Jahren einen Homeserver weil ich mich an VServer oder dedizierte Server in Rechenzentren einfach nicht rantraue.

Und ich kann von mir behaupten, dass ich eigentlich schon etwas bewandert in der Sache bin. und auch Grundkenntnisse in Linux habe.

- Was zahlst du denn aktuell bei deinem bekannten?
- Der MC Server nutzt ja nur einen Kern und TS3 verbraucht gleich mal gar nix.
- Wie viele Leute spielen dann maximal auf dem aktuellen Server?
- Lohnt sich das überhaupt?
- Willst du diese Kosten denn als SCHÜLER echt alle alleine stemmen?
- Denkst du wirklich, dass du in absehbarer zeit einen MC Server für 100 Slots brauchst?!?!das ist schon ne richtige Hausnummer! da kommen aktuell ganz große MC Server nur ran.
 
Was Images/Installationsoptionen angeht: Ruf bei Netcup an und frag. Die Hotline ist kostenlos und kam mir bisher sehr kompetent vor. Wenn du nicht anrufen willst, gibt es einige Foren von Netcup:
Gameserver-Forum:
https://forum.netcup.de/administration-eines-server-vserver/gameserver-vserver/
Fragen vor dem Kauf-Forum:
https://forum.netcup.de/netcup-intern/fragen-vor-dem-kauf/
Edit: Das schrieb ich, bevor ich den Beitrag von dir (über diesem) las.

Welches Linuxsystem es ist, sollte egal sein. Ich persönlich komme am Besten mit Debian und Debian-basierten Linuxdistributionen zurecht, das ist wie bei so vielem Geschmackssache. Hilfreich ist, eines zu wählen, das eine große Userbasis und somit guten Support (Wikis, Foren, usw.) hat.

Das Beste zum Linux lernen ist meiner Erfahrung nach, indem man erstmal mit seinem eigenen privaten System auf Linux umsteigt. Dabei lernt man automatisch schon die ein oder anderen Basics. Nächster Schritt ist dann, das eigene System zu verstehen, also z. B. "Wie installiere ich etwas per Konsole?", "Wie ist das Dateisystem aufgebaut?", "Wo finde ich Hilfe zu einem Befehl?". Dann kann man sich die Interna von Netzwerken und ihrer Konfiguration ansehen (IP-Adressen, DNS, DHCP, ...). Dann noch lernen, wie man ssh bedient und die Linux-Verstehen-Seite ist ausreichend abgedeckt. Die Minecraft-Server-Verstehen-Seite ist bei dir wohl sowieso abgedeckt, weil du ja bereits einen betrieben hast. Der Rest ist learning-by-doing und sich dabei über relevante Themen (Sicherheitsbedrohungen, Änderungen an den verwendeten Diensten, etc.) auf dem laufenden halten.

Entweder du hast ernsthaftes Interesse daran, das alles zu lernen - dann wäre ein sinnvoller Einstieg evtl. erstmal einen Server zu Hause stehen zu haben, der nur im eigenen lokalen Netzwerk erreichbar ist und daran zu üben - oder du sagst "Ich will das alles nicht lernen, ich will nur, dass es läuft!" Das ist auch völlig ok und nachvollziehbar, dann hast du mehrere Optionen: Du bleibst bei deiner bisherigen Lösung oder du erkundigst dich bei Netcup (oder einem anderen Anbieter) danach, was ein Managed Server mit Windows 7 kosten würde oder du beißt halt in den sauren Apfel und zahlst viel Geld für genau auf den Anwendungsfall Minecraft+Teamspeak spezialisierte Anbieter
 
Zuletzt bearbeitet:
Spiel' das lieber erstmal alles zuhause in einer virtuellen Maschine durch. Wenn du das Gefühl hast, das System sicher im Griff zu haben, kannst du es online umsetzen.
Ich kann gut verstehen, dass du das Projekt "eigener Server" nicht einfach so hinwerfen willst, aber die ganzen Contra-Argumente kommen einfach daher, dass Serveradministration in den meisten Fällen unterschätzt wird - vor allem der Zeitaufwand, den man NACH der Installation aufbringen muss. Ich sitze pro Woche geschätzt eine Stunde an meinen beiden Kisten, das ist aber auch nur so wenig, weil ich eine relativ aufwändige Monitoring- und Logwatch-Lösung fahre. Und gerade wenn es irgendwo fett hakt, wird es sehr sehr zeitaufwändig - ich habe schon einige Situationen gehabt, in denen ich erst morgens gegen 4 ins Bett bin, weil es irgendwo gehörig klemmte, der Mailserver aber so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen musste.

Und ich habe vorher rund 7 Jahre "im Trockenen", also an Homeservern "geübt".

Ich arbeite momentan an einem Linux-Server-Guide, aber das dauert noch eine Weile, bis das fertig ist.

MfG Jimini
 
Und wie ist das mit dem Windows Server 2008/2012, das man auch installieren könnte, was passiert dann nach den 180 Tagen?? Oder muss man einfach ne Lizenz kaufen, aktivieren und gut ist oder wie soll ich mir das vorstellen??
 
Ich hab jetzt seit Januar einen Bay Trail Quadcore mit 8GB RAM als Homeserver laufen. FTP, MC und TS. Mein Tipp, Kauf dir so was. Ein Debian-Derivat drauf, die kamen mir damals beim Linux-Einstieg am Einfachsten vor. Ich hab momentan Ubuntu Server, ist aber schlussendlich egal, jede Distribution tut, was du brauchst. Hauptsache ohne GUI. Und dann lernst du mal Linux. Das ist nicht so einfach, aber man hat den Dreh bald raus.

Dann, sobald du das System gut beherrschst, kannst du umsteigen.

Ach ja, ich hab übrigens was für dich. Ein kleines Skript (150 Zeilen oder so^^), das ich für meinen Server geschrieben hab. Da kann man mit einem Skript in einer Idiotensicheren Umgebung MC und TS verwalten. Also, Server starten, abschalten, und bei Minecraft auch mit 60s Vorwarnung herunterfahren.
 
Ja aber was könnte denn passieren wenn ich einfach ne Windows 7 iso-Datei hochlade und die innerhalb der nächsten 30 Tage einfach aktiviere??

Im Moment hab ich auf dem Server meines Bekannten auch Windows 7, ich und mein Vater möchten halt jetz selber mal mieten, mein Vater hat ja auch schon sehr viel Erfahrung im Bereich IT, man kanns ja mal mit Windows 7 probieren, oder gibts da nen Haken an der Sache außer dass Windows 7 halt net für Server geeignet is, aber hauptsache es läuft.

Und da ja nicht bloß ich auf den Server zugreifen muss, sondern auch mein Vater und meine beiden Freunde, wäre es halt mit TeamViewer auch sinnvoll.

Oder man könnte ja auch einfach Linux nehmen und auf dem PC dann virtuell Windows 7 laufen lassen, das sollte ja auch gehen, oder??

Edit:
@ebastler:
Sorry dass ich jetz net ganz mitkomme :) Nen Homeserver Zuhause machen is halt etwas problematisch, weil net jeder auf unser Netzwerk Zuhause zugreifen soll (sagt auch mein Vater) und wir halt nur ne 16000er-Leitung haben (16MBit down, 1MBit up).
Oder versteh ich jetz grundlegend was falsch??
 
Wenn du Linux laufen lässt und darauf virtuell Windows 7 hast du das schlimmste aus beiden Welten: Du musst Linux lernen und mit allen Nachteilen von Virtualisierung leben. Sehe nicht, wie das dir weiterhilft.

Mit ssh können problemlos mehrere Benutzer gleichzeitig auf ein Linuxsystem zugreifen.
 
Aber zu dem was ich oben geschrieben habe:
Ginge das jetzt ein theoretisch mit Windows 7 (mal abgesehen von der Sicherheit)??
 
Aha also auf einem virtuellen System noch mal ein virtuelles System einrichten?

Sorry aber an der Stelle bin ich raus :-D

- Homeserver kannst mit 16K Leitung und angeblich 100 Usern gleichzeitig voll vergessen.
- Für 100 user kommst du mit 16GB nicht weit, das dürfen gerne 24GB sein
- Was auch noch in den Sternen steht ist ob der Xeon 100 Slots überhaupt mit macht.

Und jetzt mal Butter bei die Fische!
Wie viele Leute spielen aktuell drauf?

Wenns aktuell doch nur 25 oder 50 sind, tu dir einfach den gefallen und miete einen gameserver bei einem der bekannteren Anbieter.
TS3 Server bekommste dort für nen Appel und nen Ei hinterher geschmissen.

MC Server für 25 personen kostet bei z.b. Nitrado 18,50 €.
Dann hast du aber auch die Garantie, dass du nix mehr großartig machen musst.
Dass das Ding sicher ist
Und dass du immer mindestens diese 25 Spieler bedienen kannst.

bei einem VServer kann das auch mal anders aussehen.

Du hast aus meiner Sicht aktuell leider einfach noch nicht die Kenntnisse einen VServer ordentlich zu verwalten.....ist wie gesagt nicht böse gemeint aber so kommts eben rüber, denke mit der Meinung bin ich nicht alleine.



Windows 7 für einen Server ist einfach Käse, ein Server OS soll möglichst stabil laufen um Downtimes zu vermeiden.
Das bekommst du mit Windows 7 nicht.

ich habe daheim auch einen Server stehen (siehe Signatur), hatte zu beginn Windows 7 drauf.
Alle 3-5 Werktage hat er sich aufgehangen.
Seit Windows Server 2012 passiert das nicht mehr.


Linux wäre hier echt ideal, dafür darfst du dich aber richtig ordentlich einlesen!
Mir hat da leider die zeit für gefehlt.
 
Grundsätzlich läuft Windows 7 auch auf einem "Server", es ist halt nur nicht darauf ausgelegt. Ich hatte viele Jahre ein XP Professional als "Homeserver" in einer VM laufen, 24/7. Wenn man das nicht zumüllt läuft das auch stabil. Beim Consumer-Windows fehlen dir allerdings ein paar Features wie Remote-Wartung (bei einer VM geht das eventuell noch über den VM-Host z. B. per VNC). Und mehrere User gleichzeitig ist auch so eine Sache. Man kann das zwar irgendwie ans Laufen bekommen, aber das ist eigentlich alles nicht vorgesehen.

VM in einer VM kannst du bei den günstigen VMs oft auch vergessen, da das in der Regel keine Bare-Metal-VMs (Hyper-V, ESXi) sind, sondern die laufen innerhalb des Host-OS (so ne Art Paravirtualisierung). Bin mir momentan nicht mal sicher, ob das technisch überhaupt machbar ist. Wenn man schon keine eigenen Kernelmodule nutzen kann, warum dann nested virtualization ^^
 
Nur so, wie kommt ihr jetzt auf Virtualisierung. Ich sehe keinen Bedarf seitens des TE.
Aber ja, Windows 7 als Server OS ist nicht die beste Idee. Eigentlich würde ich nichtmal Windows 2008/2012 als ServerOS empfehlen, da sehr unflexibel und Resourcenverbrauch ist auch tendentiell deutlich höher als headless Linux-Derivat.
Fürs "Üben" genügt auch soetwas wie Raspberry Pi oder Bananna Pi.
Was Vorkenntnisse und Risiken anbelangt schließe ich mich dem bereits Gesagten an.
 
Im Moment hab ich auf dem Server meines Bekannten auch Windows 7, ich und mein Vater möchten halt jetz selber mal mieten, mein Vater hat ja auch schon sehr viel Erfahrung im Bereich IT

Wenn er Erfahrung hat, warum will er dann Windows 7 mit Teamviewer?
Verstehe nicht, warum du so extrem auf Windows 7 eingesessen bist, ein Windows Server mit Remotedesktop ist rein von der Oberfläche her gesehen nicht anders, nur halt unter der Oberfläche millionenfach besser^^

Wenn dein Vater also wirklich Ahnung hat, dann soll er dir erstmal etwas Grundwissen vermitteln, eine IP-Adresse als "so ein paar Zahlen" zu beschreiben klingt allerdings eher nach dem Gegenteil :(
 
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