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Wissenschaftliche Workstation für die Bearbeitung von CT Daten Budget ~30k

CTDude

Schraubenverwechsler(in)
Ich möchte
Neuen PC zusammenstellen
Aktuelle PC-Hardware
2x XEON Gold 6132
768GB DDR4 2666MHz RAM
6x Radeon FirePro W9100
4x PCIE SSDs in RAID 0
Monitor(e)
1x 4k 12bit
Budget
10000
Kaufzeitpunkt
In den nächsten 6 Monaten
Anwendungszweck
  1. Bildbearbeitung (häufig/intensiv)
Zusammenbau
Nein, ich baue selbst
Speicherplatz SSD (in TiByte)
4
Speicherplatz HDD (in TiByte)
0
Hallo liebe Community!

Wir arbeiten in einem Metallforschungsinstitut Abteilung Werkstoffprüfung und analysieren verschiedene Bauteile mittels Computertomographen (CT). Je nach geforderter CT Scan Qualität und Bauteilgröße ergeben sich dabei Rohdateien, die bis zu 200GB groß sind und anschließend in einer Software (VGStudio Max) bearbeitet werden müssen.


Kurz zum groben Ablauf:

1. Probe wird auf einem CNC Drehteller positioniert
2. Röntgenstrahlung wird eingeschaltet und die Probe rotiert 1x um 360°, dabei werden iterativ Röntgenbilder (.tifs) aufgenommen
3. Wenn die Probe die 360° durchgelaufen hat sind also je nach Bauteilgröße und geforderter Scanqualität mehrere tausend .tif Dateien mit 16bit Graustufen erstellt worden
4. Diese .tifs werden dann in der sogenannten "Rekonstruktionssoftware" oder Reko zu einer Volumsdatei zusammengesetzt (SW kommt vom Anlagenhersteller)
5. Volumsdatei wird dann in die Bearbeitungssoftware VGStudio Max (vergleichbar mit anderen 3D Bildbearbeitungssoftware) geladen und manipuliert

Die Bearbeitung ist aufgrund der Datenmenge unglaublich rechenintensiv, somit muss das neue System eine deutliche Zeitersparnis im Vergleich zum alten System bringen.

Als Beispiel: Um eine Volumsdatei überhaupt bearbeiten zu können, muss mindestens der 3-fache Arbeitsspeicher verglichen zur Dateigröße zu Verfügung stehen.: Volumsdatei =200GB --> mindestens 600GB RAM erforderlich. Größere Scans als 200GB kommen in der Regel nicht vor.

Derzeitiges Setup (Reko PC + VG WS in einem):

2x XEON Gold 6132
768GB DDR4 2666MHz RAM
6x Radeon FirePro W9100
4x PCIE SSDs in RAID 0


Dieser "Reko PC" wurde vom Anlagenhersteller 2018 geliefert, somit ist Funktion und Kompatibilität garantiert.
Das neue Setup soll selbst zusammengebaut werden, da offiziell von Anlagenherstellern nur PCs mit Intel Prozessoren vertrieben werden.

Ich habe dbzgl. auch schon mit jemandem auf Reddit geschrieben, der vor der gleichen Aufgabenstellung gestanden ist - angeblich ergeben sich mit AMD Prozessoren 2-3x schnellere Bearbeitungszeiten.

Wichtig zu wissen: die REKO ist rein GPU lastig, die Manipulation der Daten in VGStudio ist rein CPU lastig (+ minimaler Unterstützung der GPU). Selbstverständlich ist das ganze Labor per LWL vernetzt, Langzeitstorage ist eine NAS mit Keller.


Nun steht ja bald der Release der neuen 9000er Threadripper Serie an und ich möchte hier gerne einsteigen. Das Budget ist von der GF genehmigt und beträgt ~30k€.

Derzeitiges Setup laut Geizhals Wishlist:

Dabei würde ich eben den 7985WX gegen einen 9980WX sobald released tauschen.
Unser größtes Problem liegt derzeit bei der Beschaffung des RAMS, da solche Kitgrößen mit entsprechender Taktung nur schwer zu bekommen sind. Es muss beispielsweise kein ECC RAM sein. Derzeit liegt in der Wunschliste 1TB DDR5 6400 ECC, aber ich denke das geht noch besser.

Meine Frage an euch ist nun, ob ihr Profitips habt bzgl. Kompatiblität, Verbesserungsvorschläge sowie Bezug des Arbeitsspeichers.
Vielen Dank!

EDIT: beim Budget kann ich maximal 10k € angeben
 
Die Sache hat sich erledigt, wir haben im Keller noch einen Server gefunden, der nach Ablauf eines Projektes dieses Jahr genutzt werden kann.

Specs:
2x AMD Epyc 7702
1TB Ram
RTX A6000 mit 48GB
RTX 6000 mit 24GB

Ist zwar in Summe nicht ganz das was ich wollte, reicht aber aus um eine Neuausgabe von 30k zu vermeiden.
 
Hat man natürlich einfach so rumliegen... ;)

Komme aus dem Medizinischen Röntgen.
Interessehalber, in welchem kV & mAs (vmtl eher As) Bereich seid ihr unterwegs?
Wie sieht eure Blei Zelle aus?
 
Hallo!

Wir haben eine Baker Vtomex L und durchleuchten hauptsächlich Aluminium, Stahl und Verbundwerkstoffe, Maximalleistung liegt bei 240kV und 1.3mA. du siehst also, dass es mehr ums durchkommen geht als sonst was. Grundlegend auch keine Dosisleistung sondern nur Dosisenergie, da uns ja egal ist wie viel Strahlung der Patient abbekommt. Heute erst ein Edelstahlventil gescannt (gerade so irgendwie durchgekommen) bei 230kV und 300myA - alles auf einen 41x41cm 4k Detektor. Zeitdauer waren 45 Minuten.

Mit was fährt man eigentlich bei einem Menschen durch? Wird die Energie auf verschiedene Körperteile angepasst?

Liebe Grüße
 
Typischerweise eine Hand ca. 60kV. Thorax typisch bei 125kV. Strom geht da üblicherweise maximal bis 100mAs (bei dicken Patienten).
Also gegen den Industriellen Bereich wie Felgen & Motorblöcke (400kV und 1A) eher Spielzeug :p
 
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