OctoCore
Lötkolbengott/-göttin
Nein ihr habt schon Recht wenn ihr sagt die "Desktop-App" kann man ähnlich nutzen wie den Desktop von Win7 - aber das ganze Konzept sagt mir einfach nicht zu. Alleine schon dass der Startbutton weg ist - bin ich denn wirklich der einzige, der all seine Programme da drin hat und nicht 9782345 Icons auf dem Desktop?![]()
Sieht so aus.
Mir persönlich ist das Startmenü seit Win7 etwas zu umständlich geworden.Dann hab ich die Erfahrung gemacht, dass der in Win8 integrierte Desktop-Modus bedeutend träger wird wenn man viel Multitasking betreibt und einige Funktionen schlicht nicht kann... ist ja klar, der Desktop scheint ja nur noch ne App zu sein.
Nö, der Desktop ist keine App, sondern genauso in Win integriert wie die Vorgänger-Desktops.
Die Appgeschichte selbst (wie auch immer man sie jetzt nennt) ist eher "aufgesetzt" auf Windows - inklusive eigener Auslagerungsdatei.
Hmmm? Wovon schreibst du jetzt - geht es um Apps oder "normale" Anwendungen und deren Fenster? Bei den letzteren ist mir noch nichts in der Hinsicht aufgefallen.Dann eben noch viele Kleinigkeiten die müßig wären alle aufzuzählen (warum in aller Welt muss jedes Programm das man startet immer maximiert gestartet werden?!
Um Lizenzkosten zu sparen.Warum sind die ganzen codecs und Unterstützungen nicht mehr ab Werk dabei? uvm.)
Ja, das ist am Anfang ein wenig irritierend, 2001 und XP lassen grüßen. Das ist einfach nicht zeitgemäß.Aber wer nicht mit dem WMP rumgurkt und lieber andere Anwendungen nutzt, dem ist das eigentlich egal.
Man kann die Dinge zwar alle von Hand abstellen/verbessern/umgewöhnen usw. aber dann hab ich nur Win8 auf ein quasi-Win7 umgebaut... das brauche ich nicht denn Win8 bietet absolut nichts was ich in Win7 nicht hätte (oder?).
Ist ein wenig von der persönlichen Philosophie abhängig.
Wer die üblichen Windowsbeigaben wie den Windows Media Player, IE, Bildanzeige, Paint, Win-Mail usw. usf. sowieso nicht nutzt und dafür lieber separate, ms-unabhängige (und schon allein deshalb seltener angegriffene) und in manchen Fällen plattformübergreifende Alternativen nutzt, für den ändert sich kaum etwas.
Was bleibt, ist ein etwas behinderter Windows-Desktop mit etwas geändertem Design, aber schlankeren und besser konfigurierbareren Ordnerfenstern - fast wie in XP.
Die Behinderung bezieht sich auf die Anpassbarkeit des Desktops - da hat man sogut wie Alles abgeschaltet - mit Bordmitteln ist kaum mehr was zu machen (außer einem: Regedit
) Wenn die da wirklich noch viel dran rumschrauben und der Desktopmodus sozusagen ähnlich gut wie der wird, den ich bei Win7 Standardmäßig habe wirds vielleicht wieder zu überlegen sein aber in der aktuellen Form lass ich die Finger davon.![]()
Unterm Strich bleibt für mich: Win8 war nicht wesentlich schwerer auf meinen persönlichen Bedarf einzustellen als Win7 - mal von den Desktopeinstellungen wie Fensterschriftarten, Icon-Abständen und ähnlichem abgesehen (dafür gibt es noch keine vernünftigen Win8-All-In-One-Tweaktools - erstaunlicherweise). Bis auf das etwas andere Design ist der Unterschied vernachlässigbar.
Das ist kein Grund für mich, mit fliegenden Fahnen von Win7 nach Win8 zu wechseln, denn irgendwelche nutzbaren echten Vorteile konnte ich auch nicht entdecken - man kann aber gut damit leben, wenn man es aufgezwungen bekommt (neuer PC/Schlepptop). Es schadet aber nicht, sich mit Win8 auseinander zu setzen, auch wenn man es nicht braucht oder zur Zwangsmigration gezungen ist.

Wer meint, er könnte es bis zur nächsten Winversion einfach aussitzen, der macht sich IMHO nur was vor. Ich bezweifle stark, dass sich dann großartig etwas ändert, mal von dem Abschleifen einiger Ecken und Kanten wie beim Wechsel von Vista auf 7 abgesehen. Bis dahin werden sich die meisten der aufgeflackerten Zwergenaufstände sowieso gelegt haben.

.
.
, aber da es ja nicht soo schlimm ist und man allgemein glaubt die Freiheit zu haben boykottieren zu können wenn man nur will. Aber letztendlich ist man doch zu faul/bequem etwas ändern zu wollen weil man davon ausgeht alleine gehen Windmühlen anzukämpfen.
Ich denke, da warten wir realistisch mal weiter auf den Weihnachtsmann - in seiner 2013-Inkarnation.
