Special Windows ade: Welche Linux-Distribution nutzt du? [Umfrage]

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Mehr als 70 Prozent unserer Leserschaft nutzen Linux als Alternative zu Windows oder haben es zumindest vor. Doch für welche (Gaming-)Distribution entscheiden sich die Community-Mitglieder aus dem PCGH-X-Forum? Wir wollen es jetzt wissen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows ade: Welche Linux-Distribution nutzt du? [Umfrage]

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Tatsächlich müsste ich eigentlich
[X] Ich benutze Windows, Linux und macOS parallel.
angeben. XD

Aber tatsächlich benutze ich auf meiner alten sowie neuen Gaming-Kiste neben Windows 10 EndeavourOS und bin vollkommen happy damit. Und obwohl es Arch Linux ist, ist es erstaunlich stabil. Bis auf meinen selbstverschuldeten Totalausfall letztes Jahr im Oktober mit anschließendem Neuinstall keine größeren Probleme gehabt. Bisher musste ich bei Pacman nur zweimal selber eingreifen:
  • Pacman selber hatte ein Update bekommen und konnte sich wegen Pamac nicht updaten. Pamac deinstalliert, Update durchgeführt, Pamac wieder installiert, fertig.
  • Als das linux-firmware Paket gesplittet wurde, hatte linux-firmware-nvidia Probleme beim updaten, da Ordner, die erstellt werden sollten, schon vorhanden waren. Die angegebenen Ordner manuell gelöscht, Update erneut angestoßen, läuft ohne Probleme durch.
Die wohl noch von früher stammenden Befürchtungen, dass bei Arch Linux gerne mal was kaputtgeht oder es instabil sein soll, kann ich nicht teilen. Aber ich benutze auch die Testing-Repos nicht, vllt. liegts ja daran. Pacman sagt einem zum Glück auch, wenn was nicht geht und das auch auf deutsch.
 
Ich hatte meinen ersten Kontakt mit Linux in den 90ern mit einer SUSE Linux 5.2 Box in der 8 CDs und ein fettes Handbuch gewesen ist. Nachdem ich aber nach über einer Woche Kampf mit den Config-Dateien feststellen musste, dass die GUIs nur Windows 3.1 Niveau hatten und die einzige, die ähnlich wie Windows 95 überhaupt nicht sauber starten wollte, habe ich aufgegeben und wieder Windows installiert.
SUSE dann kostenlos wurde, habe ich es ab und zu später auch wieder mal getestet. Dank KDE bin ich meistens dann auch ein paar Wochen geblieben. Mein Spieltrieb hat mich dann aber immer wieder nach Windows getrieben.
Ich hatte auch nicht wirklich Lust, mich den Problemen zu stellen.

Dann kam Windows Vista, das ich absolut nervig fand und Ubuntu wurde immer populärer. Zu dem Zeitpunkt habe ich dann auch Lust gehabt, mich intensiver mit Linux zu beschäftigen. Ich hatte mit vielen Problemen zu kämpfen, mit denen ich teilweise Stunden und Tage beschäftigt war. Spaß hat es mir trotzdem gemacht. Zu der Zeit habe ich dann auch meinen File Server im Netzwerk auf SAMBA und Linux umgestellt.

Mit Windows 7 hatte mich Microsoft dann aber wieder. Ich hatte es zwar geschafft auf Ubuntu einige Spiele ans Laufen zu bringen, aber die ganzen Probleme damals UND das Spielkind in mir, haben mich und das im Vergleich zu Vista deutlich bessere Windows 7 haben mich dann doch erst mal wieder von Windows überzeugt.

Ich habe dann immer mal wieder Ubuntu und dann auch eine Zeitlang Linux Mint installiert. Was auch an dem grottigen Windows 8 gelegen hat. Mit dem Fortschreiten der Entwicklung von Proton bin ich dann immer länger bei Linux geblieben. Bis ich dann nach einem Jahr Manjaro zu ChachyOS gewechselt bin. Nach anfänglichen massiven technischen Problemen war ich dann aber doch mehr als zufrieden mit CachyOS und bin bis heute dabei geblieben.

Windows 10/ Tiny 11 hatte ich nur noch wegen GTA 5 Online installiert, weil mein Partner sich so sehr wünscht, dass ich das mit ihm zusammen spiele.
 
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Benutze nur Unraid da es ne gute Server Distro ist für aufgaben am Main PC ganz normal win 11 da mir die Einschränkungen in Linux nicht gefallen und für VR ist es bis jetzt nicht zu gebrauchen.
 
Die wohl noch von früher stammenden Befürchtungen, dass bei Arch Linux gerne mal was kaputtgeht oder es instabil sein soll, kann ich nicht teilen.
So auch meine Erfahrung. Bin seit ca. 7 Jahren privat nur noch mit vanilla Arch unterwegs und hatte ehrlich noch nie so wenig Probleme und/oder Wartungsaufwand mit einem Desktop-OS wie mit ArchLinux. 👍

Selbst Debian (beruflich auf den Servern) hat gefühlt mehr Pflegeaufwand, da man ab und an ja mal auf die neue Major-Version migrieren muss :D
 
Umsteiger die schnelle Erfolgserlebnisse beim Wechsel auf Linux haben möchten, ist dringend vom klassischen Arch abzuraten. Nehmt stattdessen eine archbasierende Distro wie CachyOS, EndeavourOS, oder Manjaro. Letzteres nutze ich seit Jahren und kann es mit KDE-Oberfläche und den optisch erheblich besseren Systemprogrammen auch Einsteigern empfehlen.

SteamOS basiert ebenfalls auf Arch. Darum ist eine Linux-Distro welche darauf baut, zum Zocken eine gute Wahl.
Ansonsten hat mich Bazzite neugirig gemacht, habe das aber noch nicht ausprobiert.
 
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Ich nutze schon seit einiger zeit Manjaro.
Spielen tue ich meistens in einer Windows VM mit GPU-Passthrough.

Wenn ich nicht grade so gerne spiele mit mods spielen würde, weiß ich nicht ob ich dann noch die VM brauchen würde, denn Windows ist beim modden von spielen noch deutlich bequemer.
 
Die Antwort Ja, aber ich betreibe Windows parallel zu Linux. Fehlt immer noch.

Und was Ubuntu angeht - mir ist im Augenblick der Umstieg zu aufwendig, da laeuft praktisch alles was ich staendig brauche. Windows 10 auf 11 migrieren duerfte deutlich einfacher werden. Und ich habe auf dem neuen PC schon einige Gaming-Linuxe ausprobiert und werde dort eines davon, vermutlich Garuda, parallel zu W11 laufen lassen.

Debian laeuft auf zwei Servern, die ich mir ein paar Freunden betreibe.
 
Möchte auch künftig Linux ausprobieren, aber bin noch nicht festgelegt, welches ich genau nutzen möchte. Außerdem weiß ich nicht, ob Klassikerspiele wie Warcraft 3 oder Stronghold auf Linux funktionieren.
Ich werde mich jedenfalls hüten auf Windows 11 zu wechseln!
Ich vertraue mittlerweile deren Aktualisierungen und Aufspielungen nicht mehr bei Windows, außerdem verachte ich Gates, Corona sag ich nur...
Zu Linux werde ich mich jedenfalls noch mehr kundig machen und dann zumindest kann ich es ja parallel laufen lassen.
 
Bei mir ist auch das PRoblem, dass ich befürchte, dass alle meine Games dann nicht mehr laufen.

Erfahrung mit Linux hab ich nur bei meinem Linux-UHD-Sat-Receiver. Das Gerät läuft, aber das Einrichten war anstrengend und die Bedienung ist nicht so benutzerfreundlich, wie man es von Windows kennt.

Linux mag sonst brauchbar sein - am PC, wo Spiele (alle - nicht ein paar) funktionieren müssen, muss es für mich nicht sein - zumal ich mit Windows 10 ein fast perfektes Betriebssystem zur Verfügung hab.

PS: Was mich hingegen reizen würde wäre, mir einen günstigen Notebook um 300 Euro zu kaufen und darauf Linux laufen zu lassen. So kann ich weiterhin am PC spielen und Internetten und am Notebook könnte ich mich mit Linux beschäftigen.

Man wird aber auch von den vielen Linux-Versionen erschlagen - Windows gibt es eines (das von Microsoft) - Linux gibt es so viele.
 
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Angefangen mit verschiedenen Debian-basierten Derivaten (Ubuntu, PopOS) bin ich schlussendlich bei Nobara (auf dem Gaming Rechner), sowie Fedora (altes Macbook Air) und Bazzite (Rog Ally) hängen geblieben. Dazu noch einen Homeserver mit Proxmox und mehreren VMs auf Basis von Ubuntu Server (Nextcloud, pihole).

Ich habe noch einen Dualboot, da mein ganzes Simracing Equipment leider nur unter Windows sauber läuft. Für alles andere wird Linux genutzt. Die ganze Benutzererfahrung ist so viel stimmiger für mich.
 
Ui, für diese Umfrage habe ich mir jetzt extra einen Account zugelegt. 😁 Vor allem da ich schon seit einer Weile nicht nur die Artikel auf PC Games Hardware sondern auch die Diskussionen zu den Artikeln lese.

Nutze hier seit 3+ Jahren Fedora und bin mega Happy. Nachdem ich Anfang '22 selbst erlebt habe wohin die Reise mit MS und Windows geht habe das os nur so schnell wie es ging verlassen. Das einzige Windows-gerät bei mir im Haushalt ist mein Arbeitslaptop welchen ich von meinen Arbeitgeber bekommen habe. 🫠

Das einzige was ich nur noch vermisse ist eine schnieke Grafik/Vector Suite wie die Affinity Suite von Serif. ( Es gibt inzwischen einen tollen Guide um diese auf Linux mit einem speziellen Wine-Fork zu installieren. Doch Performance und die ui ist leider immer noch nicht so doll. )

Inkscape hat echt Wahnsinns Fortschritte gemacht ( besonders die ui und die Performance. Alle die Inkscape vor Version 0.95 genutzt haben wissen was ich meine 😅 ) aber es trotzdem nicht mit der Affinity Suite zu vergleichen.

Aber dennoch bin ich echt froh den Wechsel gemacht zu haben.

Okay , der kleine Rant wurde länger als gedacht. Von daher : sorry und Moin Leute! 👋
 
Linux gibt es so viele.
Linux Mint, (K)Ubuntu, KDE neon, Fedora Workstation, openSUSE Leap/Tumbleweed, Manjaro, EndeavourOS --> Sind insgesamt 9. Mehr brauchts nicht für den Anfang.

Was du davon auswählst, kommt darauf an, welchen Release-Typ du willst:
Linux Mint und KDE neon --> Point Release LTS - basieren auf Ubuntu LTS, bekommen nur alle zwei Jahre eine neue Version mit neuen Major-Releases, sonst nur Bugfixes und Securityupdates. Generelle Unterstützung fünf Jahre bis zum Upgrade. Bezüglich Unterstützung neuer Hardware am langsamsten.

Ubuntu, Kubuntu, Fedora Workstation, openSUSE Leap --> Point Release STS - bekommen, je nach Distro, alle 6~12 Monate einen neuen Major-Release mit aktuellen Paketen. Nach 9 oder 13 Monaten, ebenfalls je nach Distro, ist Schluss mit dem Support der vorherigen Version und du musst upgraden. Bei Fedora wird immer die aktuellste Version und die vorherige untersützt. Beim Release einer neuen Version fällt die vorher vorherige dann aus dem Support.

openSUSE Tumbleweed, Manjaro, EndeavourOS --> Rolling Release - bekommen am laufenden Band neue Updates für die installierten Programme (Major-Updates, Minor-Updates, Patches, Bigfixes und Securityupdates). Bekommt am schnellsten Unterstützung für neue Hardware.
 
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Bin momentan auch im CachyOS-Lager, aber noch am Testen. Gibt so einige Sachen, die nicht, nicht richtig oder nur mit viel guten Zureden funktionieren. U.a. simple Sachen wie mit VLC auf Audio-CDs auf einem externen DVD-Laufwerk zuzugreifen.
Ich kann mit Dolphin aufs Laufwerk zugreifen (nachdem ich einige Packages nachinstalliert habe) und es zeigt mir neben den CDA-Tracks auch FLAC, MP3 und dergleichen an - wahrscheinlich Umwandlung on the fly - und VLC kann zwar die anderen Formate abspielen, aber nicht die CDA-Tracks und keine der 100 Anleitungen von mounten des Laufwerks hin zu der Installation diverser Package hat für Abhilfe gesorgt. Rythmbox hat ebenfalls Probleme, aber seltsamer Weise funktionierte es bei meiner Frau (selbe Hardware) ein einziges Mal (rippen der CD war aber extrem langsam und Rythmbox crashte nach einer Weile), aber seitdem nicht mehr.
Letzten Endes hab ich die CDs unter Windows gerippt, da selbst das Kopieren der mir unter CachyOS angezeigten FLACs oder MP3s extrem langsam war im Vergleich zum Rippen als FLACs per Windows Mediaplayer.

Zudem scheint irgendwas Probleme mit Multi-Monitor Setups zu haben, denn bei mehreren angeschlossenen Monitoren kommt es ab und nach dem Login zu einem schwarzen Bildschirm mit Maus Cursor. Manchmal fängt er sich nach einer Weile und andere Male muss ich über Konsole den Login-Manager neu starten (andere Login-Manager schaffen nicht für Abhilfe).
Seitdem ich nur einen Monitor angeschlossen habe, gab es diese Probleme nicht mehr.

Auch Netzlaufwerke, welche man zwar einfach in Dolphin einbinden kann, auf die viele Programme dann aber nicht zugreifen können, sind ein Problem. Gibt mehrere Möglichkeiten sie so einzubinden, dass man sie nicht nach jedem Neustart über die Kommandozeile einbinden muss, damit Programme darauf zugreifen können, aber dann hängt das System entweder ewig beim Start oder nach dem Login benötigt Dolphin ewig, denn während man bei Einbinden via Dolphin innerhalb kürzester Zeit aufs Laufwerk zugreifen kann, benötigen die anderen Wege sehr lang (30+ Sekunden, wenn ich das Verzeichnis aufrufe, in welchem das Laufwerk gemounted wird).

Linux Mint habe ich bisher nur oberflächlich genutzt, aber will mal schauen, ob das weniger Probleme macht. Blöd nur, dass dort so einige Packages (z.B. Wine) veraltet sind.


Mein derzeitiges Fazit ist, dass Vieles, was einfach standartmäßig laufen bzw. vom OS mitgebracht werden sollte, nicht läuft oder erst nachinstalliert werden muss (und da reicht es meist nicht aus, einen Guide zu finden, denn meistens muss man sich was aus mehreren zusammensuchen).
Wenn man nur paar Steam-Spiele drauf spielen und bisschen browsen will, funktioniert das recht gut. Will man mehr machen, stößt man schnell auf Probleme.

Zudem mag es zwar nett sein, wenn verschiedene Distros ihre eigenen Package-Manager und dergleichen haben, aber wenn man zwischen verschiedenen Distros wechselt (ich arbeite hauptsächlich mit Debian-Servern - vorher CentOS), ist es schon nervig, wenn man sich wieder zusammen suchen darf Sachen in der "neuen" Distro funktionieren.

Toll finde ich, dass man die Bildschirmhelligkeit direkt aus dem OS heraus, via Bordmitteln ändern kann. Wieso das bei Windows standardmäßig (evtl. gibts da Tools) nur für Laptop-Bildschirme geht, frag ich mich seitdem immer wieder.
Bei den meisten Bildschirmen funktioniert dies einwandfrei. Nur bei meinem kleinen OLED-Monitor wieder die Helligkeit auf 255 gesetzt, obwohl sie nur bis 100 geht. alles nach dem ersten Drittel der Helligkeitsleiste ändert nichts an der Helligkeit.

PS:
Hab auch einen Mini-PC, bei dem keine einzige Linux-Distro den WLAN-Adapter erkennt. Sie erkennen nicht einmal, dass da ein, ggf. unbekannte, Hardware vorhanden ist.
 
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Bin momentan auch im CachyOS-Lager, aber noch am Testen. Gibt so einige Sachen, die nicht, nicht richtig oder nur mit viel guten Zureden funktionieren.
Ja, leider wirkt CachyOS noch nicht richtig rund. Habe es deswegen auch wieder beiseite gelegt und nutze zum Zocken Windows 11. Leider geiler. Linux Mint macht einiges besser als CachyOS und braucht deutlich weniger Nacharbeit. Es wirkt einfach fertig. Zum Arbeiten und für private Dinge, die Microsoft nichts angehen, definitiv eine leicht bedienbare Empfehlung. :daumen:
 
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