Windows 11: Wird nur auf unterstützten PCs laufen

Hui... hier ist ja schon wieder was los.

Wer keine direkt unterstützte CPU sein eigen nennt, kann auch einfach mal schauen ob das Mainboard einen TPM Header hat. Modul kaufen, drauf stecken und schon gibt´s keine Probleme mit Win 11. Die Module sind zwar schwer lieferbar abseits von ebay, ich gehe aber davon aus, dass die rasch wieder in den Handel kommen.
 
Ich hoffe mal, dass das ganze noch geändert wird. Bei der ersten X-Box wollte MS noch einen 24/7 Onlinezwang und die Kinect Kamera durchsetzen. Darauf wurde dann nichts, außer der Tatsache, dass MS nach der erfolgreichen X-Box 360 einen massiven Flop hingelegt hat.

Die haben wohl einen Deal mit Intel, denn Win11 erscheint genau dann, wenn Intel die neuen AlderLake-CPUs rausbringt.

Das ist nicht das Problem, MS war da sogar extrem vorbildlich. Win 10 läßt sich sogar auf einem Pentium 4 installieren. Es geht um das TPM, das sie durchdrücken wollen.


Um Win 11 zu installieren.

Völlig richtig was MS da macht!
Irgendwann muss man einen schnitt machen um sich weiterzuentwickeln, immer den ganzen alten Zopf mitzuschleifen ist da eher kontraproduktiv und auf Dauer unnötig. Zur not kann man ja sein altes System noch weiternutzen und MS vertraut ja Windows 10 auch noch mindestens bis 2024, daher gibt es keine Not sofort ein Update durchzuführen.
Ich selbst habe einen PC der bisher zwar unterstützt wird, aber ich selbst sehe noch keinen echten Grund auf Win11 umzusteigen, da ich mit Win10 recht zufrieden bin.

Du verstehst eben vermutlich nicht wirklich, worum es da geht. Es geht darum TPM durchzudrücken und die Leute langfristig aus ihren eigenen PCs auszusperren. Die Zeiten, als der PC, auch der Windows PC, eine Plattform der Freiheit war/ist wären damit dann gezählt.

Langfristig kann man seinen PC dann nur mit zertifizierten Komponenten ausstatten, nicht zertifizierte Software läuft dann nicht mehr. Gehackte Komponenten werden ausgesperrt. PC Spiele dürften dann einen Kopierschutz bekommen, der sich eventuell wirklich nichtmehr knacken läßt.

Nach über 30 Jahren wäre MS dann endlich am Ziel: den PC, in seiner bisherigen Version, gäbe es dann nicht mehr.

Ich persönlich halte es einfach nur für falsch.

Behalte deinen Win 10 PC, er könnte irgendwann keine mehr geben.
 
Es verweigert einfach die Installation und erlaubt die Rückkehr zu Windows 10.

Wie kann ein bereits installiertes Windows "die Installation verweigern" und wie will es zu Windows 10 zurückkehren, wenn auf dem Laufwerk nie ein Windows 10 installiert war? Spielt Microsoft selbst bei Win-11-clean-install ein kompletten 10-Image als Backup auf?


Windows hatte meiner Erfahrung nach immer schon ordentliche Probleme, wenn man die Installation einfach in einen anderen Computer mit anderer CPU, GPU etc. verfrachtet.
Mag sein, dass das bei Win 10 besser geht, aber davor war das eher eine Katastrophe und hat bei mir immer zu einem instabilen System geführt. Das sollte man freiwillig also wirklich nicht machen.

Mit Ausnahme von XP hatte ich da eigentlich nie Probleme. Klar: Das Betriebssystem braucht passende Laufwerks- und Grafiktreiber (9x nicht einmal die), aber wenn auf ältere Hardware wechselt, sind die meist schon integriert und seit Windows 7 sind auch die Standardtreiber für vieles ausreichend. Klar – irgendwelche Hardware-spezifischen Tools laufen erst einmal nicht und wenn man die Grafikkarte wechselt, sollte man deren Treiber komplett neu installieren, sonst gibt es immer mal wieder Probleme in Spielen. Aber um bei Ausfall der primären Hardware die eigene Installation erst einmal provisorisch im zweitbesten Rechner des Hauses wieder in Betrieb zu nehmen, hat es eigentlich immer gereicht.


Also ich finde die Strategie von MS jetzt nicht ehrenrührig, schließlich geht es ums Geld verdienen.
Der TPM 2.0 Chip ist eigentlich die größere Hürde für viele ältere Systeme.

Viele Leute hätten kein Problem damit, wenn Microsoft Geld verdienen wollte, sprich die gewünschte Software gegen Bezahlung anbieten. Aber stattdessen wird Windows 11 an die einen verschenkt und den anderne vorenthalten.


Völlig richtig was MS da macht!
Irgendwann muss man einen schnitt machen um sich weiterzuentwickeln, immer den ganzen alten Zopf mitzuschleifen ist da eher kontraproduktiv und auf Dauer unnötig.

Microsoft lebt davon, dass Leute alte Zöpfe mitschleifen. Wenn man sich mit einem harten Schnitt von bisheriger Software lösen könnte, würde man sinnvollerweise auf Linux oder BSD wechseln. Aber stattdessen hängt alles ander heiligen Kuh "Windows-kompatibel".


Für was brauchst du Windows 11 auf einem alten laptop?


Ist mir auch absolut unbegreiflich.
Und wegen Direct Storage kanns ja nicht sein.

Auf einem (heute) alten Laptop braucht man oft nicht einmal Windows XP und auf einem künftig alten Laptop wird man nicht mehr als 7 brauchen – vom Funktionsumfang her. Gerade wenn der Laptop von Durchschnittsusern benuztzt wird, braucht man aber Patches für nachträglich gefundene Sicherheitslücken und ggf. Unterstützung für neue Schnittstellen, also ein aktiv gepflegtes Betriebssystem. Für unternehmerische Tätigkeiten kann das sogar Pflicht sein. Der Support für 10 läuft aber aus, ehe alle Skylake-Systeme 10 von ihren bis zu 15-20 Jahren Office-Lebenszeit erreicht haben werden. Das ist dann einfach erzwungene Obsoleszenz, wenn noch brauchbare Hardware, die alle technischen Anforderungen erfüllt, wegen einer falschen Seriennummer zu Schrott erklärt wird.
 
Ich vermute ehrlich gesagt, dass MS das so nicht umsetzen können wird. Gerade die Ryzen der ersten Serie und viele Core Gen7 sind sicher noch überall zu finden.

Falls sie es wirklich machen, OK, dann müssen sie halt sehr lange Win10 daneben anbieten. Was natürlich auch nichts neues für MS sein dürfte, dass alte Systeme noch sehr lange einen hohen Marktanteil halten.

Ich vermute es ist eher Marketing und man erzeugt ne menge Publicity. Und vielleicht will man dem Hardware-Markt auch Kaufimpulse geben.
 
Ich vermute es ist eher Marketing und man erzeugt ne menge Publicity. Und vielleicht will man dem Hardware-Markt auch Kaufimpulse geben.

Es geht darum TPM durchzudrücken und da gibt es eben kein "bisschen Schwanger", sondern nur garnicht oder ganz. Die Gelegenheit ist günstig, um einen extrem wichtigen Schritt im Prozess, den PC, wie wir ihn kennen, abzuschaffen, zu gehen.

Die nächste Gelegenheit dieser Art kommt wohl erst in 5-8 Jahren wieder. Wenn man den freien PC vor 2035 abgeschafft haben will, dann muß jetzt gehandelt werden.
 
Ich will Dir gar nichts absprechen, aber Du hast auf meinen Beitrag geantwortet.

Ja, weil du mir mit irgendwas geantwortet hast, und ich habe dann die Frage an Isrian konkretisiert, damit mein etwas knappes "Für was?" klarer ist.
Und dann sagst du, "Das was nicht das Problem". lmao
Du hast dich eingeklinkt, ein anderes Thema gewählt und dann gesagt "über dein Thema will ich nicht reden".
 
Genau das hatte ich schon nach dem ersten Pre-Release von Windows 11 vermutet.:ugly:
Aber nicht mit mir, Windows 11 kommt auf meinen älteren Systemen drauf.
Da brat mir doch einen nen Storch...
Ja. die Wege des Herren M$ sind unergründbar.
AMMMMMEEEENNNN...:hail:
 
Hmm auf meiner Workstation wirds laufen, aber auf meinem Gaming Rechner mit Xeon E3-1240V6 wirds wohl nicht laufen so wie ich das verstanden habe? (bj 2017). Und auf meinem HTPC mit i7 3820 dann auch nicht? Obwohl mein Mobo TPM unterstützt?
 
Hmm auf meiner Workstation wirds laufen, aber auf meinem Gaming Rechner mit Xeon E3-1240V6 wirds wohl nicht laufen so wie ich das verstanden habe? (bj 2017). Und auf meinem HTPC mit i7 3820 dann auch nicht? Obwohl mein Mobo TPM unterstützt?
na dann hol die ein TPM Modul und steck es auf das Board, fertig ist der Lack
 
Hatten die das nicht schon mal erzählt als die Steam Machines kamen.... :ugly:
sollte es nicht langsam jeder wissen, dass das nicht vergleichbar ist?

damals gabs noch nicht mal vulkan und man musste sich mit openGL rumschlagen.
schau dir einfach tomb raider 1 an und dann die 2 nachfolge teile. shadow of the tr läuft beser mit vulkan, als die opengl version des 1 teil

dazu eben noch proton, damit man zB auchvon tomb raider 1 die windows version auf linux mit 2 klicks installieren und spielen kann, was weit besser läuft als die native win version

die steam machine kam als "panik"reaktion auf das grottige win8 und seitdem hat sich verdammt viel getan in der linux welt
das ist absolut kein vergleich mehr

es kann doch jeder selber probieren. installiert euch manjaro linux, dann habt ihr auch ein arch linux und steam ist vorinstalliert und man kann sofort loslegen


zum MS. eigentlich sehr raffiniert win11 zu begrenzen.
win10 gabs für alle und keiner wollte es. jetzt sagt man einfach win11 kann leider nicht jeder haben und schon wollen es alle
 
zum MS. eigentlich sehr raffiniert win11 zu begrenzen.
win10 gabs für alle und keiner wollte es. jetzt sagt man einfach win11 kann leider nicht jeder haben und schon wollen es alle

Wie gesagt: es geht um die Durchsetzung von TPM

Für die Einführung von Win 11 ist das kontraproduktiv, aber wenn MS den PC zu einer geschlossenen Plattform umbauen will, dann bleibt ihnen nichts anderes übrig.
 
Man benötigt KEINEN TPM 2.0-Chip für Windows 11!
Das einzige, was man braucht, ist eine Einstellung zu "Firmware-TPM" im UEFI-BIOS. Das hat nichts mit einem extra Chip zu tun, den es sehr wohl auch gibt...
Das "Firmware-TPM" ist nur ein "abgesicherter" Bereich im Prozessor... Es wird auch weiterhin möglich sein, parallel zu Windows 11 andere Betriebssysteme zu installieren, wenn man denn offiziell lizenzierte Software nutzt...
Ob fTPM 2.0 (mit AMD Rechnern welches das im BIOS anbieten) oder TPM 2.0 Chip integriert auf dem Mainboard oder als optionales Steckmodul, TPM 2.0 ist die Mindestanforderung.
Und mir ist auch weiterhin nicht klar, dass viele die eigentliche Strategie von MS nicht durchschauen, denn Ziel ist zweifellos nicht eine bloße Modernisierung, sondern ein "Ready for Cloud Usage". Ist ein sicherer Speicher für Schlüssel / für Zertifikate vorhanden, und lässt sich auch dadurch ein Benutzer und seine Hardware eindeutig identifizieren, ist auch die Bahn frei für kostenpflichtige Cloud-Funktionen.
 
Und mir ist auch weiterhin nicht klar, dass viele die eigentliche Strategie von MS nicht durchschauen, denn Ziel ist zweifellos nicht eine bloße Modernisierung, sondern ein "Ready for Cloud Usage". Ist ein sicherer Speicher für Schlüssel / für Zertifikate vorhanden, und lässt sich auch dadurch ein Benutzer und seine Hardware eindeutig identifizieren, ist auch die Bahn frei für kostenpflichtige Cloud-Funktionen.
Wesentlich mehr als das.

Der Punkt ist, dass man die breite Masse der Bevölkerung (die wenig Ahnung von all dem hat) per TPM hart an einen Schlüssel binden kann. Das bedeutet im Extremfalle wenn MS das wirklich wollte:
- Du wechselst dein Mainboard und hast (wie die allerallermeisten) kein externes TPM-Modul zum mitnehmen? Neue Windows-Lizenz kaufen.
- Du möchtest Hardware benutzen die Microsoft nicht für gut befindet? Dann geht sie auch nicht.
- Du möchtest Software benutzen die Microsoft nicht für gut befindet? Dann geht sie auch nicht.
- Du willst dein Windows ohne ein Microsoft Konto benutzen? Nö.
- Du willst dein Windows auf einen anderen PC installieren? Nö. Neu kaufen bitte.
- Du willst ein Update nicht haben? Vergiss es.
- Deine Windows-Lizenz wurde nicht im Microsoftstore für einen dreistelligen Eurobetrag gekauft? No Boot.
- Du willst ein anonymes Konto irgendwo im Netz eröffnen? Mit ner eindeutigen Hardware-ID? Muhahaha.
- ...

Microsoft hätte technisch gesehen wenn sie das wollten(was ich weder glaube noch hoffe^^) die vollständige Kontrolle darüber was der Benutzer mit seinem PC machen kann und was nicht, was läuft und was nicht, im Extremfall sogar ob er noch Zugriff auf seine Daten hat oder nicht (Update --> Bitlocker --> Hintergrundverschlüsselung mit TPM-Code --> fertig - natürlich nur zur Sicherheit!). Streng genommen müsste man auch anmerken, dass sie vieles davon heute schon könnten, nur eben noch nicht hardwarelocked.

Natürlich (...?) wird das alles nicht so "hart" kommen, der Shitstorm wäre vermutlich sogar für MS zu heftig. Aber alleine die technische Möglichkeit unter dem Vorwand einer besseren Sicherheit (welcher normale Endkunde hat jemals TPM benötigt?) zu erzwingen das alles und noch mehr tun zu können ist bedenklich genug.
 
Ob fTPM 2.0 (mit AMD Rechnern welches das im BIOS anbieten) oder TPM 2.0 Chip integriert auf dem Mainboard oder als optionales Steckmodul, TPM 2.0 ist die Mindestanforderung.
Und mir ist auch weiterhin nicht klar, dass viele die eigentliche Strategie von MS nicht durchschauen, denn Ziel ist zweifellos nicht eine bloße Modernisierung, sondern ein "Ready for Cloud Usage". Ist ein sicherer Speicher für Schlüssel / für Zertifikate vorhanden, und lässt sich auch dadurch ein Benutzer und seine Hardware eindeutig identifizieren, ist auch die Bahn frei für kostenpflichtige Cloud-Funktionen.
Wenn dem so ist dann wird sich Mircrosoft aber selbst abschaffen, zumindest bei den Privatleuten.
Ich zb. bin nicht gewillt nebst dem Rechner sowie dem OS auch nur einen Cent als Abo abzudrücken.
Schlimm genug das man ohne Windows nicht auskommt, jetzt vielleicht auch noch zahlen dafür ? Nope !
Desktop Linux/Mac ist 100% keine Alternative für mich, dann eher Android.
 
Ob fTPM 2.0 (mit AMD Rechnern welches das im BIOS anbieten) oder TPM 2.0 Chip integriert auf dem Mainboard oder als optionales Steckmodul, TPM 2.0 ist die Mindestanforderung.

TPM 2.0 ist nicht die Mindestanforderung, sondern eine Mindestanforderung. Bislang listet Microsoft z.B. ausschließlich Prozessoren, die das in Firmware können und somit nützt es dir gar nichts, bei einem viel älteren System ein TPM-Modul nachzurüsten. Dann kann der Rechner zwar TPM, steht aber trotzdem nicht auf der Win-11-Whitelist.
 
Das ist aber jetzt Wordklauberei... ich wollte damit nicht behaupten, dass es die einzige Mindestanforderung ist, sondern dass das eine Hürde darstellt, die nicht alle überspringen werden können, aber dass es halt nicht darum geht, nur "irgendein" weiteres technisches Bauteil haben zu müssen, sondern dass damit auch Microsoft ein kommerzielles Ziel verfolgt, was vielen erstmal hier verborgen bleibt.
 
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