News Windows 11: Lokales Konto einrichten - Diese 5 Tricks funktionieren noch

Das ist ja auch richtig so und verstehe ich auch, nur ist das eben die Alternative.
Es geht nicht darum, ob manche damit kein Problem haben und manche nicht.
Es geht um den Zwang dies zu tun, obwohl es eigentlich nicht notwendig ist einen M$ Account anzulegen.
Und letztlich stellt sich die Frage, warum M$ dies durchsetzen will?
Welche Informationen werden übertragen, was wird damit für die Zukunft vorbereitet?
 
Und letztlich stellt sich die Frage, warum M$ dies durchsetzen will?

Meine Vermutung:
Um ein Ökosystem zu schaffen, wo Geld an den Usern und deren Daten verdient wird, nicht mit dem Verkauf der Software. Alles unter dem Deckmantel, eine "bessere" und homogenere Userexperience über verschiedene Produktgruppen hinweg schaffen zu wollen - also das, was Google und Apple z.B. bereits geschafft haben.
 
Es geht nicht darum, ob manche damit kein Problem haben und manche nicht.
Es geht um den Zwang dies zu tun, obwohl es eigentlich nicht notwendig ist einen M$ Account anzulegen.
Ganz genau. Das Problem ist, nicht die Wahl zu haben (und dass die erzwungene Wahl auch noch technische Nachteile hat wie bei fehlenden Treibern oder Internetausfall verkackt zu haben)
Und letztlich stellt sich die Frage, warum M$ dies durchsetzen will?
Das ist simpel: (technische) Macht.

Man bindet die Kundschaft zwingend an ein Konto, identifiziert eineindeutig und verschlüsselt die Systemplatte per TPM. Das bedeutet man hat effektiv die volle Kontrolle über den PC des Nutzers.

Wenn Microsoft auf die Ideel kommt, dass Windows am dem 1.1.2027 sagen wir 10€ im Monat an Gebühr kostet können sie das einfach so einführen und wer nicht Zahlt dessen PC bootet nicht mehr und die Daten sind nicht mehr zugänglich, auch in einem anderen PC nicht (wer macht schon Backups...). Den Zeitpunkt wählt man natürlich völlig unabgesprochen dann, wenn Apple ein ähnliches Modell bringt.

Dann ist der Shitstorm wieder groß und alle leiern wieder von Linux und das eine oder andere Prozent steigt sogar um und was passiert in der breiten Masse? Die Leute bezahlen.

Was wir die letzten 10 Jahre erlebt haben bzw. erleben ist das langsame Frosch kochen um die technischen Voraussetzungen alle nach und nach zu schaffen um so etwas erzwingen zu können.

Ob und wann sowas kommt weiß natürlich keiner, aber ich würde immer empfehlen seine Strategie so auszurichten, dass man WENN es irgendwann so kommt den Mittelfinger auspacken kann. ;-)
 
Wenn Microsoft auf die Ideel kommt, dass Windows am dem 1.1.2027 sagen wir 10€ im Monat an Gebühr kostet können sie das einfach so einführen und wer nicht Zahlt dessen PC bootet nicht mehr und die Daten sind nicht mehr zugänglich, auch in einem anderen PC nicht (wer macht schon Backups...). Den Zeitpunkt wählt man natürlich völlig unabgesprochen dann, wenn Apple ein ähnliches Modell bringt.
Das ist meiner Meinung nach weit hergeholt. Und sollte es doch sein und ich wirklich kein Backup haben (kein Backup, kein Mitleid;) ), zahle ich genau 1x die kürzeste Laufzeit und dann bin ich aber sowas von direkt weg von so einem unzuverlässigen Anbieter.
WENN es irgendwann so kommt den Mittelfinger auspacken kann. ;-)
Das geht ja in deinem Beispiel immer noch. Wie ich beschrieben habe.
 
Problem sehe ich weniger im temporären Umschiffen der Kontoerstellung, sondern eher, dass der Account grund-vorausgesetzt wird.
So wird das im BS tiefer eingebunden, und ohne kann es dann zu verschiedensten Problemen kommen.

Im Endeffekt fährt man ein BS im ungetesteten, unsupporteten Zustand.
 
Ich nutze keinen dieser Tricks mehr. Ich habe mir längst ein Microsoft Konto angelacht. Auch bei meinen Kunden wird bei einer Neuinstallation ein Konto eröffnet.

Die kleiner werdende Fülle an Möglichkeiten dies zu umgehen ist mir zu aufwendig. Auch kann Microsoft später dann doch wieder dazwischen funken. Der Kunde wird trotzdem irgendwann genötigt werden ein Konto anzulegen. Dann heißt es "warum haben sie mir nicht gleich ein Konto angelegt?".

Ich habe über Rufus bereits ein paar Mal einen Datenträger für Windows erstellt und hierüber die Installation (lokales Konto) angepasst. Leider gab es hin und wieder ein fehlerhaftes OS.

Zu empfehlen ist das alles nicht.
 
Wenn Microsoft auf die Ideel kommt, dass Windows am dem 1.1.2027 sagen wir 10€ im Monat an Gebühr kostet können sie das einfach so einführen und wer nicht Zahlt dessen PC bootet nicht mehr und die Daten sind nicht mehr zugänglich, auch in einem anderen PC nicht (wer macht schon Backups...). Den Zeitpunkt wählt man natürlich völlig unabgesprochen dann, wenn Apple ein ähnliches Modell bringt.
Keine Frage, dass kann irgendwann passieren. Allerdings leistet Windows 11 auch einiges, so dass ich schon 60€ im Jahr (wie bei Office 365) zahlen würde.

Für 4,95€ einen Windows Key kaufen und alles freischalten würde mich als Hersteller auch nicht befrieden.

Aber ich freue mich darüber, dass ich Windows noch weitestgehend kostenfrei nutzen kann.

Gleichzeitig ist es aber auch so, dass ein Abo Modell jetzt nicht furchtbar ungerecht wäre...
 
und wer nicht Zahlt dessen PC bootet nicht mehr und die Daten sind nicht mehr zugänglich, auch in einem anderen PC nicht (wer macht schon Backups...).

Kann mir nicht vorstellen, dass das rechtlich so durchgewunken werden würde. Schließlich haben wir in der EU ja Leute sitzen, die die Interessen der Verbraucher schütz... Ok, nvm.
 
Hat jetzt doch etliche Jahre gedauert, aber ich bin jetzt endlich auf Linux gewechselt.

Habe da immer wieder zwischendurch diverse Linux-Distros testweise ausprobiert, aber vor allem die schwache Spiele-Unterstützung und diverse fehlende Programme haben mich stets zurückgehalten, dass ich es als daily-driver nutze (und da nicht ständig die parallele Windows-Installation starte).

Mittlerweile ist das echt so gut wie gar kein Thema mehr. Dank Lutris habe ich alle meine Spiele diverser Plattformen auf einer Plattform zusammengefasst. Steam hat durch deren Steamdeck große Bemühungen gezeigt, um da fast die ganze Bibliothek auch unter Linux verfügbar zu machen und es ist ein Traum, was da jetzt alles drauf läuft. Und auf die paar Spiele mit Kernel-Level-Cheatschutz verzichte ich dankend - Battlefield hätte ich mir ursprünglich zugelegt - aufgrund eines bekannten Deals von EA kommt mir aber da kein Spiel mehr von denen ins Haus (so leid mir das auch tut, weil ich weiß, dass da viele Menschen mit Herzblut dahinter stehen...die können nichts dafür, aber ich kann und will das nicht mehr unterstützen)

In Sachen Office bin ich sowieso schon vor einer Weile unter Windows auf LibreOffice und Thunderbird umgestiegen. Gerade Thunderbird finde ich mittlerweile sogar viel besser als Outlook. Die Migration von Firefox von Windows zu Linux bemerkst du nicht mal, so einfach geht das von der Hand.

Viele andere Programme (Canva & Co) laufen sowieso schon im Browser, da ist's sowieso egal, welchen Unterbau du hast...bzw. gibt's halt aber auch von den lokal laufenden Apps mittlerweile sogar Medien-Apps wie Spotify, Deezer & Co. als native Apps. Für Netflix kannst du übrigens Opera als Client einsetzen, dann geht's in Full-HD (leider noch kein 4K, ist mir aber auf dem PC egal).

Die neueren Desktop-Umgebungen wie z.B. KDE Plasma sind sowieso ein Traum - stehen in Sachen Intuitivität, Funktionsumfang und Optik Windows in nichts nach...KDE ist super mächtig und ich hab' out-of-the-box Funktionen, wie z.B. lokalen Datenaustausch mit meinem Smartphone, einen integrierten Passwortmanager, Tresore, Zwischenablage mit Verlauf,...

ABER: Für mich war das ein jahrelange andauernder Prozess. Ich verstehe voll, dass es für manche Leute doch eine sehr große Umstellung sein kann. Wobei es natürlich auch Linux-Distros gibt, die dich da wirklich sehr stark an die Hand nehmen und selbst die Optik 1:1 von Windows übernommen wird (oder z.B. auch MacOS).

Falls du sowieso schon länger mit Linux liebäugelst: Probier's aus...lass dich zB von einer KI hinsichtlich der richtigen Distribution für dich beraten (und/oder schau dir mal den c't-Linux-Netzplan an) und installier's parallel zu Windows. Das ist btw auch ein super Zeitpunkt, um mal ein bisschen auf dem PC aufzuräumen ;).
 
Für die weitere Entwicklung braucht es weitere User. Software wird überwiegend für verbreitete Betriebssystem entwickelt.
Es gab mal eine Zeit, da hatte ich ständig Linux und Windows im Multiboot...

... dann gab es eine Zeit, da habe ich mich von Multiboot bzw. Linux vollkommen entfernt und fragte mich für was der Aufwand....

... dann kam die Zeit, wo ich mich vom Entfernen von Linux entfernt hab und frage mich nun eher, wie ich das Win Zeugs unter Linux unterkriege :D
 
Glaub ne alte ISO nehmen ob 10 oder 11sollte auch noch funktionieren.
Kannst dir jetzt die aktuellste Iso nehmen mit ders noch geht (wäre herauszufinden welche...) und die gut wegspeichern in dein Backup.
Damit kannste dann noch jahrelang über Rufus zumindest kontolos installieren, die Updates gibts ja dann per Windowsupdate nachträglich.

Ich hab mir die momentan aktuelle final von 25H2 bei deskmodder geladen in der Hoffnung dass die noch zu den "bypassnro geht noch" Versionen zählt. Rufus sagt beim Erstellen des Bootmediums ja, ausprobiert hab ichs natürlich nicht.

Geht mir wie gesagt nicht um kontoloses arbeiten (ich hab ja ein MS Konto), ich hätte nur gerne die Option Windows ohne Netzwerktreiber / ohne Internet installieren zu können.
 
Man bindet die Kundschaft zwingend an ein Konto, identifiziert eineindeutig und verschlüsselt die Systemplatte per TPM. Das bedeutet man hat effektiv die volle Kontrolle über den PC des Nutzers.

Wenn Microsoft auf die Ideel kommt, dass Windows am dem 1.1.2027 sagen wir 10€ im Monat an Gebühr kostet können sie das einfach so einführen und wer nicht Zahlt dessen PC bootet nicht mehr und die Daten sind nicht mehr zugänglich, auch in einem anderen PC nicht (wer macht schon Backups...). Den Zeitpunkt wählt man natürlich völlig unabgesprochen dann, wenn Apple ein ähnliches Modell bringt
Gruseliges Szenario. Dürfte sehr interessant werden, wenn Microsoft sein eigenes OS zur Ransomware macht und die Daten des Nutzers als Geisel nimmt. Die Dark Pattern nehmen auf jeden Fall schon zu.
Was die Kontrolle angeht, haben Apple und Google effektiv auch die Kontrolle über die Smartphones. Fernlöschen ist ja gar kein Problem. Das System installiert neue Updates von Google automatisch und diese sind privilegiert. Der Command and Control Server steht bei Google. :)

Was wir die letzten 10 Jahre erlebt haben bzw. erleben ist das langsame Frosch kochen um die technischen Voraussetzungen alle nach und nach zu schaffen um so etwas erzwingen zu können.
Sowieso und immer. Es gibt ja einen guten Grund, so manche Dinge im Keim ersticken zu lassen, damit gar nicht erst weitere Begehren aufkommen. Aktuell ja die Chatkontrolle. Grundsätzlich seit JAHREN wird ja immer wieder die Vorratsdatenspeicherung gefordert. Groß vor 15-18 Jahren, als die Stasi 2.0 mit Online Durchsuchungen von Privatrechnern eingeführt werden sollte. Heute reden wir über den Staatstrojaner und Dienste, die auf Smartphones z.B. Bilder nach illegalen Inhalten durchforsten sollen. Die Frage, wie man Zugriff auf das Gerät bekommt, hat sich ja inzwischen erledigt.

Meinetwegen soll Microsoft meine Systemplatte haben. Die anderen Platten bekommt der Bitlocker nicht.
 
Meinetwegen soll Microsoft meine Systemplatte haben. Die anderen Platten bekommt der Bitlocker nicht.
Noch.
Ist auch die Salamitaktik.
Erst TPM einbinden. Dann TPM zwingend voraussetzen. Dann die Systemplatte optional verschlüsseln. Dann die Systemplatte ungefragt verschlüsseln (per Rufus abschaltbar, aktueller Stand).
Die nächsten logischen Schritte sind Umgehen unterbinden, dann restliche Laufwerke optional verschlüsseln, dann alle Laufwerke standardmäßig verschlüsseln und irgendwann alle lokalen Datenträger (auch nachträglich eingebaute) im Hintergrund verschlüsseln. Alles natürlich nur zu ihrer Sicherheit, ist doch klar. ;-)

Bitte sowas nicht als "muss so kommen" interpretieren. Das ist nur eine Gedankenspielerei von mir, aber die Systematik dahinter finde ich halt ziemlich bestechend. Was am Ende wie kommt und wie die Bevölkerung reagiert wird spannend.
 
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