Stoppt den Spionage-Express!
Wir haben ja alle nichts zu verbergen und außerdem immer wenig Zeit. Deshalb wählen wir bei der Installation von Windows 10 auch mal eben die Express-Einstellungen ... Ein großer Fehler – denn damit darf sich Microsoft bei uns am großen Datenbuffet bedienen. Neben Aussprache, Handschrift, Standort, Kontakten, Terminen, Einstellungen, Nutzungsdaten, installierter Software, Hardware werden auch Name, Adresse
und vieles mehr standardmäßig gesammelt und an Microsoft übermittelt. Von einem „Gratis“-Upgrade kann da nicht wirklich die Rede sein.
Datenschützer sind zu Recht schockiert, aber vielen Nutzern ist es dennoch egal. Allen anderen, die noch ein Restbedürfnis an Privatheit haben, sei empfohlen, entweder die Windows-10-Einstellungen während oder nach der Installation ganz massiv anzupassen (Anleitungsvideo unter
Video: Windows 10 - Datensammelwut stoppen - PC-WELT).
Denn nur so lässt sich der Datenstrom Richtung Microsoft eindämmen – ganz versiegen wird er aber nie.
Oder Sie nutzen einfach Linux – die neue Mint-Version 17.2 zum Beispiel. Dabei handelt es sich um eine Langzeitsupport-Version mit Updates bis 2019. Es baut auf Ubuntu 14.04 LTS
auf, bringt aber den für Windows-Nutzer umsteigerfreundlichsten Cinnamon-Desktop mit.
Bei der neuen Version wurde die Leistungsfähigkeit verbessert, der Ressourcenverbrauch verringert und eine ganze Reihe nützlicher Funktionen hinzugefügt. Das Beste aber ist, Linux Mint sammelt keine Daten über Sie und Ihr Nutzungsverhalten. Außerdem ist es leicht zu bedienen und natürlich wirklich kostenlos. Das System finden Sie auf DVD – und alles, was Sie dazu wissen müssen, steht auf Seite 16.
Viel Spaß beim Lesen!