Der Punkt ist doch, dass Microsoft zumindest die Sicherheitspatches eh bauen muss. Da man für gutes Geld den Support einkaufen kann, zeigt ja, dass sie sich um Windows 10 noch weiter kümmern.
Die Extrakosten von MS für die "normalen" User sollten sich daher im Rahmen halten wenn überhaupt welche entstehen, da die Infrastruktur für die Updates ja schon vorhanden ist.
Und PCs die Windows 10 vernünftig laufen lassen können, können auch Windows 11 bedienen. Die CPUs sind schon seit Jahren schnell genug und nicht so wie früher nach ein paar Jahren zu langsam.
Cunhell
Für Unternehmen gestaltet sich die Migration aber häufig schwieriger und ist mit viel Aufwand, Zeit und externen Abhängigkeiten verbunden. Hier war Microsoft so hilfsbereit, den Unternehmen unter die Arme zu greifen und den Support nochmals kostengünstig um ein Jahr zu verlängern, damit sie die Migration abschließen können.
Für mehr ist der ESU nicht gedacht!
Ich kenn noch Leute, die haben jetzt noch win7 und nix ist passiert
Wenn man vorsichtig ist, kann das gut gehen. Man sollte sich aber klar sein, dass genügend RCE Lücken für Windows 7 in freier Wildbahn herumlungern.
Außerdem wirst du mittlerweile Probleme mit verschiedenen Web-Services bekommen. Windows 7 unterstützt halt viele, neuere Verschlüsselungs-Algorithmen nicht mehr. Mit auf diesen aufbauenden Zertifikaten ausgestatteten Webseiten kannst du dann nicht mehr Aufrufen. Auch die Root-CAs werden nicht mehr gepflegt. Laufen die darauf basierenden Zertifikate ab, bleiben die Webseiten weiß.
Ich finde es generell nicht gut, wie zum Beispiel hier bei Windows 10, dass die Ausmusterung vieler Millionen PCs nicht auf natürliche Weise erfolgt, sondern eher künstlich herbeigeführt wird.
Windows 11 wurde so gestaltet, dass nur CPUs und Mainboards einer bestimmten Generation unterstützt werden. Sicher, man musste irgendwo eine Grenze setzen; bei einer uralten CPU von 2010 ist das vielleicht nachvollziehbar. Aber es betrifft auch richtig leistungsstarke CPUs von Intel und AMD.
Das Support-Ende für nächsten Monat finde ich, gerade bei einer noch so hohen Nutzerzahl, nicht in Ordnung. Wenn weltweit nur noch 1 % der Nutzer Windows 10 verwenden würden, wäre das verständlich. Aber die hohe Nutzerzahl zeigt doch, dass die Funktionalität und Leistung dieser Computer noch viele Jahre ausreichen.
Wie lange soll Microsoft denn ein altes Betriebssystem denn kostenfrei pflegen? Jeder Windows 10 Benutzer wusste von Anfang an, wie lange er Windows 10 nutzen kann und war damit einverstanden (EULA gelsen

)!
Zumal Microsoft, soweit ich mich erinnere, die Installation auf Geräten nicht verweigert, wenn Secure-Boot eingeschaltet ist und ein TPM-Modul vorhanden ist. Letzteres kann nachgerüstet werden.
MS könnte ja, aber sie wollen nicht, weil sie die User zu "ihrem tollen" Win 11 zwingen wollen, welches im Vergleich absolut keinen Mehrwert zu Win 10 bietet.
Doch, es unterstützt endlich TPM auf Kernelebene. Und ich finde es gut, dass TPM nach so langer Zeit endlich genutzt wird! Nicht nur "ja, es wird irgendwie unterstützt", sondern direkt vom OS her genutzt. Damit wurde ein Grundstein gelegt, auf dem vieles Aufgebaut werden kann. Die ersten Anwendungen die das nutzen, kommen ja jetzt.
Alle schimpfen, dass Windows so unsicher ist. Funktionen zum erhöhen der Sicherheit dürfen aber nicht implementiert werden...
Niemand wird gezungen, auf Windows 11 umzusteigen oder überhautp privat ein Microsoft-Produkt zu nutzen. Das ist doch das gute beim PC im Vergleich zu Macs oder Smartphones - hier hat man die Wahl.
Der Support und die Weiterentwicklung von Softwareprodukten kostet halt einfach Geld. Und Microsoft ist ein Gewinn orientiertes Unternehmen.
Klar könnte ein Unternehmen ein Produkt bis in alle Ewigkeit "pflegen", dann ist man aber sofort in einem Abo-Modell. Das will dann aber auch wieder niemand!