Windows 10 Cloud PC: Microsoft leakt wohl neuen Online-Service

Steigt auf Linux um,
Niemand will wirklich das Frickelsystem.
Soweit ich weiß, gibt es kein Standard Installationsprogramm, der Filemanager ist so la la und jede Distribution bedient sich anders.

nutzt offene Software und macht an den wichtigen Stellen Druck, dass dort keine proprietäre Software eingesetzt werden soll.
Die Leute, die das bewirken sollen, sind leider schlecht geölt oder haben keine Ahnung.
Man sieht wo die Reise hingeht...

Wenn euer geliebtes Windows erst mal richtig die Schrauben andreht, gucken alle nur doof...
Klar.
Irgendwann kommt der Onlinezwang.
 
der Filemanager ist so la la

Das als Windows User zu sagen ist schon lustig :D

Tabs?
Mehrere Spalten?
Die ganzen Standardfeatures wie einfaches umbenennen von vielen Dateien auf einmal?
Und so weiter...

und jede Distribution bedient sich anders.

Ahja, Windows das intuitive UX Wunder...
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Tabs?
Mehrere Spalten?
Du meinst Fenster?
Die ganzen Standardfeatures wie einfaches umbenennen von vielen Dateien auf einmal?
Und so weiter...
Macht ein kleines Tool.

Wenn Linux so viel besser wäre, hätten es doch alle, oder?
Es waren 30 Jahre Zeit, Windows zu überholen.
Was haben die Linuxer gemacht?

Sich gegenseitig gefressen und ihr eigenes Süppchen gekocht.
Aber, wer nicht richtig bezahlt wird, arbeitet nicht richtig.
 
Du meinst Fenster
Nein, ich meine Tabs und Spalten, das was du hoffentlich von deinem Webbrowser kennst.

Oder hast du auch 5 Webbrowser Fenster offen?

Macht ein kleines Tool.

Du lädst dir ein Tool herunter nur um normale Standardfunktionen nutzen zu können?

Was ist das denn für ein Frickel OS?

Wenn Linux so viel besser wäre, hätten es doch alle, oder?
Es waren 30 Jahre Zeit, Windows zu überholen.
Was haben die Linuxer gemacht?

Die Linuxer?
Gibt es nicht.
Die Open Source Gemeinde, sowie die Big Player der IT Industrie haben den Linux Kernel immer weiter entwickelt.
Nicht ohne Grund, würde ohne Linux nichts mehr funktionieren, jeder benutzt es bereits, WEIL es besser ist.

Wieso es auf dem Markt eines der mächtigsten und reichsten IT Unternehmen dieses Planeten nicht weiter verbreitet ist, sollte man sich wohl selbst denken können, wenn man auch nur ansatzweise etwas von IT versteht.

MS ist nicht nur Anbieter des de Fakto Standard OS (und wir alle wissen, wie viel Geld allein dafür geflossen ist, dass jeder Popels PC windows hat), welches auch schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt antrainiert wird, in den Schulen.

MS ist auch führender Anbieter kommerzieller Textberarbeitung und Office Software.

Auch da sollte hinlänglich bekannt sein, mit welchen Mitteln hier über Jahre gearbeitet wurde.

Bleibt noch das letzte große Standbein für Windows, Gaming...

Und auch da das gleiche Bild, proprietäre Software (direct x) und Gängelungen von freien Alternativen sollen das MS Ökosystem beisammen halten.
Umso erstaunlicher, dass einige Games, trotz Verrenkungen und Hilfsmitteln wie DXVK, besser unter Linux laufen, als unter Windows...(in Red Dead habe ich 5-10% mehr FPS)

Da sieht man mal die Leistung, die da brach liegt.

Auch immer wieder lustig, dass als Argument gegen die freie Software angeführt wird, dass man selbst nur die proprietäre nutzt...

Das kann man natürlich alles fressen, und sich in die totale Abhängigkeit geben oder man etabliert freie Standards und spricht sich gegen künstliche Beschränkungen aus, ich sage nur EAC und co...


Von europäischer Souveränität fange ich da gar nicht erst an:


Wird nicht besser werden...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein, ich meine Tabs und Spalten, das was du hoffentlich von deinem Webbrowser kennst.
Spalten kann doch der Explorer?

Oder hast du auch 5 Webbrowser Fenster offen?
Manchmal 3 oder so, ja.
Du lädst dir ein Tool herunter nur um normale Standardfunktionen nutzen zu können?

Was ist das denn für ein Frickel OS?
So ein Gefrickel, wie bei Linux.

Installier mal einen alten HD 4350-Treiber.
Die Linuxer?
Gibt es nicht.
So?
Wer verwendet denn Linux?
Die Open Source Gemeinde, sowie die Big Player der IT Industrie haben den Linux Kernel immer weiter entwickelt.
Nicht ohne Grund, würde ohne Linux nichts mehr funktionieren, jeder benutzt es bereits, WEIL es besser ist.
Am Desktop vom PC?
Die kannst Du hier an einer Hand abzählen.
Wieso es auf dem Markt eines der mächtigsten und reichsten IT Unternehmen dieses Planeten nicht weiter verbreitet ist, sollte man sich wohl selbst denken können, wenn man auch nur ansatzweise etwas von IT versteht.
Ich bin nur 40 Jahre in der IT, das kann ich nicht wissen.

MS ist nicht nur Anbieter des de Fakto Standard OS (und wir alle wissen, wie viel Geld allein dafür geflossen ist, dass jeder Popels PC windows hat), welches auch schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt antrainiert wird, in den Schulen.
Ich weiß nicht wo Du Deine Informationen her hast, aber die Schulen kaufen gerade massiv Macs.
Und die laufen wohl mit etwas anderem, als Windows.

MS ist auch führender Anbieter kommerzieller Textberarbeitung und Office Software.
Is nich wahr!

Das Krüppel-Office, das nicht mal Macros von Excel verwerten kann (von Erstellen wollen wir gar nicht reden), das die Ränder von Word Dokumenten immer noch verschiebt nach 30 Jahren hat sich da wohl aus gutem Grund nicht durchgesetzt.

Und Star Writer war noch der beste Konkurrent unter CP/M.
Dann ging die Abspaltung zu Open Office, Libre Office und NeoOffice los, die dann bei Libre Office als letzte einigermaßen brauchbare Version endete.
Die wird noch weiterentwickelt, aber die genannte Kinderkrankheiten sind immer noch nicht beseitigt.

Auch da sollte hinlänglich bekannt sein, mit welchen Mitteln hier über Jahre gearbeitet wurde.
Mit welchen denn?

Bleibt noch das letzte große Standbein für Windows, Gaming...

Und auch da das gleiche Bild, proprietäre Software (direct x) und Gängelungen von freien Alternativen sollen das MS Ökosystem beisammen halten.
Umso erstaunlicher, dass einige Games, trotz Verrenkungen und Hilfsmitteln wie DXVK, besser unter Linux laufen, als unter Windows...(in Red Dead habe ich 5-10% mehr FPS)

Da sieht man mal die Leistung, die da brach liegt.
Die Entwickler sind halt alle blöd.

Auch immer wieder lustig, dass als Argument gegen die freie Software angeführt wird, dass man selbst nur die proprietäre nutzt...
Ich wußte gar nicht, daß Windows auch auf Smartphones von Samsung läuft.

Das kann man natürlich alles fressen, und sich in die totale Abhängigkeit geben oder man etabliert freie Standards und spricht sich gegen künstliche Beschränkungen aus, ich sage nur EAC und co...
Komisch nicht.

Meine Tochter hat sich ein IPhone und ein IPad gekauft.
Dann ist ja linuxmäßig wieder alles in Ordnung. ;)
 
Wieso es auf dem Markt eines der mächtigsten und reichsten IT Unternehmen dieses Planeten nicht weiter verbreitet ist, sollte man sich wohl selbst denken können, wenn man auch nur ansatzweise etwas von IT versteht.

Jup, weil MS viel eher die User im Unternehmensumfeld abgeholt hat, als es Unix/Linux tat. Dort war und ist das Geld zu machen, auch für Entwickler etwaiger Fachanwendungen. Und nun denk noch einmal drüber nach, warum Windows so weit verbreitet und quasi alternativlos ist.

Linux im Serverbereich, klar gerne! Wir haben bis heute kein Windows AD im Netz und das bleibt auch so, wenn es nach mir geht. Aber Desktop? Wie gut das funktioniert hat, sah man ja an LiMux.
 
Soweit ich weiß, gibt es kein Standard Installationsprogramm, der Filemanager ist so la la und jede Distribution bedient sich anders.

Wo ist das Problem? Man entscheidet sich doch meistens für eine Distry und installiert die einmal.
Die Bedienung ist eher eine Frage des Desktops und da kann man auch wählen sowie ggf. mehrere installieren.
 
Jup, weil MS viel eher die User im Unternehmensumfeld abgeholt hat, als es Unix/Linux tat.


Es gibt ja auch keine geschlossene Linux Gruppe?!
Da gibt es niemanden, der irgendwen abholen will.
Das scheinen manche nicht zu verstehen.

Es gibt viele Unternehmen, die Leistungen um Linux anbieten.

MS ist in den Neunzigern durch ein paar gewiefte und ein paar unsaubere Aktionen zum Marktführer geworden.
Mit einem immensem finanziellen Aufgebot, wurde das auch weiter so durchgedrückt (Schulen, Unis, Firmen, Verwaltung) und mit Vergünstigungen und Entgegenkommen wurde alles daran gelegt, dass möglichst jeder Windows lernt, wenn er irgendwo in Berührung mit einem Computer kam.

Es geht nicht darum das nächste OS Konkurrenzprodukt zu erschaffen, es geht darum offene Standards zu etablieren und einer Monopolstellung entgegen zu wirken.


LiMux ist außerdem nicht an Linux gescheitert...
 
Da gibt es niemanden, der irgendwen abholen will.
Das scheinen manche nicht zu verstehen.

Ähm, RedHat? Suse?

Es gibt viele Unternehmen, die Leistungen um Linux anbieten.

Richtig, leider ist es nun einmal so, dass ein Umstieg auf Linux als Desktop einen zu großen Aufwand darstellt, bestehende Strukturen (sei es technisch, finanziell oder organisatorisch) umzustricken.

MS ist in den Neunzigern durch ein paar gewiefte und ein paar unsaubere Aktionen zum Marktführer geworden.
Mit einem immensem finanziellen Aufgebot, wurde das auch weiter so durchgedrückt (Schulen, Unis, Firmen, Verwaltung) und mit Vergünstigungen und Entgegenkommen wurde alles daran gelegt, dass möglichst jeder Windows lernt, wenn er irgendwo in Berührung mit einem Computer kam.

Linux in Schulen und Unis einzuführen, erachte ich als unkritisch. Linux-Desktop in einer bestehende Firmen-IT unterzubringen, sehe ich schon als komplizierter an (z.B. komplette SAP-Umstellungen o.ä.). In Verwaltungen ist es je nach Größe mMn gar unmöglich, da zig Fachanwendungen, Personalmangel und fehlende Finanzen es zu einem unstemmbaren Vorhaben aufblasen.

LiMux ist außerdem nicht an Linux gescheitert...

Sondern? An den zwei/drei Politikern, die MS Honig ums Maul schmieren wollten?
 
Sondern? An den zwei/drei Politikern, die MS Honig ums Maul schmieren wollten?

Zum größten Teil ja.
Die Technische Umsetzung lief erstaunlich gut.

Es gab halt massenhaft Proteste aus Prinzip, weil Veränderung = Umgewöhnung = schlecht.

In unseren Verwaltungen sitzen haufenweise Alteisen, die schon mit Win XP überfordert waren.

Was glaubst du, was gerade über Win 10 gemeckert wird.

Es sollte aber halt völlig egal sein, was irgendwelche Beamten sagen, die werden sich immer für den Weg des geringeren Widerstandes entscheiden.

In Verwaltungen ist es je nach Größe mMn gar unmöglich, da zig Fachanwendungen, Personalmangel und fehlende Finanzen es zu einem unstemmbaren Vorhaben aufblasen

Besonders dort sollte es eine zentrale Schnittstelle geben, über die universell kommuniziert werden kann.

Das ist eines der Hauptprobleme unserer Verwaltungen...
Deswegen geht heute immer noch kaum etwas digital und Papier und Fax sind immer noch Medium Nr1.

Besonders die typischen Fachanwendungen sind stupide Masken die im Hintergrund auf eine zentrale Datenbank zugreifen können.
 
Zum größten Teil ja.
Die Technische Umsetzung lief erstaunlich gut.

Wobei ich auch las, dass Arbeitsplätze parallel mit einem Linux- und einem Windows-Rechner aufgrund von Fachanwendungen ausgestattet werden mussten.

Es gab halt massenhaft Proteste aus Prinzip, weil Veränderung = Umgewöhnung = schlecht.

Ja das ist klar. Der Auslöser für dieses Problem bleibt aber Linux.^^

In unseren Verwaltungen sitzen haufenweise Alteisen, die schon mit Win XP überfordert waren.

Viele sind schon mit der Stechuhr am Hauseingang überfordert, kein Witz...

Was glaubst du, was gerade über Win 10 gemeckert wird.

Die Akzeptanz von Win10 kann ich dagegen persönlich nur als erstaunlich positiv berichten.

Es sollte aber halt völlig egal sein, was irgendwelche Beamten sagen, die werden sich immer für den Weg des geringeren Widerstandes entscheiden.

Im ÖD gibt es kaum Verbeamtete.

Deswegen geht heute immer noch kaum etwas digital und Papier und Fax sind immer noch Medium Nr1.

Das Problem mangelnder Digitalisierung ist da weniger der Altersdurchschnitt oder die Akzeptanz der Beschäftigten als die verkorkste Entscheidungs- und Kommunikationspolitik des Regierungsapparates und diese vermaledeiten Verwaltungsnetze, die den einzelnen Verwaltungen die Hände binden.
Wenn 10 Jahre da "oben" nur Theoretiker über Prozessdigitalisierung sprechen und eine Richtlinie/Gesetz nach dem anderen herausballern, ohne zielgerichtete Lösungsansätze vorzuschlagen, bleibt am Ende eben hängen, dass "alles nur mit Papier und Fax" ginge.

Besonders die typischen Fachanwendungen sind stupide Masken die im Hintergrund auf eine zentrale Datenbank zugreifen können.

Kritisch sind da aber z.B. Textankopplungen, die nur mit MS Office funktionieren, Nutzung von Windows AD, Schnittstellen zu Dokumentenmagementsytemen, die nur auf WinServer laufen, etc...
 
Der ausnahmsweise nicht, weil es eine AMD-GPU ist und nicht integriert.
Da hab ich viele Befehle eingeben müssen.

Das muss aber dann wirklich eine steinalte Karte gewesen sein. Da hättest du mit einer aktuellen iGPU deutlich mehr Feature und keine Treiberprobleme.

Im ÖD gibt es kaum Verbeamtete.

Was ist das denn für ein Quatsch?!
Wo sonst gibt es denn bitte Beamte, wenn nicht im ÖD.

Zumal es im Büroalltag auch keinen Unterschied macht, ob man nun Tarifbeschäftigter oder Beamter ist. Die Unterschiede liegen v.a. im Nettogehalt, der Krankenversicherung und der Pension.
 
Wobei ich auch las, dass Arbeitsplätze parallel mit einem Linux- und einem Windows-Rechner aufgrund von Fachanwendungen ausgestattet werden mussten
Es sollte ja auch ein allmählicher Wechsel stattfinden, dass man nicht von heut auf morgen zig Anwendungen portiert, sollte doch klar sein.
Sonderfälle gab es auch nur da,wo nicht notfalls per Wine gearbeitet werden konnte.

Mal davon ab, hat München wieder die Open Source Kampagne gestartet.

Man würde sich wünschen, dass jetzt mal auf Bundebene kooperiert wird.

Die Akzeptanz von Win10 kann ich dagegen persönlich nur als erstaunlich positiv berichten.

Wo?
In deinem Freundeskreis?

Viele Verwaltungen und co werden jetzt gerade umgestellt, wenn überhaupt...
Ich habe hier in NRW mehrere Beamte im Freundeskreis, da schlägst du die Hände über dem Kopf zusammen, wenn du hörst wie sich da (nicht nur von den Alteisen ) beschwert wird.
Hier ein original Screenshot aus dem Digitalisierungslehrgang VOM LETZTEN JAHR:
IMG_20210210_082503_681_1.jpg




Was glaubst du wieso so viele Millionen für Win7 Support geblecht werden und co.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ist das denn für ein Quatsch?!
Wo sonst gibt es denn bitte Beamte, wenn nicht im ÖD.

Zumal es im Büroalltag auch keinen Unterschied macht, ob man nun Tarifbeschäftigter oder Beamter ist. Die Unterschiede liegen v.a. im Nettogehalt, der Krankenversicherung und der Pension.

1. schrieb ich nicht, dass es keine gäbe sondern kaum (bei uns sind 1 oder 2 von ~300 MA verbeamtet).
2. geht es mir nicht um deren Arbeit im Büroalltag sondern um die Begrifflichkeit an sich.
Alle labern immer von "die faulen/doofe/nutzlosen Beamten" wobei in den Verwaltungen, Schulen, Feuerwehren kaum noch verbeamtet wird. Der einzige Sektor, der meines Wissen nach davon noch großartig Gebrauch macht, ist die Polizei (+Zoll).
Kann aber auch sein, dass ich mich irre und im Westen immer noch fröhlich und freizügig vor sich hin verbeamtet wird.

Es sollte ja auch ein allmählicher Wechsel stattfinden, dass man nicht von heut auf morgen zig Anwendungen portiert, sollte doch klar sein.

Hatte ich mal bei Heise oder so gelesen, dass das ein Grund des Scheiterns war. Und ein "Grund des Scheiterns" klingt anders als "Startschwierigkeiten". Klar kann man alles umstellen, bin ich ja voll bei dir. Aber wenn die Finanzen, das IT-Personal, die Orga und die Anwender nicht mitmachen, geht es halt in die Hose.

Wo?
In deinem Freundeskreis?

Nein, bei meinen ~300 Usern.

Viele Verwaltungen und co werden jetzt gerade umgestellt, wenn überhaupt...

Und was sagt das über die Akzeptanz aus?
Und was hat die Win10 Umstellung mit Digitalisierung zu tun?

Hier ein original Screenshot aus dem Digitalisierungslehrgang VOM LETZTEN JAHR:
Anhang anzeigen 1353982

Was ist da falsch oder schlimm dran?

Was glaubst du wieso so viele Millionen für Win7 Support geblecht werden und co.

Weil manche Unternehmen so groß sind, dass eine flächendeckende Umstellung nicht bis zum Datum x gewährleistet werden kann/konnte. Weil Systeme auf Win7 laufen, die man nicht anpacken mag. Und bestimmt auch, um seine armen User nicht zu verärgern. :D
 
Was ist da falsch oder schlimm dran?
Falsch daran ist das Jahr.

Wir haben 2021 und da sollen Dinge auf Kleinkindniveau vermittelt werden, die seit >10 Jahren gängige Praxis sein sollten.

Deutschland hängt kilometerweit hinterher, was digitale Kompetenzen angeht.

Einer der Hauptgründe dafür ist fehlende Digitalkompetenz, was allerdings nach Jahren stumpfem Anklickens ohne Verstehen auch kein Wunder ist.

Die Leute sollen keinen Kurs in MS Produkten bekommen, sondern ein allgemeines Verständnis aufbauen.
Das alles rächt sich regelmäßig, wenn MS wieder etwas an der Oberfläche ändert und die Supportleitungen glühen, weil Trude nicht weiß wie man Fenster verschiebt.


Ich bin nur 40 Jahre in der IT, das kann ich nicht wissen.
Mit welchen denn?


Dein mangelndes Wissen mit der Zeit, die du in dem Bereich tätig bist, zu begründen, ist aber auch eher eine Strategie aus der Sonderschule oder?

Microsofts Praktiken haben sogar eigene Wiki Artikel bekommen.

Kleiner Tipp:
Etwas lange zu tuen, bringt nicht viel, wenn man es nicht drauf hat...
 
Wir haben 2021 und da sollen Dinge auf Kleinkindniveau vermittelt werden, die seit >10 Jahren gängige Praxis sein sollten.

Ja, sollten sie in unseren Augen. Aber das ist nun einmal leider nicht der Fall. Ich hab auch mit dem Kopf geschüttelt, als im Lehrgang zum IS-Beauftragten gesagt wurde, ein Maskottchen wäre wichtig für die Leute, um die mitzunehmen. Aber wenn man die Leute um sich herum, die eigentlich 8-10 Stunden vorm PC hocken, so sieht, macht dieser Kindergarten durchaus Sinn. Einfach, einprägsam, verständlich - so lautet die Prämisse bei Anwenderschulung und -sensibilisierung. Du kannst nicht davon ausgehen, dass Leute 40+ unser "IT-Geschwafel" verstehen und aufnehmen, sei es für uns noch so einleuchtend. Und da kommen solche Kindergarten-Methoden ins Spiel. Das ist Erwachsenen-Pädagogik.

Deutschland hängt kilometerweit hinterher, was digitale Kompetenzen angeht.

Liegt evtl. daran, dass die verantwortlichen Lehrkräfte selber fast nichts drauf haben in dem Bereich und es Nutzer gibt, die 20, 30, 40 Jahre ihres Lebens nix mit PCs am Hut gehabt haben.

Die Leute sollen keinen Kurs in MS Produkten bekommen, sondern ein allgemeines Verständnis aufbauen.
Das alles rächt sich regelmäßig, wenn MS wieder etwas an der Oberfläche ändert und die Supportleitungen glühen, weil Trude nicht weiß wie man Fenster verschiebt.

Für sowas ist, zumindest in meinem Umfeld, keine Zeit da. Fortbildungen müssen präzise auf das Anwendungsgebiet zugeschnitten sein, nicht andersherum. Ist eine Kosten/Zeit Frage. Habe ich nur MS Office im Einsatz, gibt's ne MS Schulung. Hab ich OpenOffice im Einsatz, eben eine für OpenOffice. Alles drumherum wäre verschwendetes Geld.

Aber ich verstehe worauf du hinaus willst und stimme dem auch zu. Aber bis flächendeckend die Digitalkompetenz steigt, werden noch einige Jahre ins Land gehen. Ist die selbe Geschichte wie mit der Informationssicherheit.
 
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