News Wie sähe die Enterprise aus, wäre Riker kein schlechter Captain? VFX-Künstler liefert Antwort

Woher weißt du was gut und was böse ist? Das ist ne menschliche Definition. Und selbst wenn man das als gesetzt annimmt und auch noch glaubt es gäbe einen Gott: Woher weißt du denn, dass es kein böser Gott ist? Da Leben weitgehend aus Leiden besteht ist das doch naheliegender oder?:ka:
Aber das ist wirklich OT^^


Es geht ja nicht immer darum etwas zu widerlegen. Die Raum-Zeit-Krümmung widerlegt auch Newtons klassische Physik nicht. Einsteins Formeln beschreiben die Wirklichkeit nur genauer als die von Newton - das fällt nur außerhalb von extremen Gravitationen und Geschwindigkeiten nicht auf weil der Korrekturfaktor dann so winzig ist. Oder anders formuliert: Newtonsche Mechanik ist ein vereinfachter Spezialfall der allgemeinen Relativitätstheorie für kleine Geschwindigkeiten und Gravitationen.

Dachte Einstein auch - und nannte heute bekannte Quantenverschränkung (die Informationen schneller als c austauscht) daher "spukhafte Fernwirkung". Information kann bewiesen schneller als Licht sein. Masselose Teilchen ist man sich nicht sicher (Tachyonenforschung - witzigerweise ist die Existenz von Tachyonen eine mathematische Lösung für Gleichungen von Einstein ;-)), bei massebehafteten Teilchen lässt zumindest Einstein keine Überlichtgeschwindigkeit zu - aber niemand weiß, ob es keinen bisher unbekannten Mechanismus gibt der das anders sieht. Vor Max Planck war es auch allen Wissenschaftlern zu 100% sicher dass Information nicht schneller als c sein kann - ist ja klar. ;-)
Bei der Quantenverschränkung wird jedoch keine Information übermittelt. Somit gilt Einsteins Gesetz weiterhin. Auch Hawking konnte Einstein nicht widerlegen. Aber spielt auch keine Rolle, denn selbst wenn es Ausnahmen gibt, so finden Sie unter anderen Bedingungen statt, können also auch so das Gesetz nicht widerlegen.

Aber das schweift auch extrem ab. Ich sprach auch von grundsätzlichen Gesetzen. Klar das es noch weitere Andere Erkenntnisse geben wird. Das macht aus oben aber nicht unten. Wenn Du verstehst wie ich es meine. Es wird sicher keinen geben der die Physik von Grund auf verändert. Denn physikalische Größen ändern sich nicht. C wird immer c bleiben. Anders als zum Beispiel in der Medizin oder sonstigen wissenschaftlichen Feldern.

Aber wie gesagt, geht bissl am Thema vorbei.

Bezogen auf das "was wäre wenn Szenario hier".... in einer SC-Serie eigentlich völlig egal. Da ist alles erlaubt, was unterhält.
 
Das macht aus oben aber nicht unten. Wenn Du verstehst wie ich es meine. Es wird sicher keinen geben der die Physik von Grund auf verändert. Denn physikalische Größen ändern sich nicht. C wird immer c bleiben. Anders als zum Beispiel in der Medizin oder sonstigen wissenschaftlichen Feldern.
Natürlich weiß ich was du meinst. Das ganze Gebäude der Physik ist schon ziemlich stabil und wird vermutlich eher nicht umfallen und durch was ganz anderes ersetzt... wobei da auch manche Grundlagenforscher nicht so ganz sicher sind. Ob unser Standardmodell von Grundkräften/Teilchen/Feldern/... so korrekt ist ist nicht so wirklich sicher, auch wenn zumindest weite Teile davon (wie etwa c) sehr wahrscheinlich da heutzutage sehr gut beobachtbar/präzise messbar sind.

Das spielt sich halt alles heutzutage in Regionen ab die für Menschen die nicht genau das studieren (und oft auch für die...) nicht begreifbar sind. Es ist auch ein Unterschied, ob ein komplettes Modellgebäude ersetzt wird durch etwas besseres oder ob man oben und unten vertauscht. Ein Apfel fällt bei Newton genauso vom Baum wie bei Einstein, nur ist das eine Modell "Massen ziehen sich an" und das andere Modell "Gravitation krümmt Raumzeit" - das hat die Physik damals ziemlich grundlegend umgeworfen (was auch wieder passieren könnte, wer weiß), ändert aber natürlich nix am Apfel^^

Bezogen auf das "was wäre wenn Szenario hier".... in einer SC-Serie eigentlich völlig egal. Da ist alles erlaubt, was unterhält.
Sehe ich genauso. Klar finde ich ST (generell Science Fiction) sehr interessant aus technsicher Sicht (mittlerweile dürfte aufgefallen sein dass ich Physik und Naturwissenschaft son bisschen cool finde :ugly: ), vor allem aber wenns gut gemacht ist wie StarTrek über weite Strecken den Übergang zu Philosphie. Wie viel Gigajoule ein imaginärer Phaser rausballert und die hypothetische Technik dahinter ist eine Sache, die viel interessanteren Fragen die StarTrek stellt sind aber meiner Meinung nach gar nicht technischer Natur. Der Crossover kickt mich halt. :-D
 
Kann durchaus sein, dass sich unser Verständnis komplett dreht, wenn wir z.B. dunkle Energie mal verstehen und zukünftige Generationen belächeln, wie wir früher gedacht haben. Dass da irgendwelche Seile vibrieren, dabei sind es ganz klar temporale Schwingungungen von Clockodrinten, die ...
Da sollten wir nicht zu sicher sein, vielleicht fällt ja unser Wissen als vereinfachte Speziallösung dabei raus und ist nix weiter als das Bohrsche Schalenmodel, ne nette Idee, die auch gut zu dem passt, was man so erwartet/sieht, aber trotzdem grundfalsch ist.

Edit: Oder die Rechenkapazität, auf die unserere Simulation läuft, ist begrenzt, weswegen man eine künstliche Begrenzung eingebaut hat, dass nix schneller als Lichtgeschwindigkeit... um die Rechenoperationen zu begrenzen... empfehle Futurama Staffel 11 Folge 10. ;)
 
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Easy: Quantensuperposition und Verschränkung :)
Funktioniert nur mit einzelnen Teilchen soviel ich weiß.:P

Edit: Oder die Rechenkapazität, auf die unserere Simulation läuft, ist begrenzt, weswegen man eine künstliche Begrenzung eingebaut hat, dass nix schneller als Lichtgeschwindigkeit... um die Rechenoperationen zu begrenzen... empfehle Futurama Staffel 11 Folge 10. ;)
Wäre nicht besser, nur das zu berechnen, was auch gesehen wird um Rechenleistung zu sparen? :ugly:
 
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Wenn sie nicht gelten würden, dann könnten wir fast alle astronomischen Erkenntnisse einstampfen. :ugly:
Man könnte meinen, dass du derzeitige Theorien, welche auf Beobachung basieren, mit Fakten verwechselst. Alles, was nicht 100 % erklärbar ist, ist und bleibt eine Theorie und kein Fakt. Eine Theorie kann per Beweisführung zum Fakt werden, aber zumeist werden diese eher durch neue Erkenntnisse widerlegt.

Z.B. unsere Theorie, wie das Universum entstand, kann die Formation von vielen Planeten nicht erklären, weil die Anziehungskraft (Schwerkraft), auf welche sich derzeitige Theorien berufen, einfach zu schwach ist um aus Space-Staub Planeten zu formen. Selbst über milliarden von Jahren.
Ich halte es schon für sehr wahrscheinlich das sie überall im Universum gültig sind.
Das können sie eigentlich garnicht sein, weil verschiedene Systeme (ggf. mit mehreren Sonnen und/oder weniger/mehr Planeten) andere Verhältnisse verursachen können, welche unsere Theorien aushebeln könnten.

Unsere Wissenschaft sucht z. B. nach Planeten, welche Leben, wie wir es kennen, ermöglichen. Andere Lebensformen werden gar nicht in Erwägung gezogen, weil wir keine kennen wird die Möglichkeit einfach ausgeblendet.

Ein eingeängtes Blickfeld sorgt für eingeängte Theorien.

Zum Thema: Wenn ich Picard's Stimme höre, bekomme ich noch immer eine Gänsehaut. "This is captain Picard of the Enterprise, I am taking command of the fleet." Bei den neuen Serien war das nie der Fall. Die letzten Darsteller waren irgendwie Seelenlos und generisch, oder gar nervig (dauerndes jammern und flennen).

Riker wäre schon zu alt, aber mir fällt adhoc jetzt keiner mehr ein, der als guter Captain, wie ein Picard, eine Janeway, oder ein Sisko, herhalten könnte.

Ich wünschte mir immer Enterprise Spiele, aber am Ende waren sie zu langweilig oder zu komplex für mich :P
 
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Man könnte meinen, dass du derzeitige Theorien, welche auf Beobachung basieren, mit Fakten verwechselst. Alles, was nicht 100 % erklärbar ist, ist und bleibt eine Theorie und kein Fakt. Eine Theorie kann per Beweisführung zum Fakt werden, aber zumeist werden diese eher durch neue Erkenntnisse widerlegt.
Und die Beweisführungen sind auch Beobachtungen. So funktioniert empirische Wissenschaft.
Das können sie eigentlich garnicht sein, weil verschiedene Systeme (ggf. mit mehreren Sonnen und/oder weniger/mehr Planeten) andere Verhältnisse verursachen können, welche unsere Theorien aushebeln könnten.
Die gehorchen wahrscheinlich den selben Naturgesetzen wie hier. Egal wieviel Sterne und Planeten das in einen System sind. Nur sind sie vielleicht zu komplex zu berechnen (3 Körperproblem usw).

Unsere Wissenschaft sucht z. B. nach Planeten, welche Leben, wie wir es kennen, ermöglichen. Andere Lebensformen werden gar nicht in Erwägung gezogen, weil wir diese nicht kennen.
Wo soll man denn sonst nach Leben suchen?
Ein eingeängtes Blickfeld sorgt für eingeängte Theorien.
Ich glaube das kannst du bei mir gar nicht beurteilen.

Außerdem ist das keine Theorie, sondern eine Grundannahme, dass die Naturgesetze überall gleich sind.
Wenn das nicht so wäre bräuchte man sich keine Gedanken über das restliche Universum machen.
Weil es nichts bringen würde!
 
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Die gehorchen wahrscheinlich den selben Naturgesetzen wie hier. Egal wieviel Sterne und Planeten das in einen System sind.
Eben das ist die Annahme. Da wir nur dieses System kennen, kann dies eben nicht bewiesen werden.
Wo soll man denn sonst nach Leben suchen?
Ich spreche nicht vom "wo" :)
Ich glaube das kannst du bei mir gar nicht beurteilen.
Ich sprach nicht von dir, sondern von unserer Wissenschaft, welche auf den Naturgesetzen in diesem System basiert. Niemand weiß, ob es anderswo genauso sein muss. Es wird viel angenommen und vermutet. Man kann schwer etwas beweisen, wenn man nichtmal gscheit vom eigenen Planeten weg kommt :)

Der gesamete Weltraum ist eine Theorie, da Menschen andere Sonnensysteme nunmal nicht besuchen können.

Wir waren am Mond. Trotzdem gibt es Interviews mit Angestellten von NASA die nach 2000 gesagt haben, dass wir den Planeten wegen dem Van Allen Belt (immenser Strahlungsgürtel um den Planeten) nicht verlassen können. Kurz später haben wir plötzlich überraschend den Mond umrundet. Das alles klingt irgendwie seltsam.
 
Ich spreche nicht vom "wo" :)
Vor allem wird immer nach Leben auf Kohlenstoffbasis gesucht. Aber vielleicht gibt es auch anderes. Auf Siliziumbasis oder so.
Ich sprach nicht von dir, sondern von unserer Wissenschaft, welche auf den Naturgesetzen in diesem System basiert. Niemand weiß, ob es anderswo genauso sein muss. Es wird viel angenommen und vermutet. Man kann schwer etwas beweisen, wenn man nichtmal gscheit vom eigenen Planeten weg kommt :)

Der gesamete Weltraum ist eine Theorie, da Menschen andere Sonnensysteme nunmal nicht besuchen können.
Ja das meiste kennen wir noch nicht. Sogar von der Tiefsee kennen wir nur einen Bruchteil.
Wir werden auch nicht alle Geheimnisse ergründen können.
Wenn das Universum unendlich groß ist sowieso nicht.
Wir waren am Mond. Trotzdem gibt es Interviews mit Angestellten von NASA die nach 2000 gesagt haben, dass wir den Planeten wegen dem Van Allen Belt (immenser Strahlungsgürtel um den Planeten) nicht verlassen können. Kurz später haben wir plötzlich überraschend den Mond umrundet. Das alles klingt irgendwie seltsam.
Das klingt echt mysteriös!:what:
 
Auf Siliziumbasis oder so.
Erinnert mich an "Prject Hail Mary". :)
Ja das meiste kennen wir noch nicht. Sogar von der Tiefsee kennen wir nur einen Bruchteil.
Ja, wir sind so doll entwickelt, wir kommen nichtmal gscheit runter zum tiefsten Punkt im Mariannen Graben haha!
Wir werden auch nicht alle Geheimnisse ergründen können.
Hoffentlich schon. Leider nicht zu unseren Lebzeiten.
Das klingt echt mysteriös!:what:
Insofern, weil ich mal gelesen habe, wieviel Blei notwendig wäre, um den Van Allen Belt zu durchfliegen, ohne tötlich verstrahlt zu werden. Angeblich ist die Energiequelle, die notwendig ist, so einen Tank ins All zu schießen, noch nicht erfunden :) (nö, Quelle hab ich nicht mehr, fands trotzdem interessant.)

Raketen reichen zumindest nicht.
 
Genau daran musste ich eben auch denken. "Rocky" :-X
Rocky ftw! "It is time go!" :) (Sorry, habs auf Englisch gesehn.)
6:07
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wieviel Blei notwendig wäre, um den Van Allen Belt zu durchfliegen,
Der Van Allen Belt ist gut erforscht, was auch immer du gelesen hast, die Quelle würde ich sehr hinterfragen. Man sollte sich nicht genau dort aufhalten, weil die Strahlung eben in Summe ungesund wird, mehr ist aber auch nicht. Ja Weltraumspaziergang dort wird man auch lassen.
 
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Der Van Allen Belt ist gut erforscht, was auch immer du gelesen hast, die Quelle würde ich sehr hinterfragen.
Ich hinterfrage alles (das ist mein Problem), aber man kann halt nicht einerseits sagen, dass der VAB ein großes Problem darstellt und dann innerhalb weniger Jahre durchfliegen, ohne zu erklären, wie das plötzlich möglich gemacht wurde ;)

Die Stille bei der Erklärung ist hier ziemlich laut.

Zusätzlich, wenn er so ein großes Problem nach dem Jahr 2k dargestellt hat, wie haben sie die Astronauten bei den ersten Mondflügen geschützt und wie konnte diese Tech. verloren gehn? Das "Raumschiff" damals sah aus wie mit Alufolie umwickelt :P
 
aber man kann halt nicht einerseits sagen, dass der VAB ein großes Problem darstellt und dann innerhalb weniger Jahre durchfliegen, ohne zu erklären, wie das plötzlich möglich gemacht wurde ;)
Die Lösung kann auch sein, dass die ursprüngliche Aussage schlicht falsch ist und es keiner besonderer Anpassung Bedarf um durchzufliegen. Das einzige was meiner Kenntnis nach gemacht wird ist, die Aufenthaltszeit darin möglichst kurz zu halten um die Strahlendosis zu minimieren. Thats it. Es ist deswegen so "still" um eine Erklärung weil es einfach keiner bedarf.
 
Die Lösung kann auch sein, dass die ursprüngliche Aussage schlicht falsch ist und es keiner besonderer Anpassung Bedarf um durchzufliegen.
Du sagst also, dass ein Nasa-Mitarbeiter Falschaussagen in Interviews macht?
Ein interessanter Ansatz :)
Warum benutzen sie nicht dieselbe Abschirmung wie vor 60 Jahren, warum war es 50 Jahre später ein Problem? Fragen über Fragen :)

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Wieso sollte das nicht passieren können? Es muss nicht gleich in eine Verschwörungstheorie resultieren wenn mal eine offizielle Person in nem Interview was falsches sagt oder falsch verstanden wird. Ingenieur bei der Nasa zu sein bedeutet nicht dass man unfehlbar ist.
Eine einzelne Quelle (egal wer das ist und wo er arbeitet) die A sagt höher zu bewerten als unzählige Quellen die B sagen plus Beweise dass B eher korrekt ist (Menschen auf dem Mond haben es überlebt und keine Strahlenschäden...) ist nicht besonders wissenschaftlich.
 
Es muss nicht gleich in eine Verschwörungstheorie
Da isses ja schon, das Schlagwort, dass jeder verwendet, wenn ihm die Argumente ausgehen :)

Das sagte Buzz dazu:
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Das ist noch viel interessanter (Schmelzpunkte der damals verwendeten Matrialien) und Temperaturen im VAB:
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Oder hier die ersten 3 Sekunden + die lächerliche Beschönigung danach :)
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Sind das nun Theorien oder Fakten, oder ist hier noch mehr zu hinterfragen?

Ich behaupte übrigens nicht, dass wir nicht dort waren, ich hinterfrage nur die widersprüchliche Info die wir erhalten ;)
 
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ch hinterfrage alles (das ist mein Problem), aber man kann halt nicht einerseits sagen, dass der VAB ein großes Problem darstellt und dann innerhalb weniger Jahre durchfliegen, ohne zu erklären, wie das plötzlich möglich gemacht wurde ;)
Ja, scheint eher eine bestimmte Richtung zu haben, was du hinterfragst. Wie ich so mitkriege...
Zusätzlich, wenn er so ein großes Problem nach dem Jahr 2k dargestellt hat, wie haben sie die Astronauten bei den ersten Mondflügen geschützt und wie konnte diese Tech. verloren gehn?
Es ist gar nix verloren gegangen.
Das "Raumschiff" damals sah aus wie mit Alufolie umwickelt
Dein erstes Video ist ja schonmal interessant zusammengeschnitten, kein Bock noch mehr solche WOW-Videos anzuschauen.
:-D

Fakt ist, Raumschiffe aus den 60er und 70er waren (Achtung!) was die Elektronik anging, wesentlich strahlungsresistenter als heutige. Warum? Weil damals die Elektronik einfach riesig im Vergleich zu heutiger war und ein durchmarschierendes Elektron nicht gleich ganze Systeme zum Ausfallen gebracht hat. Die entsprechenden Systeme, die heute alle auf einem Chip sind, waren relativ weit voneinander entfernt (jedes Handy hat heute ein vielfaches der Leistung der Technik, die Apollo auf den Mond gebracht hat. Im Prinzip ist jeder Oberstufentaschenrechner weiter, als diese Technik. Das verdeutlicht dir hoffentlich die Dimensionen).

Zweitens, Leichtbau ist heute viel weiter als damals. Gut für Nutzlast, schlecht für Abschirmung. Und bei Strahlung hilft primär Masse. Und Masse ist schwer. Ein Problem was Richtung Mond quasi egal ist, verglichen mit dem, was Richtung Mars an Strahlung auf die Astronauten einwirken wird. Das ist ein echtes Strahlungsproblem, woran aktuell intensivst geforscht wird. Momentane Lösung, Masse (so positionieren, dass es die Strahlung möglichst abschirmt, um die Aufenhaltsräume/Schlafräume, inkl. dem Trinkwasser ...)

Drittens, heute ist man wesentlich empfindlicher, was Langzeitschäden und auch Komfort angeht. Damals war es ein Wettlauf gegen den "Klassenfeind", an dem vor allem Militärs oder ehemalige Militärs beteiligt waren. Mein Raumfahrt-Prof (der selbst Astronaut war - gibt nicht so viele, kannst du googlen) sagte dazu, tja, Soldaten sagt man, äh es gibt kein Klo, Die fragen, aha, was dann, und dann reichst du eine Plastiktüte und Papiertücher rüber. Und die machen das dann so. Das kannst du mit Zivilisten kaum machen, die spielen nicht mit. Dasselbe gilt halt für Strahlung. Musst du dir nur mal Soldaten als Radarpersonal und Bundeswehr durchlesen, Strahlung? Wurde drauf geschissen. Mit entsprechenden Folgen bei Langzeiteinwirkung. Das ist übrigens das, was man eben vermeidet, eine Aufenthalt in Strahlungshotspots. Ein Durchfliegen machst du übrigens beim Röntgen auch. ;)

Aber all das ist ja nicht fancy genug. Ich sagte dir schon, es ist ALLES erforscht, was die Van Allen Belts angeht. Die waren mal was superinteressantes, weil man nicht mit denen gerechnet hat, aber heute ist es quasi Schulstoff für Studierende in diesen Studienrichtungen. Grüße von nem Luft- und Raumfahrttechnik Ingenieur.
 
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