Wie eine CPU entsteht: Vom Sand zum Silizium-Chip

Mal wieder eine Frage zum Thema:
Auf den CPUs selbst befindet sich ja kein permanenter Speicher. Wie impft man dem Chip also die CPU-ID ein, an der dessen Name und sonstige Infos erkannt werden?
 
Mal wieder eine Frage zum Thema:
Auf den CPUs selbst befindet sich ja kein permanenter Speicher. Wie impft man dem Chip also die CPU-ID ein, an der dessen Name und sonstige Infos erkannt werden?

Hallo GR-Thunderstorm!

Das wird fest "verdrahtet" als Transistor-Dioden Signatur (Gatter).
Diese wird über einen Befehl abgefragt und in die Prozessor-Register abgelegt.
Daraus resultieren mehrere Codes.
Code 0 ergibt den Hersteller, code 1 die Modellvariante (Familie, Variante, Stepping, Revision) - also alles, was in CPU-Z steht.

Schönes Wochenende
 
Hallo GR-Thunderstorm!

Das wird fest "verdrahtet" als Transistor-Dioden Signatur (Gatter).
Diese wird über einen Befehl abgefragt und in die Prozessor-Register abgelegt.
Daraus resultieren mehrere Codes.
Code 0 ergibt den Hersteller, code 1 die Modellvariante (Familie, Variante, Stepping, Revision) - also alles, was in CPU-Z steht.

Schönes Wochenende

Und wo auf dem CPU wird das verdrahtet? Der eigentliche Die ist ja zu dem Zeitpunkt längst fertig, wenn das "verdrahtet" wird.
 
Zumindest beim Athlon &XP waren ja bekanntermaßen entscheidende Teile der Funktionalität auf dem Substrat kodiert - würde mich nicht wundern, wenn das weiterhin so ist. Pro Kern kommen ohnehin nur sehr wenige IDs in Frage, so dass man mit wenigen Bits auskommen würde.
Eine ähnliche Funktion könnte man auch beim Aufbringen des Chips auf das Substrat erreichen (einzelne Kontakte werden einfach nicht angebunden) oder durch gezieltes zerstören einzelner, speziell für diese Codierung vorgesehener Bereiche (sei es mittels Laser oder durch entsprechend angelegte Überspannung).
 
Man erfährt weder etwas über die Herstellung an sich noch werden einem die Komponenten erklärt.... Dennoch nen ganz nettes Game.

Dies wir jedoch auch nicht wirklich bei der Intel Presentation erklärt.
Das Frontend geht dort einfach unter, als wärs mit Lack, Ätzen, Implantation und Metalisierung getan. Sicherlich hat Intel kein Wert auf Vollständigkeit gelegt, aber es entsteht der Eindruck, dass ein Wafer in ein paar Stunden (oder mit wenigen Schritten) fertig prozessiert ist.
 
Dies wir jedoch auch nicht wirklich bei der Intel Presentation erklärt.
Das Frontend geht dort einfach unter, als wärs mit Lack, Ätzen, Implantation und Metalisierung getan. Sicherlich hat Intel kein Wert auf Vollständigkeit gelegt, aber es entsteht der Eindruck, dass ein Wafer in ein paar Stunden (oder mit wenigen Schritten) fertig prozessiert ist.

Dennoch erfährt man über die Produktion an sich weitaus mehr. ;)
 
gab mal einen beitrag bei galileo von amd dresden der wahr um einiges besser und die zeigten da auch den gesamten prod prozess ...

aber trotzdem immer wieder intressant :daumen:
 
das video ist ja, einfach nur mist. Eine Richtiges Produktionsvideo mit echten Maschinen wäre wohl besser gewesen, aber dafür hat anscheind das Geld alle. Für bestechung und werbung haben die ja genug geld, als für ein ordentliches video.
 
etwas länger hätte das video schon sein können, denn einige viele prozesse fehlen..
ich war damals mal in der wafer test abteilung wo wir die abschleifen und uv baden mussten etc. etc. :schief:
 
das video ist ja, einfach nur mist. Eine Richtiges Produktionsvideo mit echten Maschinen wäre wohl besser gewesen, aber dafür hat anscheind das Geld alle. Für bestechung und werbung haben die ja genug geld, als für ein ordentliches video.
es geht hier nicht darum verschiedenen Maschinen beim Arbeiten zuzusehen, sondern wie man es möglichst gut veranschaulicht, dass man aus Sand letzten endes einen Chip fertigt. Von Didaktik und so hast du wohl noch nie recht viel mitbekommen oder?
Wenn du es besser verstehst als andere heißt das noch lange nicht, dass ein Video wie du es machst auch andere besser verstehen. Es muss möglichst klar strukturiert sein, ohne störende Elemente und so weiter.
Wenn du mal Material für richtig gute Präsentationen oder Unterricht vorbereiten musst, weißt du, dass du auf über 30 Prozesse rücksicht nehmen musst , die durch Wahrnehmung und Lernen etc entstehen. Wenn du darauf mal rücksicht nimmst, wirst du sehen, dass erstens ein Video welches Maschinen zeigt zwar beeindruckend aber wenig erklärend ist (außer man spricht dazu, was aber sinnlos ist, weil vom gesprochenen nur 10% hängen bleiben, vom gesehenen über 60% also 6x so viel) usw. Außerdem wirst sehen, wie kacke Unterricht heutzutage eigentlich ist, weil er kaum auf verschiedene Lerntypen, Theorien etc eingeht. Aber die Zeit wird das bald hinbiegen, dann ist auch Deutschland in einer Pisastudie mal nicht bei den schlechtesten ^^.
Witzigerweise funktionieren die Drill&Practice Methoden immer noch am besten, sind halt aber ein bisschen zu "hart" für die heutige Zeit

etwas länger hätte das video schon sein können, denn einige viele prozesse fehlen..
ich war damals mal in der wafer test abteilung wo wir die abschleifen und uv baden mussten etc. etc. :schief:

zugegeben das fehlt mir auch, aber so wie ich das verstanden hab ist das sowieso nur pressematerial wo es um möglichst bildliche veranschaulichung geht. Den Rest erklären dann eh gute Zeitschriften
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist schon ein tolles Video, aber besser wäre doch das alles in einer Fabrik zusehen in der Realität.
Ist schon irre das so ein winziges Stück Technologie so teuer ist - obwohl das Rohmaterial so massig zur Verfügung steht.
 
Ich finde das Video ganz gut. Wie schon gesagt war der Report auf Galileo informativer. Was natürlich lustig wäre, wenn das alles nur in diesen fünf Arbeitsschritten gehen würde, müsste man sicher keine 1000€uronen für nen core i7 extreme zahlen. ;)
 
In den Fabriken stehen große Kästen. In denen machen Maschienen fast nichts und die Auswirkungen sind zu klein, um sie mit dem bloßen Auge wahrzunehmen.

Wer Videos davon sehen möchte, sollte eigentlich genug im Netz finden. Sowohl AMD wie auch Intel haben da immer mal wieder was gezeigt.
 
es geht hier nicht darum verschiedenen Maschinen beim Arbeiten zuzusehen, sondern wie man es möglichst gut veranschaulicht, dass man aus Sand letzten endes einen Chip fertigt. Von Didaktik und so hast du wohl noch nie recht viel mitbekommen oder?
Wenn du es besser verstehst als andere heißt das noch lange nicht, dass ein Video wie du es machst auch andere besser verstehen. Es muss möglichst klar strukturiert sein, ohne störende Elemente und so weiter.
Wenn du mal Material für richtig gute Präsentationen oder Unterricht vorbereiten musst, weißt du, dass du auf über 30 Prozesse rücksicht nehmen musst , die durch Wahrnehmung und Lernen etc entstehen. Wenn du darauf mal rücksicht nimmst, wirst du sehen, dass erstens ein Video welches Maschinen zeigt zwar beeindruckend aber wenig erklärend ist (außer man spricht dazu, was aber sinnlos ist, weil vom gesprochenen nur 10% hängen bleiben, vom gesehenen über 60% also 6x so viel) usw. Außerdem wirst sehen, wie kacke Unterricht heutzutage eigentlich ist, weil er kaum auf verschiedene Lerntypen, Theorien etc eingeht. Aber die Zeit wird das bald hinbiegen, dann ist auch Deutschland in einer Pisastudie mal nicht bei den schlechtesten ^^.
Witzigerweise funktionieren die Drill&Practice Methoden immer noch am besten, sind halt aber ein bisschen zu "hart" für die heutige Zeit
LoL eine witz von dir oder?
Selbst Q-Cells haben das besser hinbekommen, denn:
1. da weis man wenigstens wie Silizium richtig ensteht
2. für dummis gabs extra ein video von " Die Sendung mit der Maus"
3. bei Q-Cells wurde jeder schritt an der Maschine und gleichzeitig in 3D-Grafik gezeigt und erklärt( auch für dummis)
4. das video ging ca. 10 min und war sehr einfach aufgebaut.
Und das Video was einfach nur billig mist, hat bestimmt irgend ein kostenloser Praktikant gemacht. Und laut den zitat: gut veranschaulicht: habe es mein Bruder gezeigt, die ersten schritte konnte man gut es erraten , aber dann......????? Toll. War auch zu schwer die Schritte besser zu erklären. Die sollen weiter ihre dumme werbung machen und ihren Silizium-Chip weiter suchen.
 
Zurück