Whatsapp erreicht 1 Milliarde Nutzer

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Whatsapp hat den Meilenstein von einer Milliarde Nutzer erreicht. Das entspricht einer Verdopplung in den vergangenen zwei Jahren seit der Übernahme von Facebook. In Summe ist man damit der absolute Platzhirsch im Messenger-Markt.

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1 Milliarde Menschen kann die NSA nun überwachen. Respekt. :ugly: Ich nutz es allerdings auch. :D

Ab und an verschicke ich gerne mal "allahu akbar" um für Panik zu sorgen... bis jetzt hat aber noch keiner an meiner Haustür geklingelt. :( Schade
 
hatte threema auch mal drauf, nur blöd wenn es grad mal zwei freunde ausser mir installiert haben und keiner es wirklich bzw überhaupt nutzt. ich habs wieder runter geschmissen. nehme weiterhin whatsapp, dann gibts ja noch so viele andere wie viber, line, kik, telegram etc. aber whatsapp ist und bleibt am besten, da sind auch meine meisten kontakte. naja und sensible daten sendet man eh nicht übers phone, egal mit welchem dienst.
 
Ab und an verschicke ich gerne mal "allahu akbar" um für Panik zu sorgen... bis jetzt hat aber noch keiner an meiner Haustür geklingelt. :( Schade

Wieso sollte das für "Panik" sorgen? Wenn Christen Lobpreislieder singen und darin "Gott ist der größte" vorkommt, stürmt auch kein SEK durch die Tür.
 
Ich nutze es auch seit einiger Zeit, aus den einfachen Grund weil es jeder andere benutzt hat. Wenn 90% der Leute nur mehr über das App schreiben, bleibt irgendwann der Zwang nicht aus es auch zu nutzen.
 
Der findige Hobby Programmierer hat damals alles richtig gemacht und lässt sich es mit seinen 19 Mrd. nu gut gehen. :D
Frag mich ob das besonders schwer ist so eine App zu erstellen, wenn bereits einer mit schlichten Java Kenntnissen und nur im Hobby Bereich so etwas auf die Beine stellt. O.o
 
Schwer sicherlich nicht. Aber er war eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort und oder / kannte die richtigen Leute um das Produkt zu pushen. Guck Dir Twitter und die Idee dahinter an und schau, womit die heute bewertet werden. :ugly:
 
Frag mich ob das besonders schwer ist so eine App zu erstellen, wenn bereits einer mit schlichten Java Kenntnissen und nur im Hobby Bereich so etwas auf die Beine stellt. O.o

Das nicht, aber sobald du ein Backend (Server) brauchst und du mehr Kunden hast steigt der Aufwand.
Die Performance muss stimmen, Sicherheit muss stimmen, die App selbst muss auch weiterentwickelt werden usw.
 
Nutze neben Whatsapp noch Threema aber leider haben lediglich vier weitere Leute die ich kenne diese App. Hoffe auf mehr Wechselwilige wenn Whatsapp den Facebook Zwang ausweitet.
 
Der findige Hobby Programmierer hat damals alles richtig gemacht und lässt sich es mit seinen 19 Mrd. nu gut gehen. :D
Frag mich ob das besonders schwer ist so eine App zu erstellen, wenn bereits einer mit schlichten Java Kenntnissen und nur im Hobby Bereich so etwas auf die Beine stellt. O.o

Die App an sich zu erstellen, ist nicht so komplex, wie dafür zu sorgen, dass das Backend ordentlich performt. Immerhin müssen die Messages in Echtzeit durch die Server geschubst werden. Da wollen in den 100 ms auch noch alle mitlesen, Facebook, NSA, BND usw. :ugly:. Die Herausforderung dürfte wirklich sein, die Technik im Hintergrund zu pflegen, vor Allem in Anbbetracht von 1 Milliarde Nutzer.
 
hatte threema auch mal drauf, nur blöd wenn es grad mal zwei freunde ausser mir installiert haben und keiner es wirklich bzw überhaupt nutzt. ich habs wieder runter geschmissen. nehme weiterhin whatsapp, dann gibts ja noch so viele andere wie viber, line, kik, telegram etc. aber whatsapp ist und bleibt am besten, da sind auch meine meisten kontakte. naja und sensible daten sendet man eh nicht übers phone, egal mit welchem dienst.

Dem, was du da schreibst, müsste ich jetzt gleich mehrfach wiedersprechen, aber ich beschränke mich mal auf das Wichtigste.
Du meinst, dass du keine sensiblen Daten über dein Smartphone verschickst? Dein Smartphone weiß, wo du bist, wann du dort bist, mit wem du dich triffst, was ihr unternehmt, ob du im Auto, in öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs bist, wie lange du dich in Geschäften aufhälst, wofür du dich interessierst, mit wem du kommunizierst, wie oft und wie lange du das tust, was du gerne spielst... so könnte ich noch eine Weile weiter machen. Und all das wird an die verschiedensten Datensammler verschickt, vor allen Dingen an Whatsapp, also Facebook, die deine Daten mit mathematischen Analyseverfahren auswerten, die an Magie grenzen. Z. B. konnte Uber kürzlich zeigen, dass sie allein anhand der Uhrzeit, der Orte und der Fahrzeiten, mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen konnten, ob der Nutzer zu einem One Night Stand unterwegs war! Das sind deiner Meinung nach also keine sensiblen Daten? Was sind denn dann sensible Daten für dich? Gelten dir erst Abschusscodes für Atomraketen als sensibel? Oder glaubst du, der Zuckerberg hätte für eine mickrige Firma mit gerade einmal 50 Angestellten und einem einzigen Produkt 19 MILLIARDEN Dollar bezahlt, wenn für ihn nichts dabei rumkommen würde? Dein Posting ist ein schlagender Beweis für die These, dass die Menschen in den letzten Jahren in kleinen Schritten mehr und mehr für die Datensammelwut, die überall grassiert, desensibilisiert wurden. Wann werden die Menschen endlich begreifen, dass wir den Datensammlern nicht unser gesamtes Leben, geradezu unsere Seele, preisgeben dürfen? Schafe, überall nichts als Schafe. :wall:

Für die Wenigen, denen ihr täglicher Seelenstiptease nicht egal ist: es gibt neben Telegram noch einen weiteren sehr guten Messenger, nämlich Signal. Die App gibt es für iOS und Android, ist kostenlos, Freeware, Open Source, nach dem Stand der Technik verschlüsselt sie sicher und funktioniert so einfach wie Whatsapp. Es gibt angesichts solcher Alternativen schlichtweg keinen einzigen Grund, noch die Spyware Whatsapp zu verwenden.

Munter bleiben!
 
Dein Posting ist ein schlagender Beweis für die These, dass die Menschen in den letzten Jahren in kleinen Schritten mehr und mehr für die Datensammelwut, die überall grassiert, desensibilisiert wurden. Wann werden die Menschen endlich begreifen, dass wir den Datensammlern nicht unser gesamtes Leben, geradezu unsere Seele, preisgeben dürfen? Schafe, überall nichts als Schafe. :wall:

War das nicht das erklärte Ziel? :D Wie oft höre ich den Satz "Ich hab doch nichts zu verbergen." Da merkt man doch, dass die mediale Gehirnwäsche super funktioniert hat. Nicht dass ich nicht auch Dienste wie Whatsapp nutze, meine Mails bei Gmail habe usw. Ich bin mir aber dessen sehr wohl bewusst und was privat bleiben soll, wird auch in keine Cloud geladen, nicht per Mail oder Whatsapp versendet und nirgends gepostet. Alles was ich im Netz preisgebe, ist gewollt und beschränkt. In welchem Maß das stattfindet, muss jeder für sich entscheiden. Es ist aber auch leicht schizophren sich auf der einen Seite über das Ausspähen von sozialen Netzwerken durch Behörden und Geheimdienste zu beschweren und auf der anderen Seite sein halbes Leben in genau diese sozialen Netzwerke zu publizieren. :wall:

Viel schlimmer wird es dann, wenn seitens der Behörden kommuniziert wird, man wolle ja nur die sog. Metadaten speichern, und nicht die Inhalte. Damit versucht man zu suggerieren, dass das alles ja ganz harmlos sei. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass sich alleine aus den Metadaten, oder wie sie hierzulande so schön genannt werden, Verkehrsdaten, viel über eine Person und ihr soziales Umfeld ableiten lässt. Kleine Demonstration gefällig? Bitte hier! Und besser vorher hinsetzen.
 
Was soll man sagen? Glückwunsch, wozu? 1 Mrd. klingt ja beachtlich aber bei den sozialen Zwängen aber auch keine Kunst
 
Was soll man sagen? Glückwunsch, wozu? 1 Mrd. klingt ja beachtlich aber bei den sozialen Zwängen aber auch keine Kunst

Versuch mal einen 6tel der Weltbevölkerung zu erreichen ^^

@kelevra
Es sollte jedem Benutzer gewisser Apps bewusst sein was im Hintergrund alles abgefischt wird.
Sonst grenzt es fast an absichtlicher Ignoranz.
Die Frage ist nur wann den Leuten bewusst wird (oder es sie stört) das irgendjemand ihren ganzen Alltag aufzeichnet.
 
Von den meisten Leuten, die ich auf die Thematik anspreche, höre ich entweder, dass sie nichts zu verbergen haben oder dass man da ohnehin nichts tun könne. Also eine Mischung aus Ignoranz und Resignation.

Macht man dann auf Alternativen wie "Signal" aufmerksam, wird, zurecht, damit argumentiert dass das ja keiner nutze. Nunja, wenn nie jemand anfängt, wird es auch nie jemand nutzen.

Whatsapp hat es geschafft sich als Standard zu etablieren. Sicherheit und Datenschutz hin oder her, die Welt kommuniziert über Whatsapp. Ich werde ja schon manchmal seltsam angeschaut, wenn ich nach der eMail Adresse frage.
 
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