Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

AW: Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

Ich stimme dir z. T. zu, doch es gibt da einen signifikanten Unterschied:
Du kannst einem Entwickler blind vertrauen und das Spiel vorbestellen, zu 60€, dann allerdings womöglich enttäuscht werden.
Du kaufst das Spiel erst einige Zeit später für ~10€, der Entwickler verdient daran nicht mehr viel, aber du als Käufer zeigst dem Entwickler das du durchaus Interesse an seinem Spiel hast, allerdings nicht bereit bist für schlampige Qualität (bei Release) den vollen Preis zu zahlen.

Hm hier haben wir aber ein massives Problem
Der Entwickler schließt aus diesem Kaufverhalten einfach komplette falsche Schlüsse
Es kann auch genauso bedeuten,die Spiele sind nicht gut genug,ergo noch mehr auf den Mainstream ausrichten (wobei im Falle zb Ubisoft geht das wohl wahrs nicht mehr)
Oder man versucht über andere Wege Geld zu machen,DLCs,MikroPayment
Durch die Veramschung der Spiele schon zu Release bzw kurz danach sorgt dafür,.dass Leute immer mehr Spiele für Low kaufen,wodurch der Markt immer mehr mit Mist überschwemmt wird
Wie gesagt,das ganze ist im Grunde ein Teufelskreislauf ,wir Kunden profitieren davon nicht zwangsläufig

Aber letzten Endes ist das Ganze auch eben von jedem selbst abhängig,da hast du recht
die Masse hat anscheinend kein Problem mit den Spielen
Oder kauft sie,ist unzufrieden kauft aber trotzdem nächstes Jahr wieder
Ob das verwerflich,dass der Hypetrain weiterfährt jährlich, ist auch so ne Sache

ps: was das Marketing betrifft,ich glaube sowieso das das Ganze irgendwann zusammenbrechen wird
Da wird mittlerweile immer mehr von den Großen reingebuttert,aber anscheinend ist es auch bitter nötig um genug zu Kunden gewinnen
Dennoch schlampt man dann an anderen Stellen
 
AW: Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

Jetzt ist die Frage: Welche Rückschlüsse die Publisher/Entwickler wirklich daraus schließen?
A) Kinguins-Theorie
B) Ions-Theorie

Vielleicht ist es ja auch von Publisher/Entwickler zu Publisher unterschiedlich?
Publisher X tendiert zu Kinguins-Theorie, Publisher Y zu Ions-Theorie.

Ich persönlich gehe jedenfalls nach Ions-Theorie vor. Z.b. hab ich schon Interesse an der "Grafik-Demo" Ryse, würde dafür aber keinesfalls 60€ ausgeben, dafür sind die Tests zu niederschmetternd was den eigentlichen Spielpart angelangt.
Irgendwann wenn es nur noch 10€, oder besser weniger, kostet, werde ich vlt. zuschlagen (wenn es mich dann noch interessiert und ich es nicht vergessen habe). Wenn der Publisher/Entwickler dann Kinguins-Theorie folgt, dann lag dieser völlig falsch. Aber für falsche Rückschlüsse bin doch nicht ich schuld!?
 
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Jetzt ist die Frage: Welche Rückschlüsse die Publisher/Entwickler wirklich daraus schließen?
A) Kinguins-Theorie
B) Ions-Theorie

Vielleicht ist es ja auch von Publisher/Entwickler zu Publisher unterschiedlich?
Publisher X tendiert zu Kinguins-Theorie, Publisher Y zu Ions-Theorie.

Ich persönlich gehe jedenfalls nach Ions-Theorie vor. Z.b. hab ich schon Interesse an der "Grafik-Demo" Ryse, würde dafür aber keinesfalls 60€ ausgeben, dafür sind die Tests zu niederschmetternd was den eigentlichen Spielpart angelangt.
Irgendwann wenn es nur noch 10€, oder besser weniger, kostet, werde ich vlt. zuschlagen (wenn es mich dann noch interessiert und ich es nicht vergessen habe). Wenn der Publisher/Entwickler dann Kinguins-Theorie folgt, dann lag dieser völlig falsch. Aber für falsche Rückschlüsse bin doch nicht ich schuld!?

Also ich würde auch selber sagen ,kommt wohl auf den Entwickler an,wobei entscheidend sind dann auch halt Publisher zb
Nein natürlich kannst du dafür nix
aber ich wollte bloss sagen,dass dieses Konsumverhalten auf Dauer nicht für den Kunden gut ist - zumindest nicht unbedingt
 
AW: Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

Wenn generell jedes Spiel, egal wie gut oder schlecht, im Sale gekauft wird, dann ist das sicherlich nicht gut.
Aber so viele Leute wirds wohl nicht geben, die generell jedes Spiel kaufen, einfach nur weils im Sale ist.
 
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Wenn generell jedes Spiel, egal wie gut oder schlecht, im Sale gekauft wird, dann ist das sicherlich nicht gut.
Aber so viele Leute wirds wohl nicht geben, die generell jedes Spiel kaufen, einfach nur weils im Sale ist.

Da wäre ich mir nicht so sicher ,grade deshalb werden ja Sales so oft gemacht - weil sie nochmal Gewinn einfahren
Ausserdem ist es absolut menschlich,dass man versucht zu sparen - aber dieses Denken sorgt dafür,dass immer wwniger Geld für gute Spiele hinlegen,jedoch schlechtere Spiele kaufen
MAn siehts ja auf den Steammarkt ,wie überschwemmt das alles ist
Wie viel man bezahlt,ist aber jedem selbst überlassen
Nur zu behaupten,dass diese Veramschung durch Keyshops/Sales nur positiv ist ,ist falsch imo

Spekulation:
Immer mehr Leute binden sich an die Plattformen Steam une Co
Grade Steam hat praktisch ein Monopol,was ist wenn man irgendwann zu weiteren Mitteln greift der Gewinnmaximierung ?
Zb monatliche Kosten für Steam

Zugegeben das Ganze könnte auch purer Unsinn sein,und ich selber habe nix gegen Steam,setzt diese Theorie also mal stark in Klammern ^^
 
AW: Wertverlust von PC-Spielen: Wann sind Retail- und Download-Titel wirklich günstig?

10€ für ein 2h Kinofilm sind also ok oder 20€ für eine BluRay, aber 40-50€ für ein neues PC Spiel, das im Schnitt 10-50 Stunden unterhält, ist zu viel? Sorry, aber das kann ich kaum nachvollziehen. Es wird nicht wenige geben, die regelmäßig einen ähnlichen Betrag an einem einzigen Abend versaufen... ;)

Mal ehrlich, wenn man das Preis-/Leistungsverhältnis von Spielen mit anderen Methoden der Unterhaltung (mal abgesehen vom stupiden Kabelfernsehen) vergleicht, dann sieht das gar nicht so übel aus.

Aber eine DVD/Bluray kannst du weitergeben oder gebraucht an Freunde/Verwandte verkaufen.
Kino ist was anderes, kann man nicht vergleichen!
Spiele auf Steam sind gebunden, von daher haben die automatisch einen großen Wertverlust...
 
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Aber eine DVD/Bluray kannst du weitergeben oder gebraucht an Freunde/Verwandte verkaufen.
Dann verkaufst du sie für Freunde für einen Zehner, gut. Hat dich immer noch 10€ gekostet für 2 Stunden. Die selben 2 Stunden hättest du auch mit einem digitalen Spiel verbringen können, das dich umgerechnet auch nicht mehr gekostet hätte...

Kino ist was anderes, kann man nicht vergleichen!
Klar kann man das prima vergleichen. Vergleicht man nur den "Freizeitwert", d.h. das "Maß an Vergnügen/Spaß pro X Minuten" ist es völlig egal ob wir von Kino, digitalen Spielen, saufen in der nächsten Bar oder einem Abstecher zum Puff reden. Es geht einzig darum, was man mit seinem hart verdienten Geld anfangen kann und wie man seine Zeit am Besten nutzen kann. Es geht im Endeffekt rein um den "Entertainmentwert" und nicht um eine Geldanlage...

Spiele auf Steam sind gebunden, von daher haben die automatisch einen großen Wertverlust...
Spiele auf Steam haben überhaupt keinen Wertverlust, weil du sie eben nicht verkaufen kannst. Spiele auf Steam sind im Prinzip gar keine klassischen "Produkte". Sie kosten im Einzelfall nichts in der Vervielfältigung und haben auch keinen Wert außer dem Vergnügen, die sie dem Käufer bereiten können. Es ist ein prinzipieller Denkfehler digitale Angebote als traditionelle Produkte mit Gegenstandswert zu betrachten, weil sie das eben nun mal nicht sind. Auf Steam kauft man Entertainment, X Minuten Spaß pro Spiel. Das ist eher mit Streaming zu vergleichen als mit traditionellen Waren.

Wenn man ein Spiel digital kauft, muss man sich fragen, wie viel Geld man für eine gewisse Zeit an Spaß investieren will. Das ist die einzige Frage von Belang. Daher ist ein digitales Spiel auch so gut mit Kino, saufen oder der Prostituierten zu vergleichen. Digitale Spiele sind mehr Verbrauchsobjekt den klassisches Produkt... ;)
 
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