Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Ich glaub, ich werde auch langsam alt... ich hab' mit Wolfenstein 3D, Doom I + II, Hexen, Unreal Tournament, Serious Sam, Half-Life, Battlefield 1942, Battlefield Vietnam und wie sie alle heissen, mir die Nächte um die Ohren geschlagen. Doch irgendwann kamen dann mal die folgenden Dinge und die Lust an MP-Matches ging rasant verloren:

PCGH_Thilo schrieb:
Erfahrungspunkte sammeln durch Onlinezeit

PCGH_Thilo schrieb:
Mit den Credits kauft man sich dann (...) Waffen oder Outfits

PCGH_Thilo schrieb:
Man kriegt also nur dann die coolen Gadgets, wenn man viel Zeit investiert hat.

PCGH_Thilo schrieb:
Natürlich fehlen mir noch viele andere Dinge, die "früher" einmal gingen. Server aufmachen, loslegen z. B. Auch im normalen Deathmatch ohne Teams.

PCGH_Thilo schrieb:
Zumal dieser ganze Credit-Kram für mich so wirkt, als ob die Free2play-Mechanik schon komplett im Spiel drin wäre, nur noch nicht freigeschaltet ist.

Trotzdem bin ich dann mit CoD Modern Warfare mal wieder eingestiegen. Spass gemacht hat es auf jeden Fall, auch wenn's eine ziemliche Umstellung war.

Eigentlich so ziemlich auf den Punkt gebracht, Danke HerrBayer ;)
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

schöner Artikel aber ut 99 und qwake3 kann man einfach nicht mit battlefront vergleichen ich habe sellbst bis vor 4 jahren extrem ut 99 gezockt habe auch mir einen guten namen gemacht aber dan einfach zeitlich nicht mehr hinbekommen leide heute zocke ich mal ne runde auf einen snieper hardcorecamper server das war es aber muss echt sagen es gibt gott-sei-dank noch sehr viele satmm spieler bei ut 99 ! glaube dieses spiel wird noch sehr lange gespielt werden andere games die neuer sind verfügen nicht mal mehr über server etc ut99 sollte jeder mal gespielt haben ! :daumen:

Ich vergleiche UT/Quake und Battlefront nur auf der Shooter-Ebene - mir ist schon klar, dass das andere Subgenres sind, aber Shooter ist für mich grundsätzlich immer noch Shooter. Von daher finde ich das Experiment durchaus legitim. :-)

Als Arena Shooter der alten Zeit (auch für die Lan) gibt es noch Xonotic und Warsow, die beide auf einer hochgezüchteten Quake 1 bzw. Quake 2 Engine basieren, da deren Source Code von ID Software damals unter der GPL freigegeben wurde. Beide Spiele kostenlos.

https://www.youtube.com/watch?v=zTm5DytFLmE (Xonotic im TD Modus)
https://www.youtube.com/watch?v=SBf5pqhH53Y (Warsow)

Ansonsten auch die aktuelle Beta vom neuen Unreal Tournament

Danke für die Tipps. Ich werde mal reinschauen. UT sowieso. :-) Da nervt mich Raff schon ständig damit. Zu Recht. :devil:

Da hat der Herr Bayer teilweise recht und teilweise etwas verdrängt. Zunächst ist Battlefront nicht im Ansatz mit UT / UT2K4 oder gar Q3A vergleichbar. Das beginnt beim Map-Aufbau, zieht sich über die Waffeneigenschaften und das Auto-Heal und endet beim Movement.

Battlefront spielt sich wie ein Kriegszenario Shooter: Verstecken, campen, möglichst große Waffe in die ungefähre Richtung abfeuern. Man weiß im Grunde von Anfang an alles was man wissen muss. Ein wenig Erfahrung und ab gehts. Damit hier nicht sofort die Motivation flöten geht, muss man etwas freispielen. Sonst legt man es nach 5 Minuten in die Ecke. Dass dann das Matchmaking so katastrophal ist, ist sehr schade und der echte große Knackpunkt.

Bei UT(2K4) und Q3A war es neben der erwähnten Kenntnis des Levelaufbau äusserst wichtig das Movement zu trainieren. Strafejumps, Circlejumps, Plasmaklettern, Walldodges, Spawnpunkte ablaufen, Streubreite einzelner Waffen kennen und ins Spiel einbauen, Flugverhalten des Gegners, wenn er durch eine Granate oder Rakete durch den Raum geschleudert wurde etc. DAS musste man auch trainieren und noobs VS trainierte war noch frustrierender als heute. Ich weiß noch gut wie wir uns zu festen Trainingstagen verabredet haben. Und dann Schleifertraining im 1 on 1. Da musste man rückwärts über die Plattformen in der DM17 laufen können (ohne abstürzen und dabei Waffen einsammeln). Da wurden Matches nur mit der Machinegun bestritten, damit man lernt wie man die Flugbahn des Gegners beeinflusst etc. Nicht zu vergessen, dass ohne Configtuning überhaupt nichts ging (Engine verhielt sich komplett anders wenn man z.B. 120 fps oder 125 fps als Limit festlegt).

Das war auch am Anfang also auch kein Spaß. Und dann gabs immer noch einen besseren, der dich trotzdem gnadenlos vernichtet hat. Da war man dann nichtmal 3 Sekunden am Leben nach dem Spawn. Ich erinnere mich mit Grausen an einen Bekannten, der damals bei BAD-CT gespielt hat. :ugly: Und ich habe wieder ein paar Runden Q3A gespielt. Es hat sich nichts geändert. Zumindestens wenn man mal jemanden auf einem Server findet.

Na klar musste man auch für Quake und UT fleißig trainieren. Das habe ich auch. Der gefühlte Unterschied zu Battlefront ist aber: Man trainiert eben wirklich und "sitzt" nicht nur die Zeit ab, um gescheite Waffen, Sternenkarten oder für Gegner irritierende Outfits freizuschalten. Natürlich kenne ich mit Level 25 nun die Maps besser. Aber vieles von dem, was Du beschreibst (Gänsehaut, btw!), gibt es in Battlefront auch nicht.

Und auch wenn es frustig war, dass Dich ein besserer Spieler in Quake oder UT geschlagen hat: Da schwang immer noch mehr Respekt mit als jetzt in Battlefront, wo Dir ein Level-1-Typ mit einem Orbitalangriff eine einschenkt, weil er zufällig über das Powerup drübergestolpert ist. Und Du konntest da wenigstens 1on1 gegeneinander trainieren. Das geht in Battlefront halt nicht.

Irgendwie auch meine Zeit. Mit Duke3D und HalfLife 1 im LAN großgeworden. Zum Schluss noch ein wenig UT2004 und das wars dann. (Wenn gezockt wird, dann nur die alten Klassiker im Single)

Das mit dem Levelsystem habe ich zu Anfang bei Age of Empires 3 gesehen, wurde durch findige Bastler per Ini-Tuning aber schnell freigeschaltet, ansonsten eine "nette Sache".

Dass das Matchmaking so katastrophal ist, kann auch folgende Gründe haben. Der Zustrom von Neulingen würde irgendwann komplett abreißen als nur langsam zu versiegen. Denn wenn der Zustrom am versiegen ist, würden die wenigen "kleinen" irgendwann plötzlich keine Chance mehr haben, auf irgendwen zu treffen und so XP anzuhäufen. (Selbst erlebt in einem MMO, wo die Arena zum Glück nicht spielentscheident ist)

Das Thema LAN habe ich da gar nicht angeschnitten im Artikel. Das fehlt natürlich. Allein, wie oft wir in der Redaktion Shooter im LAN gezockt haben...
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Ich glaub, ich werde auch langsam alt... ich hab' mit Wolfenstein 3D, Doom I + II, Hexen, Unreal Tournament, Serious Sam, Half-Life, Battlefield 1942, Battlefield Vietnam und wie sie alle heissen, mir die Nächte um die Ohren geschlagen. Doch irgendwann kamen dann mal die folgenden Dinge und die Lust an MP-Matches ging rasant verloren:


Trotzdem bin ich dann mit CoD Modern Warfare mal wieder eingestiegen. Spass gemacht hat es auf jeden Fall, auch wenn's eine ziemliche Umstellung war.

Eigentlich so ziemlich auf den Punkt gebracht, Danke HerrBayer ;)


Dem kann ich mich nur anschließen. Mit der aktuellen Spielstruktur kann ich mich auch nicht recht anfreunden. Auch ich werde wohl alt wenn man anfängt zu sagen: "Früher war alles besser" :-)
Was es natürlich nicht war, aber doch vermisse ich die schlichte und schnelle Genialität von UT, HL, sogar den leicht verbuggten Red Faction MP. Spiel starten, Avatar wählen, Server starten, spawnen, Wumme suchen, Spaß haben.

Auch als Hardcore Star Wars Fan muss ich mir eingestehen, dass es nicht mehr mein Spiel ist, sei es altersbedingt oder nicht. Ich habe keine Lust mehr auf Spiele die mich zwingen XT und Credits zu sammeln damit ich möglichst viele Vorteile erkaufen kann.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Das Thema LAN habe ich da gar nicht angeschnitten im Artikel. Das fehlt natürlich. Allein, wie oft wir in der Redaktion Shooter im LAN gezockt haben...

Maximal kurz "geteasert", da du ja von "Server aufmachen, loslegen" gesprochen hast :)

Die Zeiten von den großen LAN-Parties im Freundes- oder Bekanntenkreis sind irgendwie vorbei. Spätestens wenn der Nachwuchs da ist, sieht es mit der Zeitplanung am Wochenende sehr schlecht aus. Trotzdem schaffen wir es alle paar Monate mal wieder, uns bei einem gemütlichen Abend im 3- bis 6-köpfigen Kreis um den Switch zu versammeln, um gemeinsam die Tastaturen und Mäuse zu quälen. Nur zu gerne würden wir da wieder mal was neueres Zocken, doch die fehlende LAN-Unterstützung (oder vielleicht doch das Schmalspur-Internet?) macht uns da einen Strich durch die Rechnung.


Ich habe keine Lust mehr auf Spiele die mich zwingen XT und Credits zu sammeln damit ich möglichst viele Vorteile erkaufen kann.

Früher war auch nicht immer alles Gold. Aber ich hab heutzutage auch schlicht nicht mehr die Zeit und Ausdauer, um tagelang in den Schirm zu glotzen, nur für XP und Credits, damit man endlich mal weiterkommt... Skill alleine reicht da nicht mehr aus.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Battlefront ist ein ganz übles Machwerk, und kann bestenfalls von der Mechanik her noch mit Doom und Konsorte aus den Mitte 90er Jahren konkurieren, so simpel gestrickt ist es und so auf Casual ausgelegt. Ich hatte mich vorab eigentlich auch gefreut aber irgendwie genau das befürchtet. Wäre es ein BF4 mit SW Skin geworden, ich wäre zufrieden mit dem Spiel. Aber die Beta hat mir gezeigt, dass es eine absolute Katastrophe ist. Es erfüllt nicht mal die simpelsten Anforderungen eines modernen Shooters was Spielmechanik etc. anbelangt. Es ist eigentlich ein Shooter für Leute die nie ein Shooter spielen.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Deshalb wird nie ein spiel so populär wie Counterstrike .

Alleine ich spiele teilweise noch CS Go . Für die anderen spiele wie COD oder Battlefield fehlt mir die Lust und Laune .

Noch nicht mal Battlefield 4 als MMOGA-Sale für 7,99 Eur würde ich mir nie kaufen .
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Ich vergleiche UT/Quake und Battlefront nur auf der Shooter-Ebene - mir ist schon klar, dass das andere Subgenres sind, aber Shooter ist für mich grundsätzlich immer noch Shooter. Von daher finde ich das Experiment durchaus legitim. :-)
JAEIN!
Beides sind Shooter. Allerdings ist das die Moorhuhnjagd dann auch irgendwie ;)

Was mir bei dem Vergleich nicht passt und wohin ich bei meiner vorherigen Abhandlung wollte: die Spielidee ist grundlegend anders. Battlefront soll Star Wars zum mitspielen sein. Und da dürfen auch ein paar Brachialattacken nicht fehlen (Orbitalangriff ftw). Der 10 Jährige soll auch mal seinen Lucky Shot haben. Und ich finde das sogar gut.
Die Arena-Shooter von damals waren auf den Wettkampf ausgelegt. Also waren die Waffen besser auf bestimmte Situationen ausgelegt und i.V. mit Movement wurde das Spiel entschieden. Ich kann mich an kein Turnier erinnern, in dem auf den Servern Quaddamages und BFGs freigeschaltet waren (= die Ausbrecher aus dem Spielprinzip). Und auch das war super!

Ist wie wenn ich einen Pickup mit einem Sportwagen vergleiche weil beides Autos sind. Alles hat seine Vor- und Nachteile je nach Einsatzzweck.

Nachtrag:
was mich wirklich stört ist die Abhängigkeit vom Hersteller. Die alten Schinken werden heute noch gespielt, weil man es kann. Selbst wenn die Herstellerserver offline gehen, dann KANN man selbst einen Server hosten. Das wird mit den modernen Games nicht mehr gehen und deshalb werden sie zwangsläufig nicht so lange gespielt werden können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Na klar musste man auch für Quake und UT fleißig trainieren. Das habe ich auch. Der gefühlte Unterschied zu Battlefront ist aber: Man trainiert eben wirklich und "sitzt" nicht nur die Zeit ab, um gescheite Waffen, Sternenkarten oder für Gegner irritierende Outfits freizuschalten. Natürlich kenne ich mit Level 25 nun die Maps besser. Aber vieles von dem, was Du beschreibst (Gänsehaut, btw!), gibt es in Battlefront auch nicht.

Und auch wenn es frustig war, dass Dich ein besserer Spieler in Quake oder UT geschlagen hat: Da schwang immer noch mehr Respekt mit als jetzt in Battlefront, wo Dir ein Level-1-Typ mit einem Orbitalangriff eine einschenkt, weil er zufällig über das Powerup drübergestolpert ist. Und Du konntest da wenigstens 1on1 gegeneinander trainieren. Das geht in Battlefront halt nicht.

Das Thema LAN habe ich da gar nicht angeschnitten im Artikel. Das fehlt natürlich. Allein, wie oft wir in der Redaktion Shooter im LAN gezockt haben...

Das nervt auch mich am meisten. Durch dieses grobe Ungleichgewicht an Spielerleveln pro Karte frustriert es erheblich wenn ich den virtuellen Tod sterbe, nur weil mein Gegenüber die bessere Waffe hat und deswegen am Leben bleibt, obwohl man glauben könnte, dass er nur mit der linken Hand am zocken ist und nebenbei noch Kaffe trinkt und seinen Facebook-Account checkt und grade mehr oder weniger zufällig mal einen lichten Moment hatte. (Natürlich grade wenn ich ihm vor die virtuelle Flinte laufe).

Um hier noch mal die Nostalgiekeule zu schwingen, wenn ich an die früheren LAN Partys mit Jedi Knight (Dark Forces 2) oder Jedi Outcast zurück denke: Was waren das coole Spiele!! Was haben wir epische Lichtschwertduelle auf der Bespin-Landeplattform ausgefochten, wie oft haben wir YEAHAAHAHAHAHAHAH gerufen, als es gelungen war den Gegner mittels Force-Push mitten im Sprung über die Kante zu befördern.

DAS war Star Wars Feeling! Übrigens sind auch hier noch Server mit Spielern zu finden!
jetzt bekomm ich grade wieder Lust ....
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Warum stört das, dass das Gegenüber nur wegen der größeren Wumme gewinnt? Bei Battlefront kommt bei mir wenig Druck auf. Einfach weil zuviel Glück dabei ist. Das gute daran: ich kann auch 5 Spiele hintereinander verlieren ohne gefrustet zu sein. Hat auch was. Weil es entspannt.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Tach auch

Die alten Shooter habe ich nie gespielt, da ich zu der Zeit keinen eigenen PC besaß und auch keine Zeit für sowas hatte.
Wenn man mal was gezockt hat bei den Eltern, dann waren es Renn Spiele, so mit 24 hatte ich dann mal nen eigenen PC
und mein Bruder hat mir dann irgendwann mal CoD1 in die Hand gedrückt, wovon ich den SP gesuchtet aber der MP mich nicht gereizt hatte.
So ging es mit allen Shootern bei mir, auf empfehlungen mal alles zugelegt was nen guter MP sein soll :schief:

Erst als ich mal CoD4 in die Finger bekam und so nach Monaten auch mal den MP antestete war der Ban gebrochen,
für mich persönlich war das der erste Shooter der mich begeistern konnte, inkl eintritt in einen Clan + Clanwars (2-3x im Monat).

All die hochgelobten Spielmechaniken der alten Shooter wie UT usw haben mich immer abgeschreckt, da ich eben nicht die Zeit hatte
dies alles zu Trainieren. Anders CoD4, Sturmgewehr in die Hand und durch ballern, das lag mir von anfang an recht gut :ugly:

SW:BF hab ich auch nur im Urlaub bei nem Bekannten mal eben die Beta testen können und für alle anwesenden war klar,
das Spiel geht ganz schnell den Bach runter nach Release.

Also nicht gekauft und weiterhin viel spass mit BF3+4
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Nur komisch das es in BF2 extremst lange auch ohne ging. Für mich hat unter Anderem der ganze Perk-Mist dazu geführt, dass ich mit der BF-Reihe mittlerweile ganz abgeschlossen habe.

RTCW:ET hat da einen guten Zwischenweg eingeführt: XP sammeln ja, aber nur für die Dauer eines Mapzyklusses. So hatte man Motivation, mal 2-3 Stunden am Stück zu spielen und man hatte ein sich entwickelndes Spielgefühl, obwohl man in einem WW2-Szenario nicht einfach "bessere Waffen einsammeln" kann. Aber nach Abschluss einer Gefechtsrunde war eben wieder alles weg und man hatte nur noch seine trainierten Skills – und so ganz nebenbei Motivation, diese das nächste Mal in einer anderen Klasse mit anderen Perks zu nutzen.
Als dann die ersten Server mit XP-save auftauchten, wo es keinen Reset mehr gab und neue Spieler ohne Einfluss aufs Spielgeschehen niedergemetzelt wurden, habe ich den Titel (und MP-Shooter allgemein) dann aufgegeben.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Spielt mal die alten Schinken wieder! Es sind noch Server online - sogar oldschool eingerichtete. Ihr werdet sehen ihr kommt schnell wieder rein. Klar, ich bin auch keine 19 mehr und habe die Reflexe eines alten Mannes. Aber anstatt jammern geht man halt dorthin zurück wo es einem besser gefallen hat

Und habt Mitleid mit den echten Anfängern. Die sehen euch zum Teil nichtmal :ugly:
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Ich hasse das neue System wie die Pest Play to Win, es ist eine dumme Entwicklung das Leute die länger Spielen nicht durch Erfahrung besser werden sondern Automatisch durch ihr Equipment besser sind.
Wer es mag soll es Spielen, ich spiele lieber Titel wie Squad , Arma 3 wo jeder die gleichen Chancen von Anfang an hat.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Ich hasse das neue System wie die Pest Play to Win, es ist eine dumme Entwicklung das Leute die länger Spielen nicht durch Erfahrung besser werden sondern Automatisch durch ihr Equipment besser sind.
Wer es mag soll es Spielen, ich spiele lieber Titel wie Squad , Arma 3 wo jeder die gleichen Chancen von Anfang an hat.

Es gibt schlechte Spiele wie COD wo das wirklich der Fall ist. Da hast du als neuer Spieler gegen hochlevelige keine Chance, sprich das ganze hat nichts mit Skill in erster Linie zu tun, sondern wie viel du zockst. Battlefield ist das trotz aller Kritik immer noch anders. Selbst mit den Beginnerwaffen kannst du ein Gegner egal welches Level instant killen. Darum spiele ich Battlefield und COD nicht im MP. Und bei Arma hast du gegen ein Snipper mit Infrarot praktisch keine Chance.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

RTCW:ET hat da einen guten Zwischenweg eingeführt: XP sammeln ja, aber nur für die Dauer eines Mapzyklusses. So hatte man Motivation, mal 2-3 Stunden am Stück zu spielen und man hatte ein sich entwickelndes Spielgefühl, obwohl man in einem WW2-Szenario nicht einfach "bessere Waffen einsammeln" kann. Aber nach Abschluss einer Gefechtsrunde war eben wieder alles weg und man hatte nur noch seine trainierten Skills – und so ganz nebenbei Motivation, diese das nächste Mal in einer anderen Klasse mit anderen Perks zu nutzen.
Als dann die ersten Server mit XP-save auftauchten, wo es keinen Reset mehr gab und neue Spieler ohne Einfluss aufs Spielgeschehen niedergemetzelt wurden, habe ich den Titel (und MP-Shooter allgemein) dann aufgegeben.

Also ich muss sagen, ich hab vor BF3 auch die vorgänger gespielt, aber nur offline

Angefangen hat es dann mit Battlefield 3. Was mich nicht störte waren die Perks oder XP oder sonst was. Das Spiel war okey, bis es die Waffen zu kaufen waren, da war ich schon weit im Lvl.
Plötzlich rannten die Anfänger mit waffen druch die gegend, wo ICH stunden und Tage zum lvl gebraucht habe. UND das Kotz mich an. Gegen Ende war ich dann immer weiter oben in der Liste, was mich freute. Mit knapp 800 Stunden auf der Playsi ging ich dann zu BF4 auf dem PC

Und dort fing der ganze Frust an. Habe die Beta gespielt und ja es fühlte sich eigentlich okey an.
Dann kam der Release, der ging noch. Aber mit jedem Patch wurde das SPiel gefühlt CoD lastiger. Habs dann ne zeit lang nicht gespielt. Iwann hab ichs dann wieder angefangen zu spielen. Mit den letzten patches wurdes es besser.

Dort ist es aber wieder so, dass anfänger mit der F2000 rumspielen, wo ich die scheiss Aufträge erlerdigen musste


Von Star Wars Battlefront lass ich die Finger, es war ja abzusehen was passiert: 0815 Oberflächen Spiel
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Schöner Artikel! :daumen:

Kann sehr gut nachfühlen, wies dem Autor geht. Ich bin selbst kein Shooter-Spieler. Die, die ich als gut empfinde (egal ob SP oder MP), kann ich fast schon an einer Hand abzählen. An unseren LANs sind Quake III und UT (meistens 3) nach wie vor Teil des Programms (wies der Zufall will, fand die letzte vergangenes Wochenende statt :)), Bulletstorm fand ich im SP grandios und den grossen Rest, inklusive hochgelobter Titel wie HL, CS u.ä., empfinde ich im Grossen und Ganzen als mittelmässig bis gar nicht fesselnd.

Zu letzterer Kategorie gehört auch SW BF. Es ist seicht, es mangelt an Inhalt, der Spieler wird komplett an die Hand genommen. Das ist seit der Beta klar. Mir war die Optik und das SW-feeling den Kauf dennoch wert; für ein paar Runden online mit Freunden tuts der Titel alleweil - denn genau dafür wurde BF meines Erachtens konzipiert. Von einem Level wie Thilo bin ich noch weit, weit entfernt.

Für den nächsten Film gibts dann auch den nächsten Ableger und da wäre Langlebigkeit hinderlich.

Die genannten Schwächen betreffen aber nicht nur SWBF. Altgediente Tugenden (Dedicated Server, Offline-Modi, eigene Server, usw.) sind leider bei weitem nicht nur Battlefront abhanden gekommen, sondern so ziemlich der gesamten Palette an Gamereleases.

Gogseidank gibts die alten Perlen für Wehmutsanfälle noch immer auf modernen Systemen, ohne Onlinezwang durch Steam und Konsorten und ohne DRM. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Naja, um ehrlich zu sein, gibt es verschiedene Klassen und XP Systeme nicht erst seit gestern, so hatte Wolfenstein - Enemy Territory, das auf der Quake III Engine basierte das auch bereits in 2003 und hat nicht zuletzt deswegen auch sehr große Beliebtheit erlangt und ist meiner Meinung nach ein Wegbereiter der "modernen" Shooter gewesen, die das entsprechend weiterentwickelt haben (bei ET konnten im unmodifizierten Spiel z.B. die XP nicht dauerhaft erhalten bleiben, sondern man fing mit jedem neuen Spiel von vorne an).
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

RTCW:ET hat da einen guten Zwischenweg eingeführt: XP sammeln ja, aber nur für die Dauer eines Mapzyklusses. So hatte man Motivation, mal 2-3 Stunden am Stück zu spielen und man hatte ein sich entwickelndes Spielgefühl, obwohl man in einem WW2-Szenario nicht einfach "bessere Waffen einsammeln" kann. Aber nach Abschluss einer Gefechtsrunde war eben wieder alles weg und man hatte nur noch seine trainierten Skills – und so ganz nebenbei Motivation, diese das nächste Mal in einer anderen Klasse mit anderen Perks zu nutzen.
Als dann die ersten Server mit XP-save auftauchten, wo es keinen Reset mehr gab und neue Spieler ohne Einfluss aufs Spielgeschehen niedergemetzelt wurden, habe ich den Titel (und MP-Shooter allgemein) dann aufgegeben.
Sehr gute Zusammenfassung, genau so ging es mir auch, bei ET kam dann noch dazu, dass es unheimlich viele Cheater gab, insbesondere in späteren Jahren und da es ja kostenlos war, brachten Banns auch wenig - neu installiert, neue ID bekommen und es ging von vorne los. Ich hab heute noch den Screenshot, wie ich alle Klassen auf Level 4 in einem 6er Map-Zyklus bekommen habe und General wurde :)
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie

Wolfenstein ET als Wegbereiter moderner Shooter? Wohl noch nicht viel Shooter gespielt. ET war ohne Zweifel einer der besten MP Shooter damals, aber kam als Wegbereiter viel zu spät. Alles was heutige moderne Shooter prägt, bot eigentlich Tribes damals 1998 schon. Ich würde sagen Tribes war eine der grössten Innovationen im Shooter bereich: Klassen, grosse Karten, Commander Modus, Turrents und später sogar Fahrzeuge. Dazu schnelles Gameplay und Aircontrol à la Quake.

Zudem sind viele spätere Shooter von Quake und UT Mods inspiriert worden bzw. haben Ideen von Mods aufgegriffen von Team Fortress (war ein Mod) bis Portal. Selbst Counter Strike war nicht neu, denn es gab Quake 3 Mods die bereits mehr boten wie den Navy Seals Mod (zuerst sollte es ein Terminator Mod werden) für Q3. Der bot sogar schon Waffenaufsätze und eben das Kaufmenu.
 
AW: Wenn ein alter UT- und Quake-Spieler plötzlich Battlefront zockt - Selbstversuch mit Kulturschock-Garantie


Dieser Begriff sagt eigentlich schon alles, denn der ist aus der aktuellen Shooterlandschaft völlig verschwunden.
Es gab nichts Besseres, als sich im normalen DM mit jemanden zu messen, und diesen jemand dann im Gladiatorenstil zu einem 1on1 herauszufordern.
Man stelle sich mal vor, sowas heute bei BF oder Battlefront zu versuchen, eine völlig unpassende Vorstellung.
Den Teamgedanken heutiger FPS in allen Ehren, aber an den Nervenkitzel, den der rohe Skillvergleich in einem fairen 1on1 verursacht, kommt das nie ran.
 
Zurück