Welches Linux soll ich nehmmen?

Habe Freitag Abend bei meinem Ubuntu 9.10 mal den Button "Distributions-Upgrade" angeklickt ;)
Etwa 4,5 Stunden später (es waren etwa 2700 Packete zu ersetzen !!! ) lief der PC nach einem Reboot komplett problemlos mit dem Lucid Lynx 10.04 weiter :daumen:
Das soll mal eine andere Softwareschmiede nachmachen :D
... so viel zu Linux :)
 
Bei mir gingen aber als ich Ubuntu genutzt hab auch ein paar dist-upgrades schief, dann setz ich lieber das System neu auf, man hat ja nur root zu formatieren, home mit den Eigenen Dateien bleibt erhalten. ;)

Wobei ich das Problem bei Arch nicht mehr hab - rolling Release, immer einer der aktuellsten Kernel. :D
 
Solang man dann die Probleme, die durch Treiber, die nicht kompatibel mitm neuen Kernel sind beheben kann, lernt man einiges dabei und aufgrund des schlanken Aufbaus ist das System extrem schnell.

Nicht umsonst nutzen es viele die ich kenne und einer davon studiert Infomatik. ;)
 
Ich kenne auch genu Informatik-Studenten, die Ubuntu, Debian, Suse, FreeBSD, etc. nutzen. Das sagt nichts aus. Es soll sogar Informatik-Studenten geben, die Windows nutzen (auch wenn ich das für merkwürdig halte :ugly:).
 
Moinmoin,
Ich schnapp einfach mal den Thread hier auf:

Ich bräucht ne Distribution, die sehr sehr anfängerfreundlich ist, sehr wenig Ressourcen verbraucht und auf der sich XEN installieren lässt.

Xen sagt dazu:
XEN schrieb:
Make sure you have all the following installed, either by
visiting the project webpage or installing a pre-built package
provided by your Linux distributor:
* GCC v3.4 or later
* GNU Make
* GNU Binutils
* Development install of zlib (e.g., zlib-dev)
* Development install of Python v2.3 or later (e.g., python-dev)
* Development install of curses (e.g., libncurses-dev)
* Development install of openssl (e.g., openssl-dev)
* Development install of x11 (e.g. xorg-x11-dev)
* bridge-utils package (/sbin/brctl)
* iproute package (/sbin/ip)
* hotplug or udev
* GNU bison and GNU flex

Falls irgendwas dabei keinen Sinn ergibt, verzeiht einem Linux-Neuling (der bisher nur mal nebenbei eine LiveCD nutzt) ;)

Mein Blick ist auf Damn Small Linux gefallen, aber ich lass das doch besser absegnen^^
Kann diese Distri mit nem Phenom II X4 955 @ Stock & 8gb RAM umgehen?


Falls es keine kleine anfängerfreundliche Distri gibt, brauch ich wohl ne ordentliche Packung Support, kann dann aber berichten wie nützlich XEN in dem Fall ist ;)

Vielen Dank,
Meph
 
Ich würde Debian nehmen. Das lässt sich (als Server, also ohne grafische Oberfläche) recht schlank halten und XEN bekommt man darauf auch schnell installiert. Achja und: Es ist relativ einfach und durch die Verbreitung findet man deutlich schneller als bei DSL. (Letzteres ist übrigens eine kleines Desktop-Linux, also nicht unbedingt für Server ausgerichtet.)
 
okay, die pakete die du auflistest sind standardpakete, die sollten in jeder distribution verfügbar sein.

resourcenschonend und anfängerfreundlich ist ein bisschen schwierig - damn small linux ist optimiert als livesystem, das zu installieren ist zwar möglich, aber schließlich kann man ja auch mit dem fahrrad auf der autobahn fahren - geht, aber so gedacht ist es nicht.

hardwareunterstützung ist in allen distris gleich, das hängt nur am kernel (für die 8gb brauchst du natürlich die 64bitvariante ;) ). was wirklich ressourcen verbraucht sind die diversen dienste die mitgestartet werden - und je einsteigerfreundlicher ein system desto mehr dienste laufen schon. (ist ja klar: was schon läuft muss der neuling nicht installieren und einrichten) allerdings sind die performanceunterschiede auf deiner hardware echt vernachlässigbar ;) ich weiß nicht genau wozu du es nutzen willst, aber ich empfehle dir für den anfang ubuntu oder debian - wenn du dich ein bisschen reingearbeitet hast kannst du die noch verschlanken indem du andere windowmanager installierst oder nurnoch von konsole arbeitest...
 
@cid-baba: Ich gebe dir in weiten Teilen Recht, nur würde ich für nen Xen-Server direkt auf die GUI verzichten. Es ist schlichtweg falsch, dass etwas benutzerfreundlicher wird, wenn man eine Maus anschubsen kann. Dann hast du noch einen Fehler bei der Hardwareunterstützung gemacht:
hardwareunterstützung ist in allen distris gleich, das hängt nur am kernel (für die 8gb brauchst du natürlich die 64bitvariante ;) )
Linux unterstützt auch ohne teure Datacenter-Lizenzen PAE, also bis zu 64GiB Ram auch auf 32Bit-Machinen. Das funktioniert so ähnlich wie mehr als 640kB bei MSDOS. Alelrdings spricht doch einiges für 64Bit-Linux. Unter anderem ist es merklich schneller. Zudem hängt Hardware-Unterstützung nicht nur vom Kernel ab. Für die Grafik ist z.B. das Xorg-Release von entscheidender Bedeutung (OK, für Server egal), und für anderes der Hardware Abstraction Layer oder sogar Anwendungen (wie SANE).

Eines bleibt aber Korrekt: Von der Leistung nehmen sich die Distributionen nicht viel — wenn man überall die gleichen Programme installiert.
 
Danke schonmal für die Antworten ;)

Xen soll nich wirklich auf nem Server laufen, sondern als verbessertes Virtual Box - ich will mehrere Systeme gleichzeitig nutzen und da ich mein System eh neu auflegen will, kommt mir XEN ganz gelegen...

Die VMs sollen für surfen, chatten / Banking (zum sichergehen in einer extra VM) / Internetradio (bzw Aufnahme davon)/
und je nach Performance auch für sehr alte PC-Spiele sein^^
Per Bootmanager wollte ich dann zwischen dem Spiele-OS (Win 7 ) und dem VMM wechseln.


Ich erhoffe mir dadurch bessere Stabilität, weil ich 64-Bit und 32-Bit Software gleichzeitig nutzen kann und mein System wird besser ausgelastet...
 
@ Bauer87

Danke für die Richtigstellung, wieder was gelernt ;) Nur ne Nachfrage noch dazu: HAL und SANE etc. sind doch dann eher für die Peripheriekomponenten - die Bedenken die Meth hatte (CPU etc.) sind doch so weit unten, das da der Kernel zuständig ist, oder?
 
@ Bauer87

Danke für die Richtigstellung, wieder was gelernt ;) Nur ne Nachfrage noch dazu: HAL und SANE etc. sind doch dann eher für die Peripheriekomponenten - die Bedenken die Meth hatte (CPU etc.) sind doch so weit unten, das da der Kernel zuständig ist, oder?
Ja, grundsätzlich richtig verstanden. Board, CPU, … (das Wichtige) wird tatsächlich direkt vom Kernel unterstützt. Dinge, die per USB (und andere externe Busse) angeschlossen sind, können aber auch ganz ohne Kernel-Interaktion unterstützt werden.

@Meph: An der i486-Unterstützung siehst du aber auch, dass es nicht unbedingt optimal mit neuen Befehlssätzen umgeht. Der Code kann dann aus Kompatibilitätsgründen zum Beispiel nicht intensiv auf SSE-Erweiterungen zurück greifen. (Und SSE ist mittlerweile fast selber schon alt.) Ich würde definitiv ne Distri nehmen, die ein AMD64-Release hat.
 
DSL ist auch nur fürn USB Stick oder für alte PCs zu empfehlen, es setzt auf den 2.4er Kernel, damit es bei 50MB bleibt.
 
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